Du kannst dir 121WATT-Inhalte in der Google-Suche jetzt bevorzugt anzeigen lassen.
Bevor du prüfst, ob Google deine Seite kennt, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Ablauf. (Wer das schon kennt, springt direkt zum Abschnitt „Ist meine Website bei Google indexiert?“.)
Step 1: Crawling: Google schickt seine Crawler (allen voran den Googlebot) durchs Web, um neue oder veränderte Inhalte zu finden. Über interne und externe Links gelangen sie von Seite zu Seite.
Step 2: Indexierung: Die gefundenen Inhalte werden gerendert, analysiert und, sofern nichts dagegen spricht, in den Index aufgenommen. Nur was im Index ist, kann in der Suche erscheinen.
Step 3: Ranking: Stellt ein:e Nutzer:in eine Suchanfrage, sucht Google im Index die relevantesten Dokumente und zeigt sie auf den Suchergebnisseiten (SERPs). Inzwischen auch als Quellen in AI Overviews und im AI Mode.

Google erklärt diesen Prozess ausführlich auf seinen Infoseiten: So funktioniert die Google Suche.
Obwohl Google über eine der größten Rechenkapazitäten der Welt verfügt, muss das Unternehmen priorisieren, welche Inhalte wann gecrawlt werden. Die Leistung reicht nicht aus, um alle existierenden Seiten ständig zu crawlen.
Wie machst du Google also auf eine neue URL aufmerksam? Die drei folgenden Wege funktionieren zuverlässig, am besten wendest du sie alle gemeinsam an:
lastmod-Datum korrekt.Ein externer Link von einer vertrauenswürdigen Seite hilft zusätzlich. Den kannst du aber selten steuern.
Was heute nicht mehr (oder nur eingeschränkt) funktioniert:
google.com/ping?sitemap=…) wurde 2023 abgeschaltet. Anfragen liefern einen 404. Sitemaps reichst du über die Search Console oder die Sitemap:-Zeile in der robots.txt ein.JobPosting-Auszeichnung oder BroadcastEvent in einem VideoObject gedacht. Für Blogartikel, Produkt- oder Landingpages ist sie nicht vorgesehen.Für Google bleiben also interne Verlinkungen, eine saubere Sitemap und die URL-Prüfung deine drei tragenden Werkzeuge.

Ist deine Website ganz neu, kann es einige Tage bis Wochen dauern, bis Google sie vollständig indexiert hat. Ist sie schon länger online, kannst du mit einfachen Mitteln prüfen, ob Google sie kennt.
Gib site:deinewebsite.de (oder eine konkrete URL) in die Google-Suche ein. Erscheint deine Seite als Treffer, ist sie im Index.

Mit dem kostenlosen Tool von Google, kannst du die Indexierung deiner Website überprüfen.
Die ganze Website generell überprüfen
Dafür gehst du im Menü der GSC links auf Seiten im Bereich Indexierung. Dann werden dir alle Seiten deiner Website angezeigt die indexiert (grün) und nicht indexiert (grau) sind. Keine Sorge, der hohe, nicht indexierte Anteil bei uns ist so gewollt.

Eine bestimmte URL prüfen
Willst du den Status einer einzelnen URL herausfinden, nutzt du die URL-Prüfung (das Eingabefeld ganz oben in der GSC). Google zeigt dir, ob die URL im Index ist, welche kanonische URL Google gewählt hat, wann sie zuletzt gecrawlt wurde und ob die Indexierung erlaubt ist.

Bei einer neuen URL bekommst du typischerweise die Meldung „URL ist nicht auf Google“. Die Seite ist damit nicht im Index, aber nicht wegen eines Fehlers, sondern weil Google sie einfach noch nicht entdeckt hat. So gehst du dann vor:
1. Klicke auf „Live-URL testen“. Der Live-Test zeigt dir sofort, ob ein noindex, eine robots.txt-Sperre oder ein Serverfehler die Indexierung ohnehin verhindern würde. Erst wenn der Live-Test grün ist, lohnt sich Schritt 2.
2. Klicke auf „Indexierung beantragen“. Die URL landet in einer bevorzugten Crawling-Warteschlange.
Zwei Dinge solltest du wissen: Google nennt keine offizielle Grenze für manuelle Anfragen. In der Praxis sind meist nur eine Handvoll bis rund ein Dutzend pro Tag möglich, danach meldet die GSC „Kontingent überschritten“. Und eine Anfrage ist eine Bitte, keine Garantie. Ob Google die Seite tatsächlich aufnimmt, entscheidet sich nach denselben Qualitätskriterien wie sonst auch.
