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Digital Marketing Weekly Sept III 2020

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Ein richtig gutes Dashboard spart enorm viel Zeit und zeigt dir auf einen Blick deine Problemstellen. Wir haben ein paar sehr inspirierende Ideen für dein effektives Google Data Studio Dashboard. Außerdem gibt es einen umfangreichen Website Success Guide und wichtiges Wissen für einen erfolgreichen Google-My-Business-Eintrag.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Google My Business: So solltest du unbedingt deine Kategorien festlegen
  • Google Data Studio: Das braucht ein richtig gutes Dashboard
  • Instagram: Datenanalysen zeigen, dass dieser Content besonders gut performed
  • SEO: Der Website Success Guide
  • Facebook: So erstellst du einen Chatbot Schritt für Schritt
  • Facebook Ads: Anzahl an aktiven Anzeigen wird limitiert
  • Tool-Tipp: Wettbewerbsrecherche für Google My Business

 

Advanced

Google My Business: So solltest du unbedingt deine Kategorien festlegen

Als lokales Unternehmen bietet dir Google My Business (GMB) eine extrem große Chance, um neue Kunden zu erreichen. Doch dazu muss dein Geschäft im sogenannten Local Pack, also innerhalb der lokalen Suchergebnisse, natürlich weit oben stehen. Als Rankingfaktoren gelten hier in entscheidendem Maße die Keywords und Kategorien, die du in deinem GMB-Eintrag verwendest. Gerade diese solltest du also sorgfältig auswählen. Die Kategorien haben nicht nur Einfluss auf dein Ranking zu gewissen Suchanfragen, sie entscheiden auch darüber, welche GMB-Funktionen dir zur Verfügung stehen, zum Beispiel Bewertungen, Postings oder mehrere Listings für verschiedene Standorte. Insgesamt hast du die Möglichkeit, zehn Kategorien auszuwählen, wobei die primäre Kategorie natürlich für das Suchergebnisranking am stärksten gewichtet ist.

Moz hat in einem neuen Blogbeitrag nun eine Anleitung erarbeitet, wie du deine Kategorien Schritt für Schritt auswählst, um am Ende genau zu den richtigen Suchanfragen gelistet zu werden:

  1. Liste deine Keywords auf: Beginne damit alle Keywords aufzulisten, die dein Business und Angebot beschreiben. Schaue dabei auch über den Tellerrand hinaus. Ein „Supermarkt“ ist auch ein „Lebensmittelgeschäft“. Dein „Restaurant“ auch ein „italienisches Restaurant“ oder ein „Familienrestaurant“. Beleuchte deine verschiedenen Services. Als „Bekleidungsgeschäft“ bist du vielleicht auch zusätzlich ein „Schuhgeschäft“. Recherchiere dann zu allen Keywords das Suchvolumen. Reduziere die Liste auf die Keywords, die besonders relevant für dein Unternehmen sind und das größte Suchvolumen haben.
  2. Recherchiere deine Konkurrenten: Gib nun deine ausgewählten Keywords bei Google ein und sieh dir an, welche lokalen Suchergebnisse Google bringt. Achtung! Führe die Suche vom Standort deines Unternehmens aus. Nur so erhältst du die korrekten lokalen Konkurrenten. Der Radius, in welchem Google Konkurrenten vorschlägt, ist dabei abhängig vom gesuchten Business. Für ein Café sucht Google in einem deutlich kleineren Radius, als für eine Sportarena. Nutze an dieser Stelle unbedingt die Chrome Extension GMBspy. Mit ihrer Hilfe kannst du dann in Google Maps nach deinen recherchierten Konkurrenten suchen und erhältst eine Auflistung der von ihnen verwendeten Kategorien. Notiere dir alle Kategorien, die deine Branchen-Wettbewerber nutzen. Lege dabei ein besonderes Augenmerk auf den Konkurrenten auf Rankingposition 1 für die jeweilige Suchanfrage.
  3. Recherchiere weitere Kategorieideen: Nun kannst du dir das Tool PlePer’s GMB Category Helper zur Hand nehmen, denn vielleicht gibt es sinnvolle Kategorien, auf die auch deine Konkurrenz noch nicht gekommen ist. Gib deine Suchanfragen im Tool ein und lass dir Vorschläge für Kategorien machen. Außerdem zeigt dir das Tool, welche Kategorien, in deinem Umfeld viel genutzt werden usw. Auch Google selbst macht dir bei der Eingabe deiner Kategorien weitere Kategorievorschläge. Sieh dir diese an und entscheide, ob sie für dein Business relevant sind.

