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Aktualisierung der Google Ads-Richtlinie: Better Ads Standard

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Erschienen in Sep II 2022 | SEA
Level: Beginner

Google hat vor einer Woche in einer E-Mail angekĂŒndigt, die Richtlinien zu den Anforderungen an Ziele im Oktober 2022 zu aktualisieren. Ein genaueres Datum wurde jedoch nicht genannt.

Google Mail zu aktualisierten Richtlinien: Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen muss den Better Ads Standards entsprechen

E-Mail von Google zur Information ĂŒber die Better Ads Standards

GemĂ€ĂŸ einer neuen Bestimmung muss die Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen auf Anzeigenzielen den Better Ads Standards der Coalition for Better Ads entsprechen. Anzeigen, die diese Anforderungen nicht erfĂŒllen, werden abgelehnt. Hörst du zum ersten Mal von Better Ads Standards und fragst du dich, ob dies nun Auswirkungen auf dich hat? Oder stellst du dir die Fragen, ob es nicht schon immer so gewesen ist? Diese Fragen möchten wir dir in diesem Artikel beantworten. Hier findest du die aktuellen Anforderungen an Ziele.

Was sind die Better Ads Standards?
FĂŒhrende internationale HandelsverbĂ€nde und Unternehmen aus dem Bereich der Online-Medien haben die Coalition for Better Ads gegrĂŒndet, um die Erfahrungen der Verbraucher:innen mit Online-Werbung qualitativ zu verbessern. Zu diesem Verbund gehören neben Google und Facebook auch AppNexus, Axel Springer, Criteo, der BVDW, die GroupM, aber ebenso die NewsCorp oder Microsoft an. Mit Hilfe von Erkenntnissen aus Studien und ihrem branchenĂŒbergreifenden Fachwissen entwickelt der Zusammenschluss globale Standards fĂŒr Online-Werbung, die sogenannten Besser Ads Standards.
Auf der Website von Coalition for Better Ads findest du eine Auflistung der jeweiligen VerstĂ¶ĂŸe fĂŒr Desktop, Mobile, Short-Form Video und Mobile App.

Auflistung der VerstĂ¶ĂŸe gegen die Better ds Standards aufgeteilt in: Desktop, Mobile Web, Short-Form Video, Mobile App

VerstĂ¶ĂŸe gegen die Better Ads Standards

Mobil dĂŒrfen beispielsweise keine Pop-ups, Fullscreen-Scrollover Ads oder Autoplay-Videoanzeigen verwendet werden. Hier beschreibt Google ebenfalls Anzeigen, welche die Nutzererfahrung beeintrĂ€chtigen.

PrĂŒfe die Nutzerfreundlichkeit deiner Werbeanzeigen
Wenn du dir unsicher bist, ob du alle Anforderungen erfĂŒllst, kannst du im Bericht zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen prĂŒfen, ob deine Anzeigen den Better Ads Standards entsprechen. Da dieser Bericht ein Teil der Google Search Console ist, musst du zunĂ€chst verifizieren, ob du der EigentĂŒmer der Website bist oder als Nutzer:in hinzugefĂŒgt werden, um Zugriff auf den Bericht zu erhalten. Dann kannst du die bestĂ€tigte Property auswĂ€hlen und zur ÜberprĂŒfung hinzufĂŒgen.

Bericht zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen

Berichts zur Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen

Nachdem du deine Property hinzugefĂŒgt hast, kann es eine Weile dauern, bis die ÜberprĂŒfung durchgefĂŒhrt wird.

Status des Berichts zur Nutzerfreundlichkeit

Status des Berichts zur Nutzerfreundlichkeit

Google ĂŒberprĂŒft hier stichprobenartig Seiten deiner Webseite sowohl in der Desktop- als auch in der mobilen Version. Wenn VerstĂ¶ĂŸe entdeckt werden, werden sie separat in den Berichten “Computer” und “Mobil” aufgefĂŒhrt. Wenn Google Seiten entdeckt, die gegen die Better Ads Standards verstoßen, lautet der Status “Nicht bestanden” und die VerstĂ¶ĂŸe werden in der Spalte “Was wir gefunden haben” aufgelistet.

Sobald du die Probleme behoben hast, kannst du fĂŒr deine Website eine erneute ÜberprĂŒfung beantragen. Google wird eine neue Stichprobe von Seiten ĂŒberprĂŒfen. Das kann dazu fĂŒhren, dass neue VerstĂ¶ĂŸe entdeckt werden. Wenn aber keine VerstĂ¶ĂŸe mehr vorliegen, wird der Status “Bestanden” angezeigt. Weitere Informationen zur ÜberprĂŒfungen der Nutzerfreundlichkeit von Werbeanzeigen findest du hier.

Marc Stürzenberger

Wir haben exklusiv fĂŒr dich zwei Statements zu dem Thema von unserem Google-Ads-Experten eingeholt!

Marc StĂŒrnzenberger:

“In den letzten Tagen hat Google vielen Werbetreibenden eine E-Mail bezĂŒglich des Better Ads Standards gesendet. Ab Oktober werden Anzeigen abgelehnt, deren Landingpage nicht den Better Ads Standards entspricht. Google lĂ€sst somit den Werbetreibenden ca. einen Monat Zeit, um entsprechende Aktualisierungen vorzunehmen. Beim Better Ads Standard geht es vorrangig darum, negative Werbeerfahrung zu vermeiden – sprich Pop-up Ads oder lĂ€stige Werbevideos die automatisch mit Sound abgespielt werden, aber auch vorĂŒbergehende Banner mit einem Countdown oder großflĂ€chige feststehende Banner entsprechen nicht dem Standard. All das sind im Prinzip Punkte bzw. Anforderungen, an die man sich bereits seit Jahren auch aus UX- und SEO-Sicht hĂ€lt. Nun wird es eben nochmal forciert. Wer sich weiterfĂŒhrend informieren möchte, findet in den Google Ads Werberichtlinien weitere Infos zu den Anforderungen an Ziele.”

Oliver Zenglein:blank

„Die neuen Anforderungen an Ziel-URLs verfolgen das Ziel, dass Zielseiten von Google Ads Kunden dem „Better Ads Standard“ entsprechen und nicht den User Flow stören. Ihre Website daraufhin prĂŒfen sollten Werbetreibende, die ihre eigene Website (auch) durch Werbung monetarisieren, sowie alle Websites, die Pop-Ups, automatisch startende Videos, oder Ähnliches verwenden. Hier sollte ohnehin darauf geachtet werden, die Better Ads Standards einzuhalten, um User nicht zu verschrecken. Wer eine E-Mail von Google erhĂ€lt, dass die eigene Website unter UmstĂ€nden betroffen ist, kann dies zur Gelegenheit nehmen, die eigene Monetarisierungs-Strategie zu ĂŒberdenken und das Nutzererlebnis nachhaltiger zu gestalten.“