Hast du Fragen?
FAQ
📞 089 416126990

Suche schließen

Was ist Influencer-Marketing? Funktion, Formen, Vorteile 2021

Zum Lesen auf deinem Desktop Erinnerung einrichten »

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Das Influencer Marketing hat sich von der gehypten Nischendisziplin schon längst zu einer etablierten Größe im Marketingmix deutscher Unternehmen entwickelt. Denn Influencer in sozialen Medien erreichen ihre Zielgruppe mit minimalem Streuverlust, hoher Authentizität und damit maximaler Wirkung.
Das hat ein Großteil der deutschen Marketingverantwortlichen bereits erkannt, weshalb die Budgets für Influencer Marketing Jahr um Jahr rasant steigen.
Laut einer Erhebung des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.) wollen 25 Prozent der befragten Unternehmen im Jahr 2021 mehr als 100.000 Euro Mediabudget in Influencer Marketing investieren. Die Mehrheit der Befragten hat ihr Budget im Vergleich zum Vorjahr erhöht, lediglich 23 Prozent veranschlagen genauso viel Budget wie im Jahr 2020. In diesem Artikel bekommst du alle Details zum Thema Influencer Marketing und wichtige Tipps für den Start und die Optimierung deiner Influencer Marketing Kampagnen. 

In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie Influencer Marketing grundsätzlich funktioniert
  • Was den idealen Influencer ausmacht
  • Welche verschiedenen Influencer-Typen es gibt
  • Welche Vorteile dir Influencer Marketing bietet
  • Welche Unterschiede es beim Influencer Marketing für B2B und B2C gibt
  • Wie Influencer bezahlt werden
  • Was Influencer Marketing kostet
  • Ob sich Influencer Marketing für dich lohnt
  • Ob du eine Influencer Marketing Agentur brauchst
  • Wann Influencer Marketing zu Schleichwerbung wird
  • Wie Influencer dein Produkt in ihren Content integrieren können
  • Welche Tools es im Influencer Marketing gibt
  • Welche Trends es im Influencer Marketing gibt

Das Grundprinzip des Influencer Marketings:

Es ist eine altbekannte Weisheit: Wenn eine Person, die bei einer Gruppe ein hohes Ansehen genießt, dein Produkt positiv bewertet, wird diese Gruppe es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch positiv bewerten.

Influencer-Marketing gibt es im Prinzip schon, seit es Menschen gibt. Vor langer Zeit sagte man dazu noch Empfehlung.
Früher sprach man auch von:

  • Testimonial-Werbung
  • Meinungsführen/Meinungsfolgern
  • Word-Of-Mouth, also Empfehlungsmarketing im sozialen Umfeld des Einzelnen

Testimonials wurden dazu genutzt, über Massenmedien verbreitete Werbung effektiver zu machen. Und zwar, indem man den Fernsehzuschauern und Magazinlesern zeigte, daß ihr Idol auch ein bestimmtes Produkt oder Service nutzte. Man setzte in anderen Werbestrategien für neue Produkte gezielt darauf, mit besonderen Vertriebsstrategien Meinungsführer zu erreichen. Dies in der Hoffnung, dass mit den Meinungsführern verbundene Meinungsfolger zum Beispiel durch Word-Of-Mouth oder dem Abschauen des Konsumverhaltens das Produkt oder den Service selber kauften.

Durch soziale Medien, wie Facebook, Twitter, Instagram, aber auch LinkedIn oder XING, verschmelzen diese Ansätze zum Influencer-Marketing.

Wir haben unseren Referenten und Influencer Marketing-Profi Daniel Zoll zum Thema Influencer Marketing interviewt. Er beantwortet im Artikel entweder im Interview oder als Screencast wichtige Fragen und teilt sein Experten Know-how mit dir. Los geht es mit der Frage, was Influencer Marketing bedeutet:

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Wie sieht der ideale Influencer aus?