Tipp für Fortgeschrittene: Über die URL Inspection API (seit 2022) ziehst du diese Daten für bis zu 2.000 URLs pro Tag in Tools wie den Screaming Frog und analysierst deinen Indexierungsstatus systematisch. Die API prüft allerdings nur, eine Indexierung beantragen kannst du darüber nicht.
Im Bericht „Indexierung > Seiten“ findest du unter „Warum Seiten nicht indexiert werden“ zwei Status, die in der Praxis am häufigsten für Verwirrung sorgen. Sie klingen ähnlich, bedeuten aber Gegensätzliches:
Gefunden – zurzeit nicht indexiert. Google kennt die URL (aus der Sitemap oder über Links), hat sie aber noch nicht gecrawlt. Google hat das Crawlen bewusst verschoben, meist um deinen Server nicht zu überlasten, oder weil die URL niedrig priorisiert wurde. Das verzögert sich weiter, wenn deine Website technische Probleme hat oder viele neue URLs auf einmal veröffentlicht. Bei wenigen, unwichtigen URLs ist das völlig normal. Bei wichtigen Seiten oder wenn die Zahl stetig steigt, solltest du handeln: interne Verlinkungen stärken, Serverantwortzeiten prüfen, minderwertige URL-Mengen (Filter, Parameter, Duplikate) reduzieren.
Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert. Google hat die Seite abgerufen, bewertet und sich gegen die Indexierung entschieden. Eine Seite kann auch nachträglich in diesen Status rutschen, nachdem sie zuvor indexiert war (typischerweise nach Core Updates). Hier geht es fast immer um den Inhalt: zu dünn, zu ähnlich zu anderen Seiten (auch deinen eigenen), keine erkennbare Suchintention. Die Lösung liegt im Content, nicht im erneuten Einreichen.
Faustregel: „Gefunden“ = Crawling- oder Priorisierungsproblem. „Gecrawlt“ = Qualitäts- oder Duplikatsproblem.
Bevor wir in die Fehlerliste einsteigen, eine kurze Klarstellung. Denn ein großer Teil aller Indexierungsprobleme entsteht durch die Verwechslung dieser drei Begriffe:
Du hast geprüft und festgestellt: Meine Seite ist nicht im Index, obwohl ich das will. Dann gehen wir jetzt die häufigsten Ursachen durch, sortiert nach den drei Stufen, an denen es haken kann.
Google konnte die URL auf deiner Website gar nicht erst entdecken.
Der Googlebot folgt Links, um neue Seiten zu entdecken. Interne Links helfen ihm, deine Website zu navigieren und ihre Struktur zu verstehen. Eine Seite ohne eingehende interne Links (eine „Orphan Page“) findet Google schlechter oder gar nicht, und stuft sie zudem als unwichtig ein.
Verlinke jede Seite, die dir wichtig ist, von mindestens zwei bis drei thematisch passenden, bereits indexierten Seiten.
Eine XML-Sitemap listet die indexierbaren Seiten deiner Website. Fehlt eine Seite darin, wird sie nicht automatisch ignoriert, aber sie ist schwerer zu finden und bekommt weniger Priorität. Nimm daher alle wichtigen Seiten in die Sitemap auf.
Achte auf das lastmod-Datum: Google nutzt es zur Crawl-Priorisierung, aber nur, wenn es verlässlich ist. Aktualisiere es also nur bei echten inhaltlichen Änderungen, nicht bei jeder Footer-Anpassung. Die Elemente changefreq und priority ignoriert Google.
nofollow, ob als rel="nofollow" an einzelnen Links oder als Meta-Robots-Anweisung <meta name="robots" content="nofollow"> für alle Links einer Seite, ist für Google seit 2020 nur noch ein Hinweis, kein Verbot. Google kann solchen Links trotzdem folgen.
Nofollow kann aber dazu führen, dass Google eine Seite seltener oder gar nicht über diese Links entdeckt. Für interne Links, auch in der Pagination, ist nofollow deshalb nie sinnvoll.
Prüfe mit dem ScreamingFrog (Bericht „Links > Interne nofollow-Links“), wo das Attribut gesetzt ist, und entferne es.
Google kennt die URL, konnte oder wollte sie aber nicht abrufen.
Die robots.txt im Root-Verzeichnis deiner Domain sagt Crawlern, welche Seiten oder Verzeichnisse sie abrufen dürfen. Du kannst sie jederzeit auslesen, indem du /robots.txt an deine Domain anhängst. So sieht das bei uns aus: https://www.121watt.de/robots.txt.
