121WATT

Haben Sie Fragen?
FAQ
089 416126990

Google Analytics für Einsteiger: Vorteile und Nutzen 2018

Zum Lesen auf deinem Desktop Erinnerung einrichten »

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Was ist eigentlich Google Analytics?

Google Analytics hatte eigentlich seinen Ursprung in dem amerikanischen Software Unternehmen mit dem Namen Urchin. Google übernahm den Web Analyse Tool Anbieter offiziell am 28. März 2005. Bis heute gibt es immer wieder Hinweise auf die ursprüngliche Firma Urchin. So beginnt bis heute die Property-ID mit einem UA was für Urchin Account steht und auch die UTM Parameter, die heute zur Identifizierung von Kampagnen verwendet werden stehen für Urchin Tracking Module.

 

Universal Analytics seit 2014: Universal Analytics ist seit 2014 nicht mehr in der Beta Version verfügbar, sondern voll und ganz implementiert. Wir Nutzer profitieren seitdem von weiteren, ausgefeilteren Anwendungen wie z.B. dem Measurement Protocol oder der Identifikation von Nutzersession über verschiedene Geräte. Hier passt das Stichwort „custom-ids„, das das Tracking einer Person über verschiedene Devices betitelt. Außerdem ist nun die einfachere Konfiguration von Sitzungslaufzeiten oder organische Suchquellen in einer stabilen Version verfügbar. Wie Ihr auf Universal Analytics migrieren könnt, findet Ihr im Universal Analytics Migrations Center.

 

Google Analytics und Urchin

Der erste Blogartikel auf dem Google Analytics Blog ist datiert vom 15. Juni 2006 und neben einem herzlichen Willkommen bezieht sich dieser erste Artikel auf das erste Produktupdate von Google. Nicht überraschend ist das die Integration von Google AdWords Daten in Google Analytics. Mittlerweile ist Google Analytics, mindestens auf Basis der Implementierungen (wahrscheinlich) weltweiter Marktführer im Bereich Digital Analytics Tools. Builtwith, ein amerikanischer Toolanbieter zählt im Augenblick auf seiner Seite  29.329.524 (Stand: Dezember 2017) Google Analytics Implementierungen.

Digital Analytics und Google Analytics

Bevor wir uns vielleicht mit dem Tool Google Analytics im Detail beschäftigen, würde ich aber gerne noch das Tool in einem gesamten Zusammenhang der digitalen Analyse einordnen. Das Ziel ist ja dieses Tool so effektiv einzusetzen, das Ihr nicht nur Zahlen sammelt, sondern echte Erkenntnisse zur Optimierung Eures Geschäftsmodells ableiten könnt.

Warum Digital Analytics?

Definition Digital Analytics: Das Ziel von Digital Analytics  ist über die Sammlung, Analyse, Interpretation und Visualisierung der Daten zu einem  das Verhalten von Nutzer auf Ihrer Website, aber auch auf Apps und mobilen Websites detailliert zu verstehen.  Auch, wenn bei Web Analyse Tools bisher das Verhalten von Nutzern im Mittelpunkt steht, geht es laut der Forrester Wave vom Q3 2017 in Zukunft auch mehr und mehr darum über die gesammelte Daten das Nutzererlebnis zu personalisieren, die gesammelten Daten in einem Datawarehouse zu sammeln und die Web Analyse mit “Online Testing Technologien” zu integrieren. Weiterhin umfasst eine komplette digitale Analyse, aber auch als Grundlage das Verständnis von Unternehmenszielen und des Wettbewerbsumfeldes, um den gesamten Kontext des Unternehmens zu verstehen.

Von Daten zu echten Erkenntnissen: Digital Analytics in 4 Schritten

Schritt1 : Zielanalyse

Essentiell für den Erfolg der digitalen  Analyse ist als Fundament die Analyse der Unternehmensziele und welche Rolle bei der Erfüllung der Ziele die Website hat? Jede Analyse sollte eine Verbindung schaffen zwischen dem Nutzerverhalten auf der Website und den fundamentalen Geschäftzielen eines Unternehmens.

