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Digital Marketing Weekly Aug I 2020

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Diese Woche zeigen wir dir in den 121STUNDEN, warum du es dir während der Sommermonate nicht in der Hängematte gemütlich machen, sondern lieber zeitaufwändige Marketing-Aufgaben erledigen solltest. 😉 Außerdem stellen wir dir den neuen Google Ads Leistungsplaner vor und haben Tipps für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Unsere Themen in dieser Woche

  • Online Marketing: So nutzt du das Sommerloch sinnvoll
  • Acht Tipps für erfolgreiches E-Mail-Marketing
  • Content Marketing: Bloggen ist noch nicht out – hole deinen Blog ins Jahr 2020
  • SEO: Spannende Tipps für die lokale Suchmaschinenoptimierung
  • Google Ads: So nutzt du den Leistungsplaner
  • Social Media: So erstellst du Posts, die für Engagement sorgen
  • SEO: Wie Kinder bei Google suchen
  • Tool-Tipp der Woche: Notizen schreiben

 

Online Marketing: So nutzt du das Sommerloch sinnvoll

Das Sommerloch, das kennen viele Unternehmen. Die Kunden befinden sich im Urlaub, das Tagesgeschäft reduziert sich und auch die Marketingmaßnahmen werden zurückgefahren, damit sie nicht ins Leere laufen. Doch das bedeutet nich, dass das Marketing-Team nun die Füße hochlegen und abwarten sollte. Stattdessen hat t3n ein paar Ideen, wie du mit deinem Team gerade diese ruhigen Wochen sinnvoll nutzen kannst:

  1. Neue Tools: Wann hat man schonmal die Zeit, um sich seine Marketingtools einmal genauer anzusehen? Nutze das Sommerloch, um neue Funktionen in deinen bestehenden Tools auszuprobieren und teste neue Tools, die du vielleicht als modernere oder kostengünstigere Alternativen einsetzen könntest.
  2. Content überarbeiten: Investiere die gewonnene Zeit in die Optimierung deiner bestehenden Inhalte. Auditiere deinen Blog und analysiere, welche Inhalte das Potenzial haben, dir noch mehr Traffic oder mehr Conversions zu erbringen und verbessere diese.
  3. SEO-Audit: Nicht nur deine Inhalte sollten überarbeitet werden, auch allgemein kannst du deine Website in ruhigen Zeiten gut auf Fehler, SEO-Optimierungspotenziale etc. überprüfen.
  4. Teamwork & Prozesse: Nimm dir während der Sommerflaute auch Zeit, um mit deinem Team zu sprechen. Gebt euch gegenseitig Feedback, reflektiert eure Zusammenarbeit, die Aufgabenaufteilung, Arbeits- und Kommunikationsprozesse und findet neue Chancen und Wege.
  5. Lass es krachen: Vielleicht muss ein Sommerloch ja gar nicht sein? Vielleicht ergibt sich gerade jetzt die Chance aufzufallen, weil deine Wettbewerber im Urlaubsmodus sind. Sei also kreativ und lass dir ein paar spannende Sommerthemen für deine Zielgruppe einfallen.

 

Acht Tipps für erfolgreiches E-Mail-Marketing

Obwohl E-Mail-Marketing schon ein relativ alter Kanal im Online-Marketing ist, wird dieser immer noch von vielen Unternehmen genutzt. Denn er überzeugt mit einem hohen ROI und guten Engagement-Zahlen. Du fragst dich, was die Voraussetzungen für eine gute E-Mail-Marketing-Kampagne sind? Das erfährst du in diesem Hubspot-Artikel.

  1. Eine klare Zielstellung

Wie für jede Kampagne gilt auch im E-Mail-Marketing: Definiere zunächst ein klares Ziel, um festzuhalten, was du damit erreichen möchtest. Möchtest du Bestandskunden erneut ansprechen? Oder Warenkorbabbrecher reaktivieren, um den Kauf abzuschließen? Nachdem du ermittelt hast, welches Ziel du verfolgst, kannst du auch klare Kennzahlen definieren, anhand derer du den Erfolg der Kampagne bewerten kannst.

  1. Kenne deine Zielgruppe

Um überzeugende Messages zu formulieren und deine Zielgruppe von A nach B zu bekommen, musst du dich zunächst in sie hineinversetzen. Wenn du zum Beispiel eine Conversion erzielen möchtest, überlege dir, welche Informationen wichtig sind und was noch benötigt wird, damit sich dein Kunde auch wirklich wohlfühlt, wenn er bei dir kauft.

