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12 Tipps für mehr Kommentare auf deinem Blog

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Es ist schon ziemlich frustrierend.

Du produzierst einen aufwändigen Blog-Artikel, wie zum Beispiel meine Definition von Content-Marketing, hast darin für deine Zielgruppe echten Mehrwert untergebracht und niemand scheint sich wirklich dafür zu interessieren. Vielleicht hast du sogar so viel Traffic damit erzeugt, dass du eigentlich zufrieden sein könntest. Aber was deine Leserschaft von deinen Ausführungen hält, weißt du immer noch nicht.

Warum nicht? Ganz einfach: Niemand hat sich dazu geäußert.

Mehr Kommentare im Blog: Muss man es dem Zufall überlassen?

Mehr Kommentare im Blog: Muss man es dem Zufall überlassen?

Kommentare sind der einzige Weg, auf dem du direkt und auf deiner eigenen Website erfahren kannst, was jemand von deinem Blog-Artikel hält. Sie führen dir vor Augen:

  • Was du in deinem Blog-Artikel übersehen hast
  • Was deiner Zielgruppe gefiel
  • Was deine Zielgruppe richtig doof fand
  • Wo du inhaltlich komplett daneben gelegen hast
  • Wie hilfreich dein Blog-Artikel war

Sie sind so etwas wie ein wirklich einfacher, aber dennoch aufschlussreicher Ersatz für qualitative Marktforschung. Demoskopen mögen mir diesen Vergleich verzeihen.

Kommentare erhöhen außerdem das Engagement auf deiner Website. Auch wenn das Engagement kein direkter Ranking-Faktor ist, solltest du es nicht außer Acht lassen, da es von Google dennoch in Betracht gezogen werden könnte.

Und womit kannst du nun die Zahl deiner Kommentare erhöhen?

Indem du deine Blog-Artikel und deine Website so gestaltest, dass sie zum Kommentieren einladen. Du wirst erstaunt sein, wie einfach das sein kann.

Wie du das meiste aus diesem Artikel herausholst

Dieser Text ist recht lang. Hol dir am besten eine leckere Tasse Kaffee und nimm dir ein wenig Zeit, um ihn zu lesen. Wenn du gerade jetzt keine Zeit und Muße dazu hast, bookmarke dir den Artikel doch per Pocket. Vielleicht mit unserem Workflow zum einfachen Sammeln von Content über IFTTT.

Hier ist außerdem ein Arbeitsblatt für dich, in dem du dir Notizen zu den einzelnen, umzusetzenden Punkten machen kannst, damit du gleich von ihnen profitieren kannst.

Los gehts!

1. Stell offene Fragen

Eine geschlossene Frage lässt nur sehr kurze Antworten zu und lässt eine Konversation mit dieser Antwort auch enden. Stellst du also in deinem Blog-Artikel oder an dessen Ende eine solche Frage, erhältst du entweder keine Kommentare oder sie werden eben sehr, sehr kurz ausfallen.

Offene Fragen sind besser dazu geeignet, um eine Konversation am Leben zu halten und längere Antworten hervorzurufen. Das gilt bei einem Blog-Post ebenso wie bei einem Date.

Ein Beispiel

Anstatt zu fragen:

a: “Benutzt du deinen Grill, um X zuzubereiten?”

b: “Welche Grillmethode nutzt du, um X zuzubereiten?”

frag lieber:

c: “Was denkst du über die Nutzung von Holzkohle, um X zuzubereiten?”

Die erste Version (a) der Frage ist geschlossen. Sie lässt nur “Ja” oder “Nein” als Antworten zu. Wird sie beantwortet, muss erst eine neue Frage gestellt werden, damit die Konversation weitergeht.

Die zweite Version (b) der Frage ist ebenfalls geschlossen und ergibt bestenfalls eine lange Liste von Grillmethoden und wird kaum eine lebendige Diskussion erzeugen.

