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Was bedeutet E-A-T für deine SEO und Google?

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E-A-T steht für Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness und ist ein Konzept, das jedem, der sich intensiv mit SEO beschäftigt, seit 2018 immer häufiger in Blogbeiträgen oder Vorträgen begegnet. Seinen Ursprung hat es aber in den Search Quality Evaluator Guidelines von Google und soll den Google „Quality Ratern“ helfen, die Konzepte hinter Google’s Algorithmen besser zu verstehen. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir darstellen, was E-A-T im Detail bedeutet, ob E-A-T ein „Rankingfaktor“ ist, für wen E-A-T relevant ist und was man tun kann, um für E-A-T zu optimieren.

  • Definition: Was bedeutet E-A-T?
  • QRG: Die Search Quality Evaluator Guidelines und E-A-T
  • E-A-T als Rankingfaktor: Was ist ein Rankingfaktor und gibt es einen E-A-T Score?
  • Relevanz: Ist E-A-T nur relevant für YMYL (Your Money Your Life)?
  • Core-Updates: Welche Bedeutung hat E-A-T bei den Google Core-Updates?
  • Optimierung: 9 Tipps zur Optimierung deiner Inhalte auf Basis von E-A-T?
  • Fazit: E-A-T in der Suchmaschinenoptimierung

Was bedeutet E-A-T in der SEO?

E-A-T ist ein Konzept von Google, das seinen Ursprung in den Google Search Evaluator Guidelines hat. E-A-T beschreibt Kriterien, mit denen man die Qualität einer Website bzw. eines Dokumentes bewerten kann.

Dabei steht E-A-T für:

  • Expertise: Ist der Autor/die Autorin eines Inhaltes Experte/Expertin zum eigenen Thema? Laut Wikipedia ist eine Person mit Expertise jemand, der oder die umfangreiches Wissen in einem Fachgebiet hat und neben dem theoretischen Wissen auch praktisches Handlungswissen vermitteln kann.
  • Authoritativeness: Eine Autorität ist ein/e in einem bestimmten Fachgebiet anerkannter Experte/Expertin. An eine Autorität wird ein hoher Geltungs- bzw. Wahrheitsanspruch gestellt, weil wir unser Denken und Handeln gerne nach Autoritäten ausrichten.
  • Trustworthiness: Wie vertrauenswürdig ist der Autor/die Autorin eines Inhaltes und die ganze Website?

Was bedeutet E-A-T für Google und in der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

 

Astrid Kramer zum Aufbau von Expertise in der SEODeine Website ist wie eine echte Person: Du kannst ein dezidierter Experte zu einem Thema sein und wirst als solcher angesehen. Wenn Du nun zu etwas völlig themenfremden Vorträge hältst, dann begegnet man Dir zunächst mit Skepsis, das heißt: Du musst Dir die Expertise in einem neuen Gebiet erst aufbauen. So ist das auch bei Websites und für Google….Wenn nun themenfremde oder neue Artikel auf dieser Website erscheinen, dann denkt Google zunächst nicht, dass auch eine Expertise dazu besteht. Die muss man sich erst verdienen. Wie im ‚wahren‘ Leben auch.“ Astrid Kramer, Enterprise SEO // CX// UX  Mehr zu Astrid findest du hier.

Zum Hintergrund von E-A-T in der SEO?

Diesen Absatz kannst du auch überspringen. Er kann aber wichtig sein, um zu verstehen, wie Google seine Suchergebnisse ständig testet, um damit seine Algorithmen ständig zu verbessern. Nach diesem Absatz weißt du, was Human-Rater sind und welche Rolle diese Human-Rater für Google haben. Du weißt, warum die Search Quality Evaluator Guidelines (QRG) dir helfen, die Ansprüche von Google an Relevanz und Qualität (u.a. E-A-T) deiner Website zu verstehen. Aber erst einmal Schritt für Schritt:

Google will die Relevanz und Qualität der Suche für seine Nutzer:innen permanent optimieren. Dabei geht es darum, auf Basis einer Suchabfrage zwei Aspekte zu optimieren:

  • Welche Dokumente soll Google zeigen und
  • in welcher Reihenfolge (Ranking) soll Google die Dokumente zeigen?

Dann geht es wiederum um zwei Fragen:

Before the Query: Was passiert vor einer Suchanfrage?

  • Crawling
  • Analyse und Verarbeitung von Inhalten
  • Index erstellen

After the Query: Was passiert, nachdem ein:e Nutzer:in eine Suchanfrage gestellt hat?

  • Was ist die Bedeutung des Suchbegriffs (Query Understanding)?
  • Die Suchabfrage wird an den Index gestellt.
  • Die Ergebnisse werden nach einem „Score“ sortiert

Fazit: Nachdem ein:e Nutzer:in seine Suchanfrage gestellt hat, wird nach der Beurteilung des Begriffs die Suchanfrage an den Index gestellt und die zurückgelieferten Dokumente werden nach  „Ranking-Signale“ bzw., so sagt Google selber, nach „Scoring-Signalen“ in eine Rangreihenfolge (Ranking) gebracht.