Jede Website (oder App)  sollte somit bei der Erreichung von 3 Zielen helfen

Analyse auf zwei Ebenen

Die nächsten freien Google-Analytics-Seminar Termine:

  1. Fast Lane Institute for Knowledge Transfer
    Fast Lane Institute for Knowledge Transfer
    Gasstraße 4a
    22761 Hamburg
    18.07.2018 - 19.07.2018
    Tag 1: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
    Tag 2: 09:00 Uhr - 17:30 Uhr
    Hamburg
    mit Alexander Holl
    985,- €*
    Jetzt anmelden
  2. Design Offices – Arnulfpark
    Design Offices – Arnulfpark
    Luise-Ullrich-Str. 20
    80636 München
    30.07.2018 - 31.07.2018
    Tag 1: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
    Tag 2: 09:00 Uhr - 17:30 Uhr
    München
    mit Alexander Holl
    985,- €*
    Jetzt anmelden
    Schnell anmelden - Nur noch 2 Plätze übrig
  3. Design Offices – Am Zirkus
    Design Offices – Am Zirkus
    Bertolt-Brecht-Platz 3
    10117 Berlin
    08.08.2018 - 09.08.2018
    Tag 1: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
    Tag 2: 09:00 Uhr - 17:30 Uhr
    Berlin
    mit Alexander Holl
    985,- €*
    Jetzt anmelden
* zzgl. USt.
  • Legende:
  • Ausreichend freie Plätze.
  • Wenige freie Plätze!
  • Leider ausgebucht.

Schritt 2: Quantitative Analyse

die quantitative Analyse von Daten über Web Analyse Tools, wie Google Analytics, Piwik oder Toolanbietern wie Webtrekk etc. Beispielhafte Fragestellungen könnten hier sein

Schritt 3: Qualitative Analyse von Nutzern

über die qualitative von Nutzern gewinnen wir ein tieferes Verständnis über Motivationen und Verhalten unser Nutzer und entwickeln weitere Ansätze und Fragestellungen, für Testszenarien auf unserer Website. Tools, die hier hilfreich sind zum Beispiel:

Schritt 4: Wettbewerberanalyse

weiteren Kontext für eine umfassende digitale Analyse liefern weiterhin Wettbewerberanalysetools wie zum Beispiel:

Erst aus dieser umfassenden Analyse ergeben sich in Digital Analytics nicht nur einfach Daten oder Metriken, sondern echtes tiefes Verständnis zu den eigenen Nutzern und dem Marktumfeld.

 

Die Vorteile von Google Analytics!

Nicht umsonst erreicht Google Analytics weltweit Millionen von Implementierungen. Wie ist Google Analytics aber zu einer der marktführenden Web Analyse Tools geworden. Was sind die Vorteile von Google Analytics?

Die Google Analytics 360 Suite: Google Analytics, Google Tag Manager, Google Data Studio und weitere Tools in einer Suite

Herausforderungen und Nachteile von Google Analytics

Gleichzeitig gibt es aber immer einige Herausforderungen beim Einsatz von Google Analytics. Dazu gehören unter anderem

Sonderthema: Google Analytics & Datenschutz

Nicht wirklich ein neues Feature, aber am 06.10.2015  hat der Europäische Gerichtshof das Safe Harbor Abkommen mit den USA für ungültig erklärt. Welche Auswirkung hat dies auf Google Analytics & Datenschutz. In unserem Artikel stellt Dr. Martin Schirmbacher, Fachanwalt für IT-Recht, dar wie man Google Analytics datenschutzkonform einsetzt und was es bei Universal Analytics zu beachten gilt. Desweiteren tritt am 25 Mai die neue  Europäische Datenschutzverordung in Kraft. Da dies ein enorm wichtiges Thema für alle Digital Marketer ist,  haben wir seit Anfang 2018 ein EU-DSGVO Seminar.

Was sind die relevantesten Beschränkungen in Google Analytics?