Die dritte Version (c) der Frage ist völlig offen und entspricht am ehesten dem, was man auch in einem Gespräch fragen würde. Die Antworten sind so vielfältig, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, längere Antworten und dadurch eine echte Diskussion zu provozieren.

2. Liefere einen Grund zum Kommentieren

Menschen mögen Gründe. Nennt man ihnen also einen Grund, um etwas zu tun – und sei es auch noch so abwegig – dann werden sie es wahrscheinlich auch tun.

Das glaubst du nicht? Dann schau dir mal die Ergebnisse dieses Experiments von Ellen Langer an, das auch in Cialdinis “Psychologie des Überzeugens” erwähnt wird.

Es ergab, dass Studenten, die an einem Kopierer Schlange standen, der fragenden Person auf die Bitte “Entschuldigen Sie, ich habe 5 Seiten. Darf ich den Xerox benutzen?” in 60 % der Fälle den Vortritt ließen.

Die Frage “Entschuldigen Sie, ich habe 5 Seiten. Darf ich den Xerox benutzen, weil ich Kopien machen muss?” führte in 93 % der Fälle zum Erfolg.

Rufst du also zum Kommentieren auf, nenne einen Grund.

Zum Beispiel so:

“Warum benutzt du einen Gasgrill und keinen Elektro- oder Holzkohlegrill? Welche Nachteile hat das Grillen mit Kohle? Was hat dich letztlich davon überzeugt, mit Gas zu grillen? Schreib einen Kommentar, damit auch andere vom Grillen mit Gas überzeugt werden.”

3. Lass in deinen Blog-Artikeln andere Meinungen zu

Wenn du deinen Text verfasst, achte darauf, dass er nicht zu einem unumstößlichen Manifest wird, das keine andere Meinung oder Sichtweise zulässt. Lass deinen Lesern die Möglichkeit, sich zu äußern, wenn sie die Dinge anders sehen.

So kannst du dazu beitragen:

  • Vermeide es in deinem Text, andere Meinungen zu bewerten, um schüchternen Zeitgenossen nicht schon vorab die Tür vor der Nase zuzuschlagen
  • Fordere in deinem Kommentaraufruf direkt dazu auf, andere Meinungen zu äußern
  • Baue in deinen Blog-Post goldene Brücken ein, wie: “…, aber hier kann man sicher auch anderer Meinung sein.” oder “Auf andere Meinungen dazu bin ich sehr gespannt.”

4. Fordere direkt zum Kommentar auf

Wer um nichts bittet, bekommt auch nichts. Möchtest du also Kommentare unter deinem Blog-Artikel sehen, fordere deine Leser zumindest am Ende deines Textes dazu auf, Kommentare zu hinterlassen.

Bleib dabei aber nicht zu ungenau. Bitte um etwas Konkretes. Hast du also einen Blog-Artikel geschrieben, in dem du dich mit den besten Gasgrills befasst, bitte doch darum, dass die Leser beschreiben, warum sie am liebsten mit Gas grillen:

“Warum benutzt du einen Gasgrill? Schreib einen Kommentar und überzeuge die Anhänger von Holzkohle- und Elektrogrills davon, dass Gas nun einmal am besten funktioniert.”

Mehr Kommentare im Blog

Mehr Kommentare im Blog

Menschen streben nach Wertschätzung und Wichtigkeit. Sie sind elementare Bestandteile der menschlichen Bedürfnisse. Findest du eine Möglichkeit, diese Bedürfnisse hervorzurufen, kannst du einen mächtigen Hebel ansetzen, der dir möglicherweise ein Vielfaches an Kommentaren beschert.

