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Digital Marketing Weekly Mar IV 2020

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Das Coronavirus – es beschäftigt aktuell natürlich auch die Digital-Marketing-Branche. So hat Google nun ein neues Markup für abgesagte Events und wir beschäftigen uns mit der Frage, ob Werbemaßnahmen wie Facebook Ads derzeit Sinn machen. Außerdem gibt es für dich Kreativitätstechniken und das coole A/B-Testing-Tool Google Optimize.

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: Google führt wegen Corona Markup für abgesagte Events ein
  • A/B-Tests: So geht’s ganz einfach dank Google Optimize
  • Kreativitätstechniken: So überwindest du Blockaden
  • Conversion Optimierung: Wie du deine Website emotionalisierst
  • Facebook Ads: Warum Werbung in Krisenzeiten nicht immer eine blöde Idee ist
  • Social Media: Das braucht guter Customer Care
  • Tool-Tipp: Monitoring anderer Podcasts mit Podwatch

 

SEO: Google führt wegen Corona Markup für abgesagte Events ein

Gerade in Zeiten der Corona-Krise ändern sich festgelegte Pläne sehr kurzfristig. Es bestehen große Unsicherheiten in der Bevölkerung und auch auf Seiten von Veranstaltern. Kann ein geplantes Event stattfinden? Auf welches Datum wird es verschoben? Google hat in diesem Zusammenhang eine neue Funktion eingeführt, die es Veranstaltern ermöglicht, Suchende schnell über den Status ihres Events zu informieren, berichtet t3n.

Damit die Veranstalter diesen Eventstatus an Google kommunizieren können, gibt es neue Eigenschaften aus Schema.org 7. In der Entwickler-Dokumentation kannst du nachlesen, wie du Veranstaltungen auf Google einstellst. Denk aber unbedingt daran, Google auf deine Änderungen aufmerksam zu machen, damit diese indexiert werden. Hierzu stellst du am besten eine automatisierte Sitemap über deinen Webserver bereit.

 

A/B-Tests: So geht’s ganz einfach dank Google Optimize

Bestimmt kennst du das auch: Im Team wird mal wieder diskutiert, ob das neue Foto auf der Landingpage wirklich besser ist als das alte und ob die Farbe eures „Jetzt Newsletter abonnieren“ Buttons noch up-to-date ist. Die Erfahrung zeigt, dass solche Diskussionen wenig zielführend sind, weil eben jeder seinen individuellen Geschmack hat. Die Antwort auf das Dilemma lautet: A/B-Tests oder auch Split-Tests genannt. Sie ermöglichen es dir nämlich, unterschiedliche Versionen deiner Website gegeneinander zu testen. Der neue Blogartikel auf Hubspot zeigt dir, wie das ganz einfach geht.

Denn tatsächlich brauchst du dazu zunächst nur ein Tool: Google Optimize.

Damit hast du die Möglichkeit, ganz einfach eine zweite Variante deiner Website zu erstellen. Du kannst z.B. ein Bild, eine Überschrift, eine Farbe oder einen Button austauschen und prüfen, was besser funktioniert. Dazu schickst du einen Teil deiner Websitebesucher auf die ursprüngliche, den anderen Teil auf die neue Version deiner Seite. Wenn du Google Analytics eingebunden hast, kannst du anschließend ganz einfach vergleichen, welche der beiden Versionen bei deinen Besuchern besser ankommt. Bei welcher Seite ist die Verweildauer höher? Auf welcher Seite hast du mehr Conversions erzielt?

Um mit den Tests zu starten, musst du dir nur ein Konto bei Google Optimize erstellen und das Tool dann in deine Website implementieren. Sobald das erledigt ist, kannst du verschiedene Varianten deiner Website erstellen und diese gegeneinander testen. Doch beachte dabei folgendes: Nimm nicht zu viele Veränderungen auf einmal vor, sondern teste verschiedene Elemente nacheinander. Denn sonst verlierst du schnell den Überblick und kannst nicht mehr herausfinden, welche Veränderung tatsächlich zu den besseren Ergebnissen geführt hat.