User-Agent: *
Disallow: /
Diese zwei Zeilen sperren sämtliche Crawler von der gesamten Website aus. Ein Klassiker nach Relaunches, wenn die Staging-Einstellung mit live geht. Entfernst du sie, kann deine Seite wieder gecrawlt und damit indexiert werden.
User-Agent: Googlebot
Disallow: /
Auch das kommt vor. Entferne den Eintrag.
Üblicherweise schließt man in der robots.txt Bereiche wie Admin-Seiten, Warenkorb- und Checkout-Seiten, interne Suchergebnisse, Filter-Parameter oder „Vielen Dank“-Seiten aus. Prüfe, ob deine fehlende Seite versehentlich unter eine solche Regel fällt. In der GSC siehst du das direkt in der URL-Prüfung unter „Crawling zulässig?“.
Und noch einmal, weil es so oft schiefgeht: Willst du eine Seite aus dem Index nehmen, hilft die robots.txt nicht. Sie verhindert nur, dass Google die Seite abruft, und damit auch, dass Google ein dort gesetztes noindex sieht.
Das Crawl-Budget ist die Menge an URLs, die Google auf deiner Website in einem bestimmten Zeitraum crawlen kann und will. Bevor du hier Zeit investierst, ein Realitätscheck: Google selbst adressiert das Thema an drei Arten von Websites:
Für alle anderen sagt Google klar: Sitemap aktuell halten und regelmäßig den Bericht zur Seitenindexierung prüfen, das reicht. Ein Blog mit 300 Seiten hat kein Crawl-Budget-Problem.
Gehörst du zu den großen Websites, kosten dich vor allem diese Dinge Crawl-Budget: viele minderwertige oder duplizierte URLs (Filter, Parameter, Sortierungen), lange Weiterleitungsketten, langsame Serverantworten und 5xx-Fehler. 4xx-Statuscodes (außer 429) verbrauchen dagegen kein Crawl-Budget.
Den Verlauf deiner Crawling-Aktivität findest du in der GSC unter Einstellungen > Crawling-Statistiken.
Antwortet dein Server mit einem 5xx-Fehler, kann der Googlebot den Inhalt nicht abrufen. Bei anhaltenden 500er-Antworten oder deutlich längeren Antwortzeiten drosselt der Googlebot das Crawling fast sofort, und bleibt der Fehler bestehen, fliegen betroffene URLs nach einiger Zeit aus dem Index (Details in der Statuscode-Tabelle unter Punkt 12).
Das frühere GSC-Tool zur Begrenzung der Crawling-Frequenz gibt es seit 2024 nicht mehr, die Serverantwort ist heute der einzige Hebel.
Ob deine Website Serverprobleme hat, siehst du in der GSC unter Einstellungen > Crawling-Statistiken (Bereich „Hoststatus“).
Firewalls, CDN-Regeln und Bot-Management-Dienste blockieren ungewöhnlich viele Anfragen von einer Quelle automatisch. Genau das tut der Googlebot. Auch wer pauschal KI-Crawler aussperrt, erwischt dabei schnell den Googlebot mit.
In der GSC siehst du das als 403, 5xx oder Timeout, obwohl die Seite im Browser einwandfrei läuft. Google nennt falsch konfigurierte Firewalls und DoS-Schutz ausdrücklich als Ursache für Crawling-Fehler.
Prüfe die Regeln deines Hosters, deiner WAF oder deines CDNs und lass den verifizierten Googlebot explizit durch. Google veröffentlicht seine IP-Bereiche, damit du ihn zuverlässig erkennen kannst.
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Google kennt die Seite, hat sie abgerufen, und trotzdem nicht in den Index aufgenommen. Die Ursachen reichen von technischen Anweisungen bis zur Inhaltsqualität.
Das noindex sagt Google: Diese Seite nicht indexieren. Es kommt in zwei Formen:
<head>: <meta name="robots" content="noindex">X-Robots-Tag: noindex, typisch bei PDFs oder serverseitigen Konfigurationen. Im Quelltext siehst du diese Variante nicht.Beide erkennst du in der GSC-URL-Prüfung unter „Indexierung zulässig?“. Die meisten Content-Management-Systeme setzen noindex über Plugins oder Seiteneinstellungen („Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ in WordPress).
Nach Relaunches oder Entwicklungsphasen bleibt so ein Häkchen gern versehentlich gesetzt. Entferne das noindex und reiche die URL erneut ein.
Mit rel="canonical" sagst du Google, welche von mehreren ähnlichen URLs die Hauptversion ist. Zeigt das Canonical deiner Seite auf eine andere URL, etwa nach einem Relaunch oder durch eine Plugin-Einstellung, indexiert Google die andere URL und nicht deine.