Dieses Konzept funktioniert besonders gut, wenn:

  • du dazu aufrufst, zu beschreiben, was selbst genutzt wird (Online-Marketing-Tools, Anbieter, Produkte)
  • du darum bittest, negative Erfahrungen zu beschreiben (nicht immer wünschenswert)
  • du um Meinungen zu einem Thema bittest

Ebne deinen Lesern außerdem den Weg, indem du ihnen mehrere Ansatzpunkte für ihren Kommentar lieferst:

“Warum benutzt du einen Gasgrill und keinen Elektro- oder Holzkohlegrill? Welche Nachteile hat das Grillen mit Gas? Was hat dich letztlich davon überzeugt, mit Gas zu grillen? Schreib einen Kommentar und teile dein Wissen mit den anderen Lesern.”

5. Denke über Alternativen zum Wort “Kommentar” nach

Unter einem Kommentar kann man vieles verstehen:

  • Lob
  • Kritik
  • Ergänzungen
  • Fragen

Natürlich kannst du einfach um einen „Kommentar“ bitten. Aber dann musst du damit rechnen, dass deine Leser sich nicht so recht entscheiden können, was sie nun eigentlich schreiben sollen. Und dann lassen sie es wahrscheinlich.

Menschen hassen es, sich entscheiden zu müssen. Entscheidungen sind anstrengend.

Möchtest du also Erfahrungen deiner Leser zum Thema sammeln, dann bitte auch um Erfahrungen deiner Leser zum Thema. Und nicht einfach um „Kommentare“.

6. Schreibe kontroverse Blog-Artikel

Es gibt genug Blog-Artikel, die ihren Lesern keine Kanten liefern, an denen sie sich stoßen könnten, die ohne Emotionen oder eigene Meinung sind. Es ist eine sichere Bank, Kontroversen zu vermeiden. Man macht sich so nämlich nicht angreifbar und muss sich nicht auf Diskussionen einlassen.

Das ist bequem. Aber eben auch eine verpasste Chance.

Wohl dosiert eingesetzte Kontroversen oder Kritiken sorgen für Reaktionen. Eine gute Kontroverse ermöglicht zwei mögliche Sichtweisen auf ein Thema, die durch rationale Argumente nicht gelöst werden können, da diesen andererseits emotionale Beweggründe gegenüberstehen.

Beispiele für heftig geführte Kontroversen:

  • Gibt es einen Gott?
  • Todesstrafe ja oder nein?
  • Android oder iOS?

Überträgst du dieses Konzept auf den Bereich „Grillen“, findest du sicher auch Themen, die beim Fachpublikum für Diskussionen sorgen. Zum Beispiel:

  • “Gas oder Kohle? Womit grillt man am besten?”
  • “Deshalb ist Kohle besser als Gas”

Pass aber auf. Kontroversen sind aus ihrer Natur heraus nicht lösbar. Sie führen zu keinem klaren Ergebnis. Deshalb fühlen sich die Beteiligten aus dem unbedingten Willen heraus, den anderen zu überzeugen, oft zu Polemik und Beleidigungen gezwungen. Du musst also unbedingt die Diskussion beobachten und einschreiten, wenn sie aus dem Ruder läuft.

Es ist in diesen Fällen immer eine gute Idee, Kommentare manuell freizuschalten.

Ein gutes Beispiel für einen kontroversen Blog-Artikel ist dieser Blog-Artikel vom Silicon Valley Mindset zum Thema Innovation bei Porsche und Tesla. Der Blog-Artikel enthält Spekulationen, schaut in die Zukunft und sorgt so für Zündstoff bei den Lesern des Blogs. Das Ergebnis: 47 teilweise sehr lange Kommentare. Meisterlich.

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7. Sorge für Benachrichtigungen über neue Kommentare

Ich gehe davon aus, dass du WordPress nutzt, um deine Blog-Artikel zu veröffentlichen. WordPress bietet von Haus aus aber keine Möglichkeit, die deine Leser über neue Kommentare benachrichtigt.