Wenn du keine Lust mehr auf Geschmacksdiskussionen im Team hast oder du einfach im Rahmen der Conversion-Optimierung verschiedene Varianten deiner Website gegeneinander testen möchtest, ist Google Optimize das richtige Tool für dich. Noch mehr konkrete Tipps zu dessen Anwendung findest du hier bei Hubspot.

 

Kreativitätstechniken: So überwindest du Blockaden

Gerade für Menschen, die in ihrem Job durchgehend auf neue Ideen kommen müssen, kann es manchmal zu Momenten kommen, in denen man eine Blockade hat und einem einfach nichts einfällt. Dann helfen diese Kreativitätstechniken von Koozai:

  1. Mind Mapping / Brainstorming: Der Klassiker. Und doch immer wieder hilfreich für die Sammlung neuer Ideen. Wichtig für ein gutes Brainstorming ist, dass du ohne Zensur alle Einfälle aufschreibst, die dir kommen. Gerade bei großen Gruppen, ist es hier besonders wichtig, das Brainstorming schriftlich in Einzelarbeit durchzuführen, damit auch Introvertiertere zum Zug kommen. Für ein Mindmapping mit großen Gruppen kann es hilfreich sein, die Gruppe in kleine Teams zu teilen und jedes Team eine Mind Map zu einem bestimmten Teilaspekt anfertigen zu lassen. Hinterher können die Einzelteile dann zu einer großen Map zusammengefügt werden.
  2. Checkliste: Du kennst bestimmt das Warum-Spiel, das kleine Kinder gerne spielen. Sie wollen alles ganz genau wissen und hören nicht auf, nachzufragen. Wir Erwachsenen stellen viel zu wenig Fragen. Allerdings würden diese Fragen dabei helfen, auf neue Gedanken und unerwartete Antworten zu kommen. Deshalb solltest du dir bei der Erstellung von Content immer eine Checkliste mit Fragen vornehmen, die du nacheinander beantwortest: Warum? Wo? Wann? Wer? Was? Wie?
  3. Sechs Hüte: Bei dieser Technik stellst du dir sechs verschiedene Hüte vor, die du nacheinander anziehst oder aber die von den unterschiedlichen Gruppenmitgliedern getragen werden. Jeder Hut symbolisiert eine bestimmte Denkweise, mit der du dann den Sachverhalt betrachtest, um eine Entscheidung zu treffen. Genauso ist es dadurch aber auch möglich, Ideen zu bewerten. Die sechs Hüte: Weißer Hut – Fakten, roter Hut – Emotionen, schwarzer Hut – Vorsicht, gelber Hut – Logik, grüner Hut – Kreativität, blauer Hut – Kontrolle.
  4. Querdenken: Wenn wir versuchen, Lösungen zu finden, denken wir meistens linear. Wir sehen ein Problem und gehen nun Schritt für Schritt auf einer Linie in Richtung der scheinbar einzig richtigen Lösung. Vielleicht hätte es aber noch ganz andere gegeben? Was wäre, wenn wir mal einen Schritt zur Seite gehen, das Problem aus einer anderen Perspektive betrachten und querdenken? Wenn wir Traktoren verkaufen wollen, geht es vielleicht gar nicht nur darum, zu zeigen, wie toll Traktoren sind. Wir könnten auch eine andere Perspektive betrachten und den Traktor als Teil der Landwirtschaft betrachten. Landwirtschaft produziert Lebensmittel und Ressourcen. Vielleicht kommen über diesen Weg ganz neue Ideen und Stories zustande?

Alle weiteren fünf Techniken für mehr Kreativität und Ideen, findest du im Artikel von Koozai.