Im folgenden finden sich eine Reihe von Beschränkungen und Limitierung beim Einsatz von Google Analytics. Diese sind strukturiert nach administrativen Einschränkungen, Dateneinschränkungen, Einschränkungen

Beschränkungen bei Konto, Property und Datenansichten

Pro Google Account (Login) gibt es eine Beschränkung von:

Weiteer Informationen zu den administrativen Beschränkungen gibt es hier bei Google.

Beschränkungen und Limitierung bei Daten

Weitere Beschränkungen beziehen sich auch auf die Anzahl der verarbeitenden Daten und der Begrenzungen bei Sampling von Daten innerhalb von GA

Was ist der Unterschied zwischen der kostenlosen Variante und Google Analytics 360?

Die meisten Unternehmen verwenden Google Analytics in der kostenlosen Variante. Aber insbesondere Unternehmen, die über die genannten 10 Millionen Hits pro Monat verbrauchen, die Zugriff auf Rohdaten brauchen,  die Service Level Agreements und Ansprechpartner für Google Analytics benötigen,  ist GA in der bezahlten Variante fast unabdingbar. Es gibt im Netz sehr detailierte Checkliste, die GA mit der bezahlen Variante vergleichen. Sehr gute Checklisten zum Vergleich finden sich hier bei:

Dabei liegt der Preis für die bezahlte Variante bei bis zu 500 Millionen Hits pro Monat bei 135.000€ pro Jahr (aktueller Kenntnisstand).

Wie integriere ich Google Analytics?

Technische Implemetierung

Um Google Analytics auf der eigenen Seite zu integrieren gibt es verschiedene Ansätze.

(1) Integration direkt im Quellcode

Die Möglichkeit, wie mindestens in der Vergangenheit Google Analytics auf die eigene Seite kam, war die Integration direkt im Quellcode. Google empfiehlt dabei die Integration in drei Schritten, ich habe hier noch zwei weitere Schritte hinzugefügt, damit Ihr auch gleich überprüfen könnt, ob die Integration bei euch soweit Daten sendet. Und der letzte Schritt beschreibt eine Möglichkeit, wie Ihr überprüfen könnt, ob alle Eure Seiten vertaggt sind.

Beispiel Google Analytics Integration direkt im Quellcode

(2) Integration über Plugins, wie zum Beispiel bei WordPress

Eine weitere Option ist, das Ihr Google Analytics über ein WordPress Plugin installiert. Eines der bekanntesten Plugins, ist das Yoast SEO Plugin. Inzwischen hat aber Yoast alle seine Funktionalitäten zu Google Analytics auf das MonsterInsights Plugin verlagert. Wie Ihr hier Google Analytics integriert könnt Ihr hier finden. Bitte denkt aber immer dran: Wenn ihr Google Analytics über (z.B.) Plugins installiert, unbedingt zu überprüfen, ob Ihr Google Analytics nicht über einen anderen Weg implementiert habt. Bitte überprüft unmittelbar nach der Integration, ob

(3) Integration von Google Analytics über den Google Tag Manager

Die von mir favorisierte Lösung ist aber die Integration von Google Analytics über den Google Tag Manager. Es gibt neben Google Analytics inzwischen so viele verschiedene Tags, die wir gerne auf unserer Seite implementieren wollen. Das kann reichen von Google Analytics, über das Google AdWords Conversion Pixel, Hotjar, Adwords Remarketing oder Criteo. Das führt langfristig zu

Deswegen empfiehlt es sich heute tatsäch die Integration von Google Analytics über den Google Tag Manager vorzunehmen, da nur einmal dieser GTM JavaScript Code bei Euch auf der Webseite implementiert werden muss. Alle weitere Einstellungen können dann direkt im Web Interface vorgenommen und auch überprüft werden. Wie Ihr den Google Tag Manager bei Euch auf die  Seite bekommt,  ist hier sehr gut beschrieben.