In der URL-Prüfung siehst du das als „Vom Nutzer angegebene kanonische URL“ neben der „Von Google ausgewählten kanonischen URL“.

Wichtig: Das Canonical ist für Google ein starkes Signal, aber keine Anweisung. Google kann eine andere kanonische URL wählen, als du angegeben hast, dann steht im Seitenbericht „Duplikat – Google hat eine andere kanonische Seite als der Nutzer ausgewählt“.
In diesem Fall solltest du prüfen, ob die beiden Seiten wirklich unterschiedlich genug sind.
Ist das Canonical unbeabsichtigt, korrigiere es in deinem CMS (meist im SEO-Plugin) und reiche die URL erneut zur Prüfung ein.

Ist deine Seite inhaltlich (fast) identisch mit einer anderen, auf deiner eigenen Website oder woanders, indexiert Google in der Regel nur eine Version. Eine Strafe für Duplicate Content gibt es nicht; Google fasst Duplikate zusammen und wählt die kanonische Version. Dein Problem ist dann, dass nicht die Version im Index landet, die du willst.
Anders sieht es bei kopierten Inhalten ohne eigenen Mehrwert aus: Die fallen unter Googles Spam-Richtlinien und können zu manuellen Maßnahmen führen.
Tipp: Ob es Kopien deines Textes gibt, findest du heraus, indem du einen prägnanten Satz in Anführungszeichen bei Google suchst oder deine URL bei Copyscape prüfst. Interne Duplikate und dünne Seiten findest du mit dem ScreamingFrog (Bericht „Content“: exakte Duplikate, nahe Duplikate, Seiten mit wenig Inhalt).

Google indexiert Seiten nicht, wenn sie aus Googles Sicht keinen Mehrwert bieten: sehr dünne Inhalte, massenhaft automatisch erzeugte Seiten, Inhalte, die anderswo bereits besser beantwortet sind, oder Seiten ohne erkennbare Suchintention. Das ist der Kern des Status „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“.
Seit 2024 ist die Bewertung „hilfreicher Inhalte“ Teil von Googles Kernsystemen. Die Spam-Richtlinien wurden um „Scaled Content Abuse“ (massenhaft erzeugter Content ohne Mehrwert) und „Site Reputation Abuse“ (Dritt-Inhalte auf Unterverzeichnissen oder Subdomains, die von den Rankingsignalen der Hauptdomain profitieren) erweitert.
Prüfe deine Seite deshalb weniger mit Analytics-Kennzahlen als mit einer Frage: Was bietet diese Seite, das die zehn Seiten in den Top-Ergebnissen nicht bieten?
Konkret hilft:
Orientierung geben Googles Search Quality Rater Guidelines, die beschreiben, was Google unter hilfreichen, vertrauenswürdigen Inhalten versteht.
Der HTTP-Statuscode ist die Antwort deines Servers auf die Anfrage des Googlebots. Wie Google darauf reagiert, hängt vom Code ab:
Den Status deiner URLs siehst du in der GSC-URL-Prüfung oder für die ganze Website im ScreamingFrog. Wie Google auf einzelne Statuscodes im Detail reagiert, beschreibt die Dokumentation zu HTTP-Statuscodes, Netzwerk- und DNS-Fehlern.
Vielleicht hat jemand aus deinem Unternehmen die URL über die GSC aus dem Index entfernen lassen. Das prüfst du unter Indexierung > Entfernen. Taucht dort keine URL auf, ist das nicht die Ursache.
Wichtig: Eine temporäre Entfernung wirkt nur befristet (Google nennt rund sechs Monate) und läuft danach ab. Soll die Seite dauerhaft draußen bleiben, brauchst du zusätzlich ein noindex oder einen 404/410.
Umgekehrt: Willst du die Entfernung rückgängig machen, kannst du den Antrag in demselben Bericht abbrechen.
Der Googlebot ruft nicht nur das HTML ab, sondern rendert die Seite wie ein Browser, JavaScript inklusive. Scheitert das Rendering (blockierte JS-/CSS-Dateien, Timeouts, Fehler im Script), sieht Google eventuell nur eine leere Seite. Solche Seiten werden schnell als dünn oder als Duplikat eingestuft und nicht indexiert.
In der GSC-URL-Prüfung siehst du unter „Gecrawlte Seite ansehen“ den gerenderten HTML-Code und einen Screenshot. So erkennst du, ob per JavaScript nachgeladene Inhalte für Google sichtbar sind. Mehr dazu in Googles Grundlagen zu JavaScript-SEO.
