So entwickelst du eine multimodale Strategie in 5 Schritten
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Level: Beginner
Content Marketing war nie eindimensional, doch der Anspruch steigt. Deine Zielgruppe bewegt sich längst nicht mehr nur auf Blogs oder in sozialen Netzwerken. Sie konsumiert Inhalte als Video, Audio, Text, Grafik oder interaktive Formate, je nach Situation, Kanal und Endgerät.
Reichweite, sondern vor allem die Wirkung deines Contents entlang der gesamten Customer Journey. In diesem Artikel
zeigen wir dir, wie du in fünf klar strukturierten Schritten eine smarte und skalierbare Content-Strategie entwickelst,
die verschiedene Formate und Kanäle effizient miteinander verbindet.
Warum eine multimodale Content-Strategie heute unverzichtbar ist
Content-Marketing ist längst kein „One-Size-Fits-All“-Ansatz mehr. Die Aufmerksamkeitsspanne sinkt, die Kanäle
differenzieren sich weiter aus, und die Erwartungen an Inhalte steigen kontinuierlich. Nutzer:innen wollen
Informationen dann konsumieren, wenn es ihnen passt, und zwar im passenden Format.
Das bedeutet: Ein und dieselbe Botschaft muss heute unterschiedlich erzählt werden, je nachdem, ob sie als
LinkedIn-Post, Podcast, TikTok-Video oder E-Mail-Newsletter erscheint.
Eine multimodale Content-Strategie sorgt dafür, dass dein Content nicht nur über verschiedene Kanäle hinweg präsent
ist, sondern auch in der passenden Form aufbereitet wird. So erreichst du unterschiedliche Zielgruppen effektiver,
erhöhst die Sichtbarkeit und schaffst Wiedererkennung, unabhängig vom Touchpoint.
Ein zusätzlicher Vorteil: Durch kluges Content-Recycling kannst du Themen mehrfach verwerten und in verschiedene
Formate übertragen. Das spart Ressourcen und schafft gleichzeitig mehr Präsenz. Besonders wichtig wird das, wenn
du Inhalte skalieren willst, ohne dein Team zu überlasten.
Schritt 1: Zielgruppenverhalten analysieren
Bevor du Inhalte entwickelst, brauchst du ein Verständnis dafür, wie deine Zielgruppe Informationen konsumiert.
Multimodale Content-Strategien funktionieren nur dann, wenn sie sich an den Gewohnheiten und Bedürfnissen deiner
Nutzer:innen orientieren.
Hilfreiche Fragen in diesem Schritt:
- Suchen deine Nutzer:innen aktiv nach Informationen oder lassen sie sich inspirieren?
- Werden Inhalte eher unterwegs (Audio/Video) oder stationär (Text/Longform) konsumiert?
- Welche Plattformen sind für unterschiedliche Personas relevant?
- Gibt es bestimmte Formate, die besonders gut performen?
Nutze dafür vorhandene Datenquellen wie Google Analytics, Social-Media-Insights oder User Surveys. Auch Heatmaps,
Scrolltiefe-Auswertungen oder CRM-Daten liefern wertvolle Hinweise. Ergänzend kannst du Tools wie SparkToro oder
Semrush nutzen, um das digitale Verhalten deiner Zielgruppen besser einzuordnen.
Denn: Je klarer du das Nutzerverhalten verstehst, desto gezielter kannst du deine Inhalte darauf abstimmen. Genau
das ist der Kern jeder erfolgreichen multimodalen Strategie.
Schritt 2: Themen systematisch entwickeln und clustern
Multimodaler Content lebt von Wiederverwertbarkeit. Damit du Inhalte effizient in verschiedene Formate überführen
kannst, brauchst du eine strategische Themenplanung. Der Schlüssel liegt in thematischen Clustern.
Ein Themen-Cluster besteht aus einem Hauptthema (z. B. „E-Mail-Marketing“) und mehreren Subthemen
(z. B. „Betreffzeilen optimieren“, „Segmentierung“, „Automatisierung“). Dieses Hauptthema wird dann über verschiedene
Formate hinweg bespielt.
Vorgehen:
- Finde relevante Themen mithilfe von Keyword-Tools (z. B. Semrush, AnswerThePublic oder AlsoAsked).
- Baue Themen-Hubs auf, die langfristig relevant sind (Evergreen Content).
- Priorisiere Inhalte nach Suchvolumen, Business-Zielen und Potenzial zur Format-Transformation.
Diese Cluster-Logik hilft dir beim skalierbaren Aufbau einer multimodalen Content-Bibliothek und stärkt gleichzeitig
SEO-Wirkung und Konsistenz über alle Kanäle hinweg.
Schritt 3: Formate strategisch auswählen und kombinieren
Nicht jeder Inhalt passt in jedes Format. Deshalb solltest du definieren, welche Formate du für welche Inhalte
nutzen willst, basierend auf Ziel, Kanal und Nutzererwartung.
Eine einfache Format-Matrix:
- Informieren: Blogartikel, Whitepaper, How-to-Videos
- Inspirieren: Social-Media-Posts, Slideshows, Stories
- Überzeugen: Case Studies, Interviews, Kundenstimmen
- Aktivieren: Checklisten, Templates, Webinare
Multimodal bedeutet nicht, alles gleichzeitig zu machen, sondern die richtigen Formate für die passenden Kanäle zu
entwickeln. Entscheidend ist die Logik hinter dem Inhalt:
- Was will ich mit dem Inhalt erreichen?
- Wo hält sich meine Zielgruppe auf?
- Welches Format wird auf dieser Plattform bevorzugt?
Schritt 4: Prozesse, Tools und Workflows definieren
Damit aus Strategie auch Umsetzung wird, brauchst du klare Prozesse und die richtigen Tools. Multimodale
Content-Strategien scheitern oft an der operativen Komplexität.
Fragen zur Prozessdefinition:
- Wer erstellt welches Format?
- Welche Inhalte werden zuerst produziert?
- Welche Formate basieren auf bestehenden Inhalten?
- Wie erfolgt die Freigabe und Veröffentlichung?
Nützliche Tools nach Kategorie:
- Planung & Koordination: Trello, Notion, Asana, Airtable
- Content-Erstellung: Canva, Descript, ChatGPT, Figma
- Distribution: Buffer, Hootsuite, Later
- KI-Tools: Pictory, Lumen5, repurpose.io
Nutze Automatisierung dort, wo sie sinnvoll ist, und stelle sicher, dass dein Workflow skalierbar bleibt.
Schritt 5: Erfolg messbar machen und Strategie iterieren
Ohne Erfolgsmessung bleibt jede Strategie Theorie. Bewerte deine Inhalte datenbasiert, kanalübergreifend und
formatbezogen.
Wichtige KPIs:
- Reichweite: Impressionen, Views, organische Reichweite
- Engagement: Klickrate, Verweildauer, Shares, Kommentare
- Conversion: Downloads, Leads, Verkäufe
- Format-Performance: Vergleich einzelner Formate
Nutze Plattform-Insights, Google Analytics oder Reporting-Tools wie Databox oder DashThis. Multimodale Strategien
leben von kontinuierlicher Optimierung.
Fazit: Multimodale Strategien sind kein Trend
Multimodale Content-Strategien sind die Antwort auf komplexes Nutzerverhalten. Der Schlüssel liegt nicht in mehr,
sondern in smarterem Content: geclustert, plattformgerecht und datenbasiert.
Mit klaren Prozessen, den richtigen Tools und einem iterativen Mindset kannst du deine Content-Produktion skalieren,
ohne Qualität zu verlieren.
Quellen:
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