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Google Ads: Positive Ergebnisse mit negativen Keywords

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Erschienen in Mar II 2022 | SEA
Level: Beginner

Die Keyword-Strategie ist das Herzstück deiner Google-Ads-Kampagne. Du solltest genau analysieren, welche Keywords du für deine Anzeige buchst. Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg deiner Kampagne und kosten dich im schlimmsten Fall viel Geld. Negative Keywords ermöglichen es, das Keyword-Set deiner Anzeigen zu optimieren. Wir zeigen dir heute gemeinsam mit Seokratie, auf was es bei den negativen Keywords ankommt.

Was sind negative Keywords?
Negative Keywords umfassen nicht etwa negativ konnotierte Suchbegriffe wie „schlecht“, „hässlich“, „böse“, sondern definieren solche, zu denen deine Anzeige nicht ausgespielt werden soll. Oft sind es Begriffe, die nicht in die Intention deines Keywords passen, wie missverständliche Suchanfragen, und nichts mit deiner Anzeige zu tun haben.
Nehmen wir das altbewährte Birnen-Beispiel: Wenn du Glühbirnen verkaufen möchtest, ist es sinnvoll, das Wort „Obst“ als negatives Keyword einzutragen. Ansonsten zahlst du im Worst Case für Klicks von Personen, die eigentlich nach dieser Obstsorte suchen.

Warum soll ich gewisse Keywords ausschließen?
Es gibt einige Gründe, negative Keywords einzusetzen. Google hat in letzter Zeit seine Keyword-Optionen angepasst. So wird auch beim Exact Match nicht mehr nur das konkret angegebene Keyword beachtet, sondern auch seine Varianten. Außerdem bewirbt Google stärker die Matchtypes passende Wortgruppe und weitgehend passend. Damit steigt faktisch die Wahrscheinlichkeit, dass du auch für Suchanfragen ausgespielt wirst, die du gar nicht bedienen möchtest.

Hier findest du Negative Keywords in Google Ads: Keywords > Auszuschließende Keywords

Google Ads: Keywords

Weitere Gründe findest du hier:

  1. Ähnliche Suchanfragen ausschließen
    Suchanfragen, die deinem Keyword zwar ähnlich sind, aber etwas anderes bedeuten, können zu ungewollten Klicks führen, zum Beispiel wenn ein entsprechendes Produkt in deinem Shop nicht verfügbar ist.
    Beispiel: Für deinen Online-Shop hast du als Keyword „Faschingsmasken“ eingebucht. Du stellst aber fest, dass du auch für „FFP2-Maske“ gefunden wirst, die du aber nicht vertreibst. In diesem Fall buchst du “FFP2-Maske” als negatives Keyword ein.
  2. Trennung von generischen und Brand-Kampagnen
    Oft ist es sinnvoll, zwischen generischen und Brand-Kampagnen zu unterscheiden. Nutzer:innen, die nach deiner Brand suchen, sind in der Customer Journey bereits weiter fortgeschritten. Sie haben andere Bedürfnisse, als Personen, die sich noch am Anfang des Sales Funnels befinden. Schließt du deine Markenbegriffe als passende Wortgruppe bei den generischen Anzeigen aus, stellst du sicher, dass jedem die passende Anzeige ausgespielt wird – je nachdem, wo in der Customer Journey er oder sie sich befindet.
    💡 Denke auch an das Ausschließen falscher Schreibweisen deines Brand-Namens.
  3. Recruiting-Begriffe ausschließen
    In größeren Unternehmen ist es sinnvoll, Recruiting-Begriffe (beispielsweise „121WATT Jobs“) von den regulären Anzeigen auszuschließen. Lediglich für Anzeigen, die mit Stellenausschreibungen zusammenhängen, solltest du diese Begriffe dann wieder freischalten. So passt du die Anzeigen noch besser deinen Unternehmenszielen an.
  4. Wettbewerber ausschließenWenn ein:e User:in schon explizit nach deinem Wettbewerber sucht, will er oder sie vermutlich auch auf dessen Seite gelangen. In diesem Fall könntest du die Namen deiner Wettbewerber als negative Keywords einbuchen, damit du bei solchen Brand-Suchanfragen nicht ausgespielt wirst.
    🤫 Achtung: Es gibt auch Unternehmen, die die Strategie verfolgen, ihre Anzeigen gezielt bei der Suche nach Mitbewerbern ausspielen zu lassen, um so mögliche Kundschaft abzugreifen und für sich zu gewinnen.

Woher weiß ich, welche negativen Keywords ich einstellen soll?
Du kannst negative Keywords sowohl auf Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene anlegen oder auch eine gesammelte Liste für dein komplettes Google-Ads-Konto definieren. Unter Keywords > Suchanfragen kannst du feststellen, für welche konkreten Suchanfragen deine Anzeige ausgespielt wurde. Checke diesen Bericht regelmäßig und untersuche ihn auf Suchanfragen, die du nicht besetzen möchtest. Diese Wörter trägst du dann im selben Reiter unter Auszuschließende Keywords ein.

🔍 Alles Wissenswerte zu negativen Keywords findest du bei Seokratie.