Unter Sicherheit & manuelle Maßnahmen in der GSC siehst du, ob Google deine Website oder einzelne Seiten wegen eines Richtlinienverstoßes aus dem Index genommen hat, etwa wegen gekaufter Links, Cloaking, massenhaft erzeugter Inhalte oder Site Reputation Abuse.
Google beschreibt dort den Verstoß und den Weg zum Antrag auf erneute Überprüfung.
Auch darauf weist dich die GSC hin, unter „Sicherheitsprobleme“ und über die Benachrichtigungen oben rechts. Gehackte Seiten werden mit Warnhinweis versehen oder aus dem Index genommen.
Ein Dienst wie Sucuri überwacht deine Website kontinuierlich, informiert dich bei Problemen und hilft bei der Bereinigung.
Seit Google KI-Antworten in die Suche integriert hat, meinen viele mit „nicht zu finden“ auch: Meine Seite wird in den KI-Antworten nicht zitiert.
Die gute Nachricht: Die technischen Voraussetzungen sind dieselben. Google sagt in seinem Leitfaden zu generativen KI-Features in der Suche ausdrücklich, dass keine llms.txt, keine KI-Textdateien, kein Markdown und kein spezielles Markup nötig sind, weil die Suche diese Dateien schlicht ignoriert.
Was zählt, sind die SEO-Grundlagen: Die Seite muss für den Googlebot crawlbar, indexiert und intern gut verlinkt sein. Klicks und Impressionen aus KI-Funktionen erscheinen in der Search Console im normalen Leistungsbericht, ohne eigenen Filter.
Zwei Missverständnisse räumen wir gleich aus:
robots.txt-Token Google-Extended steuert nur, ob deine Inhalte für das Training und Grounding von Gemini-Apps und Vertex AI genutzt werden. Ein Disallow dafür nimmt dich nicht aus AI Overviews und ist kein Rankingsignal. Aus KI-Antworten ausschließen kannst du dich nur über nosnippet, data-nosnippet, max-snippet oder noindex, und damit gleichzeitig aus den klassischen Snippets.Ist deine Seite indexiert, wird aber nicht zitiert, ist das kein Indexierungs-, sondern ein Inhalts- und Autoritätsthema. Google selbst fasst es so zusammen: Die KI-Features greifen auf denselben Index und dieselben Qualitätssysteme zu wie die klassische Suche.
Wie du das angehst, erklären wir in GEO vs. SEO: Wie sich Suchmaschinenoptimierung 2026 verändert.
Ein großer Teil aller Anfragen von Leser:innen und Teilnehmer:innen, die bei uns unter „meine Seite ist nicht bei Google“ landen, stellt sich bei genauem Hinsehen anders dar: Die Seite ist im Index, rankt aber für die gewünschten Begriffe auf Seite 4.
Das ist kein Fall für diesen Artikel, sondern für Sichtbarkeitsanalyse und Content-Optimierung. Prüfe im GSC-Leistungsbericht, für welche Suchanfragen die Seite Impressionen bekommt, und lies dann weiter in unserem Artikel zur Definition, Analyse und Verbesserung deiner Sichtbarkeit.
Ahrefs hat über eine Million Domains analysiert: Am häufigsten fanden sich Weiterleitungen (95 % der Websites, meist harmlos), fehlende Alt-Attribute (80 %) und fehlende Meta-Descriptions (73 %).
Für die Indexierung relevanter sind die selteneren, aber kritischen Fälle: noindex auf wichtigen Seiten, robots.txt-Sperren, Weiterleitungsketten und Canonical-Fehler.
Passieren solche Fehler auch Profis? Natürlich. Deshalb habe ich mir angewöhnt, in festen Abständen einen SEO-Audit zu fahren:
Bei Problemen mit Weiterleitungen, falsch gesetztem noindex, robots.txt-Sperren oder Canonicals verfahre ich dann so, wie in diesem Artikel beschrieben.
Bei etablierten, gut verlinkten Websites oft innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen. Bei neuen Domains oder schwach verlinkten Seiten können es Wochen sein. Eine feste Frist gibt es nicht.
Die robots.txt verhindert das Crawlen, noindex verhindert die Indexierung. Willst du eine Seite aus dem Index halten, nutze noindex und blockiere sie nicht gleichzeitig per robots.txt, sonst sieht Google das noindex nicht.
Google nennt keine feste Zahl, in der Praxis reicht das Kontingent meist nur für eine Handvoll bis rund ein Dutzend URLs pro Tag. Nutze es für wichtige Seiten nach Korrekturen, nicht für Massen-Einreichungen.
