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In 13 Schritten zum perfekten Content-Briefing

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Erschienen in Jun II 2023 | Content Marketing
Level: Advanced

ÔÇťShit in, Shit out!ÔÇŁ Sorry f├╝r diesen krassen Einstieg, aber passender k├Ânnte es unsere Content-Expertin Sarah nicht formulieren. Mit dieser provokanten Aussage wollen wir deutlich machen, dass produzierter Content immer nur so gut sein kann, wie das Briefing, das der Erstellung vorausging. Damit du ├╝berzeugenden Content effizient erstellen (lassen) kannst, geben wir dir heute 13 Tipps von Jeff Bullas f├╝r dein perfektes Content Briefing an die Hand.

Durch die Erstellung eines Briefings stellst du sicher, dass deine Creatorin:innen genau wissen, was von ihnen erwartet wird. Und nicht nur das: Mithilfe des Briefings kannst du die Erstellung von Inhalten gleich dokumentieren.

Mit deinem Briefing solltest du die folgenden 13 Themen abfragen:

1. Zielpublikum
Definiere die Zielgruppe, denn sie ist quasi dein Herzst├╝ck. An wen richtet sich dein Content? Versuche von der Zielgruppe aus zu denken und beschreibe diese Gruppe so, dass deine Autor:innen genau wissen, f├╝r wen sie schreiben werden. Junge Leute m├Âchten in der Regel eine andere Ansprache als ├Ąltere.

Content Briefing, Content-Strategie, Content Marketing, Sarah-Yasmin Hennessen ist unsere Content Queen und als Referentin f├╝r unsere Content-Seminare tief im Thema verankert. Bez├╝glich des Briefings hat sie einen entscheidenden Tipp f├╝r dich:

Sarah-Yasmin HennessenÔÇ×Im Content Marketing produzieren wir Inhalte, um Ziele wie Reichweite oder Engagement zu erreichen. In dein Content Briefing schreibst du deshalb immer, was du mit dem Content bei deinen User:innen erreichen willst. Dadurch wei├č dein:e Creator:in, mit welcher Zielsetzung der Inhalt gestaltet werden soll. Arbeite im Briefing gerne bildlich: Erkl├Ąre die Situation und was in deinen Leser:innen vorgehen soll. Beschreibe, was die Leser:in (vermutlich) schon wei├č und welche Emotion bzw. Erkenntnis durch den Content ausgel├Âst werden sollen. Je mehr Kontext du deine:r Creator:in gibst, umso besser wird das Ergebnis zu deinen Zielen passen.ÔÇť

2. Tonalit├Ąt/Stil
Der Ton macht die Musik. Auch wenn es ein Text ist. Denn nur mit der richtigen Tonart erreichst du deine User:innen. Sie bestimmt den Gesamteindruck des Artikels, daher ist es wichtig, dass du dies deinen Autor:innen klar vermittelst. Je nach Inhalt und Zielgruppe unterscheidest du zum Beispiel zwischen einem lockeren, umgangssprachlichen Stil und einem neutralen Berichtsstil.

3. Keywords/Schl├╝sselw├Ârter – SEO-Relevanz
Gib deinen Autor:innen detaillierte SEO-Richtlinien an die Hand. Dazu geh├Ârt das Hauptkeyword, auf das sie sich konzentrieren m├╝ssen, aber auch die sekund├Ąren und anderen verwandten Keywords, die sie in deinem Text verwenden sollten. Ziel ist es, dass deine Creator:innen sich auf diese W├Ârter fokussieren. Das gibt ihnen einen Schwerpunkt vor und verbessert gleichzeitig das Ranking in den Suchmaschinen.

W├Ąhle die Schl├╝sselw├Ârter sorgf├Ąltig aus (ggf. durch eine Keyword-Analyse), denn sie m├╝ssen f├╝r das Thema relevant sein und gen├╝gend Suchvolumen haben.
Achte aber bitte darauf, dass der Content trotz Keywords und SEO deine Zielgruppe ansprechen soll und deine Creator:innen diese Schl├╝sselw├Ârter nat├╝rlich und sinnvoll einsetzen.