Integration des Google Analytics Tracking Codes über den Google Tag Manager

Nachdem Ihr den GTM Code auf jeder Seite integriert haben, schauen wir uns jetzt an, wie wir in fünf Schritten Google Analytics über den Google Tag Manager integrieren. Voraussetzung: Ihr habt in Google Analytics ein Konto und eine erste Property angelegt. Notiert Euch jetzt für die folgenden Schritte Eure einzigartige Urchin Account Nummer zum Beispiel: UA-89729879-2

Weitere gute Ressourcen, wie Ihr Google Analytics über den Google Tag Manager integriert, findet Ihr auch hier oder hier im Video von Julian:

 

Der neue Google Analytics Tracking Code gtag.js

Seit Oktober 2017 gtag.js: Seit einigen Monaten gibt es jetzt auch ein neue Version des Google Trackingcodes. Wie dieser aussieht und zu bewerten ist, findet Ihr einerseits hier bei Metrika und warum Jeff Sauer, glaubt das wir uns darum noch nicht kümmern muss findet Ihr hier.

Was sind die wichtigsten Einstellungen für Google Analytics?

Der Trackingcode ist integriert, die ersten Daten laufen? Perfekt. Bevor Ihr aber jetzt anfangt Eure ersten Analysen über Dashboards und Berichte zu machen, sollten wir noch einmal die wichtigsten Einstellungen in der Administration von Google Analytics überprüfen: Wenn Ihr in Google Analytics links unten auf das Zahnrad klickt, also auf die Verwaltungsebene, kommt Ihr auf oben dargestellt Screen. Dabei gibt es in GA eine Struktur in drei Ebene:

Einstellungen auf Kontoebene

Die Kontoebene: Hier verwaltet Ihr Eurer Konto. So kann es zum Beispiel sein, das Ihr ein Unternehmen habt mit mehreren Domains und für jede Domain gibt es unterschiedliche Analyseebenen. Ihr würdet damit ein Konto mit mehreren Properties und verschiedenen Datenansichten aufsetzen. Einstellungen und Nutzerrechte könnt Ihr auf alle drei Ebene vornehmen:

Die Google Analytics Verwaltungsebene zwischen Konto-, Property- und Datenansichtsebene

Die wichtigsten Einstellungen auf Kontoebene:

Tatsächlich gibt es nur wenige, dafür aber wichtige Einstellungen und Definitionen auf Kontoebene. Die Kontoebene ist in der Struktur die höchste Ebene. Ihr könnt, wie auch auf den anderen zwei Ebenen hier Nutzer hinzufügen bzw. entfernen. Wenn Ihr Nutzer auf Kontoebene hinzufügt, haben diese Nutzer, je nach Berechtigung, kompletten Zugriff auf das Konto mit allen abgeleiteten Properties und alle abgeleiteten Datenansicht. Dabei könnt Ihr 4 verschiedenen Berechtigungsstufen zuordnen:

Berechtigung: Lesen und analysieren

Mit dieser Berechtigung erlaubt Ihr es Euren Nutzern, eigene Berichte, eigene Dashboards zu erstellen und zwar in jeder Property und mit allen hierarchisch untergeordnenten Datenansichten. Der Nutzer kann auch Tabellenfilter setzen, Segmente über seine Berichte legen, oder eine sekundäre Dimensions hinzufügen.Nutzer dürfen weiterhin anschauen, aber nicht ändern:

Persönliche Tools und Assets konfigurieren

Was der Nutzer immer machen kann, ist die sogenannten persönlichen Tools und Assets (Dashboards, Berichte, Attributionsmodelle) zu verwenden. Diese sind an den Login gebunden. Aber Ihr erlaubt es Euren Nutzer nicht

Hinweis:  Diese ist die Einstellung mit den meisten Restriktionen, kann aber sinnvoll sein, wenn Ihr zentral für das Unternehmen, sämtliche Einstellungen vorgenommen habt. Ihr habt Berichte und Dashboards definiert, von denen Ihr nicht wollt, das hier alle Nutzer Veränderungen vornehmen. Der Nutzer kann Berichte und Konfigurationsdaten betrachten, Daten in Berichten verändern (zum Beispiel Tabellenfilter, sekundäre Dimensionen hinzufügen oder Segmente erstellen).