 

Conversion Optimierung: Wie du deine Website emotionalisierst

Mit Hilfe von Storytelling ist es möglich, Websites zu emotionalisieren und mit den Inhalten dadurch höhere Conversions zu erzielen. Geschichten erhöhen die Merkfähigkeit und lösen Emotionen in uns aus, die dann wiederum Kaufentscheidungen beeinflussen. Wie genau man ein solches Storytelling konzipiert, zeigt Konversionskraft an einem Praxisbeispiel:

 

Die Produktdetailseite für eine Vollmilch-Schokolade ist zunächst noch sehr nüchtern gestaltet. Storytelling ist in diesem Onlineshop nicht erkennbar und soll daher implementiert werden. Mithilfe dieser Schritte:

  • Emotionale Werte der Zielgruppe bestimmen: Zunächst solltest du natürlich festlegen, welche Zielgruppe du mit deiner Produktseite ansprechen möchtest. Lege dazu auch fest, welche emotionalen Werte für diese Zielgruppe wichtig sind.
  • Bilder & Grafiken: Überlege, über welche Details du auf deiner Website diese emotionalen Werte implizit ansprechen könntest. Welche Bilder sollen dazu verwendet werden, welche Icons könnten wirken, etc. Wie kannst du es schaffen, mit deinen Bildern nicht nur dein Produkt zu zeigen, sondern eine Story zu erzählen?
  • Texte: Nun machst du dir Gedanken dazu, mit welchen Worten du die emotionalen Werte deiner Zielgruppe ansprechen könntest. Formuliere einen Produkttext, der die Nutzer in eine Stimmung versetzt und eine Story erzählt.

 

Facebook Ads: Warum Werbung in Krisenzeiten nicht immer eine blöde Idee ist

Die derzeitige Corona-Krise wirkt sich stark auf unsere Wirtschaft aus, viele Unternehmen müssen ihre Ausgaben drastisch kürzen. Das betrifft oft auch die Marketingkosten. Was das konkret für die Schaltung deiner Ads bei Facebook und Instagram bedeutet, erfährst du im neuen Blogbeitrag von AllFacebook.

  1. Aktive Kampagnen überprüfen

Bevor du dir über alternative Anzeigen Gedanken machst, solltest du zunächst deine Kampagnen, die jetzt gerade laufen, auf den Prüfstand stellen. Machen deine Kampagnen derzeit Sinn? Diese Frage sollten sich insbesondere Unternehmen aus der Reisebranche stellen oder solche, die Veranstaltungen organisieren. Denn das Geld, das du für die Bewerbung von Sommerreisen oder der nächsten Messe ausgibst, kannst du besser sparen.

  1. Anzeigen neu denken

Wenn du im Moment planst, neue Kampagnen zu erstellen, gilt oben genanntes natürlich auch. Es macht derzeit wenig Sinn, eine Reise zu promoten oder Werbung für Produkte zu machen, die mit einem hohen Investment einhergehen, wie z.B. Immobilien oder Autos. Die meisten Menschen achten gerade jetzt darauf, ihr Gespartes zusammenzuhalten.

  1. Nicht auf Werbung verzichten

Viele Unternehmen fahren in Krisenzeiten aus Kostengründen ihr Werbebudget nach unten. Laut dem AllFacebook-Artikel zeigen jedoch verschiedene Studien aus der Vergangenheit, dass Unternehmen gerade in solchen Zeiten verstärkt von ihrer Werbung profitieren können. Denn wenn die Mitbewerber ihr Marketingbudget drosseln, können diejenigen, die noch Ads schalten, ihren Marktanteil relativ mühelos vergrößern. Außerdem sind die Kontaktpreise durch den geringeren Wettbewerb auch niedriger, sodass mit dem gleichen Budget im Idealfall mehr Wirkung erzielt werden kann.

  1. Mehr Zeit einplanen

Auch Facebook und deren Review-Partner reagieren natürlich auf die Corona-Krise, z.B. indem weniger Mitarbeiter im Büro sind, da so das Risiko vor einer Ansteckung reduziert wird. Dadurch kann es derzeit länger dauern, bis deine Kampagne freigegeben wird. Rechne also genug Vorlaufzeit ein, wenn du deine Kampagne zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlichen möchtest.

Wenn du noch mehr zum Thema Facebook Ads in Zeiten von Corona erfahren möchtest, geht’s hier zum ausführlichen Artikel.

