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Inhalte mit Wirkung – 7 Tipps für deine Contentproduktion

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Erschienen in Feb II 2024 | Content Marketing
Level: Beginner

Content erstellen ist leicht! Klar, schnell ist ein Post veröffentlicht, ein Artikel geschrieben oder ein Video gedreht. Wie aber schaffst du es, dass dein Publikum mit deinen Inhalten interagiert? Wir zeigen dir, wie du deinen Content so aufbereitest, dass deine potenziellen Kundinnen und Kunden zum Handeln motiviert werden. Dafür haben wir den “Leitfaden für guten Content” von semrush für dich zusammengefasst und bei unseren Content-Expert:innen wertvolle Tipps für dich eingeholt.

Du möchtest die Produktion deiner Inhalte optimieren? Dann ist die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung genau das richtige für dich.

1. Lerne dein Publikum kennen

Das A und O für deine Content-Erstellung ist deine Zielgruppe. Wenn du möchtest, dass deine Inhalte konvertieren, also beispielsweise zum Abschluss eines Kaufs, zur Anmeldung eines Newsletters oder zum Download einer Datei führen, dann solltest du wissen, an wen du deine Inhalte richtest. Lerne deine Zielgruppe kennen, finde heraus, wonach deine Interessent:innen suchen, was sie anspricht, und gehe auf ihre spezifischen Bedürfnisse ein. All das sollte ein wesentlicher Bestandteil deiner Content-Marketing-Strategie sein.

Erstklassige Inhalte beginnen mit der Recherche über deine Zielgruppe. Je mehr du über deinen idealen Markt weißt, desto besser bist du in der Lage, auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe einzugehen und sie zu deinen Kunden und Kundinnen zu machen.

Konzentriere dich dabei auf drei wichtige Dinge:

  • Kenne die Probleme (Pain Points) deiner potenziellen Kundschaft: Anhand dieser Informationen kannst du deine Botschaft anpassen und relevante Lösungen anbieten.
  • Sprich ihre Sprache: Schreibe in einem Ton und Stil, der deine Zielgruppe anspricht, um sicherzustellen, dass deine Botschaft wie beabsichtigt ankommt.
  • Verstehe ihre Bedürfnisse und Erwartungen: Deine Inhalte sollten verschiedene Kundensegmente ansprechen und an jedem Touchpoint einen Mehrwert bieten.

Für unsere Content-Expertin Sarah-Yasmin Hennessen sind die Pain Points ein ausschlaggebender Keyfactor, wenn du langfristig Reichweite und Aufmerksamkeit erreichen möchtest. Ihr Tipp:

Sarah-Yasmin Hennessen“Die Pain Points deiner Zielgruppe zu kennen, ist ein wichtiger Schlüssel, um Content zu produzieren, der deine Zielgruppe wirklich interessiert. Gerade in der Awareness- oder Pre-Awareness-Phase des Sales-Funnels, haben deine Wunschkundinnen und -kunden noch kein Interesse an deinem Produkt. Sie interessieren sich nur für ihre eigenen Probleme (und wie sie diese lösen können). Um deine potenziellen Käufer:innen schon in dieser Phase abzuholen, musst du zwangsläufig wissen, was sie wirklich bewegt. Denn dann kannst du Content produzieren, der im Leben deiner späteren Kundschaft einen positiven Unterschied macht. Das führt zu Reichweite und Aufmerksamkeit für dein Business.“

Zielgruppenforschung kann dir also helfen, dein einzigartiges Wertversprechen und deine Markenpolitik zu optimieren. Wie kannst du diese Erkenntnisse nun am besten gewinnen?

Erstens: Sammle Daten über deine Zielgruppe
Die wahrscheinlich schnellste und verlässlichste Methode um dein Wunschpublikum kennenzulernen ist die Webanalyse. Die Daten – wie bspw. demografische Daten oder Keywords – für deine Analyse stammen aus verschiedenen Quellen, z. B. deiner Website, sozialen Medienkanälen und E-Mail-Marketingkampagnen. Sie sind also schon vorhanden und du kannst sie mit unterschiedlichen Webanalyse-Tools (wie Google Analytics 4 oder Matomo) interpretieren und in umsetzbare Erkenntnisse umwandeln.

