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Digital Marketing Weekly Jul V

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Eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT erreicht Dich heute.  Hier erhältst Du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche! Wir haben für Dich die wichtigsten und spannendsten Themen zusammengetragen und wollen Dir helfen, Dein Digital Marketing noch besser zu machen. Viel Spaß beim Lesen!

 

Das sind die Themen unseres 121STUNDEN Online-Marketing-Wochenrückblicks:

  • Hut ab! Herausragende Ideen für Deinen Online-Shop
  • Diese Techniken helfen Dir bei der Conversion-Optimierung
  • 3 Anfängerfehler beim Linkaufbau
  • Überraschende Facebook-Nutzerzahlen
  • Achtung! Dynamische UTM-Parameter für Facebook Ads funktionieren nicht mehr
  • Chrome zeigt HTTP-Seiten jetzt als „nicht sicher“ an
  • Tool Tipp: Design-Tool Canva

 

Hut ab! Herausragende Ideen für Deinen Online-Shop

Amazon erzeugte 2017 rund 53 Prozent der deutschen E-Commerce-Umsätze und dominiert damit den Markt – das verkündete t3n zu Beginn des Jahres. Um als zwangsläufig kleinerer E-Commerce-Anbieter neben diesem Riesen zu bestehen, braucht es mehr als ein Produktbild mit nüchterner Beschreibung. Diese sieben E-Commerce-Anbieter haben es, laut HubSpot, geschafft, ihren Nutzern mit ihrem Shop ein gelungenes Nutzererlebnis zu bieten. Wir haben die besten Ideen für Dich zusammengefasst.

Mit How-To-Content ein Rundum-Sorglos-Paket anbieten

Westsytle vertreibt auf seinem Shop Weber-Grills und das passende Zubehör. Durch umfangreichen Content zum Grill-Wissen, Rezeptideen und eine mögliche Anmeldung zu Grill-Kursen, bieten sie ihren Nutzern ein Rundum-Sorglos-Paket. Sie liefern also neben den Produkten auch alle Tipps und Infos zur richtigen Nutzung.

User-generated Content statt Model-Bilder

Der Mode-Shop bonprix bietet seinen Nutzern die Möglichkeit die Kleidungsstücke statt nur an Models auch an ganz normalen Menschen sehen zu können. Unter der Rubrik „Unsere Styles – Eure Looks“ erscheinen Instagram-Posts von Nutzern, die ein Kleidungsstück von bonprix tragen.

Online ein Produkt anprobieren

Der Online-Optiker Mister Spex gibt Kunden die Möglichkeit die Brillen online anzuprobieren. Dies ist sowohl live per Webcam möglich oder aber indem die Brille über ein hochgeladenes Foto gelegt wird.

Individuelle Filter für einzelne Produktkategorien

Der Onlineshop garten&freizeit.de bietet für unterschiedliche Produktkategorien jeweils individuelle Filtermöglichkeiten. So wird in der Kategorie „Gartenstühle“ danach gefragt, welches Material die Sitzfläche haben soll oder ob die Stühle stapelbar sein sollen, während es in der Kategorie „Gartentische“ beispielsweise die Option gibt, die Anzahl der Sitzplätze anzugeben. Solche individuellen Filter für Produktgruppen erleichtern das Shopping-Erlebnis für die Nutzer – sie gelangen schneller zum gesuchten Artikel.

Produkt-Videos für mehr Anschaulichkeit

Der Mode-Shop Zalando bietet zu manchen Kleidungsstücken neben den gewöhnlichen Produkt-Fotos, auch ein kurzes Video, in dem sich das Model in dem Kleidungsstück dreht und bewegt.

 

Diese Techniken helfen Dir bei der Conversion-Optimierung

Jeder Online Marketer, der es geschafft hat Traffic auf seine Seite zu bekommen, wird sich die Frage stellen, wie er diesen Traffic bestmöglich konvertieren kann. Auf jeffbullas.com findest Du einen sehr ausführlichen Artikel rund um die Optimierung der Conversion-Rate. Wir haben Dir hier einige der zahlreichen Tipps herausgesucht:

  • Social Proof und Reassurance Copy: Füge Daten wie die Anzahl Deiner Follower, Bewertungen, Referenzen oder Beruhigungstexte hinzu. Ein gutes Beispiel ist hier Booking.com, wie Du im unten stehenden Screenshot sehen kannst. Diese Taktik kann jedoch nur bei einer großen Anzahl von Followern und positiven Bewertungen funktionieren. Du solltest hier mindestens vergleichbar gut wie Deine Konkurrenz sein. Falls das noch nicht der Fall sein sollte, dann verberge Followerzahlen und Bewertungen.