 

Social Media: Das braucht guter Customer Care

Der Kundenservice ist das A und O eines jeden Unternehmens. Seit einiger Zeit wurden die traditionellen Kanäle wie Telefon, Email oder Post durch Social-Media-Kanäle erweitert. Der Podcast „Digital Marketing Upgrade“ von Hutter Consult beschäftigt sich deshalb in der neuen Folge mit Customer Care per Social Media.

  • Eine Strategie für Customer Care: Hier solltest du dir vor allem Gedanken dazu machen, wieviele personelle Ressourcen du für den Kundenservice auf Social Media bereitstellen möchtest. Außerdem stehen hier Überlegungen dazu, auf welchen Kanälen sich deine potenziellen und bestehenden Kunden bewegen und wo du daher deinen Kundenservice anbieten solltest.
  • Zielsetzungen: Überlege dir, welche Zielsetzungen du mit deiner Customer-Care-Strategie erreichen willst. Diese Ziele gelten im Falle des Kundenservice kanalunabhängig. So solltest du beispielsweise immer vollste Kundenzufriedenheit anstreben, ganz egal ob der Kontakt via Mail oder Facebook stattfindet.
  • Teams: Um einen erfolgreichen Kundenservice via Social Media anzubieten, ist es wichtig, festzulegen, welches Team für diesen Kanal zuständig ist. Hier sind ganz verschiedene Szenarien denkbar: In manchen Unternehmen übernimmt das bestehende Support Team, welches sich bisher um Anfragen am Telefon und per Mail gekümmert hat, nun als zusätzlichen Kanal auch die Anfragen via Facebook & Co. In anderen Firmen ist dies Aufgabe des Social-Media-Teams. Ganz egal welche Mitarbeiter den Customer Support auf Social Media übernehmen, wichtig ist, dass sie eingelernt werden. Social Media beinhaltet ein paar spezielle Anforderungen vor allem hinsichtlich der Antwortzeit und auch der Tonalität. Versuche, hier die Erwartungen deiner Kunden zu erfüllen.
  • Erwartungen der Social-Media-Nutzer: Besonders im Hinblick auf die Antwortzeit sind die Erwartungen der Nutzer hoch – generell solltest du dir zum Ziel setzen, innerhalb einer Stunde auf Anfragen zu antworten. Auch am Wochenende. In manchen Branchen wird eine Antwort sogar innerhalb von 5 bis 10 Minuten gefordert. In jedem Fall solltest du deine normalen Antwortzeiten für Emails, bei Social-Media-Anfragen halbieren. Um das zu schaffen, musst du deine internen Prozesse gut strukturieren.

Hör dir hier die gesamte Podcast-Folge von Hutter Consult an.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Podcasts sind voll im Trend – doch welche Podcasts sind eigentlich besonders erfolgreich? Und wieviele Hörer hat meine Konkurrenz? Mit Podwatch kannst du all das ganz einfach herausfinden.

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2 Kommentare zu “Digital Marketing Weekly Mar IV 2020”

  1. Markus Urban

    24.03.2020 um 12:49 Uhr

    Ihr solltet auch kleine KMUs im Blick haben, die nur aus einer oder 2 Personen bestehen. Denn man kann locker über personelle Ressourcen sprechen, die man einsetzt für all das – aber bei Kleinunternehmen stellt sich die Frage nicht. Daher wäre hilfreich, auch in Richtung Arbeitserleichterung, Outsouren und Kosten etc. zu informieren. Und ob Euere Kurse aktuell als Webinar etc gibt, was das dann kostet etc.etc.
    Bleibt gesund, liebe Grüsse
    Markus Urban

    • Helena Schachtschabel

      30.03.2020 um 08:28 Uhr

      Hallo Markus, vielen Dank für dein Feedback! Wir versuchen in unseren 121STUNDEN immer verschiedenen Unternehmen gerecht zu werden, könnten aber natürlich auch noch verstärkter auf die Kleinen eingehen, da hast du recht. 🙂
      Wegen der Corona-Krise sind wir aktuell mit Hochdruck dabei, Videokurse zu produzieren zu den Themen Online Marketing, SEO, Google Ads, Facebook Ads und Social Media. Unseren Google-Analytics-Videokurs gibt es bereits.
      Viele Grüße und bleib auch du gesund!

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