Google kennt die URL, hat sie aber noch nicht gecrawlt. Meist ein Priorisierungsthema: interne Links stärken und abwarten.
Google hat die Seite abgerufen und sich gegen die Indexierung entschieden. Fast immer ein Qualitäts- oder Duplikatsproblem, der Inhalt muss besser werden.
Die Aufnahme in KI-Antworten folgt denselben technischen Regeln wie die Suche. Ist die Seite indexiert und nicht per nosnippet eingeschränkt, ist es eine Frage von Relevanz und Autorität, nicht von Technik.
Die beschriebenen Ursachen decken die allermeisten Fälle ab. Verfalle nicht in Panik, wenn eine Seite plötzlich aus den SERPs verschwindet. Nimm dir einen Kaffee, gehe den Schnell-Check von oben Schritt für Schritt durch, und du findest die Ursache.
Falls nicht: Googles Dokumentation zum Seitenindexierungsbericht beschreibt jeden einzelnen Status. In unserem Technical SEO Seminar gehen wir das Thema in der Tiefe durch. Oder du fragst mich auf LinkedIn.
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Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert.
Wenn du das mit Absicht über das sogenannte rel=“canonical“ Google angezeigt hast, dann ist alles in Ordnung. Vielleicht hast du aber in deinem Content Management System aus Versehen ein rel=“canonical“ angegeben. Dann kann es dir passieren, das Google deine Seite zwar crawlt, aber nicht indexiert. Was machst du jetzt? Du gehst in dein Content Management System und überprüfst in den Einstellungen für deine URL, ob du hier vielleicht ein rel=“canonical“ auf eine andere Seite gesetzt hast. Meistens werden diese Einstellungen über Plugins ermöglicht. Wenn du das nicht wolltest, dann entferne jetzt das rel=“canonical“ und gebe die URL erneut Google zum Crawling.
Wenn deine Seite ein Duplikat einer anderen Seite ist, wird sie vom Googlebot möglicherweise nicht indiziert. Und selbst wenn, dann lassen Suchmaschinen es normalerweise nicht zu, dass doppelte Inhalte gut platziert werden.
Beachte auch, dass doppelte Inhalte sich auf das Crawl-Budget deiner Website auswirken können. Der Googlebot muss jede URL crawlen, um festzustellen, ob sie denselben Inhalt haben. Das verbraucht mehr Zeit und Ressourcen, weswegen der Bot ggf. weniger Kapazität für das Crawlen anderer, wertvollerer Seiten hat.
Du kannst dir sicher vorstellen, dass Aktionen wie das Kopieren von Inhalten von anderen Websites oder das erneute Veröffentlichen von Inhalten ohne zusätzlichen Wert in der Welt der Suchmaschinenoptimierung nicht willkommen sind. So etwas kann sich durchaus negativ auf dein Ranking auswirken.
Tipp: Du kannst leicht herausfinden, ob du Duplicate Content bereitstellst, indem du einen Satz aus dem fraglichen Text nimmst und in Anführungszeichen bei Google suchst oder deine URL bei Copyscape auf DC überprüft.
Exkurs: „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“: Im Zusammenhang mit Duplicate Content wird übrigens öfter der Status „gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“ erwähnt. Wenn du in der GSC auf der Ansicht der Seitenindexierung weiter nach unten scrollst, siehst du warum deine Seite nicht indexiert wurde:

Einer der möglichen Gründe ist, dass deine Seite gecrawlt, aber zurzeit nicht indexiert wurde. Dieser Status ist in der Google-Hilfe nicht exakt beschrieben. Die Gründe, die hier genannt werden sind:
Du kannst zum Beispiel mit dem ScreamingFrog alle deine Seite analysieren und bewerten. Interessant sind hier die
Mit großer Sicherheit findest du hier viele deiner Seiten, die von Google gecrawled, aber nicht indexiert wurden.
Was ist die Lösung für diesen Status?
Die Lösung hat in diesem Fall hauptsächlich mit deinen Inhalten zu tun, gerade wenn es um wichtige Seiten geht, die hier nicht indexiert wurden. Versuche bei deinen Inhalte an folgenden Punkten zu arbeiten:
Diese Vorschläge von mir für dich, basieren auf den Google General Guidelines, die eine große Hilfe für die Entwicklung guter Inhalte darstellt. Hier findest du auch noch einen sehr umfangreichen Artikel zu „gecrawled – zurzeit nicht indexiert“ und mehr Informationen in der Google Hilfe
Google stuft Inhalte von schlechter Qualität in der Regel als nicht wertvoll für die Nutzer:innen ein und indexiert diese Seite dann einfach nicht. Außerdem kann qualitativ schlechter Inhalt zu einer hohen Absprungrate führen, d. h. deine Nutzer:innen verlassen die Seite schnell, ohne mit ihr zu interagieren. Dies kann Google signalisieren, dass diese Seite irrelevant oder nicht wertvoll für die User:innen ist, was dazu führt, dass sie nicht indexiert wird.