Eine Diskussion wird am besten durch Beteiligung am Leben gehalten. Als Moderator kannst du Gegenfragen stellen und neue Aspekte einfließen lassen. Als Teilnehmer kannst du die Diskussion fortführen. Die Beteiligten können das allerdings nur dann tun, wenn sie auch wissen, dass es etwas Neues gibt.

Ich empfehle dir dafür das Plugin Comment-Mail.

8. Biete den Schutzmantel der Anonymität

Ist ein Kommentar erst einmal geschrieben und genehmigt, wird er praktisch für mehrere Milliarden Menschen sichtbar. So kann die Meinung einer einzelnen Person in kurzer Zeit von sehr, sehr vielen anderen Personen gesehen werden.

Nicht jeder mag so viel Öffentlichkeit. Besonders dann nicht, wenn das, was geschrieben wurde, den Verfasser angreifbar macht oder potenziell bloßstellt. Ja, trotz all derer, die sich nur wenig darum scheren, was andere von ihren Kommentaren halten, sind immer noch viele Menschen sehr wohl darauf bedacht, Harmonie zu bewahren und ihren Ruf – was auch immer darunter zu verstehen ist –  zu schützen.

Eine Möglichkeit, um Kommentare von Zielgruppen zu erhalten, die hier besonders empfindlich sind, ist, ihnen den wohligen Schutzmantel der Anonymität umzuhängen. Das bedeutet: keine Frage nach dem Namen oder der E-Mail-Adresse.

Natürlich besteht auch dann, wenn nach diesen Daten gefragt wird, die Möglichkeit, die wahre Identität zu verschleiern. Aber diese Form der Lüge wäre nur eine weitere Hürde auf dem Weg zum Kommentar.

Ein Wort der Warnung: Bietest du die Möglichkeit, des anonymen Kommentierens, sei dir bewusst, dass auch hier ein erhöhter Moderationsbedarf besteht. Denn wer unerkannt bleibt, schlägt verbal möglicherweise über die Stränge. Deshalb heißt es hier: aufmerksam moderieren und Kommentare manuell freischalten.

9. Weise in deinem Blog-Artikel regelmäßig darauf hin, dass kommentiert werden kann

Wenn du wirklich mehr Kommentare erhalten möchtest, solltest du keine Gelegenheit verschenken. Weise also immer dann auf die Möglichkeit des Kommentierens hin, wenn es Sinn ergibt. Dazu gehört auch, Leser, die deinen Blog-Artikel vielleicht nicht zu Ende lesen, zumindest ein Mal darauf hinzuweisen, dass sie kommentieren können. Also schon nach wenigen Absätzen.

Wenn ein langer Blog-Artikel also schon zu Beginn eine starke Aussage enthält, die wahrscheinlich Kommentare erzeugen wird, weise an dieser Stelle darauf hin, dass die Möglichkeit dazu besteht.

Um bei unserem Grillbeispiel zu bleiben: Schreibst du einen Blog-Artikel über die Vor- und Nachteile von Briketts und du stellst gleich zu Beginn klar, dass du selbst Briketts für deutlich wirkungsvoller hältst als Holzkohle, dann schreib dazu doch noch etwas wie:

“Vielleicht siehst du das ganz anders. Wenn ja, verrate mit doch mit deinem Kommentar, warum.”

Nun noch die Worte “deinem Kommentar” mit einer Sprungmarke zum Kommentarbereich verlinken und du hast eine funkelnd-goldene Brücke gebaut, über die dein Leser bequem gehen kann, um seine Meinung zu äußern.

10. Identifiziere Stellen, die zum Kommentieren anregen

Damit du wirksame Hinweise setzen kannst, musst du wissen, wo du sie setzen kannst.

Wenn du den Blog-Artikel bis hierher gelesen hast, kennst du diese Stellen schon:

  • Bei offenen Fragen
  • An Stellen, die andere Meinungen zulassen
  • An Stellen, die kontrovers wirken

Überall dort kannst du deine Leser dazu einladen, sich im Kommentarbereich zu äußern. Vergiss aber nicht, ihnen den Prozess durch Sprungmarken und andere Usability-Kniffe zu erleichtern.