Influencer heißt Beeinflusser. Ein Influencer ist jemand, der eine bestimmte Gruppe von Menschen in eine bestimmte Richtung lenken kann. Er suggeriert – absichtlich oder unabsichtlich – dass eine Sache entweder gut oder schlecht ist, gekauft oder ignoriert, unterstützt oder abgelehnt werden sollte.

Wir haben unseren Referenten und Influencer Marketing-Profi Daniel Zoll zum Thema Influencer Marketing interviewt und ihn gefragt wie der ideale Influencer aussieht.  

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Der ideale Influencer verfügt über eine klar umreißbare Gefolgschaft

Klar, mit Superlativen sollte man vorsichtig sein. Aber man könnte behaupten, dass es in JEDER Branche bestehende und mögliche Influencer gibt, die der jeweiligen Zielgruppe süße Botschaften ins Ohr flüstern können. Und nein, das Influencer-Universum besteht nicht nur aus Fashion und Lifestyle.

Kennst du zum Beispiel Klaus Weisskirchen? Klaus entwickelt und verkauft Lockinstrumente, mit denen man die verschiedensten heimischen Tiere aus Wald und Flur anlocken kann. Er gibt Seminare zum Thema, die regelrecht überrannt werden und Klaus ist in ganz Europa tausenden Menschen als der Lockinstrumentenpapst aus Nürnberg bekannt. Klar umreißbare Gefolgschaft: Naturfotografen, Förster und Jäger. Es gibt unzählige weitere Beispiele für Menschen, die einer sehr speziellen Zielgruppe bekannt sind und dort zu absoluten Meinungsführern gehören.

Der ideale Influencer passt genau zu deinem Produkt

Wenn Klaus aus unserem Beispiel, oben seiner Gefolgschaft, nun einen Lidschatten empfehlen würde, wäre das wahrscheinlich nicht sehr wirksam. Klaus spricht vornehmlich mit Männern höheren Alters mit einem hohen bis sehr hohen Einkommen, die teuren Interessen nachgehen. Wenn dein Produkt also aus dem Bereich Outdoor (ähnliches Thema) oder Geländewagen (passendes Einkommensniveau) stammt, könnte Klaus dein idealer Influencer sein.

Der ideale Influencer für jede Zielgruppe

Influencer müssen nicht immer namhafte Größen sein. Es gibt Influencer, die sich genau auf eine spezielle Zielgruppe konzentrieren, die außerhalb dieser Zielgruppe aber niemand kennt. Das heißt mit anderen Worten, es gibt Influencer für jede Zielgruppe, z. B. Food, Fitness oder Mode. Aber hierunter fallen nicht nur Influencer der breiten Masse, sondern ebenso Influencer für absolute Nischen. Ein Beispiel für einen Nischeninfluencer ist der Instagram-Account Ozneyer. Der Account beschäftigt sich beispielsweise ausschließlich mit Origamikunst.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Oz Neyer – Origami (@ozneyer)

Influencer Typen

Nano Influencer: Mit einer Followerzahl unter 10.000 haben die Nano-Influencer die kleinste Gefolgschaft unter den Influencer Typen. Zumeist betreiben Nano Influencer ihren Kanal nicht hauptberuflich. Ein Vorteil von dieser Accountgröße ist einerseits die Glaubwürdigkeit und Nahbarkeit des Influencers und andererseits der enge Bezug und die Nähe zur Community.
Nano Influencer gelten für uns somit noch als „normale Menschen“ und können ihre Community inspirieren sowie begeistern, wie du es von guten Freunden kennst. 
Intensivkrankenschwester Kim steckt hinter dem Instagram Channel dieliebezurmedizin. Auf ihrem Blog und bei Instagram berichtet sie von ihrer Ausbildung und ihrem Studium und gibt allen Neu-Medizinern Tipps.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Kim | Medizin | TMS (@dieliebezurmedizin)