Berechtigung: Bearbeiten

Mit dieser Berechtigung erlaubt Ihr es Euren Nutzern,administrative und berichtsbezogene Anpassungen zu machen. Ihr könnt die Berechtigungen wieder auf Konto- , Property- oder auch Datenansichtsebene zuordnen. Nutzer dürfen jetzt zum Beispiel Konten, Properties, Datenansichten, Filter und Zielvorhaben hinzufügen, bearbeiten oder auch löschen. Ausgeschlossen bei dieser Berechtigung ist allerdings das Hinzufügen von Nutzern. Diese Berechtigung ist sehr umfangreich und macht immer dann Sinn zu vergeben, wenn Ihr zum Beispiel den Set up von Google Analytics verantwortet oder Ihr den Set Up an die Agentur ausgelagert habt. Wenn Ihr “Bearbeiten” Rechte auf Kontoebene zuordnet, dürfen Nutzer auch neue Filter anlegen. Das macht dann zum Beispiel Sinn, wenn man für spätere Testzwecke einen neue Datenansicht konfigurieren und man auf mit Filter einige Tests durchführen möchte. “Bearbeiten” Rechte auf Propertyebene sind dann sinnvoll und notwendig, wenn Ihr externe Daten integrieren wollt, zum Beispiel wenn Ihr  Google Analytics und Google AdWords integrieren wollt. Aber auch für die Integration weitere Datenquellen, wie die Google Search Console oder Google AdSense braucht ihr diese Rechtezuordnung. Wenn Ihr wollt, das ein Nutzer (nur vorkonfigurierte) Filter auf Datenansichtsebene setzen darf, dann darf auch die “Bearbeiten” Berechtigung nur auf Datenansichtsebene verteilt werden.

Berechtigung: Verwalten

Mit dieser Berechtigung erlaubt Ihr es Euren Nutzern, andere Nutzer mit entsprechenden Rollen neu hinzuzufügen. Aber der Nutzer hat keine Berechtigung, die in “Bearbeiten”, “Zusammenarbeiten” oder “Lesen und Analysieren” enthalten sind. Diese Beeechtigung ist ein rein administrative Berechtigung, kann aber vielleicht für jemand Sinn machen, der ausschliesslich mit dem Nutzermanagement betraut ist.

Google Analytics Einstellungen: Heute an die Zukunft denken!

In Google Analytics finden Sich auf allen drei Ebenen ( Konto, Property und Datenansichtsebene) Möglichkeiten Einstellungen vorzunehmen. Die Einstellungen entscheiden darüber, wie Google Analytics Daten sammelt, Daten verarbeitet und Daten zur Verfügung stellt. Dabei ist für mich der wichtigsten Grundsatz in Google Analytics “ Heute an die Zukunft denken”. In vielen Fällen werden Daten in Google Analytics erst dann angepasst oder verändert mit dem Tag der Veränderung. Das bedeutet aber auch das rückwirkende Veränderung nicht möglich sind. Dieser Grundsatz hilft dabei Daten in Google Analytics präzise zu halten.

Die wichtigsten Einstellungen auf Kontoebene

Auf Kontoeben gibt es eigentlich im Wesentlichen nur die Möglichkeit den Namen des Kontos anzupassen und die Zustimmung für eine Reihe von Produkten zu geben. Zum Beispiel findet sich auf Kontoebene die Zustimmung zum Benchmarking. Mit der Zustimmung, die man hier erteilt kann man später in Google Analytics (anonyme) Benchmark Analysen vornehmen.

Gerne übersehen wird in den Kontoseintellungen, aber der Aspekt “ Zusatz zur Datenverarbeitung”. Wie dieser rechtlich einzuordnen ist findet sich hier und hier.

