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Digital Marketing Weekly Sept I

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Eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT erreicht dich heute.  Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche! Wir haben für dich die wichtigsten und spannendsten Themen zusammengetragen und wollen dir helfen, dein Digital Marketing noch besser zu machen. Viel Spaß beim Lesen!

Unser Themen in dieser Woche:

 

Google Ads: Diese Fehler kosten Geld!

Google Ads bietet große Möglichkeiten für Unternehmen – potenzielle Kunden können durch bezahlte Suchergebnisse, die optimal auf die Suchanfrage zugeschnitten sind, auf die eigene Website gelockt werden. Doch ganz so einfach ist es nicht: Auf Onlinemarketing.de hat Stefanie Schröer hier und hier häufige Fehler ausfindig gemacht, die du vermeiden solltest. Wir haben einige davon für dich zusammengefasst.

Grundsätzlich legt Google immer größeren Wert darauf, dass Accounts nach seinen Vorstellungen in Hinblick auf zum Beispiel das Budget, die Erweiterungen und Einstellungen, Mobile, die Keywords und die Anzeigen sowie die Zielgruppen optimiert sind. Aus diesen Optimierungen errechnet sich dann der sogenannte Optimierungsfaktor, der zwischen 0 und 100 Prozent liegen kann. Außerdem bildet Google abhängig von der Hochwertigkeit deiner Anzeigen (z.B. Relevanz der Anzeige für die Zielgruppe) einen Qualitätsfaktor (0-10). Dieser hat wiederum Auswirkungen auf die Anzeigenposition und die Klickpreise. (Je höher die Qualität, desto höher die Anzeigenposition und desto geringer die Klickpreise.) Es ist demnach sinnvoll darauf zu achten, dass der Optimierungs- und Qualitätsfaktor möglichst hoch sind.

Fehler 1: Zu viele Themen in einer Anzeigengruppe

Es ist wichtig, dass eine Anzeigengruppe auf ein Thema beschränkt ist. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle für die Anzeigengruppe gewählten Keywords (und im Übrigen auch die erstellte Landingpage) für jede Anzeige passen. Ist das nicht der Fall, wird die Conversion Rate sehr niedrig sein und die Anzeigengruppe somit unrentabel teuer.

Fehler 2: Die Einstellung weitgehend passender und modifiziert weitgehend passender Keywords

Durch diese Einstellung werden deine Anzeigen zwar sehr häufig ausgespielt, jedoch eben auch bei Suchanfragen, für die dein Ergebnis nur vielleicht möglicherweise bedingt passen könnte.

Die schlimmste Folge: Deine Anzeigen werden geklickt, verursachen dadurch also Kosten, deine Landingpage entspricht jedoch überhaupt nicht den Erwartungen des Nutzers, sodass du keine Conversions erzielst.

Fehler 3: Nicht genügend Anzeigen pro Anzeigengruppe

Google möchte pro Anzeigengruppe drei erweiterte Textanzeigen. Ist die Anzeige eine lange Zeit gelaufen, wird sich wahrscheinlich eine Gewinner-Anzeige herausstellen. Oftmals gibt es jedoch unterschiedliche Gewinner-Anzeigen für die höchste Klickrate und die höchste Conversion Rate. Ist dies der Fall, würde die Einstellung „Optimieren: Leistungsstärkste Anzeigen bevorzugt bereitstellen“ dafür sorgen, dass die klickstärkste Anzeige die meisten Impressionen erhält, nicht aber die conversionstärkste. Die Anzeigengruppe auf die conversionstärkste Anzeige zu reduzieen ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Stattdessen solltest du zwei sehr ähnliche Varianten der gewinnenden Anzeige erstellen und diese in die Gruppe mit aufnehmen.

Fehler 4: Nicht genügend Anzeigenerweiterungen

Google möchte pro Anzeige drei Anzeigenerweiterungen. Diese können auf der Ebene des Accounts, der Kampagne und der Anzeigengruppe eingefügt werden. (Je höher die Ebene, desto einfacher ist die Verwaltung der Erweiterungen.) Hier sind mögliche Erweiterungen:

Fehler 5: Begrenztes Budget

Es ist nicht sinnvoll, eine eigentlich erfolgreiche Kampagne durch das ausgewählte Tagesbudget einzuschränken. So hindert man sich selbst an noch größeren Gewinnen. Liefert die Kampagne regelmäßig gute Conversions, so sollte das Budget dringend erhöht werden! Feste Budgets für Performance-basierte Kamapagnen sollten daher grundsätzlich überdacht werden, stattdessen ist hier ein ebenso Performance-basiertes Budget angebracht.

