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Hreflang: alles was man wissen muss

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Das hreflang-Attribut bereitet vielen Suchmaschinenoptimierern Kopfschmerzen. Vielleicht deshalb, weil sein richtiger Einsatz so viele Chancen und sein falscher Einsatz so viele Gefahren birgt. Möglicherweise flößt vielen auch der sehr technische Hintergrund Respekt ein. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, hreflang zu verstehen und richtig einzusetzen.

121watt-ip-hreflang

Wann du hreflang einsetzen solltest

Das hreflang-Attribut sollte dann zum Einsatz kommen, wenn von deiner Webseite verschiedene Sprachversionen auf verschiedenen URLs existieren. Bei Webseiten, deren Besucher dieselbe Sprache sprechen, die aber aus verschiedenen Ländern kommen, ist hreflang besonders wichtig.

Das Beispiel Deutschland/Österreich/Schweiz eignet sich besonders gut für die Erklärung von hreflang. Denn hier wird ein und dieselbe Sprache für mehrere Länder verwendet. Das bedeutet auch, dass ein Unternehmen dieselben Texte auf verschiedenen URLs für verschiedene Länder verwenden könnte. An dieser Stelle läuten bei jedem SEO die Alarmglocken. Recht laut sogar.

Schau am besten einmal in dein Webanalyse-Tool. Wenn du also merkst, dass ein Großteil deiner Besucher aus Österreich oder der Schweiz auf deiner deutschen Landingpage einsteigt, könntest du hreflang einsetzen, um sie auf entsprechende Länderseiten zu leiten.

In Google-Analytics kannst du das folgendermaßen erkennen:

  1. Wähle den Report „Zielseiten“
    Zielseiten-Bericht in Google Analytics hreflang
  2. Wähle als sekundäre Dimension „Sprache“:Analytics Zielseiten analysieren, um hreflang-Verwendung zu prüfen
  3. Da wir nur die Besuche analysieren wollen, die über die organischen Suchergebnisse gekommen sind, muss noch das erweiterte Segment „Organische Suchbegriffe“ ausgewählt werden:Organische Zielseiten analysieren, um Verwendung von hreflang zu prüfen
  4. Klicke auf „Erweitert“ neben dem Lupensymbol unter dem Graphen. Wähle „Einschließen“, „Sprache“ und „Enthält“. Gib noch die Länderkennung an (zum Beispiel „de-at“ oder „de-ch“):121watt-hreflang-analytics-zielseiten-organisch-sprache

Im Bericht siehst du jetzt für den von dir gewählten Zeitraum die Besucher aus Österreich bzw. aus der Schweiz und auf welchen Seiten sie über organische Suchergebnisse gelandet sind.

Wenn dir auffällt, dass sehr viele Besucher aus Österreich oder der Schweiz auf Seiten landen, die eigentlich gar nicht für sie gedacht sind, solltest du überlegen, das hreflang-Tag zu implementieren. Natürlich nur, wenn entsprechende Seiten für Österreich und die Schweiz existieren.

Darum solltest du hreflang einsetzen

  1. Es verhindert die Einstufung von identischen Texten als Duplicate Content. Beispiel: Du betreibest eine Webseite für den österreichischen Markt und eine für den deutschen Markt. Wenn sich auf beiden Seiten derselbe Inhalt befindet, konkurrieren diese beiden Domains miteinander. Es ist somit unklar, welches Ergebnis von Google zu einem bestimmten Suchbegriff ranken soll. Im schlimmsten Falle wertet Google das dann als Duplicate Content. hreflang meldet Google, dass es sich um zwei verschiedene Seiten handelt und alles wird gut.
  2. Anzeige der länderrelevanten Seite. Wenn jemand zum Beispiel auf Google Österreich sucht, kann es vorkommen, dass statt der österreichischen Website die deutsche Website angezeigt wird. hreflang signalisiert Google, dass die österreichische Webseite in den österreichischen Suchergebnissen erscheinen soll.

Wie wirkt sich hreflang konkret auf die Suchergebnisse aus?

  1. hreflang sorgt dafür, dass die richtige URL bzw. das richtige Snippet für das jeweilige Land angezeigt wird.
  2. hreflang sorgt nicht direkt für ein höheres Ranking.

hreflang dient als starkes Signal für die sprachliche und regionale Ausrichtung einer Webseite. Google muss dieses Signal aber nicht werten.