Die wichtigsten Einstellungen auf Propertyebene

Die Propertyebene ist die Ebene der Datensammlung. Deswegen sind auch hier die Möglichkeiten umfangreicher Anpassungen und Einstellungen vorzunehmen. Was sollte man noch in Google Analytics an Standardeintellungen vornehmen:

Zielgruppen (Remarketing) in Google Analytics definieren

Google Analytics Smart Remarketing: Für alle, die E-Commerce Tracking implementiert haben und über ausreichend Traffic und Conversions verfügen, gibt es seit Anfang 2014 die Smart Remarketing Listen. Mehr dazu in diesem Artikel. Ebenfalls verfügbar sind die dynamischen Remarketinglisten. Seit 2015 gibt es eine optimierte Aktivierung von Remarketing-Listen in GA/AdWords.

Import von Daten in Google Analytics auf Propertyebene

Import von Daten: Google Analytics hat noch einmal zusätzlich neue Möglichkeiten geschaffen Daten direkt in das Tool zu importieren. Das können zum Beispiel Kampagnendaten, Produktdaten oder Nutzerdaten sein. Hier gibt es eine detaillierte Erklärung zum Thema „Custom Data Import“. Hier ein weiterer interessanter Artikel von Justin Cutroni zum Thema Data Import (auch wenn hier Dimension Widening drinsteht, es geht um Custom Data Import, das früher Dimension Widening hieß). Seit März 2015 gibt es die Felder „Stadt“ und „Region“ im Measurement Protocol sowie einen Importtyp für geografische Daten.

Mit welchen Daten kann ich Google Analytics noch verknüpfen bzw. integrieren?

Google Analytics mit weiteren Tools integrieren: Sistrix, Ryte, Slack & Co.

Slack und Arc Integration für Google Analytics

Google Analytics mit Slack integrieren

 

Google Analytics mit Quill Engage integrieren

Quill Engage & Google Analytics

 

Die wichtigsten Einstellungen auf Datenansichtsebene

Die Datenansichtsebene ist ja die Ebene der Berichte. Auf dieser Ebene nehmt Ihr die meisten Anpassungen vor. Besonders wichtig sind hier

Im nächsten Update zu diesem Artikel, will ich Euch ausführlicher die wichtigsten Definitonen und Berichte in Google Analytics vorstellen und welche Basisfragestellungen sich aus den Standardberichten ergeben.

Was sind die wichtigsten Definition in Google Analytics?

Was ist ein Nutzer in Google Analytics?

Was ist ein Nutzer?: Ein Nutzer in Google Analytics ist im Datenmodell die oberste Hierarchieebene um gesammelte Daten zu aggregieren. Jeder Treffer (Zum Beispiel ein Seitenaufruf), der an Google Analytics gesendet wird,  ist mit einer eindeutigen Nutzerkennung, der sogenannten Client-ID verbunden. 

Google Analytics und die Client-ID

Mit dieser eindeutigen Client-ID kann Google Analytics alle Treffer und  Sitzungen einem eindeutigen Nutzer zuordnen. Bei der Zählung der Nutzer in Google Analytics muss man aber beachten, das die Nutzermessung eigentlich auf  einzigartigen Geräte/Browser Kombinationen beruht.Die Definition von Nutzern basiert technisch auf dem Google Analytics First Party Cookie. Diese Client ID kann zum Beispiel wie folgt aussehen: „1362288558.1515427931“. Dabei ist der erste Teil der Nummer eine zufällig generierte Zahl zwischen 1 – 2,147,483,647. Der zweite Teil der Client-ID ist definiert durch den Zeitstempel (Unix Time Stamp) und bezieht sich auf meinen ersten Besuch auf der jeweiligen Domain. Mehr dazu gibt es auch im Detail hier in der Google Developer Hilfe.

Warum sind in Google Analytics Nutzer nicht gleich Nutzer?

Was ist eine Sitzung in Google Analytics?

Auch wenn auf dem ersten Blick einfach, gibt es doch eine umfangreicheren Hintergrund, was eine Sitzung in Google Analytics ist? Im Standard macht ein Nutzer auf Eurer Seite eine Sitzung, während dieser Sitzung führt der Nutzer eine Reihe von zum Beispiel Seitenaufrufen durch.