Neben dem Sammeln von Webanalysedaten hast du noch einige andere Möglichkeiten, deine Zielgruppe zu erforschen:

  • Sprich mit deinen Interessent:innen unter vier Augen: Sende eine E-Mail mit der Bitte um 15 Minuten Zeit für ein Gespräch mit deinem Publikum. Eine Liste mit relevanten Fragen für jede Kundengruppe hilft dir bei der Bewertung wichtiger Punkte.
  • Versende eine Umfrage: Nutze Online-Umfragen, um mehr über die Vorlieben und Abneigungen, Probleme und Erwartungen deiner Kundschaft herauszufinden.
  • Arbeite mit deinem Vertriebs- und Kundensupportteam zusammen: Gemeinsam könnt ihr relevante Themen, Muster, Fragen oder Probleme eurer Käufer:innen identifizieren.
  • Verwende Tracking-Tools zur Überwachung der Wettbewerber:innen: Überwache Online-Erwähnungen deiner Mitbewerber:innen und deren Produkte mit Tracking-Tools wie Google Alerts.
  • Analysiere die Targeting-Strategien deiner Mitbewerber:innen: Beobachte deine Konkurrent:innen, um herauszufinden, wie sie ihre Zielgruppen ansprechen.
  • Verfolge die Themen von Expert:innen auf Branchenkonferenzen: So erhältst du Einblicke in das, was potenzielle Käufer:innen in Bezug auf Produkte, Dienstleistungen und Lösungen in deiner Nische suchen.

Zweitens: Erstelle Personas
Wahrscheinlich hast du jetzt schon eine gute Vorstellung davon, wie dein idealer Kunde bzw. deine ideale Kundin aussieht. Auf dieser Grundlage kannst du weitere Nachforschungen anstellen und User Personas erstellen. Dabei handelt es sich um fiktive Charaktere, die verschiedene Kundengruppen repräsentieren.

Mithilfe von User Personas kannst du die Funktionen und Vorteile, die deine Kundschaft am meisten schätzt, identifizieren und priorisieren.
Im folgenden Bild siehst du, wie eine Persona in der Regel aufgebaut ist:

Schema für eine Persona

Beispiel: Ein ideales Käuferprofil könnte zum Beispiel die Beschreibung einer 25- bis 35-jährigen Frau enthalten, die in der Finanzbranche arbeitet. Sie ist auf der Suche nach einer Digital Asset Management-Lösung, um den Workflow ihres Teams zu optimieren.

Anhand dieser Informationen könntest du nun relevante Inhalte erstellen, z. B. Blogbeiträge, Whitepaper und Fallstudien, die zeigen, wie dein Produkt ihre Anforderungen erfüllen kann.

Eric Kubitz, unser Referent für Professionelles Schreiben und Kreativtechniken, hat in puncto Personas noch einen Tipp für dich. Denn für den Wort & Bild Verlag entwickelt er regelmäßig digitale Produkte und macht Personas per „Trigger“ lebendiger.

Eric Kubitz“Nach Entwicklung deiner Personas – wobei dir ChatGPT übrigens gerne und kompetent hilft – erleichtern dir Trigger die darauf folgenden Schritte. Die Frage dazu lautet: Was ist der unmittelbare Anlass, warum die Personas gerade jetzt nach deinem Produkt oder deiner Dienstleistung suchen? Überlege dir jeweils drei konkrete Anlässe oder Situationen (Trigger), die die Suche ausgelöst haben könnten. Die oben genannte Persona, nennen wir sie Shawna, könnte nach einer Digital Asset Solution suchen, weil (1) ihr Team gewachsen ist, (2) sie neu in diesem Job ist oder (3) sie unzufrieden mit dem bisherigen Anbieter ist. In den drei Fällen tauchen jeweils unterschiedliche, konkrete Fragen auf – die du im Content beantworten könntest. Diese Trigger machen also die entwickelten Personas lebendiger und helfen beim Planen der Inhalte. Außerdem bist du mit ihnen schon sehr nahe am „Search Intent“. Übrigens: Auch beim Finden von solchen Triggern ist die KI ein gutes Helferlein.”

Passe deine Inhalte also an jede Kundengruppe an und konzentriere dich auf die Funktionen, die für sie am wichtigsten sind.

Wenn du wissen möchtest, wie KI dich bei der Erstellung unterstützen kann, dann lies gerne unseren Artikel “Erstelle Personas mit ChatGPT”.

Drittens: Verstehe den Kaufzyklus
Sobald du weißt, wer deine Kundinnen und Kunden sind, befasse dich mit den einzelnen Phasen des Kaufzyklus, die sie durchlaufen, um eine Kaufentscheidung zu treffen.
Das folgende Schaubild zeigt dir diese Phasen im Verlauf:

Kaufzyklus - 121WATT

Am besten zeichnest du den Weg des Käufers, bzw. der Käuferin, vom ersten Bewusstsein bis zur endgültigen Konversion auf.

