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Digital Marketing Weekly Jul II 2018

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Heute erscheinen zum zweiten Mal unsere 121STUNDEN – Der Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT.  Hier erhältst Du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche! Wir haben für Dich die wichtigsten und spannendsten Themen zusammengetragen und wollen Dir helfen, Dein Digital Marketing noch besser zu machen. (Hier für alle Fälle auch unsere RSS-Feed) Viel Spaß beim Lesen!

Das sind die Themen unseres 121STUNDEN Online-Marketing-Wochenrückblicks:

 

Neu: Seitenladegeschwindigkeit wird zum Ranking-Faktor bei mobiler Suche

Im Juli kommt bei Google ein neuer Ranking Faktor für die mobile Suche zum Einsatz: die mobile Seitenladegeschwindigkeit. Laut Google, betreffe das „Speed Update“ jedoch lediglich extrem langsame Seiten und die Beantwortung der Suchanfrage werde weiterhin stark gewichtet. So können langsame Seite noch immer hoch ranken, wenn sie relevante Inhalte zur Verfügung stellen. Search Engine Land hat einige wichtige Fragen zum „Speed Update“ an Google gestellt – hier findest Du deren Antworten. Dabei wird unter anderem aufgeklärt, dass sich das neue Update lediglich auf die mobilen Suchergebnisse beziehe, die Rankings für Desktop-Suchen seien dadurch nicht betroffen. Hierfür werden weiterhin die Ladegeschwindigkeiten der Desktop-Seiten als Ranking-Faktor verwendet. Zur besseren Überprüfung der Seiten-Ladegeschwindigkeit nutze Google, laut Search Engine Land, für die Analysen ihres Tools PageSpeed Insights seit Januar echte Daten von Chrome-Nutzern. Anhand dieser Daten werden Seiten in die drei Kategorien (Schnell, Durchschnittlich, Langsam) eingestuft und es werden individuelle Tipps zur Optimierung gegeben.

Ist Deine Webseite zu langsam? Mit den PageSpeed Insights oder dem Lighthouse Tool kannst Du überprüfen, wie gut Deine Webseite abschneidet!

Was die DSGVO für das E-Mail-Marketing bedeutet

Gerade im E-Mail-Marketing ist eine Einhaltung der datenschutzrechtlichen Richtlinien besonders wichtig. Worauf man hierbei achten sollte und was man auf keinen Fall tun darf – das verrät Nico Zorn in einem Interview auf unserem Blog.

Studie: Der Einfluss einer AnonymizeIP auf die Geo-Lokalisierung

Im Zuge der DSGVO müssen IP-Adressen bei der Implementierung von Google Analytics anonymisiert werden: Eine solche AnonymizeIP (aip) führt bei der Geo-Lokalisierung der Nutzer jedoch erst auf Städte-Ebene zu signifikanten Abweichungen von den wirklichen Standorten der Nutzer. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Brian Clifton und Huiyan Wan. Die beiden verglichen in ihrer Untersuchung die Geo-Lokalisierung einer vollständigen IP-Adresse mit einer anonymizeIP, bei der das letzte Oktett der IP-Adresse auf O gesetzt wird.

AnonymizeIp bei Google Analytics

Die Ergebnisse zeigen, dass sich auf Höhe der Kontinente oder Länder keinerlei bemerkenswerte Unterschiede in dem angezeigten Standort eines Nutzers zeigen. Erst der detaillierte Standort im Hinblick auf die Stadt wird durch die anonymisierte IP-Adresse ungenau. Benötigt ein Unternehmen hier eine mehr als 80-prozentige Genauigkeit bei der Lokalisierung ihrer Nutzer, so bringt die aIp hier Nachteile mit sich. Begnügt sich das Unternehmen mit einem ungefähren Standort und akzeptiert eine Diskrepanz von 200 Kilometern zwischen dem eigentlichen Standort und dem durch die anonyme IP angezeigten Standort, so erreicht es auch mit der aIp eine Standort-Exaktheit von 93 Prozent.