Fehler 6: Display Select nutzen

Beim Anlegen einer neuen Suchnetzwerk-Kampagne solltest du unbedingt Display Select deaktivieren, sonst wird deine Kampagne nicht nur im Suchnetzwerk, sondern zusätzlich im Display Netzwerk ausgespielt. Das macht wenig Sinn, da Display Kampagnen sich grundlegend von Suchnetzwerk-Kampagnen unterscheiden: Die angesprochenen Nutzer haben zum Beispiel ganz andere Intentionen.

Fehler 7: Mangelnde Customer-Journey-Strategie

Google Ads sollte nicht der einzige Kanal sein, über den potenzielle Interessenten angesprochen werden. Stattdessen ist ein Marketing-Mix aus SEO, Facebook Marketing, Google Ads, Content-Marketing und Social-Media-Marketing sinnvoll, der die Besucher bei ihren unterschiedlichen Intentionen (Inspiration, klare Kaufabsicht, etc.) individuell abholt.

Zur Qualität von Anzeigen in Google Ads ist für dich auch der nachfolgende Artikel relevant!

 

Google Ads: Neuer Indikator bewertet Qualität von Anzeigen

Mit den neuen Responsive-Search-Ads bietet Google die Möglichkeit mithilfe von maschinellem Lernen die Werbeziele einfacher zu erreichen. Das Problem: Es fehlte an Transparenz bezüglich der Leistung der verschiedenen Anzeigeneinstellungen. Wie t3n berichtet, bietet Google hier nun eine Lösung: Der neue Indikator „Ad Strength“ soll helfen, die Relevanz und Qualität der responsiven Anzeigen besser einschätzen zu können. Es werden die Relevanz, Quantität und Diversität von poor bis excellent bewertet.

Was sind responsive Suchanzeigen?

Hierbei werden für jede Anzeige mehrere Anzeigentexte und Überschriften festgelegt. Passend zur Suchanfrage werden diese dann kombiniert und ausgespielt. Der Algorithmus lernt dabei kontinuierlich mit, welche Kombinationen am besten funktionieren und optimiert automatisch.

Genauere Informationen zu den Responsive Ads findest du in unserem Digital Marketing Weekly Jul III 2018.

 

Social Media: So baust du einen Scrollstopper

Du willst deine Sichtbarkeit im Newsfeed steigern? In diesem Video zeigt dir unser Social-Media-Referent Michael Praetorius, wie du ein Facebook-Video mit Powerpoint erstellst, das als Scrollstopper eine höhere Beachtung von Nutzern bekommt.

 

 

Hier findest Du die Power-Point-Vorlage zum Download.

 

Wie du deine Buyer Personas genauer erforschst?

Bei einer Persona handelt es sich um eine ausgedachte Beispielperson, die stellvertretend für eine bestimmte Zielgruppe steht. Sie soll helfen, die Nutzer der eigenen Website oder die Kunden besser zu verstehen und so Kampagnen zu erstellen, die bestmöglich auf die einzelnen Zielgruppen zugeschnitten sind. Je detaillierter eine Persona konzipiert wurde, desto besser lassen sich hinterher ihre Bedürfnisse in einer Kampagne abdecken. Doch wie genau bekommt man denn so viele Informationen über die Zielgruppe? Hier sind ein paar Tipps von Tom Bracher (socialmediaexaminer.com), wie du deine Personas noch genauer kennenlernst und verstehst.

Zunächst haben wir hier eine kleine Übersicht von Syed Balkhi für dich, welche Informationen du über deine Persona wissen solltest:

Tipp 1: Überprüfe deine grobe Zielgruppe

Wir nehmen an, dass du deine groben Zielgruppen bereits kennst. Du kannst ungefähr einschätzen, welche verschiedenen Kundengruppen, deine Produkte kaufen oder sich für diese interessieren. In einem ersten Schritt kannst du nun deine erdachten Personas mit den Daten aus den sozialen Netzwerken vergleichen. Sieh dir hierzu an, welche Demographie deine Follower auf Twitter und Facebook besitzen. Öffne hierzu Facebook Insights und sieh unter dem Reiter „Personen“, wie alt deine Fans sind, welches Geschlecht sie besitzen und aus welchen Ländern und Städten sie kommen. Auch in den Twitter Analytics kannst du unter „Zielgruppen“ erste Informationen über deine Follower erhalten. Angenommen, es stellt sich dadurch heraus, dass sich unter anderem besonders Millenials (also die 18- bis 34-Jährigen), für deine Marke und Produkte interessieren. Du erstellst also die Persona Sebastian, ein Millenial. Jetzt hilft dir im nächsten Schritt beispielsweise Twitter zu detaillierteren Informationen.