Und das Meta-Element language?

Vielleicht kennst du noch das Meta-Element language. Es wurde genutzt, um Suchmaschinen zu signalisieren, in welcher Sprache eine Website verfasst ist. So konnten Seiten mit der richtigen Lokalisierung in den Index aufgenommen werden und Suchende konnten zum Beispiel mit der Option „Seiten auf Deutsch“ das lesen, was sie auch verstehen konnten.

Diese Information musst du heute nicht mehr liefern. Google erkennt selbständig, in welcher Sprache deine Texte verfasst sind. Wenn deine Webpages also in deutscher Sprache verfasst sind, dann wird Google das auch erkennen. Verwirre den Crawler dennoch nicht, indem du allzu viel Text in anderen Sprachen verwendest. Nimmt zum Beispiel Spanisch Überhand, weil du eine Website über spanische Lyrik betreibst, könnte Google deine Seite auch als spanisch einstufen.

Mehr Informationen zu mehrsprachigen Texten auf einer Page findest du hier bei Google.

Das muss du in der Search Console einstellen

Bevor du dich an die Anwendung von hreflang machst, weise den Websites der einzelnen Länderversionen ihr jeweiliges Ziel zu. Betreibst du also eine Website mit denselben Inhalten sowohl unter deinedomain.com als auch unter at.deinedomain.com oder deinedomain.com/at/, dann weise den anderen Länderversionen ihr jeweiliges Ziel zu.

Die entsprechenden Einstellungen findest du in der Search Console unter Suchanfragen -> Internationale Ausrichtung.
121watt hreflang search console internationale ausrichtung

Verfügt die jeweilige Länderseite über eine ccTLD, also eine Country-Code-Top-Level-Domain wie .de, .at oder .ch, dann ist dieser Schritt überflüssig, da die Domain per se die geografische Zuordnung bestimmt.

So wird hreflang korrekt angewendet

So sieht ein korrektes hreflang-Tag aus:

Es wird im <head> deiner Website integriert.

Zerlegen wir das Tag einmal in seine Bestandteile:

  • link: Das Link-Element am Anfang gibt an, dass zwischen der nach „href=“ genannten URL und dem aktuellen Dokument eine Beziehung besteht.
  • rel: Das rel-Attribut gibt an, welche Beziehung die beiden Dokumente zueinander haben. In diesem Fall wird durch den Wert des Attributes („alternate“) die andere URL als Alternative gekennzeichnet.
  • hreflang: Der wichtigste Teil ist das hreflang-Attribut selbst. Durch den Wert dieses Attributes wird festgelegt, zu welcher Sprache die in „href“ genannte URL erscheinen soll. Der Wert des hreflang-Attributes setzt sich aus ISO-Codes zusammen. Entweder steht als Wert nur der Name einer Sprache – zum Beispiel href=“es“ für spanischen Inhalt – oder auch das entsprechende Ziel-Land. Also zum Beispiel hreflang=“de-ch“ für deutschsprachigen Inhalt für Nutzer aus der Schweiz.

Ein paar Sprachcodes als Beispiel:

  • en-au: englischer Inhalt – Nutzer aus Australien
  • de-at: deutscher Inhalt – Nutzer aus Österreich
  • pt-br: portugiesischer Inhalt – Nutzer aus Brasilien
  • de-de: deutscher Inhalt – Nutzer aus Deutschland

Die Codes für alle Kombinationen findest du hier: http://www.lingoes.net/en/translator/langcode.htm

X-Default

Wird im hreflang-Attribut statt eines ISO-Codes der Wert „x-default“ verwendet, wird Google damit signalisiert, dass die Seite für die Suchenden angezeigt werden soll, die nicht durch die anderen hreflang-Attribute abgedeckt sind. Man könnte den x-default-Wert z.B. dafür verwenden, auf eine Sprachauswahl-Seite zu verweisen. Hier der Beispielcode:

Das link-Element mit dem hreflang-Attribut muss in den head-Bereich der Seite eingefügt werden.

Es muss auf jeder Seite integriert werden, von der anderssprachige Versionen existieren. Es reicht also nicht aus, das Element nur einmal auf der Website anzugeben und davon auszugehen, dass Google den Rest macht.