  1. Definiere deine Subscriber-Liste

An wen genau richtet sich deine Message? Welche Voraussetzungen muss ein Nutzer erfüllen, damit deine neue Kampagne für ihn auch relevant ist? Definiere klare Regeln nach denen Kunden einer bestimmten E-Mail-Marketing-Liste hinzugefügt werden.

  1. Erstelle eine Timeline

Über welchen Zeitraum soll deine Kampagne laufen? Die Antwort auf diese Frage hängt unter anderem davon ab, wie lange der Kaufprozess in der Regel dauert und wo im Funnel sich ein Nutzer gerade befindet. Wenn ein potenzieller Käufer gerade erst von deinem Angebot erfahren hat, braucht er unter Umständen länger und mehr E-Mails, um zu konvertieren als ein Nutzer, der kurz vor der Kaufentscheidung steht.

  1. Interessante Betreffzeile

In einem ohnehin schon überfüllten E-Mail-Postfach musst du alles geben, um aufzufallen und dafür zu sorgen, dass deine E-Mail auch geöffnet wird. Der erste Eindruck zählt. Und das ist bei einer E-Mail in der Regel die Betreffzeile. Achte darauf, die Betreffzeile so zu formulieren, dass man Lust auf mehr bekommt und herausfinden möchte, was dahintersteckt.

  1. Calls To Action

Klar möchtest du den Empfängern mit deinen E-Mails einen Mehrwert bieten. Aber genauso erwartest du im Gegenzug auch etwas von deiner Zielgruppe, z.B. den Kauf eines neuen Produkts oder die Anmeldung zu einem Loyalty Programm. Mache anhand klarer Calls To Actions deutlich, was du mit deiner E-Mail erreichen möchtest.

  1. Opt-out Möglichkeit

Natürlich möchtest du, dass deine E-Mail-Marketing-Liste stetig wächst. Trotzdem musst du deinen Lesern die Möglichkeit geben, sich auszuopten, um deine E-Mails nicht länger zu erhalten. Schließlich haben Nutzer, für die deine Inhalte nicht mehr relevant sind, auch nichts auf deiner Liste zu suchen. Sie würden die Performance Zahlen deiner Kampagne nur negativ beeinflussen.

  1. Monitoring und Analyse

Performen deine E-Mails so wie erwartet? Das kannst du nur herausfinden, indem du die erzielten Ergebnisse (Öffnungs-, Klick, Conversionrate usw.) regelmäßig überprüfst und analysierst, um gleichzeitig Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten.

Bei Hubspot findest du neben diesen wertvollen Tipps außerdem inspirierende Beispiele von besonders überzeugenden E-Mail-Marketing-Kampagnen.

 

Content Marketing: Bloggen ist noch nicht out – hole deinen Blog ins Jahr 2020

Ein Blog – das ist doch voll 2010! Eben nicht. Nach wie vor ist der Blog für viele Unternehmen einer der effektivsten Content-Kanäle, wenn es um den Aufbau von Brand Awareness und Lead Nurturing geht. Ein Blog lohnt sich also. Doch das heißt natürlich nicht, dass wir ihn nicht etwas modernisieren und optimieren dürfen, indem wir uns vielleicht sogar erfolgreiche Elemente bei den neueren Kanälen wie Instagram & Co. abschauen. In einem neuen Artikel vom Content Marketing Institute gibt es ein paar Tipps dazu:

  • Stelle deine Community-Mitglieder in den Fokus: Gerade in sozialen Medien geht es darum, dass deine Zielgruppe selbst an deinem Content teilhat, sie eigene Inhalte für dich produziert oder du ihre Inhalte teilst. Warum dieses Konzept nicht auf deinen Blog übertragen? Lass deine Community sprechen, indem du ihre Geschichten erzählst. Stelle besondere Talente deiner Community vor, fordere deine Community dazu auf, ihre eigenen Ideen einzubringen oder zeige, wie Community-Mitglieder deine Produkte für sich einsetzen und gib hierzu How-to-Anleitungen etc.
  • Erzähle von deinem Why: Gib deinen Lesern auf deinem Blog ein tieferes Verständnis für dein Unternehmen und seine Ideale. Erzähle hierbei nicht von deinen Produkten oder deinen Dienstleistungen, sondern stelle stattdessen dein Why vor. Sprich über deinen tieferen Zweck, deine Werte usw. und das Ganze durch anschauliches Storytelling.
  • Nutze verschiedene Formate: Die Zeiten, in denen ein Blog nur aus geschriebenem Text bestehen muss, sind längst vorbei. Sei kreativ und biete Abwechslung, indem du auch Bilder, Videos, Podcasts etc. in deinen Blog einbindest. Gestalte deine Inhalte so, dass sie möglichst leicht auch via Social Media geteilt werden können und die Community auch dazu animieren, das zu tun.
  • Geh in die Tiefe: Es hat sich in der Vergangenheit eingebürgert, dass Inhalte im Netz möglichst knapp und einfach sein sollen. Blogartikel also schön kurz und mit vielen Stichpunkten und Zwischenüberschriften versehen. Das mag für SEO vielleicht auch eine gute Taktik sein, dennoch haben Untersuchungen gezeigt, dass gerade Blogger mit tiefgreifenden Texten sehr erfolgreich waren. Natürlich dauert die Produktion hier deutlich länger, doch die Arbeit lohnt sich, denn gerade durch solche Inhalte kannst du dich als Marke stärker positionieren. Viele Leser werden gerade wegen deiner gut recherchierten, ausführlichen (nicht langatmigen) Artikel wiederkommen.
  • Nutze gute Bilder: Bilder sind das A & O. Sie können dein Storytelling unterstützen, sie lassen deinen Blog modern und hochwertig aussehen. Gute Bilder zu verwenden, kann dich mit deinem Blog ein großes Stück weiterbringen.