Was sind Scoring-Signale bei Google?

Auch diese müssen wir wieder in zwei Aspekte unterteilen:

  • Query independent: Welche Signale sind unabhängig vom Suchbegriff?
    • PageRank
    • Core Web Vitals
    • Sprache
  • Query dependent: Welche Signale sind abhängig vom Suchbegriff?
    • Keywordübereinstimmungen
    • Proximity
    • Synonyme
    • Suchbegriffe in bestimmten Auszeichnungselementen, wie der H1 oder Title

Im Fundament geht es damit um zwei Aspekte. Wie relevant ist ein Dokument und wie gut ist die Qualität einer Seite?

  • Relevanz: Gibt es für die Frage (Query) des Nutzers/der Nutzerin eine hilfreiche und nützliche Antwort?
  • Quality: Wie gut ist das Resultat, das Google zeigt und wie schnell wird das Ergebnis geliefert?

Um die Qualität der eigenen Algorithmen zu bewerten, verwendet Google Metriken, die helfen neue und neu gewichtete Scoring-Signale zu testen und zu optimieren. Diese Metriken gewinnt Google aus:

  • Live-Experimenten wie A/B-Experimenten mit echten Nutzer:innen (etwa wie ändern sich die Klickmuster oder die Klickrate bei Nutzer:innen)
  • Experimenten durch Human Rater
    • Google zeigt „Human Ratern“ Webseiten (Dokumente). Diese sollen dann diese Dokumente nach definierten Kriterien beurteilen und einordnen. Als Basis für die Schulung und Bewertung der Dokumente gibt es die „Search Quality Evaluator Guidelines“.

So sagt Google selber, dass sie 383.605 Tests über die Rater, 62.937 Vergleichstests, 17.523 Live-Traffic-Tests und 3.620 Änderungen und Funktionseinführungen gemacht. Hier findest du mehr dazu, wie Google seine Suchergebnisse testet.

Ein tolles Video, das diesen ganzen Prozess sehr genau beschreibt, findest du hier:

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

E-A-T und die Search Quality Evaluator Guidelines (QRG)

„Als Search Quality Rater helfen Sie bei der Bewertung der Qualität von Suchmaschinen auf der ganzen Welt. Gute Suchmaschinen liefern Ergebnisse, die für Menschen in ihrer jeweiligen Sprache und Region hilfreich sind“, aus den Search Quality Evaluator Guidelines vom 19. Oktober 2021.

Was ist das Geheimnis perfekter Inhalte für den Google Algorithmus? Awesomeness!

Quelle: John Müller auf Twitter

„Awesomeness“ als Antwort von John Müller ist natürlich eine wunderbare und einfache Antwort auf die Frage: „Was ist der wesentliche Rankingfaktor, um eine Website in die Ergebnisse für eine bestimmte Suchanfrage zu bekommen?“. Aber sie stellt praktisch nicht wirklich eine Hilfe dar. Auf der anderen Seite: Würden wir die perfekte Suchmaschinenoptimierung machen, wenn wir Einblick in die Google Algorithmen hätten?

Quality Rater Guidelines als Übersetzung für Algorithmen

Wahrscheinlich nicht. Zum einen gibt es ja nicht den einen Algorithmus, sondern Dutzende, die jeweils eine Aufgabe erledigen. Zum anderen sind die meisten Algorithmen so komplex und mathematisch, dass diese nicht verständlich oder praktisch umsetzbar wären. Deswegen sind die Google Guidelines so interessant! Search Quality Evaluator Guidelines sind damit eine verständliche Zusammenfassung, welche Aspekte für die Beurteilung einer Website und von Dokumenten relevant sind. Auf im Augenblick 172 Seiten findest du eine verständliche „Übersetzung“ der Google Algorithmen. Qualität, Relevanz und Mobilfreundlichkeit sind die zentralen Kriterien.

Qualität und Relevanz in den QRG

Einordnung von Inhalten in den Search Evaluator Guidelines von Google zwischen Relevanz und Qualität

Qualität: E-A-T ist der zentrale Aspekt, um die Qualität einer Website bzw. eines Dokumentes zu beurteilen. Zu den Faktoren für die Qualität gehören:

  • Purpose: der Zweck der Seite
  • E-A-T: Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit: dies ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal
  • Main-Content: Qualität und Umfang des Hauptinhalts
  • Autor: Wer ist für den Hauptinhalt verantwortlich (sowohl Autor:innen als auch die komplette Website)

Relevanz: Wie hilfreich und zufriedenstellend ist das Suchergebnis für (mobile) Nutzer:innen? In den QRG wird das auf eine Skala von „Fully Meets“ bis „Fails to Meet“ gemessen. Hier siehst du die wichtigsten Einordnungen:

  • Fully Meets: Alle oder fast alle mobilen Nutzer:innen wären sofort und vollständig mit dem Ergebnis zufrieden und müssten keine anderen Ergebnisse ansehen, um ihren Bedarf zu decken.
  • Highly Meets: Sehr hilfreich für viele oder die meisten mobilen Nutzer:innen. Einige Nutzer:innen möchten vielleicht zusätzliche Ergebnisse sehen.
  • Fails to Meet: Das Ergebnis geht völlig an den Bedürfnissen der mobilen Nutzer:innen vorbei. Alle oder fast alle Nutzer:innen würden sich wünschen, zusätzliche Ergebnisse zu sehen.