Leider funktioniert diese Art der Einbindung nur bei HTML-Seiten. Es gibt allerdings noch zwei weitere Lösungen, die ich dir im nächsten Abschnitt erkläre.

Bidirektionale Verlinkung

Es kann schon mal zu recht komplexen Beziehungsgeflechten zwischen mehrsprachigen Varianten einer Website kommen. Besonders dann, wenn mehr als zwei Sprachen im Spiel sind, die sich dann jeweils noch an verschiedene Regionen richten. Zum Beispiel die deutsche Website, die Industrieroboter auch noch an chinesisch sprechende Kunden aus Singapur und Macau, sowie spanisch sprechende Kunden aus Honduras und Nicaragua verkauft.

All diese inhaltlich gleichlautenden Inhalte müssen untereinander verknüpft werden. Aus der Sicht eines chinesisch sprechenden Nutzers aus Macau sähe das demnach so aus:

Alternative Einsatzmöglichkeiten von hreflang

Falls es sich nicht um eine HTML-Seite handelt, sondern beispielsweise um ein PDF, fällt die gerade beschriebene Variante aus. Dafür hast du zwei andere Möglichkeiten:

  1. Angabe der Varianten im http-Header
    Hier wird im HTTP-Response-Header der entsprechenden Seite angegeben, welche Alternativ-URLs für welche Sprache existieren. Das muss dann folgendermaßen aussehen:
  2. Angabe der Varianten in der Sitemap
    Die zweite Variante ist, Google über die Sitemap mitzuteilen, welche Sprachvarianten existieren:

Es wäre selbstverständlich viel zu viel Arbeit das per Hand zu machen. Aber glücklicherweise gibt es hier ein Tool, das durch den Upload von CSV-Tabellen die Generierung einer Sitemap mit hreflang ermöglicht.

Alternativ gibt es einen Tag-Generator, mit dem du die Tags für jede einzelne Seite erzeugen kannst.

Welche der drei Varianten auf deiner Website am leichtesten umzusetzen ist, solltest du am besten mit einem Entwickler oder der IT in deinem Unternehmen besprechen. Pauschal lässt sich das leider nicht beurteilen.

Setze hreflang am besten schrittweise ein

Wenn du eine sehr große Website betreust, solltest du erst einmal die Implementierung in einem Verzeichnis testen und dann beobachten, was passiert. So verhinderst du, dass der falsche Einsatz von hreflang größeren Schaden anrichtet.

Implementierung mit Screaming Frog überprüfen

Diese Methode der Überprüfung funktioniert nur, wenn die hreflang-Tags direkt im HTML-Dokument stehen (also weder Header noch Sitemap).

Das Tool Screaming Frog ist dafür perfekt geeignet.

Und so wird es gemacht:

  1. Unter „Configuration“ -> „Custom“ öffnet sich ein neues Fenster. Bei Filter 1 „Contains“ auswählen und einfach „hreflang=“ angeben. Unter Filter 2 dann „Does not contain“ und „hreflang=“ angeben. Jetzt oben die passende Website/das passende Verzeichnis angeben und den Crawler losschicken.
    hreflang mit screaming frog links prüfen
  2. Wenn fertig gecrawlt wurde, kann der Bericht unter dem Reiter „Custom“ eingesehen werden. Unter Filter 1 siehst du alle Seiten, die das Tag beinhalten, unter Filter 2 siehst du alle Seiten, in die das Tag nicht integriert wurde.

Indikatoren für den Erfolg von hreflang

Du solltest auf jeden Fall Indikatoren definieren, um zu erkennen, ob die Verwendung von hreflang ein Erfolg für deine Website war. Gerade dann, wenn du hreflang nur für einen Teil der Seite getestet hast, ist die Erfolgsbewertung durch KPIs sinnvoll. Wie sollst du sonst wissen, ob du nun auch den Rest deiner Website in dieser Weise mit hreflang ausstatten solltest?