Herausragende Content-Marketing-Kampagnen

Beim Content Marketing steht Wissensvermittlung statt werblicher Botschaften für das eigene Produkt im Vordergrund. Dabei ist es wichtig, sich in die eigene Zielgruppe hineinzuversetzen, deren Fragen und Probleme zu kennen und mit glaubwürdigen Inhalten die richtigen Antworten bereitzustellen. Acht Kampagnen schaffen es, laut Hubspot, auf herausragende Weise eine Beziehung zwischen Marke und Nutzer aufzubauen und Empathie zu beweisen. Wir möchten Dir drei davon kurz vorstellen:

Dove – Meine Schönheit

In ihrer Social-Media- und Video-Kampagne zeigt Dove Testimonials von Frauen, die nicht dem klassischen Schönheitsideal entsprechen und dennoch glücklich über ihre individuelle Schönheit sind. Dove greift damit die Probleme vieler Frauen auf, die unzufrieden mit sich selbst sind, kämpft gleichzeitig gegen unrealistische Schönheitsideale und gibt diesen Frauen Selbstbewusstsein. Auch Nutzer werden aufgefordert, ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Techniker Krankenkasse – Blog

Im Blog der Techniker Krankenkasse können sich Nutzer zu vielfältigen Gesundheitsthemen informieren und Hilfestellungen erhalten. So zeigt die TK, dass ihr bewusst ist, dass eine Krankenversicherung häufig mit negativen Themen und Hürden in Verbindung gebracht wird. Sie kämpfen gegen diese Einstellung an, indem sie dem Versicherten eine helfende Hand sein wollen.

Klinikum Dortmund – Sprechstunde 2.0

Mit etwas Negativem assoziiert werden häufig auch Krankenhäuser: viele Menschen haben sogar Angst vor Ärzten und Hemmungen, in ein Krankenhaus zu gehen oder Kontakt zu Ärzten aufzunehmen. Mit ihrer Kampagne beweist auch das Klinikum Dortmund Empathie für diese Hemmungen der Menschen und bietet ihnen eine niederschwellige Form der Kontaktaufnahme an: Live-Chats und Videos zum Beispiel hier auf Facebook. Der Erfolg dieser Kampagne zeigt sich in fünfstelligen View-Zahlen der Videos und einer Nominierung für den Digital Communication Award.

Alle Kampagnen und die Hintergründe findet Ihr hier bei Hubspot.

Gute Gründe für individuellen Content auf Facebook und Instagram

Viele Unternehmen machen sich das Social-Media-Marketing leicht, indem sie die gleichen Beiträge auf Facebook und Instagram posten. Doch es gibt gute Gründe das nicht zu tun. Auf allfacebook.de erklärt Michaela Bär, dass zwar der Aufwand individueller Inhalte für jede Plattform hoch ist, sich das Engagement jedoch positiv auf die Zielerreichung auswirke. Wir haben ihre Vorteile getrennter Inhalte für Dich zusammengefasst:

Mehrwert für Follower

Als Unternehmen möchte man seine potenziellen Kunden dazu bewegen, möglichst allen angebotenen Kanälen zu folgen. Dazu sollte man den Nutzern jedoch auch einen Anreiz bieten: Individuelle Inhalte auf den Social-Media-Kanälen werden Nutzer eher zu einem genaueren Hinsehen bewegen, als redundante Posts, die der Nutzer bereits von einer anderen Plattform kennt. Trotz der unterschiedlichen Gestaltung der Beiträge, sollte die Botschaft, laut Michaela Bär, jedoch identisch sein: „Hallo Follower, wir kennen deine Probleme und haben die Lösung!“

Unterschiedliche Kanalfunktionen

Ein wichtiger Grund für die Individualisierung der Beiträge besteht darin, die jeweiligen spezifischen Funktionen der Kanäle zu nutzen. Facebook ist nicht gleich Instagram. Instagram eignet sich sehr gut für visuellen Content, weniger jedoch für lange Texte oder gar Links (Diese können sogar erst ab einer gewissen Anzahl an Followern direkt angeklickt werden). Empfohlen wird daher Deine Geschichte unter Einsatz eines Spannungsbogens über die Kanäle hinweg zu erzählen: Mache auf Instagram neugierig und erzähle auf Facebook die ganze Geschichte und veröffentliche hier die Links zu Deiner Webseite (Gerade durch das mögliche Teilen ist die Reichweite auf Facebook höher). Videos sind durch das neue IGTV (Instagram TV) eher für Instagram geeignet ebenso wie Stories ( Was Stories bei Instagram sind erklärt euch hier Daniel Zoll), denn hier ist sogar ein direkter Zugriff auf Produkte möglich.

Was sind IGTVs?

Look back at Instagram co-founder and CEO Kevin Systrom (@kevin) introduce IGTV from a live event in San Francisco.

Ein Beitrag geteilt von Instagram (@instagram) am

Verschiedene Zielgruppen

Ein wichtiger Punkt ist natürlich das unterschiedliche Alter der Nutzerschaften: Während in Facebook eher die Generation 25+ mit einer steigenden Tendenz zu finden ist, tummeln sich auf Instagram vor allem Jüngere (14 bis 29 Jahre). Individueller Content bedeutet in diesem Zusammenhang auch Zielgruppen angepasste Inhalte.