 

Mikro Influencer: Bei einer Anzahl von ca. 10.000 – 100.000 Followern sprechen wir von Mikro Influencern. Sie gelten als Themen oder Branchenexperten und sind starker Einflussträger bei Kaufentscheidungen ihrer Community. Ärztin und Triathletin Marie-Luise führt den fitmedmary Instagram Account. In ihrem Feed bei Instagram nimmt sie ihre Follower mit durch ihren sportlichen und medizinischen Alltag und stellt ihr Sportequipment vor.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von MARY TRIATHLON & MOTIVATION (@fitmedmary)

 

Makro Influencer: Sie haben eine Followerbase von 100.000 bis zu 1 Millionen und fokussieren sich ebenfalls auf ausgewählte Themenbereiche. Für Unternehmen bieten Makro Influencer ein hohes Potenzial, da sie mit ihrer großen Reichweite sehr gut als Markenbotschafter eingesetzt werden können. Die hohe Reichweite kann jedoch zu Distanz zur Community sowie zu sinkender Authentizität des Influencers führen. Der Instagram Account sol.and.pepper ist von dem Weltenbummler Paar Julie und Moritz geführt. Sie geben Einblick in ihr Leben als reisende Familie im Campervan. Mit ihrer Community teilen sie Tipps zum Leben im Campervan ihren Reiseinspirationen.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von WELTENBUMMLER (@sol.and.pepper)

 

Mega Influencer: Ihre Followeranzahl startet ab 1 Million, sodass Mega Influencer über einen sehr hohen Bekanntheitsgrad verfügen und sehr meinungsbildend für ihre Community sind. Ihre Bekanntheit konzentriert sich nicht nur auf Social Media Plattformen, sondern führt auch darüber hinaus. Mega Influencer sind häufig aus dem Sportbereich oder der Filmbranche bekannt. Das Model Lena Gercke zählt beispielsweise mit einer Followerzahl von 2,8 Millionen bei Instagram zu den Mega Influencern.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Lena Gercke (@lenagercke)

 

Virtuelle Influencer: Bei virtuellen Influencern handelt es sich nicht um reale Personen, sondern um computergenerierte Kunstfiguren, welche allerdings auf den ersten Blick keinen Unterschied zu echten Menschen aufweisen. Virtuelle Influencer sind noch ein recht neues Phänomen, allerdings auch schon für viele Unternehmen ein wichtiger Influencer-Bestandteil. Im Gegensatz zu menschlichen Influencern steht bei virtuellen Influencern Perfektion nicht im Vordergrund. Mit ihrer Menschlichkeit und Fokus auf ihre authentische Art möchten sie ihre Community begeistern und ihren Alltag hautnah teilen. Das Model Lil Miquela zählt mit ihren 3 Millionen Followern bei Instagram zu den erfolgreichsten virtuellen Influencern.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Miquela (@lilmiquela)

 

Promi Influencer: Ihre Bekanntheit ist nicht auf Social-Media-Kanäle zurückzuführen, sondern stammt aus klassischen Medien wie dem Fernsehen. Bekannt geworden sind sie oft durch ihr Talent als Sportler, Musiker, Schauspieler oder Moderator. Aufgrund ihrer Berühmtheit wirken sie oft unnahbar und der persönliche Bezug zur Community ist nicht so stark ausgeprägt. Jedoch haben sie einen sehr hohen Einfluss auf ihre Community. Mit seinen 10,8 Millionen Followern bei Instagram ist Bastian Schweinsteiger ein Beispiel für einen Promi Influencer.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Bastian Schweinsteiger (@bastianschweinsteiger)

 

Blogger: Fachblogger nehmen als Meinungsgeber einen wichtigen Stellenwert ein. Sie sind auf ausgewählte Fachbereiche spezialisiert und gelten beispielsweise als Experten für die Themen Ernährung, Sport oder Reisen. Ihre Inhalte kreieren sie zu Spezialthemen und veröffentlichen ihren Content auf ihrem persönlichen Blog. Dabei basieren ihre Artikel meistens auf ihren eigenen Erfahrungen sowie ihrer ehrlichen Meinung. Blogger haben überwiegend eine sehr ausgewählte und kleine Zielgruppe und sind daher mit Nano und Mikro Influencern zu vergleichen. Aufgrund der Vielzahl von Blogs ist es mittlerweile sehr entscheidend eine passende Nische zu finden, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.