Folgende Indikatoren zur Überprüfung des Erfolgs bieten sich an:

  1. Impressions in der Google Search Console:
    Sprachvarianten deiner Website sollten jeweils als einzelne Websites in der Google Search Console geführt werden. Dabei ist es egal, ob die Varianten auf unterschiedlichen Domains, Subdomains oder Verzeichnissen liegen. Wenn nicht, empfehle ich dir, das vor dem Einbau von hreflang durchzuführen.Vorgehen:
    Wenn du beispielsweise auf deiner auf deutsche Besucher ausgerichteten Website einen hreflang-Verweis zur österreichischen Version eingebaut hast, solltest du im Erfolgsfall einen Anstieg der Impressions in Österreich bei deiner österreichischen Sprachvariante sehen. Klicke dazu einfach auf der Seite „Suchanfragen“ in der Search Console auf „Filter“ und wähle Österreich, oder ein anderes Land, das du betrachten möchtest, aus.
    hreflang Anstieg der Impressions
  2. Sichtbarkeitsindex:
    Mithilfe von Sichtbarkeitsindizes lässt sich feststellen, ob hreflang Auswirkungen hatte. Wenn du deine .de-Domain sowie deine .at-Domain mit hreflang ausgestattet hast, sollte die Sichtbarkeit in Google.at im Idealfall so verlaufen:
    hreflang Anstieg der SichtbarkeitDie Sichtbarkeitskurven sind die Kurven von trivago.de sowie trivago.at bezogen auf google.at. Leider lässt sich nicht ohne weiteres erkennen, ob der Sichtbarkeitsanstieg von trivago.at und das Absinken von trivago.de durch hreflang zustande gekommen sind.

Sonderfall: Kombination von hreflang und rel=“canonical“

John Müller von Google empfiehlt den gemeinsamen Einsatz nur dann, wenn es sich wirklich zu 100 Prozent um denselben Inhalt handelt. Sobald auch nur die Währung unterschiedlich ist – zum Beispiel bei einem Online-Shop – sollte auf die Verwendung verzichtet werden.

Was passiert bei der gleichzeitigen Verwendung von rel=“canonical“ und hreflang?

Google verwendet Title und Description der kanonischen Seite. Das hreflang sorgt dann lediglich dafür, dass die auf der kanonischen Seite im hreflang-Attribut referenzierte URL für das Snippet verwendet wird.

Das hreflang- und canonical-Konstrukt hier noch einmal grafisch:
121watt hreflang canonical

So sieht das Snippet dann bei google.com aus:
hreflang und canonical snippet

Und so sieht das Snippet dann bei google.co.uk aus:
hreflang snippet canonical

Dem Suchenden wird hier allerdings nur dann ein Suchergebnis in seiner Sprache ausgeliefert, wenn die kanonische Seite auch in seiner Sprache gehalten ist. Verweist das Canonical Tag von einer französischen Seite auf eine englische Seite, wird einem französischsprachigen Suchenden zwar die französische URL angezeigt, aber ein englischer Title und eine englische Description.

Das ist natürlich eine schlechte User-Experience und wird wahrscheinlich zu einer unterirdisch schlechten Click-Through-Rate führen.

Aus diesem Grund ist es – wie oben schon erwähnt – wichtig, dass die Inhalte bei Verwendung eines Canonicals möglichst identisch sind.

Für einen noch tieferen Einstieg in dieses Thema lege ich dir das folgende Video mit Tom und Dave von Distilled ans Herz:

Tom Anthony von Distilled über den Einsatz von hreflang

Oder du besuchst mein SEO Aufbau Seminar, das ich in München, Düsseldorf, Berlin & Hamburg halte:

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Bei mehrsprachigen Websites ist hreflang Pflicht

hreflang ist ein sehr mächtiges Konzept, das Pflicht für internationale Seiten ist. Besonders der Fall einer Website, die sich in deutscher Sprache an Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet, begegnet uns immer wieder.

Auch außerhalb des DACH-Raums gibt es viele Konstellationen, die gleiche Sprachen für verschiedene Länder bieten. Ob südamerikanische Länder mit Spanisch oder weltweit relevante Websites in englischer Sprache – hreflang bietet in vielen Fällen die Lösung, um Duplicate Content zu vermeiden und Inhalte länderrelevant auszuliefern.

Leider ist die Einbindung nicht unkompliziert. Deshalb solltest du die Umsetzung immer mit einem Entwickler besprechen.