Richtlinien der Werbeanzeigen

Aus Instagram importierte Inhalte können auf Facebook aufgrund der Hashtags oder zu viel Text im Bild häufig nicht beworben werden. Auch eine nachträgliche Änderung der Posts wird nicht empfohlen, da dies zu einer schlechteren Ranking-Platzierung führt.

Künstliche Intelligenz: Facebook kauft Bloomsbury AI

Wie Facebook bekannt gab, wird das Team von Bloomsbury AI das Facebook-Team in London unterstützen. Die Expertise von Bloomsbury AI bezüglich künstlicher Intelligenz soll Facebook bei der Erforschung der maschinellen Verarbeitung natürlicher Sprache helfen. Ziel ist es dabei, die Kommunikation zwischen Menschen und Computern zu verbessern. Bloomsbury ist ein Startup, deren KI in der Lage ist, unstrukturierte Dokumente in natürlicher Sprache zu verstehen und dazu Fragen zu beantworten. Laut den Vermutungen von TechCrunch will Facebook mithilfe des Teams von Bloomsbury AI eine Technologie entwickeln, um Fake News zu bekämpfen. Gezahlt hat Facebook, laut TechCrunch, zwischen 23 und 30 Millionen US-Dollar an das Startup.

Diese KPIs sind wichtig für YouTube Analytics

Online Marketer lieben Analysen – dabei können sie den Erfolg von Marketing-Maßnahmen mit Zahlen belegen. Das gilt auch für Videos auf YouTube. Im Bereich der YouTube Analytics gibt es, laut Hubspot, diese wichtigen KPIs. Wir haben besonders relevante für Dich zusammengefasst:

Was Google Ads jetzt alles automatisch kann

Das neue Google Ads (ehemals Google AdWords) bringt momentan beinahe monatlich neue Features heraus. Durch die Verbesserung des maschinellen Lernens, entstehen zunehmend Automatisierungen, die den Online Marketern die Arbeit erleichtern. Doch was genau hat sich bis jetzt geändert und wo muss doch noch selbst Hand angelegt werden? Das zeigt Frederick Vallaeys auf Search Engine Land detailliert in seiner Aufstellung. Neue Kampagnentypen wie die „Smart campaigns“ oder „Goal-optimized Shopping campaigns“ versprechen mehr Möglichkeiten für kleine Unternehmen oder Einzelhändler. Bei Automatisierungen wie „Smart bidding“ hilft Google beispielsweise auf der Basis von maschinellem Lernen vorauszusagen, welche Klicks am stärksten zu Konversionen führen.

Funfact: Der Rabbit-Bug bringt Google durcheinander

Der „Rabbit-Bug“ bringt Googles Suchergebnisse manchmal ziemlich durcheinander. Dabei erzeugt eine Webseite einen Fehler in den SERPs, der dafür sorgt, dass alle nachfolgenden Resultate nicht in der Google-Suche erscheinen. Wie Ryte.com berichtet, war es ein spanischer SEO-Experte, der diesen Google-Bug entdeckte: Der Bug taucht auf, wenn Google in den Suchergebnissen Inhalte aus einer, auf der Webseite verfügbaren, Tabelle anzeigt und sich in dieser Tabelle ein Störfaktor, wie beispielsweise ein Emoji, befindet. Durch den Bug bricht das Snippet in den Suchergebnissen hinter diesem Störfaktor ab und auch die restlichen Suchergebnisse werden nicht weiter angezeigt. Alle nachfolgenden Konkurrenten aus den Suchergebnissen werden damit ausgeschalten, was die Klickrate auf die eigene Webseite deutlich steigern sollte. Doch warum eigentlich „Rabbit-Bug“? Entdeckt wurde der Bug beim Suchen nach dem Keyword „conejos“, dem spanischen Wort für Hasen. Die Liste der Suchergebnisse endete nach dem ersten Snippet, welches Fakten wie die Größe der Tierart aus einer Tabelle anzeigte. Ein vorhandenes Emoji sorgte dafür, dass die SERPs an dieser Stelle endeten.

Unser Tool-Tipp der Woche: Advanced Web Ranking CTR Check

Wie sieht es eigentlich mit der Klickrate (CTR) auf den verschiedenen Positionen aus. Sistrix hatte dazu schon einmal eine umfangreiche Studie herausgebracht. Allerdings beruhen die letzten Daten auf Ende 2016. Wer also aktuelle Daten dazu sucht, dem hilft hier das interaktive Tool der Advanced Webranking Kollegen. Wie sieht es mit der CTR in den Google Suchergebnissen (SERP) in Abhängigkeit verschiedener Variablen wie zum Beispiel

Hier geht’s zum Tool.

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