4. Interne Links
Mit den richtigen internen Verlinkungen verbesserst du die Nutzererfahrung und bietest deinen Leser:innen einen Mehrwert. Dar├╝ber hinaus zahlt eine schl├╝ssige interne Linkstrategie auch auf die Suchmaschinenoptimierung ein, denn interne Links helfen den Suchmaschinen, den gesamten Inhalt deines Blogs zu indizieren.
Gib deinen Autor:innen am besten an, wie viele und welche Art von Links sie einf├╝gen sollen, und auf welche Beitr├Ąge sie verlinken sollen.

5. Externe Links
Mit sinnvollen externen Links, also Verlinkungen zu Beitr├Ągen au├čerhalb deiner Seite, signalisierst du deinen Konsument:innen Expertise und Autorit├Ąt. Vor allem, wenn du auf Nachrichtenseiten, bekannte Medienpublikationen, wissenschaftliche Artikel und Statistiken verlinkst.
Schreibe in deinem Briefing, wie viele externe Links deine Autor:innen hinzuf├╝gen und welche Art von Quellen sie verwenden sollten. Auch das bietet einen Mehrwert f├╝r deine Zielgruppe.

Auch wenn die Autor:innen selbst recherchieren sollen, ben├Âtigen sie Referenzen, um Inhalte zu erstellen, die deinen Anforderungen entsprechen. F├╝ge deshalb gleich Links zu relevanten Websites, Artikeln oder anderen Ressourcen in dein Briefing ein.

6. Schritt f├╝r Schritt
Gerade wenn du ein verwirrendes oder vages Thema hast, kannst du deinem Autor oder deiner Autorin mit einer Anleitung helfen. Nehmen wir als Beispiel die Schritt-f├╝r-Schritt-Anleitung: Benenne die Reihenfolge der Schritte, gib die in jedem Schritt zu verwendenden Bilder an, f├╝ge bestehenden Text und alle anderen relevanten Informationen an. Auf diese Weise schaffst du die Basis f├╝r deine Creator:innen, um qualitativ hochwertigen Content zu produzieren.

7. Anzahl der W├Ârter
Es ist wichtig, dass du in deinem Briefing die erwartete Anzahl der W├Ârter angibst. Auch wenn das auf der eigenen Webseite vielleicht keine gro├če Rolle spielt, so hast du bei einem Gastbeitrag f├╝r eine andere Website meist eine vorgegebene Wortanzahl.

Wenn du deiner Autorin oder deinem Autor eine feste Wortzahl vorgibst, dann kann sie oder er seinen bzw. ihren Inhalt besser planen. Eine h├Âhere Wortzahl bedeutet z.B., dass sie oder er die M├Âglichkeit hat, ins Detail zu gehen und Beispiele und Zusammenh├Ąnge hinzuzuf├╝gen.

8. Bilder – Anzahl und Typen
Mit visuellen Inhalten kannst du Text auflockern und deine Leser:innen fesseln, aber es ist wichtig, im Voraus zu wissen, wie viele Bilder du brauchen wirst. Gib neben der Anzahl der Bilder auch an, welche Arten von Bildern dir vorschweben, z. B. Illustrationen, Fotos, Screenshots usw.
Stelle am besten eine detaillierte Richtlinie f├╝r die visuelle Gestaltung deiner Inhalte auf, denn einige Publikationen haben strenge Richtlinien f├╝r die Verwendung von Bildern. Sie verlangen oft, dass du die Quelle dieser Bilder angibst und sicher stellst, dass du die Erlaubnis hast, sie zu verwenden.