Hast du jetzt immer noch Fragen, schau doch in unsere FAQ gleich unter diesem Text. Ist deine Frage hier nicht beantwortet, dann freuen wir uns, wenn du sie in Form eines Kommentars an uns richtest.

Häufige Fragen zum Einsatz von hreflang bei mehrsprachigen Websites

Zum Abschluss noch ein paar Antworten auf Fragen, die bei hreflang immer wieder aufkommen:

Ist die Groß-/Kleinschreibung der ISO-Codes egal?

Ja, ist sie, Google akzeptiert beides.

Sieht das hreflang-Tag in HTML5 oder XHTML anders aus?

Nein, das Tag hat immer dasselbe Format.

Müssen die Sprachversionen auf derselben Website liegen oder funktioniert hreflang auch Cross-Domain?

Das hreflang-Tag funktioniert selbstverständlich auch Cross-Domain.

Gibt es ein Plugin für WordPress für hreflang?

Selbstverständlich! Sogar zwei sehr gute: Multilingual Press Pro und WPML.org.

Ist die Reihenfolge der hreflang-Tags wichtig?

Nein! Die Reihenfolge der Sprachen kann komplett frei gewählt werden. Um den Überblick nicht zu verlieren würde ich jedoch empfehlen eine alphabetische Reihenfolge zu nutzen. So findet man schnell die jeweiligen hreflang-Tags zur Sprache oder dem Land im Code.

Wie hilfreich war dieser Artikel für dich?

Vielen Dank

6 Kommentare zu “Hreflang: alles was man wissen muss”

  1. Mike aus Frankfurt

    23.02.2016 um 12:34 Uhr

    Wie ist denn die Vorgehensweise bei einzelnen UNTERSEITEN, die mit hreflang ausgezeichnet werden sollen?

    Muss ich lediglich die Haupt-URL auszeichnen (auch auf allen Unterseiten) oder muss JEDE UNTERSEITE auf die entsprechende UNTERSEITE der Language-Domain verweisen?

    • André Goldmann

      23.02.2016 um 13:34 Uhr

      Hallo Mike,

      gute Frage 🙂 Du musst bei der Integration von hreflang immer darauf achten nicht nur deine Startseite mit dem hreflang-Tag auszuzeichnen, sondern musst dieses für jede einzelne URL separat vornehmen. Aber vorsicht: Vergib das Tag wirklich nur dann, wenn du in der ausgezeichneten Sprache auch eine entsprechende Version hast. Oft wird das Tag einfach automatisch über alle Inhalte ausgespielt und sorgt dann für diesen Fehler.

      Viele Grüße, André Goldmann

  2. Roland

    23.05.2016 um 12:42 Uhr

    Hallo,
    ist die Reihenfolge wichtig?

    Danke und Grüße,
    Roland

    • André Goldmann

      23.05.2016 um 14:52 Uhr

      Hallo Roland,

      vielen Dank für deine Frage zum hreflang-Tag. Ich habe dir mal in unserem FAQ-Bereich eine Antwort dazu geschrieben. Diesen findest du direkt oberhalb der Kommentare zu diesem hreflang-Artikel.

      BG André

  3. Marc

    13.08.2016 um 23:01 Uhr

    Hallo 🙂
    Zunächst mal: toller, verständlicher und gut strukturierter Artikel!
    Leider habe ich trotzdem keine wirkliche Antwort auf meine Frage gefunden:

    Ich betreibe eine spanischsprachige Seite, Zielgruppe kommt aus den Ländern
    Lateinamerikas und Spanien. Ich habe keine unterschiedlichen Länderseiten o.ä.
    Webmastertools bemängelt trotzdem folgendes: „Ihre Website weist keine hreflang-Tags auf.“ Aus meiner Sicht, dürfte es doch keinen Sinn machen meine Seite mit dem hreflang-Tag auszuzeichnen, oder etwas doch?

    Freue mich auf eine Atwort
    LG Marc

    • André Goldmann

      18.08.2016 um 09:59 Uhr

      Hallo Marc,

      wenn du keine weiteren Sprachen nutzt benötigst du auch keinen hreflang-Tag. Haben wir ja auf unserer Website auch nicht verbaut, da wir keine Sprachvarianten unserer Website anbieten.

      Beste Grüße, André

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