Inspirierende Beispiele zu den einzelnen Tipps findest du im Artikel vom Content Marketing Institute.

 

SEO: Spannende Tipps für die lokale Suchmaschinenoptimierung

Bei der lokalen SEO geht es darum, mit gezielten Online-Maßnahmen mehr Besucher für deine physischen Ladengeschäfte zu generieren. Das Thema richtet sich also besonders an alle, die ihre Produkte sowohl online als auch offline anbieten. Mit welchen Tipps du für mehr Besucher auf deiner Website und in deinen Filialen sorgen kannst, erfährst du in diesem Artikel von Koozai.

  1. Google My Business Eintrag

Der erste Schritt zur Optimierung für lokale Suchanfragen ist dein Google My Business Eintrag. Du solltest auf jeden Fall sicherstellen, dass Name, Adresse und Telefonnummer deines Standortes richtig eingetragen sind. Das Format muss dem auf deiner Website entsprechen. Ebenso solltest du die die Öffnungszeiten hinzufügen, damit Nutzer direkt sehen, ob sie bei dir jemanden antreffen können.

  1. Füge ansprechende Bilder hinzu

Neben den wichtigsten Angaben zu deinem Unternehmen sorgen auch Fotos von deinem Geschäft für mehr Aufmerksamkeit beim Nutzer. Füge deinem My Business Eintrag daher Bilder hinzu, damit sich potenzielle Besucher schon vorher einen Eindruck von deinen Ladenflächen machen können.

  1. Bitte deine Kunden um Feedback

Auch Kundenbewertungen haben einen Einfluss auf dein Ranking in der lokalen Suche. Bitte deine Kunden daher, einen Kommentar zu hinterlassen und ihre Erfahrung mit deinem Unternehmen zu bewerten. Dadurch können sich Andere ein erstes Bild von deinem Angebot machen.

  1. Sei auf den sozialen Medien aktiv

Neben deinem Google My Business Eintrag solltest du auch deine Profile auf den sozialen Medien stets up-to-date halten und auf den verschiedenen Plattformen aktiv sein. Nutze in deinen Posts Keywords mit regionalem Bezug und zeig deiner Zielgruppe, was sie bei dir im Geschäft erwartet.

  1. Optimiere deine Website

Dazu gehört zum Beispiel auch, dass deine Adresse und die anderen Kontaktdaten genau in dem gleichen Format gepflegt werden wie in deinem My Business Eintrag. Erstelle außerdem Inhalte mit regionalem Bezug und optimiere deine Bilder und Logos.

Weitere spannende Tipps für die lokale Suchmaschinenoptimierung gibt es hier bei Koozai.

 

Google Ads: So nutzt du den Leistungsplaner

Google stellt seinen Werbetreibenden ein neues Tool im Google-Ads-Account zur Verfügung: den Leistungsplaner. Diesen findest du unter „Tools und Einstellungen“. Mit seiner Hilfe kannst du dir für einen selbst definierten Zeitraum anzeigen lassen, wieviel Budget benötigt wird, um deine ebenfalls individuell definierten Ziele zu erreichen. Du kannst mit dem Planer auch Veränderungen simulieren, die geschehen, wenn du deine Werbeausgaben erhöhst oder senkst. Bloofusion hat in einem Beitrag nun die Vor- und Nachteile des Tools zusammengefasst:

Vorteile:

  • Werbebudget planen: Mit dem Leistungsplaner kannst du das Kosten-Umsatz-Verhältnis analysieren, die zu erwartenden Klicks und Conversions prognostizieren und deine zur Zielerreichung notwendigen Ausgaben berechnen.
  • Einfache Bedienung: Das Tool ist selbsterklärend und einfach anzuwenden.
  • Keine automatische Implementierung: Du musst keine Sorge haben, dass deine Analysen ungewollte Auswirkungen auf dein Konto haben.