Dann kannst du für jede Phase der Buyer’s Journey passende Inhalte erstellen:

Phase Wahrnehmung:

In dieser frühen Phase suchen User:innen allgemein nach einer Lösung für ein Problem. Schau, dass du mit deinen Inhalten in den Suchergebnissen vorne dabei bist und gehe auf die Probleme oder Herausforderungen mit wertvollen Einblicken oder Lösungen ein.
Inhaltstypen: Blogbeiträge, Beiträge in sozialen Medien, informative Leitfäden, leicht verständliche Videos, Infografiken und Landingpages.
Konversionsschritt: Ermutige potenzielle Kundinnen und Kunden zu einer bestimmten Aktion, z. B. zum Abo deines Newsletters oder zum Herunterladen eines eBooks.

Phase Erwägung:

Wenn potenzielle Kundinnen und Kunden in die Überlegungsphase übergehen, suchen sie deutlich aktiver nach einer Lösung für ihr Problem. In dieser Phase sind sie noch nicht bereit, etwas zu kaufen. Sie wägen ihre Optionen ab. Grenze dich also idealerweise vom Wettbewerb ab und stelle die Vor- und Nachteile heraus, indem du ausführlich über dein Angebot und die Problemlösung informierst.
Inhaltstypen: Ausführliche Artikel, Vergleichsleitfäden, Webinare, Landingpages, Fallstudien, Produktdemos.
Konversionsschritt: Ermutige potenzielle Käufer:innen, mehr über deine Produkte oder Dienstleistungen anhand von Fallstudien, kostenlosen Mustern und Anleitungen zu erfahren.

Phase Entscheidung:

In dieser Phase bewerten Interessent:innen ihre Optionen und entscheiden, welches Produkt oder welche Dienstleistung sie kaufen möchten. Sie sind bereit für eine Entscheidung und würden Geld ausgeben. Mache die Konvertierung so einfach wie möglich, indem du den einzigartigen Nutzen und die Vorteile deines Angebots vorteilhaft betonst.
Inhaltstypen: Produktvergleiche, Preisinformationen, Erfahrungsberichte, Bewertungen.
Konversionsschritt: Bitte potenzielle Käufer:innen, sich für eine kostenlose Beratung oder eine persönliche Demo anzumelden, um deine Produkte in Aktion zu sehen. Biete einen Rabattcode oder kostenlosen Versand an, um einen Verkauf zu fördern.

Phase Kauf:

Begleite deine Käufer:innen auch in dieser Phase. Stelle eine reibungslose Kaufabwicklung sicher, informiere transparent über weitere Schritte, achte auf Sicherheit und einen erreichbaren Support.
Inhaltstypen: Fortschrittsbalken (UX), alle gängigen Bezahlmethoden, Kundensupport.

Für unseren Referenten und Content-Marketing-Experten Sven Giebler spielt im Rahmen des Kaufprozesses der Moment der Wahrheit eine große Rolle. Was es damit auf sich hat verrät er dir in seinem Tipp:

Sven Giebler„Zeit und Geld spielen natürlich auch im Content Marketing immer eine Rolle. Daher sollte ich mir als Content Marketer:in vor der Erstellung von Inhalten immer über den Zweck für mein Unternehmen und den Nutzen für meine User:innen im Klaren sein. Zudem spielt die Phase des Kaufprozesses eine entscheidende Rolle, in der ich meine Kundinnen und Kunden erreichen möchte. Hilfreich ist hierbei, sich über den „Zero Moment of Truth“ Gedanken zu machen. In diesem Moment fällt der Kunde die wichtige Entscheidung zur Nutzung und zum Kauf von Produkten, Services und Dienstleistungen. Wenn du bei der Content-Produktion effizient vorgehen möchtest, dann konzentriere dich auf die wichtigsten Phasen und den Moment der Wahrheit im Kaufprozess.