11. Belohne die Verfasser von guten Kommentaren

Ich habe es schon angesprochen: Jeder mag es, wenn er gut dasteht. Ob man nun also vor der ganzen Klasse gelobt oder als hilfreicher Kommentator hervorgehoben wird, ist dabei egal. Wertschätzung ist ein elementares, menschliches Bedürfnis.

Das klingt komplex und nach einer Menge Arbeit? Keine Angst: Es ist ganz einfach.

Du kannst zum Beispiel ein Plugin wie Rating System oder Comment Popularity für WordPress verwenden, um Kommentare bewerten oder upvoten zu lassen.

12. Sorge für Mobile-Friendliness

Ist es auf mobilen Geräten nicht möglich, Kommentare einfach und bequem zu hinterlassen, verschenkst du möglicherweise viel Potenzial. Besonders dann, wenn du mit Endkunden kommunizierst. Je nach Branche kann es hier sein, dass deine Besucher zum überwiegenden Teil mobil auf deine Website zugreifen.

Kommentarfunktionen arbeiten mit Formularen. Und die kann man für die mobile Nutzung optimieren. Dazu empfehle ich dir übrigens unseren Blog-Artikel zur Conversion-Optmierung von Formularen.

Fazit

Erhalten deine Blog-Artikel zu wenige Kommentare, bist du jetzt um genau 12 Ausreden ärmer. Denn wie du siehst, gibt es eine Menge Hebel, die du in Bewegung setzen kannst, um für einen wahren Sturm an Kommentaren zu sorgen, die das Engagement in die Höhe Treiben und dich deine Zielgruppe besser verstehen lassen.

Haben wir etwas vergessen? Bist du anderer Meinung? Lass uns darüber diskutieren. Gleich hier im Kommentarbereich. 🙂

Wie hilfreich war dieser Artikel für dich?

Vielen Dank

11 Kommentare zu “12 Tipps für mehr Kommentare auf deinem Blog”

  1. Thomas Kilian

    20.05.2016 um 11:40

    Tipp Nr. 13: Sorge aktiven für den ersten „Icebreaker“.

    BTW: Danke für die 50 Euro!
    Schöne Grüße, Thomas#

    • André Goldmann

      20.05.2016 um 12:57

      Hallo Thomas,

      was genau meinst du mit Icebreaker im Zusammenhang mit einem Artikel? Im Seminar kann ich damit etwas anfangen, aber nicht in einem Artikel 😉
      Freue mich auf deine Erklärung! BTW: Welche 50€?

      BG André

  2. eric

    20.05.2016 um 12:10

    Das muss ich natürlich gleich kommentieren! Und zwar mit einem 13. Punkt: „Schreibe deinen Artikel nicht zuende“! Das meine ich im Ernst: Beiträge, die sich um Vollständigkeit und Ausgewogenheit sorgen, werden kaum kommentiert. Wenn du mitten drin aufhörst (naja, das ist ein bisschen drastisch…) dann lässt du den Lesern den Raum, noch etwas zu ergänzen. Und das machen einige dann gerne.
    Funktioniert!

    • André Goldmann

      20.05.2016 um 12:59

      Hallo Eric,

      absolut richtig. Das Problem haben wir hier auch in den ein oder anderen Artikeln im Blog. Die sind so „vollständig“, dass man am Ende gar nicht weiß was man dazu eigentlich noch ergänzend sagen kann. Guter Hinweis von dir!