9. Richtlinien f├╝r die Formatierung
Jede Website verf├╝gt ├╝ber individuelle Richtlinien zur Struktur und Formatierung von Content. Bei Texten spielen ├ťberschriften, Zwischen├╝berschriften, Trennlinien, Farben, Links und weitere Formatierungselemente eine gro├če Rolle. Setze deine Autor:innen ├╝ber diese Richtlinien in Kenntnis, damit sie deinen Content im bestehenden Look and Feel erstellen. Sie sollten auch die Artikelstruktur, den Informationsfluss und die Menge an Informationen in den einzelnen Abschnitten ber├╝cksichtigen. Die klare Kommunikation dieser Elemente im Briefing erleichtert deinen Creator:innen die Aufgabe, pr├Ązise und schnell zu schreiben.

10. Qualit├Ątsstandards f├╝r den Inhalt
Idealerweise gibst du deinen Autor:innen Qualit├Ątsstandards f├╝r deinen Beitrag an die Hand. Das k├Ânnten sein:

  • Gute Grammatik und Zeichensetzung
  • Kein Plagiat
  • Hinzuf├╝gen von Informationsquellen wie Links, Verweise aus renommierten Quellen, Statistiken usw.

Mit diesen ÔÇťAuflagenÔÇŁ machst du deine Erwartungen deutlich. Das hilft ungemein, um Entt├Ąuschungen oder gar am Ende finanzielle Verluste durch einen nicht performanten Artikel zu vermeiden.

11. Abgabetermin
Ganz wichtig: Kommuniziere einen Abgabetermin und das idealerweise noch mit ein bisschen Luft, um unerwartete Verz├Âgerungen und H├╝rden abzufedern. Der Termin ist wichtig, damit deine Creator:innen ihre Arbeit planen k├Ânnen.

Manche Autor:innen schreiben ihre Inhalte in Phasen. Sie erstellen in der ersten Phase eine Gliederung, dann den endg├╝ltigen Entwurf und nehmen sich ein oder zwei Tage Zeit, um ihren Text zu ├╝berarbeiten.

12. Checkliste vor der Abgabe
Stelle deinen Autor:innen am besten eine kompakte Checkliste zur Verf├╝gung, mit der sie deine Anforderungen kurz vor Abgabe des Contents abhaken k├Ânnen.
Das hilft dir und den Creator:innen z. B. um sicherzustellen, dass

  • alle erforderlichen Schl├╝sselw├Ârter verwendet wurden,
  • der Artikel von hoher Qualit├Ąt ist,
  • er auf Grammatik- und Rechtschreibfehler ├╝berpr├╝ft wurde,
  • er richtig formatiert ist.

13. Formatiere dein Briefing
Nachdem du alle Anforderungen definiert hast, solltest du dein Briefing formatieren.
In manchen F├Ąllen wird dein Briefing sehr detailliert sein und eine lange Liste von Anweisungen enthalten. Da ist es hilfreich, wenn du dein Briefing strukturierst, damit es leichter zu lesen ist.

Du kannst beispielsweise Tabellen erstellen und wichtige Begriffe durch Fettdruck, Kursivschrift und andere Hervorhebungen sichtbarer machen.

Fazit

Ein ausf├╝hrliches Content Briefing hilft dir und deinen Creator:innen relevante und qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren.

Das Briefing unterst├╝tzt dich dabei, die Ziele und Erwartungen f├╝r einen bestimmten Inhalt klar zu definieren. Wenn du alle Anweisungen und Informationen unmissverst├Ąndlich darstellst, kannst du durch dein Briefing die Effizienz und Produktivit├Ąt steigern, da es unn├Âtige R├╝ckfragen und ├änderungen reduziert. Mit deinen formulierten Anweisen stellst du au├čerdem sicher, dass der erstellte Inhalt den festgelegten Anforderungen entspricht und eine konsequente Qualit├Ąt aufweist.
Ein gut strukturiertes Briefing tr├Ągt au├čerdem dazu bei, Missverst├Ąndnisse zwischen dir und deinen Autor:innen zu vermeiden und die Effizienz langfristig zu steigern.

Denke bitte daran, dass Briefings regelm├Ą├čig aktualisiert werden sollten, um mit ├änderungen der Trends oder Ziele des Projekts Schritt zu halten.

Eine ausf├╝hrlichere Beschreibung der einzelnen Schritte erh├Ąltst du bei Jeff Bullas.

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