Werbeanzeigenmanager – 8 wichtige Aufschlüsselungen für bessere Kampagnen-Analysen
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Level: Beginner
Die Spalte Aufschlüsselung im Werbeanzeigenmanager gehört zu den Funktionen, die oft übersehen werden, dabei liefert sie einen der größten Analyse-Mehrwerte. Im Bereich Aufschlüsselung erhältst du nicht nur zusätzliche Zahlen, sondern er eröffnet dir eine neue Perspektive auf die Leistung deiner Kampagnen.
Statt dich auf Durchschnittswerte zu verlassen, kannst du detailliert nachvollziehen, wo und bei wem deine Anzeigen ausgespielt werden, welche Zielgruppen wirklich konvertieren und ob dein Budget sinnvoll verteilt ist. In diesem Artikel zeigen wir dir acht essenzielle Aufschlüsselungen, mit denen du deine Kampagnen effizienter steuern kannst.
1. Zielgruppensegmente: Wie viel Remarketing passiert wirklich?
Pfad: Aufschlüsselung > Demografische Angaben > Zielgruppensegmente
Diese Aufschlüsselung gehört zu den spannendsten und zu den am meisten unterschätzten. Denn sie zeigt dir, wie sich deine Ausspielung auf drei Zielgruppen verteilt:
- Neue Nutzer:innen
- Bestehende Kundschaft
- Personen, die bereits mit deinem Unternehmen interagiert haben
Damit du diese Aufschlüsselung nutzen kannst, musst du in den Werbeeinstellungen zwei benutzerdefinierte Zielgruppen definieren: eine für bestehende Kund:innen (z. B. Käufer:innen) und eine für deine engagierte Zielgruppe (z. B. Website-Besucher:innen). Ist das einmal eingerichtet, bekommst du wertvolle Einblicke: Wie viel Budget fließt in Bestandskontakte? Und wie wirkt sich das auf deine Conversion-Kosten aus?
2. Platzierung: Wird dein Budget sinnvoll verteilt?
Pfad: Aufschlüsselung > Auslieferung > Platzierung
Nicht jede Platzierung ist gleich viel wert. Gerade bei Zielen wie Link-Klicks oder Video-Views optimiert Meta gerne auf die günstigsten Platzierungen, nicht zwangsläufig auf die qualitativ besten. Die Aufschlüsselung nach Platzierung zeigt dir, wie viel Budget auf einzelne Kanäle wie Instagram Reels oder das Audience Network entfällt.
Letzteres ist besonders kritisch: Zwar bekommst du dort oft extrem günstige Klicks, doch viele stammen von Bots oder versehentlichen Taps. Wenn deine Ergebnisse auffällig gut klingen, lohnt sich ein Blick hierher, um gezielt gegenzusteuern.
3. Alter und Geschlecht: Wer sieht deine Ads und warum?
Pfad: Aufschlüsselung > Demografische Angaben > Alter und Geschlecht
Am Ende entscheidet der Algorithmus, wer deine Anzeige tatsächlich sieht. Wenn das Ziel „Landing Page Views“ lautet, optimiert Meta oft auf Nutzergruppen, die besonders günstig klicken – auch wenn diese gar nicht zur eigentlichen Zielgruppe passen.
Mit dieser Aufschlüsselung erkennst du Muster: Wird ein überproportionaler Anteil deines Budgets in eine Altersgruppe investiert, die zwar klickt, aber nie konvertiert? Dann wird es Zeit für Value Rules oder eine Anpassung der Kampagnenstruktur.
4. Länder: Wird dein Budget international verzerrt?
Pfad: Aufschlüsselung > Geografische Angaben > Land
Wenn du Kampagnen für mehrere Länder gleichzeitig schaltest, verteilt Meta dein Budget nicht immer gleichmäßig. Es werden Länder bevorzugt, in denen das gewählte Kampagnenziel besonders günstig erreicht werden kann (z.B. niedrigere CPMs in Spanien im Vergleich zu Deutschland).
Mit der Aufschlüsselung nach Ländern erkennst du solche Verzerrungen sofort und kannst entscheiden, ob du länderspezifische Budgets oder getrennte Kampagnen benötigst, um die Qualität zu sichern.
5. Format: Welche Creatives liefern wirklich ab?
Pfad: Aufschlüsselung > Dynamisches Werbeelement > Bild, Video und Slideshow
Du nutzt unterschiedliche Formate in einer Anzeige? Der Werbeanzeigenmanager zeigt dir hier, wie oft ein bestimmtes Format (z.B. 1:1 Video vs. 9:16 Reel) ausgespielt wurde und wie es performt hat. Wenn Meta ein Video kaum ausspielt, obwohl du es für stark hältst, liefert dir diese Analyse die datenbasierte Grundlage für zukünftige Priorisierungen.
6. Textvarianten: Welche Botschaft überzeugt?
Pfad: Aufschlüsselung > Dynamisches Werbeelement > Überschrift (Anzeigeneinstellungen)
Gerade bei dynamischen Creatives ist diese Aufschlüsselung Gold wert. Du siehst genau, welche Überschrift oder welcher Primärtext am häufigsten gezeigt wurde und wo die Conversion-Rate am höchsten war. So lernst du, welche Tonalität und welche Argumente bei deiner Zielgruppe wirklich ankommen.
7. Zeitverlauf: Wie verändert sich die Performance?
Pfad: Aufschlüsselung > Zeit > Tag / Woche / Monat
Die Performance ist selten konstant. Besonders rund um Events wie Black Friday oder saisonale Peaks hilft dir der Zeitverlauf, Trends bei CPMs oder CTRs zu identifizieren. Du erkennst sofort, ob steigende Kosten temporär sind oder ob eine Kampagne nach der Lernphase strukturell eingebrochen ist.
8. Wert-Regeln: Wo wirkt deine Gebotsstrategie?
Wert-Regeln sind eine fortgeschrittene Funktion, um Meta gezielt zu steuern (z.B. niedrigere Gebote für weniger relevante Zielgruppen). Die entsprechende Aufschlüsselung zeigt dir anschließend, wie viel Budget mit oder ohne angewendete Regel ausgespielt wurde. Das ist essenziell, um zu prüfen, ob deine automatisierten Regeln den gewünschten Effekt auf die Performance haben.
Fazit: Warum du Aufschlüsselungen regelmäßig nutzen solltest
Aufschlüsselungen sind dein Werkzeugkasten für bessere Entscheidungen. Statt dich auf Durchschnittswerte zu verlassen, kannst du gezielt Muster erkennen und Optimierungen datenbasiert umsetzen. Wer den Kontext seiner Zahlen kennt, versteht seine Kampagnen besser und steigert langfristig die Performance.
Quelle: jonloomer
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Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert.
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