Beispiel: Wenn ich weiß, dass ich erklärungsbedürftige Produkte, Services oder Dienstleistungen habe, die ich nur mit einer persönlichen Vorstellung/einem persönlichen Gespräch verkaufen kann, dann biete ich zum Beispiel ein Webinar an, zu dem ich potenzielle Kunden einlade. Dieser Content/dieses Webinar wäre dann in der Phase Erwägung zu verorten. Wenn ich zudem weiß, dass solche Webinare nachweislich konvertieren, intensiviere ich das Angebot – biete also mehr Termine und weitere Themen an. So investierst du deine Zeit und dein Geld sinnvoll.“

2. Wähle Keywords mit der richtigen Suchintention

Wenn Nutzer:innen nach einer Lösung für ihr Problem suchen, dann tun sie das, indem sie themenrelevante Suchbegriffe oder Keywords benutzen. Die Schlüsselwörter, die sie verwenden, um eine passende Website oder Produkte zu finden, können dir helfen, ihre Suchabsicht zu bestimmen. Es ist unglaublich wichtig, dass du bei der Erstellung von Inhalten auf die Suchabsicht achtest. Nur dann kannst du in jeder Phase der Customer Journey relevante Informationen liefern.

Es gibt vier Arten von Suchabsichten:

Suchabsichten der Nutzer:innen. 1. Informational = Du möchtest generell etwas wissen. 2. Navigational = Du möchtest bestimmte Informationen. 3. Kommerziell: Du möchtest dich für ein Produkt entscheiden. 4. Transaktional: Du möchtest etwas bestimmtes kaufen.

Suchabsichten deiner Nutzerinnen

Tools wie Sistrix oder Semrush bieten dir gute Möglichkeiten nach Keywords und Suchintentionen zu recherchieren. Wie genau, das haben wir in unserem Artikel “In 10 Schritten zum SEO freundlichen Blogbeitrag” für dich zusammengefasst.

Sobald du weißt, wonach potenzielle User:innen suchen, kannst du Inhalte erstellen, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Je relevanter dein Text ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass deine Interessent:innen darauf klicken und zu deinen Inhalten gelangen.

Mehr zur Erstellung von Suchmaschinenfreundlichen Artikeln mit Hilfe der Keyword-Recherche und unter Berücksichtigung der Suchabsicht liest du ebenfalls in “In 10 Schritten zum SEO freundlichen Blogbeitrag”.

3. Erstelle überzeugende Überschriften

Damit deine Inhalte Aufmerksamkeit wecken, müssen sie auffallen und das Interesse der Suchenden ansprechen. Eine gute Überschrift ermutigt deine Leser:innen mit dem Lesen deines Artikels fortzufahren. Verfasse deine Überschriften so, dass sie den Lesenden sagen, was sie zu erwarten haben – ohne jedoch alle Informationen zu verraten.
Überschriften wie „7 innovative Strategien zur Steigerung deiner SEO“ oder „Wie man den perfekten Social-Media-Beitrag erstellt“ vermitteln deinem Publikum eine klare Vorstellung davon, worum es in dem Inhalt geht und was sie erwarten können.

Gute Überschriften können dir helfen:

  • höhere Konversionsraten zu erzielen, indem du motivierende Worte nutzt
  • die Stimme und Identität deiner Marke zu etablieren, wenn du konsequent einen einzigartigen Ton und Stil verwendest.

Versuche es gerne mit den folgenden Tipps für die Erstellung von Headlines mit hoher Konversionsrate:

  • Verwende starke, aussagekräftige Wörter wie „erstaunlich“, „bemerkenswert“, „umsetzbar“ und „bahnbrechend“, um die Aufmerksamkeit der Leser:innen zu gewinnen.
  • Füge relevante Zahlen und Statistiken ein.
  • Optimiere deine Überschriften für Suchmaschinen, indem du relevante Keywords verwendest.
  • Implementiere A/B-Tests, um festzustellen, welche Variante am besten funktioniert.
  • Sammle Ideen für Überschriften. Gute Quellen sind die „People Also Ask“-Felder in Google, die Inhalte deiner Konkurrenten, ChatGPT als Sparringspartner und die sozialen Medien.

Mehr Hintergrundwissen und Tipps zu guten Überschriften und H1 erhältst du in unserem Artikeln H1, H2 & Co! – Wie wichtig sind Überschriften für SEO? und Headlines im Online Marketing.

4. Strukturiere deine Inhalte

Potenzielle Käufer:innen bevorzugen in der Regel eher klar geschriebene und übersichtlich angeordnete Blogposts oder Artikel als Inhalte, die chaotisch und willkürlich daherkommen. Was sich nach Common Sense anhört, wurde auch in der Semrush-Studie „State of 2023 Content Marketing“ bestätigt: 33 % der leistungsstarken Blogbeiträge sind von ihrer Art her relativ leicht zu lesen. Im Vergleich dazu sind 17 % der Beiträge mit geringer Leistung eher schwer zu lesen.