Im einfachsten Fall wird in Google Analytics immer nach 30 Minuten Inaktivität eine neue Sitzung protokolliert. Wie aber im Detail protokolliert Google Analytics Sitzungen, haben wir für Euch in diesem Artikel zur Definiton von Sitzungen in Google Analytics zusammengefasst. Hier findet Ihr auch Informationen dazu, wie Ihr Sitzungseinstellungen verändern könnt und welche Auswirkungen Kampagnentagging auf Eure Sitzungsdaten haben kann.

Was ist die Absprungrate in Google Analytics?

In Google Analytics ist die offzielle Definition der Absprungrate, der Prozentsatz der Besuche einer einzigen Seite ohne Interaktion mit der Seite. Eine Sitzung mit Absprung hat gleichzeitig noch eine  Dauer von 0 Sekunden.

Das bedeutet bei einer Standardimplemtierung, das eine Absprungrate von 60% zum Beispiel bedeutet, das 60% aller Eurer Sitzungen 1 Seiten Sitzungen sind. Heisst das jetzt also das 90% eine hohe Absprungrate darstellen? Das kann man eigentlich so nicht sagen, da es ja nur bedeutet das 90% aller unserer Sitzungen 1- Seiten Sitzungen sind. braucht mehr Detaildefinitionen zur Absprungrate? Dann findet Ihr hier alle Informationen, Benchmarks und Definitionen zur Absprungrate in Google Analytics.

 

Was ist der Unterschied zwischen (not set) und (not provided) in Google Analytics?

In Google Analytics wird (not set) in Berichten ausgegeben, wenn Google zwar Metriken, wie Sitzungen, zählt, aber keine Daten zur jeweiligen Dimension, wie Zielseite oder Quelle/Medium, erhalten hat. Je nach Dimension kann dies verschiedene Ursachen haben, z.B. nicht vorhandene Daten, Implementierungssfehler oder SPAM Traffic. Mehr Details zu (not set) in Google Analytics findet ihr hier.

Was ist der Unterschied zwischen (not set) und (not provide) in Google Analytics und wie hat sich das in Google Trends entwickelt

 

Im Gegensatz dazu bedeutet (not provided) das aus der natürlichen Suche von Google keine Keyworddaten mehr übergeben werden. Ihr findet den entsprechenden Berichtsreiter in Google Analytics unter Akquisition -> Kampagnen -> Organische Keywords. Bei uns sind zum Beispiel ( Stand Januar 2018) 98,52% unter (not provided) ausgewiesen. Oder anders diese Daten sind eigentlich so wertlos!

Warum weist Google Analytcs diese Daten als (not provided) aus?

Am 18.Oktober 2011 hat Google offiziell in seinem Blog mitgeteilt, das Sie für Ihre Suche das Protokoll von http auf https umstellen. In der Konsequenz hat das dazu geführt, das zunehmend weniger Keyworddaten an Web Analyse Tools, wie auch Google Analytics, übermittelt wurden.

Wie kann ich mehr über (not provided) in Google Analytics herausfinden?

98,52% ist tatsächlich ärgerlich und es gibt auch keine direkte Möglichkeit in diese „Black Box“ reinzusehen. Im Folgenden möchte ich aber doch noch ein paar Möglichkeiten skizzieren, um die für SEO und AdWords Manager so wichtigen Suchbegriffe, mit denen Nutzer auf die Seite kommen,  besser analysieren zu können.

(not provided) und eine sekundäre Dimension

Ihr geht in den Berichtsreiter Akquisition -> Kampagnen -> Organische Keywords und klickt auf (not provided). Anschliessend wählt Ihr über eine sekundäre Dimension „Zielseite“ aus. Nach wie vor seht Ihr keine Keyworddaten, aber mindestens könnt Ihr erkennen, über welche Landeseite, Nutzer zu euch organisch auf die Seite kamen.