Nun hast du gut recherchierte Kategorien, die deinen Google-My-Business-Eintrag hoffentlich auf Platz 1 im Local Pack katapultieren. Im Artikel von Moz werden zudem noch häufige Fragen zu den GMB-Kategorien beantwortet.

Neue Attribute für Google My Business

Eine wichtige Neuerung für Google My Business sind außerdem die verfügbaren Attribute, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen. Du kannst hier nun wichtige Infos & Hinweise für deine Kunden bereitstellen wie beispielsweise, dass ein Termin oder eine Maske benötigt wird, dass deine Angestellten Masken tragen oder die Körpertemperatur der Kunden checken usw. Alle Infos dazu, findest du hier.

 

Advanced

Google Data Studio: Das braucht ein richtig gutes Dashboard

Die meisten Dashboards sind nur etwas aufgehübschte Reports und die meisten Reports enthalten viel zu viele, irrelevante Informationen. Dabei sollte ein Dashboard im besten Fall so einfach und informativ sein wie das Armaturenbrett deines Autos. Der Tacho sagt dir mit einem Blick, ob du auf Gas oder Bremse treten solltest. Und genau das sollte dein Dashboard auch tun. Social Media Examiner hat daher in einem neuen Video einige hilfreiche Ideen für dein Google Data Studio Dashboard. Doch eines sei direkt gesagt: Am Ende verwendest du diese Tipps wiederum nur als Inspirationen, denn wichtig ist es, dass du dann dein eigenes individuell perfekt abgestimmtes Dashboard baust. Dieses soll genau die Fragen beantworten, die für dein Business wichtig sind.

  • Produkt-Übersicht: In einer Tabelle siehst du hier auf einen Blick deine Produkte und deren Seitenaufrufe, Conversions, Conversionrates und Umsätze. So kannst du direkt erkennen, was gut läuft, was nicht, wo das Gas nötig ist und wo die Bremse.
  • Allgemeine Verkaufsübersicht: Du könntest dir in einem kleinen Widget anzeigen lassen, wie sich deine Verkäufe für den ausgewählten Zeitraum im Allgemeinen verhalten. Am besten spielst du dir hier auch Zahlen wie den geplanten Jahresumsatz, den geplanten Quartalsumsatz und den aktuellen Umsatz aus.
  • Customer Journey Template: Ergebnisse sind wichtig, allerdings solltest du ebenfalls wissen, wie diese Zustande kommen und Problemstellen leicht erkennen. Über eine kleine Visualisierung der Customer Journey kannst du dir anzeigen lassen, wieviele Nutzer eine Produktdetailseite besucht haben, wieviele davon weiter zur Bezahlseite wandern und wieviele davon am Ende einen Kauf tätigen. Lasse dir zwischen den Steps die Conversionrates anzeigen und gib hier auch Erwartungswerte vor. So kannst du auf einen Blick erkennen, in welchem Teil der Customer Journey die CR deinen Erwartungen entspricht und wo Probleme auftauchen. Du kannst diesen Abgleich der tatsächlichen Conversionrate mit der erwarteten Conversionrate farblich markieren lassen, sodass du gleich nach dem Ampelsystem Gefahren erkennen kannst. Rot steht für Probleme, Grün für Erfolg. Das erkennst du auf einen Blick, ohne die Zahlen analysieren zu müssen. Mache dir dein Dashboard so einfach wie möglich!

In diesem Tutorial erhältst du noch weitere Tipps und eine Anleitung, wie du dein Dashboard in Google Data Studio anlegst:

 

Beginner

Instagram: Datenanalysen zeigen, dass dieser Content besonders gut performed

Durch welchen Content erreichst du das meiste Engagement und den größten Erfolg auf Instagram? Dieser Frage ist ein Artikel des Jeff-Bullas-Blogs nachgegangen. Dort wurden verschiedene Tipps herausgearbeitet, die nachweislich Erfolg bringen.