Tipp 2: Lerne deine Persona genauer kennen

Wenn du in Twitter Analytics unter „Zielgruppen“ nun auf „Alle Twitter-Nutzer“ wechselst, kannst du unter den Filtern die Persona „Millienials“ auswählen. (Ähnliche Auswertungen erhältst du auch über den Facebook Ads Manager unter „Audience Insights“.)

Als Land sind hier zwar leider nur die „Vereinigten Staaten“ verfügbar, dennoch helfen die Informationen zur besseren Einsicht in die Zielgruppe der Millenials und sind teilweise sicher auch auf die deutschen 18- bis 34-Jährigen übertragbar. Du erhältst nun also eine Reihe von Auswertungen zu dieser Zielgruppe, wie beispielsweise:

Sebastian will demnach also schnell und einfach kaufen, er interessiert sich für Spitzenmarken (im Englischen Premium Brands), hat den Wunsch gesund zu leben und sieht im TV vor allem Sport.

Sicherlich sind die Daten aus den Twitter Analytics kritisch zu betrachten, da sie teilweise auf extrem kleinen Fallzahlen beruhen und sich zudem eben auf die USA beziehen. Dennoch lohnt sich ein Blick hinein, um vielleicht doch das ein oder andere wertvolle Detail über seine Persona zu erfahren.

Tipp 3: Erfahre, was deine Zielgruppe bewegt

Zum besseren Verständnis deiner Zielgruppe kann es zudem hilfreich sein, Brand Monitoring Tools zu nutzen. Diese untersuchen, wo und was über deine Marke gesprochen wird. So kannst du natürlich einerseits herausfinden, was die Menschen an deinen Produkten stört, was sie kritisieren. Du bekommst andererseits jedoch auch einen Einblick in die Themen, die mit deinem Unternehmen in Verbindung gebracht werden, inwiefern deine Produkte für die Nutzer relevant sind, vielleicht auch welche Gründe sie für den Kauf hatten, welche Einstellungen sie zu deinen Produkten haben, welche Bedürfnisse sie haben und welche Lösungen du ihnen bietest. So erhältst du wieder ein etwas detaillierteres Bild deiner Personas und kannst dieses Wissen für spätere zielgerichtete Kampagnen nutzen.

Tipp 4: Erfahre, wann und wo dein Produkt eine Rolle für die Zielgruppe spielt

Mit Tools wie Google Trends kannst du zudem herausfinden, wann ein bestimmtes Keyword zu deinem Produkt eine besonders hohe Aktivität aufweist. Für das Produkt „Gin“ beispielsweise zeigt sich, dass dieses Keyword vor allem samstags und hauptsächlich in Großstädten eine Rolle spielt.

Dies gibt wiederum neue Aufschlüsse über die Zielgruppe. Meine Persona lebt also in Großstädten und ich sollte sie vor allem am Samstag erreichen, da hier ihr Bedürfnis nach Gin besonders groß zu sein scheint, sodass ich ihr hier mit meinem neuen Gin-Produkt eine gute Lösung anbieten kann.

 

Warum sich Influencer-Marketing für jedes Unternehmen lohnt?

Viele Unternehmen denken beim Influencer-Marketing sofort an Teenies, Make-Up und Mode. Doch die Marketing-Strategie kann viel mehr und bietet sich für jedes Unternehmen an (t3n). Zu nahezu jeder Branche finden sich Blogger mit einem interessierten und oftmals großen Publikum – Sie sind damit also ein idealer Influencer, der potenzielle Kunden nahbar und emotional anspricht, sie authentisch informiert, Nähe und Vertrauen schafft und das Markenbewusstsein bei der Zielgruppe stärken kann.

Mehr zum Thema Influencer-Marketing erfährst du hier in unserem ausführlichen Blogbeitrag.