Hintergrund: Die „Rater“ bewerten unsere Webseiten auf einem Smartphone (Mobile-First-Ansatz).

Ist E-A-T ein Rankingfaktor für Google?

Dominik Schwarz von hometogo zu E-A-T und SEOE-A-T ist ja kein neues Konzept, sondern schon seit vielen Jahren immer mal wieder ein Thema. Aber wie (fast) immer bei Google-SEO-Themen, lassen sich Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit nicht quantifizieren. Auch wenn wir das als SEOs immer gerne hätten, so eine Zahl, die uns genau sagt „Du hast 57 Punkte Expertise, dein Mitbewerber 53 PunkteDominik Schwarz, Chief Inbound Officer bei hometogo. Mehr zu Dominik findest du hier

 

Was ist ein Rankingfaktor?: Alle Ansätze,

  • die wir (1) verstehen, analysieren und beeinflussen können und die eine direkte Wirkung haben (Verlinkung, Titel, 301 Weiterleitung) oder
  • (2) basierend auf Features, die Google über Machine Learning extrahiert und dann in einen Algorithmus umsetzt
  • oder (3) alles, was mit einem nicht direkt kausalen Zusammenhang Rankings steigert.

Ist E-A-T damit ein Rankingfaktor? Im strengen Sinne nach der ersten Definition (1): nein. E-A-T ist ein Konzept, um Algorithmen verständlich zu übersetzen. Aber mittel- und langfristig betrachtet, sind die Ansätze von E-A-T, mindestens im weiteren Sinn von (2) und (3) ein Rankingfaktor.

 

Ist E-A-T ein Rankingfaktor für Google?

Fazit: Das Verständnis von E-A-T ist für mich ein zentraler Faktor für eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung, die die Aufgabe der Nutzer:innen und die Lösung ihrer Aufgaben auf deiner Website in den Mittelpunkt stellt. Wenn du mehr Interesse daran hast, ob E-A-T ein Rankingfaktor ist, findest du hier bei Moz ein sehr gutes Video und hier einen interessanten Artikel bei Sistrix darüber, ob User-Experience ein Rankingfaktor ist. Hier im Folgenden eine Aussage von Danny Sullivan (LinkedIn-Profil), einer der wichtigsten Ansprechpartner:innen von Google zu Suche und Suchmaschinenoptimierung.

Für wen ist E-A-T relevant – YMYL?

Google selber sagt in den QRG, dass „verschiedene Arten von Suchanfragen sehr unterschiedliche Arten von Suchergebnissen erfordern“. So gibt es Bereiche, wie etwa medizinische Informationen, die von besonders hoher Qualität sein müssen. Hingegen ist eine Seite mit Katzenbildern vielleicht unterhaltsam, muss aber nicht unbedingt eine hochwertige Qualität in Hinsicht auf E-A-T haben. Google selbst spricht bei diesen Seiten, die eine besonders hohe Qualität haben müssen, von sogenannten „YMYL Pages“. YMYL steht für „Your Money and Your Life“, also Seiten bei denen es um dein Geld, deine Finanzen oder deine Gesundheit geht. Für diese Seiten hat Google noch einmal besonders hohe Qualitätsstandards. Schlechte Seiten können sich hier potenziell negativ auf die Gesundheit, das Glück oder die Finanzen von Nutzer:innen auswirken. Neben Gesundheit und Finanzen können das auch Seiten sein, bei denen es z. B. um Wahlen, Recht, Nachrichten, Religion etc. handelt.

Warum ist das für Google so wichtig?

Die Inhalte im Internet und das allgemeine Informationssystem ändern sich fortlaufend. Wir messen und bewerten deshalb kontinuierlich die Qualität unserer Systeme, um das richtige Gleichgewicht zwischen Relevanz und Zuverlässigkeit der Informationen herzustellen und so das Vertrauen unserer Nutzer in die Ergebnisse zu sichern “ Quelle: https://www.google.com/search/howsearchworks/algorithms/

Darüber steht nichts Direktes in den QRG drin, aber es gibt eine Zunahme von dünnen, übertriebenen oder fehlerhaften Informationen (Fake News) im Internet.

Fazit: Auch wenn E-A-T sicher wichtiger für Websites aus diesen Kategorien ist, würde ich dir raten, dich intensiv mit E-A-T auseinanderzusetzen. E-A-T ist eines der zentralen Konzepte, um die Google Core-Updates zu verstehen.