  • Kennzeichne Deine Top-Seller

  • Zeige, warum Du besser als die Konkurrenz bist
  • Nutze den Ankereffekt: Bei der Auswahl eines Produkts vergleichen Nutzer häufig Preise. Hierzu benötigen sie einen Referenzpreis. Vorteilhaft ist es deshalb diesen gleich mitzuliefern, z.B. in Form eines durchgestrichenen hohen alten Preises, einem angeblichen Preis bei der Konkurrenz, einer unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers oder prozentualen Discounts (stern.de). Amazon nutzt diese Taktik sehr stark:

  • Verwende automatische Suchvorschläge:

  • Verwende Call-to-Actions
  • Erleichtere den Nutzern den Check-out: Dies ist beispielsweise möglich durch gespeicherte Zahlungswege und Lieferadressen. Auch hier ist Amazon ein gutes Beispiel, gerade im Bereich Amazon Video ist das kaufen oder leihen eines Films mit einem Klick ohne einen Zwischenschritt möglich.

 

3 Anfängerfehler beim Linkaufbau

Wenn es um Linkbuilding geht, also um den Aufbau externer Links, die auf die eigene Seite verweisen, passieren meist eine Vielzahl von Anfängerfehlern. Hier sind drei Häufige, die Du Dir ersparen kannst, so Search Engine Land.

Fehler 1: Den Content nur in der präferierten Branche zu verbreiten

Beim Produzieren von Content mit dem Ziel des Linkaufbaus, gibt es zwei zu vermeidende Dinge:

  • Meide Werbe-Jäger: Verlasse mit Deinem Content Deine Kernzielgruppe, denn Du wirst merken, dass niemand Deiner direkten Konkurrenten ein Interesse daran hat, Deinen Content zu teilen. Weiche daher auf angrenzende Branchen aus und vermeide auch hier Werbe-Jäger, die Deinen Content nur gegen Geld verbreiten möchten.
  • Vermeide es Deine Audience nicht zufriedenzustellen: Dein produzierter Content sollte in Zusammenhang mit Deinem Unternehmen und auch Deiner Zuhörerschaft stehen. Da Du Dich jedoch beim Linkaufbau von Deiner Hauptzielgruppe und Deinen bereits bestehenden Kunden entfernen solltest, ist es wichtig mit dem Content genau die richtige Mischung anzubieten – Dein Content sollte den Bereich abdecken wo sich die Aspekte, die Du gerne sagen möchtest und die Themen, für die sich die Zuhörerschaft interessiert überschneiden. Da Du hier nicht mit Deiner Kernzielgruppe interagierst, handelt es sich dabei nur um eine sehr kleine Überschneidung, was diese Grafik von SearchEngineLand verdeutlicht:

Erweitere Deinen Horizont, versuche Deinen Content in angrenzenden Bereichen unterzubringen. Dein Content zu Reisen könnte beispielsweise nicht nur für Reise-Blogs oder Reiseanbieter interessant sein, sondern auch für Autovermietungen oder Gepäckseiten. Finde die Nischen, in die Dein Content noch passen könnte!

Fehler 2: Keinen Plan B zu haben

Bei der Verbreitung von Content und dem Aufbau von Links ist man nur erfolgreich, wenn man den richtigen Ansprechpartner für seinen Inhalt gefunden hat. Die Person, die bereit ist, den Inhalt zu teilen. Versteife Dich hier nicht auf nur eine Person, die zu 100 Prozent zu Deinem Thema passt. Versuchst Du beispielsweise eine Infografik zur Entwicklung von Cryptowährungen unterzubringen, so ist eben nicht nur derjenige interessant für Dich, der News zu Cryptowährungen publiziert, sondern auch derjenige, der Infografiken zu verschiedenen Themen verbreitet oder aber jemand der das übergeordnete Thema „Veränderungen am Währungsmarkt“ abdeckt.

 

Überraschende Facebook-Nutzerzahlen

Es gibt neue Nutzerzahlen für YouTube und Facebook – eine Erkenntnis ist dabei überraschend.

