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Erschienen in Dez II 2022 | Content Marketing
Level: Beginner

Im Content Marketing werden die Begriffe Blog, Hub-Seite oder Content Hub oftmals durcheinandergewürfelt oder als Synonyme verwendet. Obwohl die Grenzen fließend sind, solltest du diese Begrifflichkeiten unterscheiden können. Deshalb möchten wir dir heute erklären, was ein Content Hub ist und welche Vorteile dieser mit sich bringt. Als Grundlage verwenden wir einen Artikel von Hubspot und Planinja.

Was ist ein Content Hub?

Ein Content Hub bündelt alle deine Content-Marketing-Aktivitäten und dient damit als eine Art Ausgangsbasis für deine Inhalte. Dazu gehören nicht nur Textbeiträge, sondern auch Videos, Podcasts, Infografiken und Whitepaper. Mit den verschiedenen Inhalten im Content Hub gehst du auf die Interessen, Probleme, Wünsche und Bedürfnisse deiner potenziellen Kunden und Kundinnen ein.

An deinem Content Hub laufen die Fäden deiner Content-Marketing-Strategie zusammen. Er kann somit als Basis deiner Content-Marketing-Strategie dienen und die User Experience deiner Besucher:innen verbessern. Du kannst außerdem wertvolle Daten über die Besucher:innen deine Content Hubs sammeln, auswerten und auf Basis dieser deine Content-Marketing-Strategie optimieren.

Beispiele für die Umsetzung eines Content Hubs

In der Praxis findest du typische Arten von Content Hubs. Dazu gehören klassische Hub-Seiten, multimediale Verteilerseiten oder Unternehmensblogs.

  • Unternehmensblog: Der Blog ist in der Regel Teil deiner Unternehmenswebsite und chronologisch sortiert. Er kann dir dabei helfen, eine Expertenstellung für dein Unternehmen zu etablieren. Die Beiträge auf Corporate Blogs handeln meist von Themen, die relevant für die Kundinnen und Kunden des Unternehmens sind.
  • Hub-Seite nach Thema oder Anlass: Eine Hub-Seite ist eine Verteilerseite und verbessert die Benutzerfreundlichkeit deiner Website. Sie ist intern stark verlinkt und führt über diese Verlinkungen in die verschiedenen Inhalte der jeweiligen Website. Eine Hub-Seite hilft Nutzer:innen dabei, das für sie relevante Unterthema zu finden. Ein Beispiel dafür sind Online-Shops mit Hub-Seiten für ihre Produktkategorien. Dort findest du Links zu über- und untergeordneten Produktseiten.

Hier siehst du beispielhaft eine Hub-Seite von Thomann.

  • Multimediale Verteilerseite: Du kannst einen Content Hub als multimedialen Knotenpunkt nutzen, der verschiedene Content-Formate vereint. Die Funktion einer multimedialen Verteilerseite besteht darin, die Leser:innen auf das für sie richtige Content-Format zu lenken. Hier haben sie beispielsweise die Auswahl zwischen Beiträgen, Videos, Podcasts, Grafiken und anderen Formaten. Die Abgrenzung zum klassischen Blog ist durch die Vielfalt an Formaten gegeben.
    Ein Beispiel für einen multimedialen Content-Hub findest du bei airbnb. Auf den Seiten für bestimmte Nachbarschaften (Beispiel: Berlin-Kreuzberg) findest du neben einer Auswahl von Unterkünften eine Karte, Tipps von Einheimischen oder Empfehlungen für Aktivitäten im Videoformat.

Was bringt dir ein Content Hub im Marketing?

1. Verbesserte User Experience
Mit einem Content Hub als Verteilersystem und Sammlung von hochwertigen Inhalten bietest du deinen potenziellen Kundinnen und Kunden einen Ort der Orientierung und Unterhaltung. Damit kannst du deine Website-Besucher:innen möglichst lange auf der Seite halten. Mit einer zentralen Anlaufstelle für deine Inhalte wird es dir außerdem leichter fallen, ihnen ein einheitliches Nutzererlebnis zu bieten.

2. Conversion Optimierung
Ein guter Content-Hub sollte perfekt auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe zugeschnitten sein. Er begleitet deine Kunden und Kundinnen mit hilfreichen Content durch den Kaufprozess und bietet dabei Antworten zu Fragen, Problemen und Wünschen. Dabei sollte deine Zielgruppe an verschiedenen Touchpoints abgeholt werden. Biete immer ausgehend vom vorliegenden Content weiterführende Inhalte an. Du kannst beispielsweise auf thematisch ähnliche Artikel verlinken oder passende Produkte platzieren.

3. Leadgenerierung
Ein Content-Hub kann auch dazu genutzt werden, um Leads zu generieren. Du kannst beispielsweise Leser:innen, die einen Blogartikel von dir interessant finden und weitere Inhalte dazu lesen möchten, einen Newsletter oder ein Whitepaper anbieten. Dabei kannst du die Kontaktdaten abfragen.

4. Interne Verlinkungen
Du kannst in deinem Content-Hub qualitativ hochwertige Inhalte bündeln, sie intern verlinken und so im Suchmaschinen-Ranking aufsteigen. Mit internen Verlinkungen steigerst du die Linkkraft deiner Seite und kannst sie damit auch an verschiedene Unterseiten weitergeben. Dies kann sich positiv auf dein Ranking auswirken, da dadurch deine Seite bei Google als vertrauenswürdig wahrgenommen wird.

5. Langlebige Inhalte
Deine Inhalte werden in deinem Content Hub gesammelt und sind über einen längeren Zeitraum zugänglich. Damit kannst du deiner Kundschaft langfristig einen Mehrwert bieten. Mit einem Content Hub erhältst du zudem einen guten Überblick über alle deine gelungenen und relevanten Inhalte. Dies kannst du nutzen, um deinen Content zu erneuern und wiederzuverwenden, um damit seinen Wert zu verlängern.

🔍 Weitere Informationen über Content Hubs findest du bei Hubspot und Planinja.