(not provided) in Google Analytics über eine sekundäre Dimension aufschlüsseln

(not provided) und die Google Search Console

Eine zweite Möglichkeit besteht darin, das Ihr Daten, die Ihr in der Google Search Console zur Verfügung habt, in Google Analytics integriert. Hier findet Ihr mehr Informationen zur Integration der Google Search Console in Google Analytics. Ihr findet dann ebenfalls im Berichtsreiter Akquisition -> Search Console -> Suchanfragen Eure Daten aus der GSC. Allerdings hilft euch das hier nicht wirklich weiter, ausser das Ihr ein Teil der Daten aus der GSC jetzt in Google Analytics zur Verfügung habt. Interessante Informationen zum Beispiel, wie Absprungraten oder Konversionsraten sind nur auf Zielseitenebene verfügbar, aber nicht im Bericht Suchanfragen.

Hinweis: Tatsächlich würde ich im Augenblick (8. Januar 2018) die Keyworddaten direkt in der Google Search Console analysieren, da diese jetzt in der Beta der GSC inzwischen, nicht wie früher 3 Monate, sondern inzwischen 16 Monate zur Verfügung stellt.

(not provided) über Tools analysieren

Tatsächlich gibt es inzwischen eine weitere Variante Keyworddaten in Google Analytics zur Verfügung zu stellen. Ein Toolanbieter mit dem Namen „Keywordhero“ stellt Euch, nachdem Ihr Zugriff auf Euer Analytics Konto gewährt habt, hochgerechnete (Machine Learning & Data Modelling) Keworddaten zur Verfügung.Und das direkt in Google Analytics. Im Folgenden seht ihr mal einen Screenshot, wie das dann bei uns in Google Analytics aussieht:

(not provided) in google analytics über den keywordhero analysieren

Der Vorteil ist jetzt im Gegensatz zu den Daten aus der Google Search Console, das Ihr zusätzliche Daten wie die Absprungrate, Konversionsraten oder auch Umsätze in Google Analytics zur Verfügung habt. Wie Ihr den Keywordhero integrieren könnt und wie man dieses Tool bewerten könnt findet Ihr hier in diesem Video von Julian und hier und hier in den Blogbeiträgen. Nebenbei ich habe die Gründer von Keywordhero besucht und das was die hier machen ist sehr beeindruckend. Da wird es noch viele weitere interessante Custom Dimensions geben,  an denen das Team rund um Moritz und Daniel entwickeln.

Die wichtigsten Berichte in Google Analytics

Wichtige Fragestellung in Google Analytics

Berichtsreiter Echtzeit

Zielgruppe

Akquisition – Wie haben meine Nutzer mich gefunden?

Verhalten: Was interessiert die Nutzer auf meiner Seite?

Conversion: Welchen Wert haben meine Nutzer für mich?

13 Funktionen in Google Analytics, die viel zu selten genutzt werden

7 Ansätze wie Ihr zu einer besseren Datenqualität in Google Analytics kommt

Wo kann ich mehr zu  Google Analytics lernen?

Weitere interessante Grundlagen Artikel rund um das Thema Google Analytics

Es gibt auch weitere sehr gute Informationen rund um das Thema Google Analytics.

 

Ich habe was vergessen? Ganz sicher! Ich freue mich auf Kommentare, welche Inhalte Euch noch in diesem grundlegenden Artikel zu Google Analytics noch fehlen?

 

Wie hilfreich war dieser Artikel für dich?

Vielen Dank

2 Kommentare zu “Google Analytics für Einsteiger: Vorteile und Nutzen 2018”

  1. Rudolf Bösiger

    08.02.2018 um 16:55 Uhr

    Da ging dem Verfasser gegen Schluss die Luft aus, was Schade ist, weil der Artikel wirklich gut strukturiert ist und damit hilft den Wert und Einsatz von Analytics für den Anfänger besser zu verstehen, ausserdem ist der Text gespickt mit interessanten Details und Links. Danke!

    • Alexander Holl

      10.02.2018 um 11:19 Uhr

      Hallo Rudolf, nein die Luft ist nicht ganz rausgegangen. Aber ich habe noch ein paar Blöcke, die ich hier weiter ausdefinieren möchte. Das heisst der Artikel zu Google Analytics bleibt im Fluss. 🙂
      Beste Grüße Alexander

Deine Meinung zählt, schreibe uns einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.