E-A-T und Google Core-Updates

„…Außerdem stehen bei uns mehrmals im Jahr wesentliche und größere Änderungen an unseren Suchalgorithmen und Systemen auf dem Programm. Diese nennen wir „grundlegende Updates“ (Core-Updates). Mit ihnen möchten wir sicherstellen, dass wir den Nutzern der Google-Suche weiterhin relevante und vertrauenswürdige Inhalte präsentieren. “ aus den „Tipps für Websiteinhaber zu den grundlegenden Google-Updates

Einige Male pro Jahr nimmt Google größere Änderungen an seinem Suchalgorithmus vor. Google spricht in diesem Fall von sogenannten „Core-Updates“ oder auf Deutsch von „grundlegenden Updates“. Die meisten Core-Updates führen zu signifikanten Änderungen bei vielen Websites. Das Ziel der „Core-Updates“ sind nicht einzelnen Seiten, sondern es geht Google darum, wie der Algorithmus generell Inhalte beurteilt. Wichtig zum Hintergrund der Google Core-Updates sind:

  • das Verständnis des User-Intents
  • der Relevanz deiner Inhalte
  • der Qualität deiner Seite (Page-Experience / Mobile Optimierung)
  • und das Konzept E-A-T (Expertise, Authoritativenes, Trustworthiness)

Fazit: Die Core-Updates sind die Änderungen, die Google regelmäßig, meist zwei- bis dreimal pro Jahr ausspielt, die oft zu großen Änderungen bei der Sichtbarkeit deiner Seite führen können.

Wie optimiere ich für E-A-T?

Dominik Schwarz von hometogo zu E-A-T und SEOEs ist aus meiner Sicht fundamental wichtig zu verstehen, dass Google nicht bewertet, ob die Informationen in einem Artikel korrekt sind. Es ist keine fachliche Prüfung, die hier stattfindet, sondern wie so oft, der Versuch, technische Hinweise zu sammeln, die auf „gute“ Artikel hinweisen. Genauer betrachtet könnte man die E-A-T Faktoren auch als Teil (jeder) Brand-Strategie betrachten, denn schlussendlich ist eine Marke (meistens) nichts anderes als Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Die entstehende Lücke ist vielleicht nur, dass viele Webseiten weiterhin nicht als „Marke“ gedacht, gelebt und umgesetzt werden. Das ist aber die einzige Möglichkeit nachhaltig Sichtbarkeit zu erzielen. Dominik Schwarz, Chief Inbound Officer bei hometogo.

Wenn E-A-T kein Rankingfaktor ist, kann man dann überhaupt optimieren? Ich glaube ja, wenn man sich die Tipps von Google für die Core-Updates durchliest, gibt es sogar sehr konkrete Tipps zur E-A-T Optimierung. Ich habe dir hier 10 Tipps für die Optimierung deiner Website zusammengestellt. Neben vielen kleinen Optimierungsansätzen, die dir hier helfen, ist wahrscheinlich gerade der Tipp „Become a Brand“ der entscheidende, aber der am schwierigsten greifbare Tipp.

  • Good Start: Du brauchst einen guten Start für neue Inhalte.
  • Fragen: Beantworte die wichtigsten Fragen deiner Nutzer:innen.
  • Fehler: Vermeide Fehler auf deiner Seite.
  • Low Quality: Vermeide Übertreibungen auf deiner Seite.
  • Uniqueness: Überlege dir eine Strategie für besondere Inhalte.
  • Autor: Optimiere deine Autorenbox und deine Autorinnenseite.
  • Über uns: Erstelle eine perfekte „Über uns“-Seite.
  • Schema.org: Integriere schema.org auf deiner Seite.
  • Analyse: Analysiere deine Inhalte auf Aufgabenerfüllung.
  • „Become a Brand“: Baue langfristig Expertise und Autorität auf.

Tipp 1: Du brauchst einen guten Start für deine Inhalte!

Du startest mit einem neuen Inhalt? Inzwischen ist der Wettbewerb in der Suchergebnisliste von Google so hoch, dass du einen perfekten Start für deine Inhalte brauchst.

SEO: Ein pertfekter Start für deine Inhalte

Keyword-Recherche: Ein perfekter Start bedeutet eine intensive und detaillierte Keyword-Recherche. Mehr dazu findest du bei Kevin Indig. Kevin beschreibt in seinem Artikel, mit welchen Ansätzen und Tools du die Such-Intention von Suchbegriffen am besten verstehst.

Perfekte Struktur: Mit Struktur meine ich nicht, wie du H1-Überschriften für deine SEO verwendest, sondern ob du eine inhaltliche und didaktische Idee für deine Inhalte hast. Ich verwende zum Beispiel sehr gerne das 4Mat-Modell für die Erstellung von Inhalten und Präsentationen. In der Grafik siehst du ein auf unseren Fall angewandtes 4Mat-Modell.

Perfekte Optimierung: Natürlich brauchst du auch die perfekte Optimierung für alle deine Inhalte. Dazu findest du hier einen Artikel worauf es dabei ankommt und unseren SEO-Artikel für Einsteiger:innen.