Journalisten: Im Gegensatz zu den meistern Bloggern verfügen Journalisten über eine klassische journalistische Ausbildung. Ihre Aufgabe ist es Themen intensiv zu recherchieren und (möglichst neutral) zu berichten. Journalisten sind daher wichtige Meinungsgeber für die gesamte Gesellschaft. Da klassische Journalisten der Neutralität verpflichtet sind, sind sie zwar wichtige Meinungstreiber, aber keine klassischen Akteure im Influencer Marketing.

Influencer zwischen Mega-, Makro, Mikor- und Nano-Influencer. Wie kann man Influencer in Kategorien einteilen?

 

Welche Vorteile bietet Influencer Marketing?

Dass Influencer Marketing in den letzten Jahren so erfolgreich wurde, liegt an den vielen Vorteilen, die Online Marketer aus den Kooperationen ziehen. Der “Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)” hat in einer aktuellen Studie nach den Vorteilen des Influencer Marketings im Vergleich zum klassischen Online-Marketing gefragt:

Die Vorteile von Influencer Marketing 2021

Vorteile von Influencer Marketing (Quelle: BVDW Studie 2021)

Wie du sehen kannst, kann es sich für Unternehmen lohnen, über eine Kooperation mit einem Influencer nachzudenken. Denn die Anwendung von Influencer Marketing kann Unternehmen viele Vorteile bieten.

Hier sind einige der wichtigsten Vorteile von Influencer Marketing:

1. Reichweite

Influencer haben sich durch ihre Arbeit in den sozialen Netzwerken häufig über viele Jahre hinweg große Reichweiten erarbeitet. Im Influencer Marketing können Unternehmen von eben jener jahrelang erarbeiteten Reichweite profitieren. Insbesondere im Vergleich zu klassischen Marketingdisziplinen bietet Influencer Marketing deutlich höhere Reichweiten.
Pamela Reif, die erfolgreichste deutsche Fitness-Influencerin, hat bspw. 8 Mio. Follower auf Instagram. Im Gegensatz dazu hat das Fitnessmagazin Women’s Health lediglich 77,6 tausend Follower bzw. nur eine Reichweite von ca. 0,47 Mio. Lesern. Für ein Unternehmen im Sportsektor kann demnach die Zusammenarbeit mit der Influencerin Pamela Reif deutlich mehr Reichweitengewinn bedeuten als die Zusammenarbeit mit dem Fitnessmagazin.

2. Werbung durch Vertrauen und mehr Authentizität

Follower und Fans folgen dem Leben des Social Media Stars häufig, weil sie dessen Werte, Hobbies oder Interessen teilen. Dadurch wächst das Vertrauen der Fans in die Statements und Empfehlungen des Influencers. Sie vertrauen in Aussagen des Influencers, weil dieser zuvor durch authentischen und hochwertigen Content eine positive Beziehung zu seinen Followern aufgebaut hat. Der hohe Trust der Zielgruppe in den Influencer ist einer der wichtigsten Vorteile und ein Alleinstellungsmerkmal im Influencer Marketing. Deshalb sehen Unternehmen im Influencer Marketing die Chance, authentischen und markenrelevanten Content zu platzieren, um beim potenziellen Kunden das Vertrauen in die Marke bzw. das Produkt selbst stärken zu können. Der Influencer genießt den Trust seiner Follower, seine Aussagen wirken authentischer und lassen den Werbecharakter in den Hintergrund rücken.
Würdest du bspw. Markus Flach (CEO of BMW M) 100% glauben, wenn er sagt, dass ein BMW M4 G82 ein wirklich tolles Auto ist? Wahrscheinlich wärst du trotz seiner überdurchschnittlichen Kompetenz zunächst skeptisch, weil seine Meinung nicht als neutral eingeschätzt wird. Wenn dir aber Jean Pierre Kraemer von JP Performance sagen würde, dass ein BMW M4 G82 ein wirklich tolles Auto ist, würdest du das als Fan seines YouTube-Kanals wahrscheinlich erst einmal nicht infrage stellen, sondern erst einmal gespannt zuhören.