Der HTTP-Statuscode ist Teil einer Antwort, die ein Server an einen Client sendet, nachdem er eine Anfrage zum Zugriff auf eine Webseite erhalten hat. Der HTTP-Statuscode 200 (= OK) zeigt an, dass der Server erfolgreich auf die Anfrage geantwortet hat und die Seite zugänglich ist.
Wenn deine Seite einen anderen HTTP-Statuscode als 200 OK zurückgibt, wird sie nicht indiziert. Warum das so ist, hängt vom jeweiligen Statuscode ab. Ein 404-Fehlerstatuscode zeigt beispielsweise an, dass die angeforderte Seite nicht gefunden wurde, und ein 500-Fehlerstatuscode bedeutet, dass ein interner Serverfehler aufgetreten ist. Erhält nun der Googlebot beim Crawlen deiner Seite diesen Fehler, dann geht er davon aus, dass die Seite nicht verfügbar oder nicht funktionsfähig ist, und wird sie nicht indizieren.
Sollte deine Seite neu sein oder generell geringen Datenverkehr aufweisen, kann es sein, dass sich diese Seite in der Indizierungswarteschlange befindet und damit noch nicht indexiert ist. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen und er kann sich weiter verzögern, wenn die Website technische Probleme, ein geringes Crawl-Budget oder Robots.txt-Ausschlüsse oder andere Einschränkungen aufweist.
Wenn deine Website viele Seiten hat, kann Google außerdem möglicherweise nicht alle auf einmal indizieren. Dies kann dazu führen, dass einige Seiten länger in der Indexierungswarteschlange verbleiben.
Vielleicht hast du oder jemand aus deinem Unternehmen beabsichtig oder unbeabsichtigt eine URL über die Google Search Console aus dem Google Index entfernt. Am Ende wurde von jemandem beantragt, dass deine Seite aus dem Index entfernt wird. Um das herauszufinden, loggst du dich in die Google Search Console ein und klickst auf Indexierung -> Entfernen. Taucht dort keine URL auf, ist dies jedenfalls nicht der Grund für die Unauffindbarkeit deiner Seite. Hier siehst du ein Beispiel, wie eine entfernte URL in der Google Search Console gelistet wird.

Wenn der Googlebot eine Seite crawlt, ruft er nicht nur den HTML-Inhalt ab, sondern rendert die Seite auch wie ein Browser. Stößt der Googlebot beim Rendern auf Probleme, dann kann er den Seiten-Inhalt eventuell nicht richtig verstehen. Er kann dann ggf. bestimmte Elemente wie JavaScript-generierte Inhalte oder strukturierte Daten nicht erkennen, die für die Indexierung und das Ranking wichtig sind.
Mehr zu den Grundlagen von JavaScript-SEO liest du bei Google direkt.
Beachte auch, dass solche fehlerbehaftete Seiten von Google schnell als Duplikate oder minderwertig eingestuft und möglicherweise deswegen nicht indiziert werden können.
Hierauf wirst du in der Search Console meistens hingewiesen. Wirf deshalb immer einen Blick auf Benachrichtigungen oben rechts oder schau dir die Sicherheitsbenachrichtigungen in der linken Navigation an. Alternativ dazu empfehle ich dir den Anti-Malware SaaS Sucuri – dieser Dienst überwacht deine Website ständig und informiert dich bei Problemen und hilft bei der Lösung!
Der Tool-Anbieter ahrefs hat über 1 Millionen Domains analysiert und die 15 häufigsten Technical SEO-Probleme zusammengestellt. Ganz vorne mit dabei sind die fehlerhaften Weiterleitungen und fehlende Alt-Tags.
Passieren Fehler in der Suchmaschinenoptimierung? Aber natürlich, deswegen habe ich mir angewöhnt in regelmäßigen Abständen einen SEO-Audit auf meiner Seite zu machen. Das Ziel: Eine hohe Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. In meinem Artikel zur Definition, Analyse und Verbesserung deiner Sichtbarkeit in der Suchmaschinenoptimierung findest du alle relevanten Informationen zur Beurteilung deiner Sichtbarkeit.