Erweitertes 4Mat-Modell für die Erstellung von Inhalten in der Suchmaschinenoptimierung

Tipp 2: Beantwortest du die wichtigsten Fragen deiner Nutzer:innen?

Nutzer:innen suchen auf deiner Seite nach Antworten auf ihren Fragen (Keywords). Welche Tools kannst du verwenden, um die Fragen deiner Nutzer:innen zu beantworten? Das ist für alle Suchmaschinenoptimierer:innen der Kern ihrer Arbeit. Hilfreiche Tools hierfür sind bei Google:

  • Google Suggest
  • Ähnliche Fragen bei Google
  • Andere suchten auch nach
  • Verwandte Suchanfragen

Wenn du dies mit SEO-Tools auswerten möchtest, empfehle ich dir zum Beispiel das Tool Hypersuggest, das Sistrix Keyword-Tool oder den Keyword-Scraper Stephan Czych.

Andere suchten auch nach für die Optimierung deiner Inhalte

Tipp 3: Vermeide Fehler auf deiner Seite

Google selber schreibt in seinen Tipps zu den Core-Updates, dass du Fehler vermeiden solltest. Folgende Fehler würde ich versuchen zu analysieren und zu beheben:

  • sachliche Fehler: Lass deine Inhalte ggf. von fachlichen Zweit-Korrektor:innen überprüfen. Dazu kannst du nebenbei noch aus schema.org das Reviewed by Schema verwenden. Dazu gleich mehr beim Tipp zu schema.org.
  • Rechtschreib- und stilistische Fehler: Vermeide Rechtschreib- und Interpunktionsfehler. Ein Tool, welches ich hier sehr hilfreich finde, ist das LanguageTool, hier als Erweiterung für deinen Chrome Browser.
  • technische Fehler: Auch technische Fehler wie zum Beispiel 404-Fehler innerhalb deiner Seite, sind vermeidbar. Um das zu systematisieren ist insbesondere der ScreamingFrog ein tolles Tool, alternativ kannst du auch das Tool siteliner verwenden. Hier findest du mehr Informationen zur Analyse von 404-Fehlern mit dem ScreamingFrog.

Interne 404 Fehler mit dem Screamingfrog analysieren

Tipp 4: Vermeide Inhalte von niedriger Qualität

„Wir stufen Inhalte als von geringer Qualität ein, wenn sie ohne angemessenen Zeitaufwand, Aufwand, Fachwissen oder Talent/Fähigkeit erstellt wurde. Seiten, deren Hauptinhalt von geringer Qualität ist, erfüllen ihren Zweck nicht
gut. Achten Sie bitte auch auf den Titel der Seite. Der Titel der Seite sollte den Inhalt beschreiben. Übertriebene oder schockierende Titel können Nutzer dazu verleiten, auf Seiten in den Suchergebnissen zu klicken.“ Quelle: Search Quality Evaluator Guidelines zu „Low Quality“ Inhalten in Kapitel 6.2.

Eine Seite, die eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweist, gilt nach den Google Guidelines (Kapitel 6), als eine Website mit geringer Qualität:

  • Ein unzureichendes Niveau von Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit (E-A-T).
  • Die Qualität des Hauptinhaltes (Main-Content) ist niedrig.
  • Der Umfang des Hauptinhaltes ist für den Zweck der Seite unbefriedigend.
  • Der Titel des Hauptinhaltes ist übertrieben oder schockierend.
  • Die Werbung oder zusätzliche Inhalte (Supplemental Content) lenken vom Hauptinhalt ab.

Um zu überprüfen, ob deine Inhalte geringe Qualität haben, empfehle ich dir die folgende Analyse zu machen:

  • Low-Content-Pages: Analysiere mit dem ScreamingFrog deine „Low Content Pages“ (s. im folgenden Screenshot).
  • Nicht indexiert: Analysiere in der Google Search Console, ob du viele Seiten hast, die den Status „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“ haben. Diesen Bericht findest du in der Google Search Console unter Abdeckung > ausgeschlossen > „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“. Was im Detail dahintersteht, lernst du in meinem Blogartikel „Warum wird meine Website nicht bei Google gefunden„.
  • Clickbaiting: Clickbaiting bedeutet, dass du durch „übertriebene“ Titel und Überschriften die Aufmerksamkeit deiner Nutzer:innen holen möchtest. Für Google stellt das aber „Low-Quality“ Content dar. Überprüfe deine Titel auf Begriffe wie „unfassbar“, „unglaublich“, „schockierend“ etc. Dich interessiert, wie solche Headlines aussehen? Dann schau dir hier den Headline Generator an. Bei YouTube findest du außerdem ein tolles Video von Ultralativ zum Thema Clickbaiting.

Mit dem ScreamingFrog Low Quality Pages analysieren

Tipp 5: Wie kannst du einzigartige Inhalte erstellen?