  1. Poste mehr organischen Content mit guter Performance: Werbeanzeigen allein reichen nicht aus, um deine Zielgruppe langfristig an dich zu binden. Hier spielt organischer Content eine entscheidende Rolle. Besonders erfolgreich in Sachen Engagement sind hier Karussells, da sie durch die verschiedenen Kacheln eine Story erzählen und zum Swipen, also zur Interaktion anregen. Ebenfalls immer gut funktionieren natürlich Videos, doch sie sind in ihrer Produktion aufwändiger als die Karussells. Dafür genieren Videos aber häufig mehr Kommentare, da sie auch mehr Informationen enthalten und eine stärkeres persönliches Erlebnis erzeugen.
  2. Werde kreativ mit Karussells: Nicht nur, dass das Karussell-Format erfolgreich performed, es bietet dir auch viele kreative Möglichkeiten. Du kannst hier zum Beispiel, ein breites Bild in einzelne Kacheln unterteilen, sodass der Nutzer immer weiter gucken kann. Oder du erzählst eine Story über die verschiedenen Kacheln. Du kannst auch Vorher-/Nachher-Vergleiche über verschiedene Kacheln visualisieren. Bis zu 10 Slides stehen dir hier zur Verfügung. Damit lässt sich viel kreieren. Aber nutze nur so viele Kacheln, wie du wirklich benötigst, sonst wird es langatmig.
  3. Halte die Bildbeschreibungen kurz: Daten zeigen, dass Beiträge mit kurzen Texten besser performen. Beschränke dich daher auf das Wesentliche, bringe deine Gedanken auf den Punkt und sei freundlich & fröhlich. Das entspricht dem Spirit auf Instagram.
  4. Nutze Werbeanzeigen, um deinen Instagram-Channel zu pushen: Sie hier kreativ und koste die verschiedenen Möglichkeiten wie Story Ads, Photo Ads, Video Ads, Karussell Ads, usw. aus. Mithilfe von Anzeigen, kannst du neue Zielgruppen erreichen und sie für deinen Kanal begeistern.
  5. Nutze Stories: Gerade als kleines Unternehmen können dir Stories dabei helfen, deine Botschaften effektiver zu verbreiten als über Posts im Newsfeed. Achte bei deinen Stories darauf, dass Bilder für höhere Absprungraten sorgen. Außerdem führen bis zu sechs Stories am Tag zu besseren Ergebnissen.
  6. Gehe live: 80 % der Nutzer würden eher ein Live-Video einer Brand ansehen, als einen Blogbeitrag zu lesen. Livestreaming gibt deiner Marke ein Gesicht und einen Namen. Es macht dich nahbar und persönlich. Außerdem wirst du mit einem Live-Video ganz vorne in der Insta-Story-Section aufgeführt – Das bringt dir besondere Aufmerksamkeit.

 

Advanced

SEO: Der Website Success Guide

Google will das beste Suchergebnis für seinen Nutzer. Es ist also mehr als an der Zeit den Suchenden in das Zentrum unserer Website-Optimierung zu stellen. Wir optimieren nicht für die Suchmaschine. Es geht nicht um die beste SEO oder das größte SEO-Budget, sondern schlicht um das beste Ergebnis. Daher gilt: LIEBE deine Website und LIEBE deinen Nutzer. Mache dir ganzheitliche Gedanken zu deinem Online Marketing und zur Optimierung deiner Seite. Ryte hat dazu einen sehr umfangreichen Guide entwickelt mit jeder Menge Praxistipps für deinen Website-Erfolg. Hier geht es zum kompletten PDF-Guide.

 

Beginner

Facebook: So erstellst du einen Chatbot Schritt für Schritt

Besonders bei häufig gestellten Fragen, nimmt dir ein Chatbot viel Arbeit ab und sorgt auf der anderen Seite dafür, dass der Kunde den schnellstmöglichen Kundenservice und Antworten auf seine Fragen erhält. Bloofusion hat nun einen Step-by-Step-Guide für die Erstellung eines Chatbots erarbeitet.