Hier siehst du einen Screenshot meines wöchentlichen SEO-Audits im ScreamingFrog. Besonders schaue ich mir die HTTP-Statuscodes, den Indexierungsstatus und die Indexierbarkeit an. Bei Problemen mit Weiterleitungen, falsch gesetzten NoIndex Anweisung, Ausschluss durch robots.txt, rel=“canonical“ etc. verfahre ich dann, wie hier in diesem Artikel dargestellt.

Natürlich ist es möglich, dass keiner der oben genannten Fehler Auslöser einer mangelnden Indexierung sind. Die beschriebenen Ursachen decken allerdings die häufigsten Fehlerquellen ab. In jedem Fall solltest du nicht in Panik verfallen, wenn deine Website plötzlich nicht mehr in den SERPs auftaucht. Nimm dir eine Tasse Kaffee und gehe diesen Artikel Schritt für Schritt durch. Ich bin sicher, du findest die Lösung – falls nicht, schau gerne direkt bei Google in der Dokumentation nach, hol‘ dir umfangreiches Wissen in einem unserer Technical SEO Seminare oder frag mich auf LinkedIn, Instagram & Co. ;-)
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Schade! Bitte schreib uns kurz, was dir gefehlt hat – so werden wir besser.
Hallo :),
die Webseite hier ist total witzig. Aber eine Sache verstehe ich nicht. Wenn oben nicht die Lösung steht, was soll man in deinen Seminaren? Trinken wir dort in Ruhe Kaffee und lernen wir Milch einschütten oder besser einen Ausrufe-Crashkurs: Sehhhhh Ohhhhh
In diesem Sinne
Alles Gute
Jörg
P.S: Falls Du noch eine korrekte Antwort finden solltest, schreib mir eine Mail bitte!
Hallo Jörg,
dieser Artikel ist nur ein kleines und sehr spezielles Thema im Bereich der SEO. Ein ganzes Seminar soll und kann er auch gar nicht ersetzen. Er soll denen, die nach diesem Problem suchen und uns dabei finden, helfen, die Antwort zu erfahren. Ich hoffe, dass uns das auch gelingt.
Unsere Seminare dauern 8, respektive 16 Stunden. Sei versichert, dass die dort behandelten Themen umfassend behandelt werden.
Kaffee gibt es dort übrigens auch. Mit und ohne Milch.
Auch Dir alles Gute
Christian
Hallo,
ich gehe schon mal davon aus, dass man viel in Euren Seminaren lernen kann. Aber ich möchte mal einen Punkt anbringen, den Euer Artikel wohl nicht abdeckt. Folgender Fall bei einem Kunden:
Seite ist nicht indexiert
Seite ist nicht im Report: gecrawlt – zur Zeit nicht indexiert
Soweit alles klar (die übergeordnete Kategorienseite wurde zur Indexierung eingereicht).
Nun kommt meine Frage: im Leistungsreport => Seitenansichten taucht genau die Seite mit 200 Impressions auf. Google hat sie weder gecrawlt noch indexiert und gibt sie dennoch in Suchergebnissen der Search Console aus? Habt Ihr dafür eine plausible Erklärung? (Die Seite wurde vor vier Wochen unter eine neue Kategorie gestellt, die geänderte URL erhält eine Weiterleitung von der alten URL, die aber auch nicht indexiert war. An der Inhaltsquaalität kanns nicht liegen, tausende ähnlich aufgebauter Seiten sind indexiert).
Vielen Dank – freue mich, wenn Ihr eine Erklärung habt.
Grüße
Gerd
Hallo lieber Gerd, danke für deine Frage. Ich glaube ohne jetzt ganz den konkreten Fall zu kennen (vielleicht kannst du mir mal die Seiten via alexander.holl@121watt.de) zu schicken, war meine erste Idee, das es mit der Zählung der Impressionen in der Google Search Console zu tun haben könnte. Hier ist ja mal die Definition: Klick-, Impressions- und Positionsdaten werden, sofern verfügbar, der kanonischen URL der Seite zugeordnet, auf die der Nutzer weitergeleitet wird, wenn er auf den Link im Browser klickt. Die kanonische URL ist im Wesentlichen eine einzelne URL, die von Google ausgewählt wird, wenn mehrere URLs auf dieselbe Seite verweisen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Website separate URLs für die mobile und die Desktopversion einer Seite hat. Hier auch der Link https://support.google.com/webmasters/answer/7042828?hl=de#impressions. Aber das ist nur der erste Anasatz für die Analyse, also vielleicht kannst du mir mal die betreffende Seite zuschicken. Liebe Grüße aus München Alexander