Du brauchst für die Top-10 Ergebnisse gute Inhalte, aber für das No.1 Ergebnis brauchst du einzigartige Inhalte. Ich habe dir mal hier ein paar Blogartikel (1) (2) (3) verlinkt, die dir vielleicht dabei helfen, gute Inspirationen für deine einzigartigen Artikel zu finden. Ein schönes Tool, welches ich auch gerne verwende, ist das „Social Signals“ Tool von Sistrix. Hier kannst du auf Basis einer Domain überprüfen, welches die am häufigsten in sozialen Medien geteilten Inhalte sind. Das kann immer einen Hinweis auf besondere Inhalte geben. Hier siehst du ein Beispiel von einem amerikanischen Blog und dessen meistgeteilte Inhalte:

Sistrix Social Signals zur Analyse von inspirierenden Inhalten

Ansätze und Aspekte für einzigartige Inhalte können sein:

  • eigene Forschung
  • hohe Aktualität der Inhalte
  • lokalisierte Marktforschung
  • gute und wertvolle Visualisierung von Inhalten
  • How-to-Inhalte
  • sehr gute Glossare, wie hier von Ryte

Fazit: Überlege dir wenigstens einen oder mehrere Aspekte, warum Nutzer:innen deine Inhalte als Lesezeichen abspeichern sollten.

Tipp 6: Optimiere deine Autor:innen-Itegration und Über-Uns Seite

„Werden die Informationen vertrauenerweckend präsentiert? Hierzu gehören eindeutige Quellenangaben, Belege der Fachkompetenz und Hintergrundinformationen zum Autor oder der Website, auf der der Inhalt veröffentlicht wurde, wie Links zu einer Autorenseite oder zum Abschnitt „Über uns“ auf der Website.“ Quelle: Tipps für Websiteinhaber zu den grundlegenden Google-Updates„.

E-A-T & Autor:innen-Informationen

Auf vielen Seiten sind gerade die Autor:innen- und Über-Uns-Informationen stark vernachlässigt. Überprüfe, wie vertrauenserweckend deine Autorenintegration ist, wenn du informationale Inhalte schreibst. Aspekte für deine Autor:innen-Informationen können sein:

  • Position: Oben und unten im Bereich Content, um sofortige Expertise darzustellen. Im Bereich E-Commerce ggf. am Ende.
  • Content: Erwähne die Domänen-Expertise, kurze relevante Biografien, ggf. Awards / Auszeichnungen und weitere Verlinkungen.
  • Verlinkungen: Verlinke sinnvoll auf relevante externe Social Media Profile, die E-A-T erhöhen, im B2B-Kontext etwa auf das eigene LinkedIn-Profil.
  • Soziale Medien: Zusätzliche Verlinkung auf interne Autor:innen-Seiten mit erweiterter Domänen-Expertise und Awards (E-A-T auf zum Beispiel LinkedIn- oder Twitter-Profile).
  • Bild: Binde relevante Bilder ein, die zur Erwartung passen. Stichwort: „Authentizität“
  • Integration von Co-Expert:innen: Integriere passende Expertise.

Hier ein Beispiel, wie wir das gerade als Vorlage zur Umsetzung für uns gescribbelt haben:

Beispiel für eine Autorenintegration bei der 121WATT zur Verbesserung von E-A-T für die Suchmaschinenoptimierung

E-A-T & „Über uns“-Seite

Auch die Über-Uns-Seite wird in den QRG genannt, um E-A-T einer ganzen Website zu überprüfen. Eine gute Über-Uns-Seite ist damit eine relevante, vertrauensbildende Seite auf deiner Website. Überprüfe doch zum Beispiel in Google Analytics, wie oft deine Über-Uns-Seite aufgerufen wird. Unsere Über-Uns-Seite ist die Team-Seite. Du siehst hier, dass unsere Seite hauptsächlich von anderen Seiten auf unserer Domain aufgerufen wurde. Dabei finden viele Aufrufe von der Startseite, aber auch von Produktseiten aus statt. Um diesen Bericht zu finden, gehts du in Google Analytics unter Verhalten > Alle Seiten > Navigationsübersicht.

Aufrufe der Über Seite über Google Analytics - Analyse E-A-T

Was sind Kriterien oder Inhalte für eine gute Über-Uns-Seite? Hier siehst du, wie eine gute Über-Uns-Seite strukturiert sein könnte:

  • Why: Warum machst du das, was du machst? Ein kurzes Mission Statement.
  • Who: Wer ist dein Team?
  • When: Wie sieht deine Unternehmensgeschichte aus?
  • Milestones: Was waren wichtige Meilensteine?
  • Feedback: Hast du für dich wichtige Referenzen von zufriedenen Kunden und Kundinnen?
  • Awards: Hast du besondere Auszeichnungen bekommen?
  • Values: Was ist für dich als Unternehmen wichtig?
  • Why: Ein kurzes Missions Statement

Mehr Inspirationen zur perfekten „Über-Uns“-Seite findest du hier bei Hubspot (PDF-Download). Eine für mich sehr gelungene Team-Seite findest du hier von Techdivision.