      BG André

  3. Patrick Konrad

    20.05.2016 um 21:45

    Schöner Artikel, werde die Tipps in meinen nächsten Artikeln mit einfließen lassen. Ich merke selbst auch immer wieder, wie wenig kommentiert wird und das ist tatsächlich schade – gerade wenn man mal wieder 6 Stunden an einem Artikel geschrieben hat. Vorteil von Facebook: Die Kommunikation zu Artikeln verlagert sich schneller dorthin und man bekommt zumindest dort eher Feedback. Ich für meinen Teil freue mich über jeden einzelnen (sinnvollen) Kommentar und gehe immer gern darauf ein.

    • André Goldmann

      23.05.2016 um 10:35

      Hallo Patrick!

      Was du als Vorteil siehst, sehe ich eher als Problem! Facebook gehört nicht mir und steht nicht unter meiner Kontrolle. Ebenso schwierig: Nicht jeder Leser eines Blogs sieht die Kommentare auf Facebook und kann darauf reagieren. Ich versuche immer so gut es geht die Kommunikation rund um meine Artikel auch direkt auf meiner Website zu haben. So habe ich mehr Leser auf meiner Website, die eventuell auch etwas anderes machen als nur zu kommentieren und kann auf der anderen Seite meinen Artikel mit wertvollen Inhalten anreichern.

      BG André

    • Bernhard Lermann

      31.05.2016 um 09:07

      Den Punkt finde ich sehr wichtig. Was dabei oft hinzu kommt, ist das zu hohe Expertenlevel von manchen Artikeln. Guter Content wird dabei zu oft mit einer zu hohen Spezialisierung verwechselt. In den meisten Fällen suchen Nutzer im Netz ziemlich grundlegende Informationen. Wer das bietet, ohne simpel zu sein, der schafft Content, den man noch beliebig ausbauen kann. Es geht also gar nicht so sehr um das Nicht-Fertigschreiben, als vielmehr darum, noch „Luft zu lassen“ für zusätzliche Aspekte, um im besten Fall die Experten anzulocken, die dann kommentieren. Darauf gehst du in Punkt 3 und 6 bereits ein. Wobei ich weniger von Meinungen reden würde als von weiteren Aspekten. In der Argumentation weniger „komplett“ sein, das ist etwas, was dem Journalisten z.B. oft schwer fällt.

  4. Julia

    21.05.2016 um 23:06

    Aber kommt der Hinweis/die Bitte zu kommentieren (Punkt 9), nicht arg unprofessionell? Es soll ja zumindest so aussehen, als seien die Leute an meinem Artikel interessiert und hätten von sich das Bedürfnis, etwas dazu zu sagen.
    LG, Julia

    • André Goldmann

      23.05.2016 um 10:40

      Hallo Julia,

      warum sollte es nicht professionell sein, Leser dazu aufzufordern einen Kommentar oder die eigene Meinung zu hinterlasse? Viele wissen gar nicht das es einen Kommentarbereich gibt und würden diesen eventuell übersehen. Zum anderen ist es kein Geheimnis, dass solche Aufforderungen schlicht weg funktionieren und beim Menschen einen Trigger anstößt der genau die von mir gewünschte Aktion auslöst. Ähnlich ist es auch mit Buttons und anderen CTAs: Wer auffordert bekommt was er will 😉

      BG André

  5. Florian

    31.08.2016 um 13:43

    Danke für die Anregungen, mal sehen, was ich davon umsetzen kann 🙂

    Viele Grüße
    Florian

  6. Gaby Worien

    03.12.2016 um 11:32

    Sehr gute Tipps, die ich ab sofort in meinen Beiträgen berücksichtigen werde. Vor allem der Tipp mit den Sprungmarken scheint mir sehr wichtig. Da ich selbst ein Neuling bin was dass Blog schreiben anbelangt, sind Feedbacks und Kommentare, meines Erachtens, wichtig, um zu sehen ob und wie das Geschriebene beim Leser ankommt. Ich kenne es von mir selbst. Man liest einen Bericht bis zu Ende und dann ist es auch zu Ende. An die Möglichkeit weiter zu scrollen denkt man zumeist einfach nicht.

    Liebe Grüße Gaby

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