 

Studie: Inkognito-Modus schützt nicht vor Google Tracking

Eine neue Studie der Vanderbilt University in Nashville kam zu dem Ergebnis, dass im Inkognito-Modus nicht zwingend wirkliche Anonymität herrsche, das berichtet onlinemarketing.de. Die Studie zog Daten aller Google Produkte, inklusive Android-Smartphones, dem Chrome Browser oder YouTube heran. Laut den Ergebnissen könne Google die anonymen Daten unter bestimmten Vorraussetzungen zu einem späteren Zeitpunkt einem bestimmten User zuordnen. Auch im Inkognito-Modus platziert Google anonyme Cookies. Loggt sich der Nutzer etwas später innerhalb der gleichen Sitzung bei einem Google Service wie YouTube oder Gmail ein, könne eine Verbindung zur vorherigen anonymen Aktivität hergestellt werden.

Google selbst stehe der Studie, laut dem Bericht, kritisch gegenüber:

„[The company does not] join signed-out activity with your Google account information. We do not associate incognito browsing with accounts you may log into after you’ve exited your Incognito session. And our ads systems have no special knowledge of when Chrome is in incognito mode, or any other browser in a similar mode (ex: Safari Private Browsing, Firefox Private Browsing). We simply set and read cookies as allowed by the browser.“

 

Veränderung der Werbemodelle bei YouTube und Spotify

Spotify lässt Nutzer vielleicht bald Werbung überspringen

In Australien testet Spotify derzeit ein Feature, das es Gratis-Nutzern erlaubt, Werbung zu überspringen (t3n). Dadurch sollen die Vorlieben der Nutzer für bestimmte Werbeformen und Themen ermittelt werden. Ziel sind also zum einen Daten für maßgeschneiderte Werbung, zum anderen erhofft man sich in den nicht überspringenden Nutzern engagiertere Rezipienten zu finden.

YouTube weitet nicht überspringbare Werbung aus

YouTube fährt zeitgleich die entgegengesetzte Strategie: Die Möglichkeit zum Überspringen von Werbespots wird Nutzern künftig immer seltener gegeben (t3n). Die nicht überspringbaren Spots sollen eine Länge von bis zu 20 Sekunden haben. Der Non-Skippable-Mode wird nun bei Kanälen, die ihre Clips mithilfe von Werbung vermarkten, standardmäßig aktiviert, sodass YouTuber testen können, ob sich dadurch die Werbeeinnahmen steigern lassen. Die Option, Werbung nach fünf Sekunden als überspringbar einzustellen, soll es für die YouTuber jedoch weiterhin geben.

 

News: Finanzspritze für die Google-Alternative DuckDuckGo

10 Millionen US-Dollar erhält die Suchmaschine DuckDuckGo vom Risikoinvestmentarm des kanadischen Rentenfonds Omers. Das Geld soll vor allem in das internationale Wachstum der Suchmaschine und neue Datenschutzprodukte fließen, berichtet t3n. Zwingend gebraucht hätte das Unternehmen das Investment nicht – so sei es seit 2014 bereits profitabel. DuckDuckGo ist als Suchmaschine vor allem für seine strengen Datenschutzeinstellungen bekannt: Suchanfragen werden nur anonymisiert gespeichert, Nutzer werden nicht getrackt und Werbeanzeigen somit nicht auf den Nutzer sondern lediglich auf das Keyword zugeschnitten.

 

Facebook: Rollout von Facebook Watch

Die neue Online-Video-Plattform Facebook Watch ist jetzt überall verfügbar. Verifizierte Facebook-Seiten und nicht-verifizierte Seiten mit mehr als 5000 Fans können nun Videos für Facebook Watch produzieren, so Thomas Hutter. Die Nutzer können diese dann in ihrem personalisierten Watch Feed entdecken und sich mit Freunden, anderen Fans oder den Machern darüber austauschen. Mit der Zeit werden immer neue Videoerlebnisse wie Premieren oder Watch-Parties und Interaktionsmöglichkeiten wie Quiz- und Umfrage-Tools hinzukommen.

Facebook Watch Is Going Global

Gepostet von Facebook am Montag, 27. August 2018

 

Tool-Tipp der Woche

Komplexe Ideen und ein kreatives Brainstorming lassen sich am besten in Mind Maps festhalten. Deshalb haben wir diese Woche das Tool Coggle für dich! Es hilft dir digitale Mind Maps zu erstellen, die du dann ganz einfach mit deinen Kollegen teilen kannst.

 

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