  • Schritt 1: Überlege dir, was der Chatbot können und machen soll. Wofür genau setzt du ihn ein? Wieviele Nutzer werden schätzungsweise in Kontakt mit dem Bot sein? Wie stehen Kosten und Nutzen im Verhältnis zueinander?
  • Schritt 2: Auf Basis der definierten Aufgaben, wählst du dann eine geeignete Software aus. In diesem Beitrag werden dir einige Anbieter vorgestellt. Achte in diesem Schritt auch darauf, ob du den Chatbot mit Hilfe der Software selbst erstellen können wirst oder ob du hierzu einen Programmierer benötigst.
  • Schritt 3: Definiere nun die Zielgruppe, die mit dem Bot in Kontakt sein wird. Baue dazu am besten entsprechende Personas mit Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Lebenswelt, Beruf, Hobbys, Bildungsgrad, etc.
  • Schritt 4: Passe nun die Ansprache an deine erstellten Personas an. Notiere dir dazu, ob der Bot die Nutzer duzen oder siezen soll, wie der Tonfall sein soll, etc.
  • Schritt 5: Gib deinem Chatbot eine Persönlichkeit, denn so erreichst du eine höhere Akzeptanz bei den Nutzern. Gib dem Bot dabei nicht nur einen Namen, sondern auch Charaktereigenschaften.
  • Schritt 6: Nachdem du diese Vorarbeit geleistet hast, kannst du nun die Dialoge erarbeiten, welche Nutzer mit deinem Bot führen werden. Notiere dafür häufige Fragen, die der Bot beantworten muss und formuliere passende Antworten. Überlege dir auch, wie der Bot den Nutzer begrüßen soll, welche Fragen er dem ggf. Nutzer stellt, usw.

Alle ausführlichen Tipps findest du in der Chatbot-Artikelreihe von Bloofusion. Außerdem sehr spannend ist in diesem Zusammenhang der Beitrag von Hutter Consult über die Einsatzgebiete von Chatbots und die Kombination mit einem menschlichen Fallback.

 

Advanced

Facebook Ads: Anzahl an aktiven Anzeigen wird limitiert

Facebook wird ab Februar 2021 die Anzahl aktiver Anzeigen je Seite limitieren. Die Limitierung richtet sich nach den Werbeausgaben, die das Unternehmen für Facebook ausgibt. AllFacebook beschreibt in einem Blogbeitrag alle derzeit verfügbaren Details zu der Änderung. Wir fassen kurz für dich zusammen:

  • Die Anzahl der Anzeigen richtet sich nach den Werbeausgaben im ausgabestärksten Monat der letzten 12 Monate. Liegen diese unter 100.000 Dollar, dann gilt ein Limit von 250 Anzeigen. Bei weniger als 1 Mio. Dollar, dürfen es maximal 1000 Werbeanzeigen sein, bei weniger als 10 Mio. Dollar, maximal 5000 Werbeanzeigen und bei über 10 Mio. Dollar, dann bis zu 20 000 Werbeanzeigen.
  • Der Grund für die Regelung liegt darin, dass Facebook nicht möchte, dass ein Unternehmen zu viele Anzeigen parallel schaltet. Dies sorgt nämlich dafür, dass dann weniger Anzeigen die erste Lernphase bis zum Ende durchlaufen. Die Lernphase ist jedoch entscheidend, damit Facebook die Auslieferung optimieren und die Performance verbessern kann.
  • Du kannst dein Anzeigenlimit im Ad-Account einsehen. Das dafür vorgesehene Tool ist jedoch noch nicht in allen Accounts verfügbar. Bei uns geht es beispielsweise noch nicht. Versuche es gerne einfach hier.
  • Der Roll-Out des Anzeigenlimits wird sich ab dem 16. Februar 2021 über einen gewissen Zeitraum hinziehen. Das genaue Datum für dich, findest du dann aber im neuen Ad-Limit-Tool. Für alle neuen Accounts, die nach dem 16. Februar erstellt werden, gilt das Limit sofort.
  • Gezählt werden nur die aktiven Anzeigen einer Seite. Das Limit kann also nicht durch verschiedene Werbekonten oder Nutzer erhöht werden. Im Tool von Facebook kann bei mehreren Ads-Managern aber festgelegt werden, wer wieviele Anzeigen schalten darf. Unklar ist, ob eine verbundene Instagram-Seite extra zählt. Überschreitest du das Limit, so kannst du keine neuen Anzeigen aktivieren oder Änderungen an den bestehenden Anzeigen vornehmen.
  • Unklar ist, inwiefern die Dynamic Ads in das Limit mit hineinzählen. Grundsätzlich gelten alle Dynamic Ads als einzelne Werbeanzeige. Hier kommt schnell eine große Anzahl an Anzeigen zusammen.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Passend zu unserem Beitrag zur Optimierung deiner Google-My-Business-Kategorien, haben wir in dieser Woche die Chrome Extension GMBspy für dich. Mit ihrer Hilfe kannst du deine lokalen Konkurrenten auf Google Maps analysieren und herausfinden, welche Kategorien sie für ihren Google-My-Business-Eintrag verwenden.

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