Wie kannst du also wertvolle Beiträge in Blog-Inhalte verwandeln, die sich gut verkaufen? Indem du richtig strukturierst.

Hier sind einige Tipps dazu:

  • Schreibe kurze Sätze in einer klaren Sprache
  • Nutzen Leerraum, um Elemente zu trennen, Freiraum zu schaffen und wichtige Informationen hervorzuheben.
  • Strukturiere deinen Inhalt mit Bildern, indem du große Textblöcke mit Bildern, Tabellen, Listen unterbrichst, um die Lesbarkeit zu verbessern.
  • Behalte logische und konsistente Überschriften bei, indem du bei der klaren Überschriften-Struktur (H1 bis H6) bleibst.
  • Verwende einen umgangssprachlichen Ton, einfache Wörter, aktive Verben und Zusammenfassungen.

Wenn du die Lesbarkeit, den Stil und deine SEO verbessern möchtest, können dir ein Schreibhilfetool wie Wortliga oder Assistenten der gängigen SEO-Tools helfen.

5. Personalisiere deine Inhalte

Vielleicht merkst du es bei dir selbst auch, die Erwartungen an eine Website bzw. an Online Inhalte generell steigen kontinuierlich. Die Unternehmensberatung McKinsey belegt dieses Gefühl in ihrer Studie und schreibt, dass etwa 71 % der Verbraucher:innen von den Marken, mit denen sie zu tun haben, personalisierte Erfahrungen erwarten. Wenn du hier mit deinem Content einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchtest, solltest du deine Produkte, Dienstleistungen und Website-Inhalte genau auf die Bedürfnisse deiner potenziellen Käufer:innen abstimmen und einen Mehrwert bieten.

Mit personalisierten Inhalten kannst du deinem Unternehmen oder deiner Marke eine menschliche Note verleihen. Durch deine Markengeschichte oder Erfolgsgeschichten deiner Kundschaft hast du die Möglichkeit, deine Leser:innen zu inspirieren, zu unterhalten oder sie zum Interagieren mit deiner Seite anzuregen.

Betrachte es als eine Option, deine Produkte zu vermarkten, ohne dabei verkäuferisch aufzutreten.

Folgenden Tipps können dir bei der Personalisierung deiner Inhalte helfen:

  • Berücksichtige die Vorlieben und Interessen deiner Kundschaft: Wenn deine Zielgruppe beispielsweise häufig nach nachhaltigen Praktiken fragt, solltest du umweltfreundliche Themen und Tipps in deine Artikel und Beiträge einbauen.
  • Führe Interviews mit deinem Zielpublikum: Gespräche mit deiner Zielgruppe, einschließlich ihrer Meinungen und Erfahrungen, verleihen deinen Inhalten Empathie und eine persönliche Note.
  • Personalisiere Inhalte aus Nutzerinteraktionen: Wenn User:innen mit bestimmten Produkten interagieren, erstelle Inhalte, die die Relevanz ihrer Bedürfnisse unterstreichen.
  • Schaffe eine gemeinsame Basis: Verweise in deinen Inhalten auf gemeinsame Erfahrungen, Hobbys und Probleme, um den Bezug herzustellen.

6. Füge gezielte Call-To-Actions ein

Denke bitte daran: Jeder Inhalt auf deiner Website und deinen Social-Media-Seiten sollte ein klares Ziel haben.

Wenn du z. B. einen Artikel auf LinkedIn mit der Absicht veröffentlichst, dass die Leser:innen einen Rückruf vereinbaren können oder deine Website besuchen sollen, dann solltest du in deinem Text eine klare Handlungsaufforderung (Call-to-Action, CTA) einbauen. Fordere die Leser:innen auf, eine bestimmte Aktion auszuführen, z. B. sich für einen Podcast anzumelden oder ein Produkt zu kaufen. Meistens geschieht dies über einen aussagekräftigen CTA-Button, den du gut sichtbar in deinen Inhalten platzierst.

Folgende Fragen können dir helfen relevante und gezielte CTAs an die richtige Stelle deiner Inhalte einzubauen:

  • Welche spezifischen Themen werden in den Inhalten behandelt?
  • Wo befindet sich der oder die Leser:in auf der Buyers Journey?
  • Welches ist der passende CTA für die jeweilige Phase der Reise?
  • Welche CTAs stimmen mit der Suchabsicht des ermittelten Keywords überein?
  • Welche relevanten Assets können verlinkt oder hervorgehoben werden, die auf den besprochenen Themen basieren?