Tipp 7: Integriere relevantes Schema

Neben deinen eigenen Informationen kann es hilfreich sein, deine Seite mit schema.org auszuzeichnen. Hier findest du einige weitere Informationen zu schema.org. Aber in Kürze: schema.org ist ein Auszeichnungssystem, das dir dabei hilft, Informationen strukturiert und für Suchmaschinen lesbar auszuzeichnen. Das kann dazu führen, dass du Rich Snippets in der Google-Suche bekommst und dass Google deine Informationen besser interpretieren kann. Und das kann dir bei E-A-T helfen. Es gibt hunderte verschiedene Auszeichnungstypen. Für deine Inhalte im Zusammenhang mit Schema können aber besonders die nächsten 7 Schema-Auszeichnungen helfen.

Hier findest du mehr Informationen darüber, wie du deine Autor:innen-Informationen optimieren kannst. Wie du schema.org für E-A-T anwendest, lernst du hier. Einen guten Einstieg zu strukturierten Daten gibt es bei Google.

Tipp 8: Analysiere deine Ergebnisse

„Without data you are just another person with an opinion“. Wie aber kannst du den Erfolg deiner Optimierung analysieren? Ich habe das mal in in drei Aspekte gegliedert:

  • Performance: Wie erfolgreich bist du?
  • Benchmark: Wie gut bist du im Vergleich zum Wettbewerb?
  • Change: Wie bewertet Google deine Inhalte?

E-A-T und Performance analysieren

Ich habe dir hier 5 Ansätze gelistet, mit denen du den Erfolg deiner Optimierung rund um E-A-T analysieren kannst:

  • Quantität: Wie viel Einstiege hat jeder Autor/jede Autorin produziert?
  • Qualität I: die Absprungrate und die durchschnittliche Zeit auf der Seite
  • Qualität II: Wie schneiden die einzelnen Autor:innen in Hinblick auf qVisits ab? qVisits sind eine erweiterte Absprungrate. Wie du das implementierst, findest du hier.
  • Qualität III: Beurteilung der Autor:innen
  • SEO: Wie viele Verlinkungen bekommen die einzelnen Seiten?

Um den Erfolg von Autoren messen zu können,  musst du in Google Analytics eine eigene benutzerdefinierte Definition (Autor) anlegen. Hier und hier findest du eine Beschreibung, wie du das machen kannst. So sieht das zum Beispiel bei uns aus. (1) Die Anzahl der Seitenaufrufe ist nur eine rein quantitative Messung, aber (2) die Messung der „durchschnittlichen Zeit auf der Seite“ gibt dir einen guten qualitativen Hinweis auf die Besuchszeit deiner Nutzer:innen. Hier findest du einen Artikel, der genau beschreibt „was die durchschnittliche Zeit auf der Seite“ bedeutet. Hier (3) haben wir einen berechneten Messwert angelegt, um zu messen, wie zufrieden Nutzer:innen mit unseren Inhalten sind. Dabei ist bedeutet 4 (Maximum), dieser Artikel war „sehr hilfreich“.

Bewertung von Autoren für E-A-T über Google Analytics

Expertise in Google Analytics messen

Expertise kann man nicht direkt in Google Analytics messen. Was du aber machen kannst:

  • Schritt 1: Definiere deine Kompetenzfelder (Expertise), bei uns ist das unter anderem SEO, Analytics oder Social Media
  • Schritt 2: Definiere die Seiten, die zu diesen Kompetenzen gehören. Bei uns heisst das alle Seiten, die sich um das Thema SEO drehen und zwar informational und transaktional
  • Schritt 3: Erstelle in Google Analytics eine Content-Gruppierung nach deinen Kompetenzfeldern.
  • Schritt 4: Analysieren quantitativ und qualitativ deine „Kompetenzfelder“. Wie sieht dein Ist versus deinem Soll aus.

Hier siehts du mal wie (1) die Definition eines Content-Groupings aussieht und wie das dann auch in den (2) Daten aussieht. Um eine Content-Gruppierung in Google Analytics zu erstellen, musst du dich ein wenig mit regulären Ausdrücken beschäftigen. so sieht mal bei der 121WATT die Content-Gruppierung zum Kompetenzfeld „Analytics“ aus

^/(seminare|/kurse/).*(analytics|matomo|tag-manager|data-studio|marktforschung|consent|data-science).*|/analyse-optimierung/.*|/google-analytics.*

Content-Gruppierung in Google Analytics für die Darstellung von Expertise (Kompetenzfeldern)

In einer Auswertung kann das das dann in deinen Daten wie folgt aussehen. Du siehst hier zum Beispiel unsere definierten „Expertenfelder“. Mehr zum Thema „Erstellung von Content-Gruppierungen“ findest du hier bei Google.