YouTube: 1,9 Milliarden Menschen nutzen YouTube jeden Monat – das berichtet Futurebiz. Diese Zahl beziehe sich jedoch auf angemeldete Nutzer, die Zugriffszahlen auf YouTube sollten daher noch deutlich über diesen 1,9 Mrd. liegen. Insgesamt über 180 Millionen Stunden You-Tube-Content wird dabei täglich konsumiert. Dies geschehe entweder in den YouTube Apps, auf der YouTube-Website, auf Smart TVs oder auf Websites mit eingebetteten Videos.

Facebook: Facebook sei auch im zweiten Quartal 2018 wieder weiter gewachsen und zähle nun 2,234 Milliarden monatlich aktive Nutzer. Interessant ist hierbei jedoch, dass dieses Wachstum vor allem durch die Regionen Asia-Pazifik und den Rest der Welt zustande kommt. Die Nutzerzahlen in den USA und Kanada blieben dagegen gleich, in Europa sind die Nutzerzahlen sogar um 0,3 % rückläufig, was die nachfolgende Grafik von Facebook verdeutlicht.

 

Achtung! Dynamische UTM-Parameter für Facebook Ads funktionieren nicht mehr

Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit den dynamischen UTM-Parametern für Google Analytics gab, wurden diese von Facebook am vergangenen Dienstag, 24. Juli, vorerst eingestellt. Die normalen (nicht-dynamischen) UTM-Paramter sind nicht betroffen. Facebook arbeitet nun an einer Verbesserung der dynamischen UTM-Parameter – ab wann diese wieder verfügbar sein werden, ist aktuell noch nicht bekannt.

Wie Thomas Hutter erklärt, konnten diese dynamischen UTM-Parameter automatisch an Google Analytics übermittelt werden, ohne dass sie für jede Werbeanzeige manuell eingestellt werden mussten. Dabei konnten in Facebook folgende UTM-Parameter genutzt werden:

  • {{site_source_name}}: gibt an, auf welcher Plattform die Ads ausgeliefert wurden
  • {{placement}}: gibt an, auf welcher Platzierung die Ads ausgeliefert wurden
  • {{ad.id}}: gibt an, über welche Anzeigen ID  die Ads ausgeliefert wurden
  • {{adset.id}}: gibt an, über welche Werbeanzeigengruppen ID die Ads ausgeliefert wurden
  • {{campaign.id}}: gibt an, über welche Kampagnen ID die Ads ausgeliefert wurden
  • {{ad.name}}: gibt an, über welchen Anzeigennamen die Ads ausgeliefert wurden
  • {{adset.name}}: gibt an, über welchen Werbeanzeigengruppennamen die Ads ausgeliefert wurden
  • {{campaign.name}}: gibt an, über welchen Kampagnennamen die Ads ausgeliefert wurden

 

 

Chrome zeigt HTTP-Seiten jetzt als „nicht sicher“ an

Seit vergangenem Dienstag, 24. Juli, werden von Chrome HTTP-Seiten dem Nutzer als „nicht sicher“ angezeigt. Dies könnte Nutzer in Zukunft abschrecken. Laut dem Search Engine Journal hatte Google bereits im Februar auf das Update hingewiesen, so dass Seitenbetreiber genug Zeit hatten auf HTTPS umzusteigen. Natürlich erlaube das Update Usern auch weiterhin eine Nutzung von HTTP-Seiten, die auftauchende Warnung könnte jedoch zu einer Abschreckung führen.

Das Update ist Teil von Google’s Entwicklungen in Richtung einer sichereren Internetnutzung. Bereits 2014 machte Google HTTPS zu einem Ranking-Faktor. HTTPS verschlüsselt alle Informationen, die zwischen Nutzer und Website ausgetauscht werden und macht sie so unzugänglich für Hacker. Mozilla Firefox bringt eine solche Warnung bereits seit längerem, weshalb diese Warnungen nun für 64 Prozent der Web-Browsing-Aktivitäten angezeigt werden. Microsoft Edge und Apple Safari haben keine Warnung.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Unser heutiger Tool-Tipp richtet sich an alle Kreativen. Mit Canva kannst Du ganz einfach tolle und vor allem professionelle Bilder für Deine Social-Media-Posts designen. Auch Infografiken sind möglich! Und das ganz ohne Grafiker-Ausbildung.

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