Schaue in welcher Phase der Customer Journey sich die Nutzer:innen befinden und stimme deinen CTA darauf ab. User:innen konvertieren mit größerer Wahrscheinlichkeit, wenn sie bereit sind, den nächsten Schritt im Kaufzyklus zu gehen.

Um überzeugende CTAs zu erstellen, hältst du dich am besten an die folgenden Praktiken:

  • Biete deiner Zielgruppe einen Mehrwert an, indem du zusätzliche Ressourcen über deinen CTA-Button bereitstellst, wie z. B. E-Books zum Download, Checklisten oder Whitepapers.
  • Entscheide dich für aufmerksamkeitsstarke CTA-Farben, um die Nutzer:innen zum Handeln zu bewegen. Achte darauf, dass die Farbe mit dem Seitenhintergrund kontrastiert und nicht mit den anderen Schaltflächen verschmilzt. Vielleicht hilft dir hier auch ein A/B-Test, um die effektivste Farbkombination zu finden.
  • Platziere deinen primären CTA-Button in mehreren Abschnitten, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Du kannst ihn zum Beispiel oben, in der Mitte und unten auf der Seite platzieren. Achte aber darauf, dass du deine Leser:innen nicht mit der Anzahl an CTAs überforderst. Da deine Seite jeweils ein Ziel verfolgt, sollte es auch nur CTA-Buttons mit derselben Ziel-Aktion geben.
  • Schaffe Vertrauen bei deinen Kunden und Kundinnen, indem du Bewertungen und Video-Testimonials über dem CTA-Button einbindest. Die Verwendung von Social Proof ermutigt potenzielle Käufer:innen, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen.
  • Stimme CTAs mit deinem Inhalt ab und stelle sicher, dass deine CTAs den Inhalt ergänzen und den Nutzer:innen wertvolle weitere Ideen zu diesem Thema bieten.
  • Sei klar und spezifisch und gestalte deine CTAs so spezifisch wie möglich.

Wir haben dir ein paar Beispiele für gute CTAs zusammengestellt:

Gute Call-to-Actions

Unser Tipp: Personalisiere deinen CTA
Wenn du deine Inhalte per E-Mail verschickst oder spezielle Landingpages auf User-Ebene schaltest, dann kannst du deinem Button noch mehr Klick-Kraft verleihen, indem du ihn personalisiert. Das spricht deine User:innen sofort an und macht neugierig.

Beispiel: CTA personalisieren

7. Verfolge und messe Ergebnisse, um die Conversions zu steigern

Nachdem dein Content erstellt und online ist, geht es nun an die Analyse. Miss und verfolge deine wichtigsten Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) regelmäßig, damit du die Inhalte mit hoher Konversionsrate identifizieren und aus ihnen lernen kannst.

Lege als erstes fest, welche KPIs du messen möchtest, z. B. deine Konversionsrate. Danach verfolgst du deren Leistung über mehrere Monate und passt deine Content-Strategie entsprechend an. Auf diese Weise kannst du die Leistung deiner Texte im Hinblick auf bestimmte Ziele messen, z. B. mehr Backlinks zu erhalten oder den Umsatz zu steigern.

Nutze diese Analyse auch, um zu verstehen, warum einige Seiten und Beiträge besser abschneiden als andere und worauf du in Zukunft achten solltest.

Bei diesem Schritt brauchst du ein bisschen Geduld. Verfolge die Ergebnisse über drei Monate oder länger und erwarte keine Besucherzahlen in den ersten Tagen oder Wochen.
Du kannst deine Zahlen zum Beispiel über Google Analytics oder die Google Search Console analysieren:

  • Schaue dir deine Traffic-Metriken wie die Keyword-Leistung, Seitenaufrufe und Website-Traffic an.
  • Behalte deine Engagement-Metriken im Auge, wie z. B. die Absprungrate, Klickraten und Verweildauer auf der Seite.

Sowohl Traffic- als auch Engagement-Metriken können dir Aufschluss darüber geben, wie eine bestimmte Seite oder ein Beitrag in den Suchergebnissen abschneidet.

Jetzt nutzt du diese Erkenntnisse am besten, um deine Inhalte sowohl für Leser:innen als auch für Suchmaschinen zu optimieren. Nimm dir die Zeit, deine Inhalte regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren. Überprüfe und aktualisiere auch alte Inhalte regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie für dein Publikum relevant und wertvoll bleiben.

Aus dem Englischen übersetzt, gekürzt und mit Statements unserer Expert:innen ergänzt. Originalquelle: Semrush