Analyse mit einer Content-Gruppierung in Google Analytics

Deine eigene Seite im E-A-T Benchmark zu anderen Seiten

Die QRG, um Google besser zu verstehen ist sich ein wichtiger Aspekt. Aber vielleicht noch spannender ist es die relevanten Fragen, die du an deine Inhalte stellen musst im Vergleich zum Wettbewerb zu setzen. Im folgenden Dokument habe ich mal die wichtigsten Fragen aus den QRG zu E-A-T nach Expertise, Authorativeness und Trustworthiness gruppiert und nach informationalen und transaktionalen Inhalten unterschieden. Dein Vorgehen könnte dann sein, über eine Onlinebefragung deine Inhalte, mit deinen Wettbewerbern mit den E-A-T Fragen zu benchmarken. Hier findest du das Google Drive Dokument zum Download. Bitte einfach einen Kopie erstellen.

E-A-T Fragebogen zum Download, um deine Inhalte mit dem Wettbewerb zu analysieren

 

Veränderungen in Hinsicht auf E-A-T analysieren

E-A-T ist neben wenigen anderen Faktoren ein zentraler Bestandteil, um diese Core-Updates zu verstehen. Hier findest du die wichtigsten Core-Updates aus der letzten Zeit mit Tipps, wie du das in der Google Search Console überprüfen kannst:

  • Core-Update 17. November 2021
  • Core-Update 6. Juli 2021
  • Core-Update 2. Juni 2021
  • Core-Update Sommer 2021
  • Core-Update 05.12.2020
  • Core-Update 04.05.2020: Analyse mit archivierten Daten, zum Beispiel Ryte
  • Core-Update 13.01.2020: Analyse mit archivierten Daten, zum Beispiel Ryte
  • Medic-Update 08.10.2018: Analyse mit archivierten Daten, zum Beispiel Ryte

 

Analyse Google Core Updates in der Search Console

 

Tipp 9: Become a Brand

„Brands are the solution, not the problem… Brands are how you sort out the cesspool“, so sagte es schon 2008 Eric Schmidt, der ehemalige Verwaltungsrat von Google. Und wie ich schon oben Dominik Schwarz zitiert habe, beschreibt er, dass E-A-T Faktoren die Bestandteile einer jeden Brand-Strategie sein sollten. Eine Marke ist nichts anderes als Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Wie aber wird man zu einer Marke? Hier könnte man sicher lange Bücher schreiben. ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich das Thema für dich skizzieren könnte. Dabei habe ich mir diese 8 Ansätze überlegt:

Wie baust du Expertise, Authorität und Vertrauenwürdigkeit auf

Fazit E-A-T in der SEO

E-A-T ist kein Google Rankingfaktor, sondern ein Konzept, das sehr genau in den Google Search Quality Evaluator Guidelines erklärt ist. Eine gute Umsetzung von E-A-T führt auf deiner Seite dazu, dass du Nutzer:innen und die Lösung Ihrer Aufgaben in den Mittelpunkt deiner nachhaltigen Suchmaschinenoptimierung setzt. Nutzer:innen haben am Ende nur zwei Fragen:

  • Kann ich hier mein Ziel erreichen?
  • Ist dies eine wertvolle Quelle?

Oder wie es Nielsen hier in dieser Untersuchung ausdrückt: „The information scent of a source of information (such as a webpage) relative to an information need (Suchabfrage) represents the user’s imperfect estimate of the value (u.a. E-A-T)  that the source will deliver to the user, derived from a representation of the source.“

E-A-T und Informationsarchitektur. Kann ich hier mein Ziel erreichen und ist dies eine wertvolle Quelle

FAQ zu E-A-T und SEO

Was bedeutet YMYL im Zusammenhang mit E-A-T und SEO?

YMYL steht für sogenannte „Your Money and Your Life Pages“. Die Standards für diese Seiten werden in den Google Quality Evaluator Guidelines als besonders hoch betont. Typischerweise sind die Inhalte aus dem Gesundheits-, Finanz oder Sicherheitsbereich. Dies können aber auch Behörden-, Nachrichten oder Jobseiten sein. Wenn sich deine Inhalte auf die Gesundheit, Finanzen oder das „Glück“ deiner Nutzer auswirken können, dann gehörst du zu der Kategorie YMYL. Zentral für diese Inhalte ist, dass du das Konzept E-A-T (Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness) genau verstehst und in deiner SEO umsetzt.

Ist E-A-T ein Rankingfaktor für Google?

E-A-T ist kein technischer Rankingfaktor. Es gibt auch keinen E-A-T Ranking-Score. E-A-T ist ein Konzept, das in den sogenannten Google Search Quality Evalutor Guidelines beschrieben wird. Google hat eine Reihe von Scoring-Signalen, die versuchen E-A-T, so wie es Menschen verstehen würden, nachzubilden.

Wie misst Google E-A-T?

Da E-A-T kein technischer Rankingfaktor ist, gibt es auch keine direkten E-A-T Score, auf den du optimieren kannst. Sicher aber gehören zu den Faktoren, mit denen du E-A-T beeinflussen kannst, relevante und gute Links, der Aufbau einer Marke und die Aspekte, die ich dir unter „Wie optimiere ich für E-A-T“ zusammengefasst habe.

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