Nachteile:

  • Voraussetzungen: Du kannst den Leistungsplaner nur für Kampagnen anwenden, die seit mindestens 72 Stunden aktiv sind und in der letzten Woche mindestens 3 Klicks und 3 Conversions erzielt haben.
  • Einschränkungen: Das Tool ist nur für Suchkampagnen mit den Gebotsstrategien „manueller CPC“, „auto-optimierter CPC“, „Klicks maximieren“, „Ziel-ROAS“ und „Ziel-CPA“ anwendbar.
  • Keine valide Prognose: Das Tool errechnet dir lediglich eine mögliche Prognose, auf die du dich aber natürlich nicht fest verlassen kannst. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten.

 

Social Media: So erstellst du Posts, die für Engagement sorgen

Immer mehr Unternehmen versuchen über die sozialen Medien, mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten und ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Dabei geht es um mehr als das Posten von bunten Bildern oder Gewinnspielen. Wenn deine Aktivitäten bei Facebook und Co. langfristig zum Unternehmenserfolg beitragen sollen, dann musst du dafür sorgen, dass deine Fans und Follower auch mit dir interagieren. Es geht also um Engagement. Wie du das genau anstellst, erfährst du in diesem Artikel von Supermetrics.

  • Erstelle einen Social Media Kalender: Der hilft dir dabei, einen Überblick zu behalten und erleichtert dir die Arbeit, da du nicht vor jedem Post erneut darüber nachdenken musst, was du schreiben solltest. Erstelle mit genug Vorlaufzeit einen detaillierten Kalender, in dem du aufführst, welchen Inhalt du wann in welchem Format postest. Achte dabei auf ausreichend Abwechslung, damit es für deine Zielgruppe nie langweilig wird.
  • Greife auf Content Creation Tools zurück: Besonders wenn du auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs bist, musst du einiges an Material erstellen, schließlich möchtest du auch nicht auf jedem Kanal das gleiche posten. Content Creation Tools können dich dabei unterstützen. Du kannst damit innerhalb kürzester Zeit tolle Visuals erstellen, die auch direkt die Anforderungen der jeweiligen Plattform erfüllen.
  • Erfinde bestehende Inhalte neu: Jeden Tag bei Instagram, Twitter und Co. neue Inhalte zu erstellen, kann ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen. Wenn dir diese nicht zur Verfügung steht, dann versuche doch mal, bereits bestehenden Content anders wiederzuverwenden. Zum Beispiel könntest du aus einem deiner YouTube Videos eine Kurzversion schneiden und dieses auf Facebook posten. Oder du fasst die Inhalte aus einem deiner Blogartikel in einer ansprechenden Infografik für LinkedIn zusammen. Blogbeiträge eignen sich auch dazu, in ein Video umgewandelt zu werden. Deiner Fantasie sind beim Content Recycling keine Grenzen gesetzt. Die Inhalte bestehen bereits – erfinde sie neu und sorge damit für neuen Traffic und mehr Engagement.

Wenn du möchtest, dass mehr Nutzer mit deinen Inhalten bei Facebook, Instagram und Co. interagieren, dann nimm dir diese Tipps zu Herzen und erstelle überzeugende Social-Media-Posts. Noch mehr Infos zu diesem Thema gibt es hier bei Supermetrics.

 

SEO: Wie Kinder bei Google suchen

Hier haben wir noch einen wirklich amüsanten Beitrag für dich, der dir vielleicht nicht gleich offensichtlich nützliche Tipps für deine Website gibt, der einem aber dennoch die Augen öffnet und ein paar Denkanstöße gibt. Eine interessante Google-Studie untersuchte nämlich die Art und Weise, wie Kinder verschiedener Altersstufen die Suchmaschine nutzen. Will Critchlow fasst die Ergebnisse und eigene Tests mit seinen Kindern in einem unterhaltsamen Whiteboard Friday zusammen:

 

Unser Tool-Tipp der Woche

In dieser Woche haben wir hier ein Offline-Tool für dich – die Notiz 😉 In seinem neuen Blogartikel erklärt unser Trainer Eric Kubitz nämlich, warum wir Notizen machen sollten und wie wir das am besten tun. Es gibt eine Reihe hilfreicher Tipps und Techniken für dich.

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