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Jean Pierre ist ein echtes Pfund auf dem Gebiet des Autotunings, Protagonist einiger Fernsehsendungen und betreibt einen YouTube-Kanal mit über zwei Millionen Abonnenten. Beim Influencer Marketing sagt dir nicht die Marke selbst, wie großartig sie ist. Stattdessen übernehmen das Menschen, denen ihre Zielgruppe aus anderen Gründen bereits seit einiger Zeit vertraut.

3. Passgenauigkeit führt zu geringeren Streuverlusten

Influencer haben häufig einen klaren thematischen Schwerpunkt, zu dem sie Content für ihre Follower produzieren, beispielsweise Sport, gesunde Ernährung, Familie oder Beauty. Die Follower des Influencers setzen sich daher mehrheitlich aus Menschen zusammen, die die Interessen des Influencers teilen. Deshalb können Unternehmen durch die Wahl des richtigen Influencers ihre Werbebotschaft deutlich effektiver in der eigenen Interessen-Zielgruppe platzieren. Wählst du den richtigen Influencer, dessen Follower möglichst deckungsgleich mit deiner potenziellen Zielgruppe sind, dann hast du deutlich geringere Streuverluste deiner Marketingmaßnahme zu befürchten, als dies zum Beispiel bei Facebook Ads der Fall ist. Ganz besonders interessant sind hier Nischen-Influencer, die Zielgruppen bespielen, die mit dem klassischen Interessen-Targeting der sozialen Netzwerke nur schwer zu greifen sind.
Neben der guten Zielgruppenstruktur, die Influencer häufig mitbringen, hat der Influencer häufig auch einen besseren Zugang zur Zielgruppe als die Marke selbst. Influencer kommunizieren mit ihren Followern auf Augenhöhe, sie nutzen die Sprache der Zielgruppe. Die Art der Kommunikation bezieht sich dabei nicht nur auf die Sprache. Der ideale Influencer für dein Produkt vereint Duktus, Wording und Bildsprache zu einem Mix, der genau zu deiner Zielgruppe passt. Denn Influencer sind auf ihren Kanälen zuhause und weil sie diese Kanäle schon eine ganze Weile bespielen, wissen sie genau, was sie tun müssen, um Ergebnisse zu erzielen. Das ist ein Wissensschatz, den man sich als Außenstehender oder Agentur erst einmal aneignen muss. Durch die Zusammenarbeit mit einem Influencer verbessert sich also die Kommunikation deines Unternehmens mit deiner Zielgruppe. Denn so eine genaue Ansprache kann in dieser Form keine Agentur dieser Welt erarbeiten. Zumindest nicht so schnell und nur mit einem großen Budget. Diese gezielte Ansprache deiner Zielgruppe führt zu einem geringeren Streuverlust deiner Werbekampagne. Denn Influencer haben dasselbe Ziel wie du: Sie wollen diese Zielgruppe bestmöglich erreichen. Der Influencer löst also euer gemeinsames Problem aus eigenem Antrieb und damit entsteht eine Win-Win-Situation.

4. Influencer Marketing schafft Inhalte mit langer Wirkungsdauer

Buchst du klassische Werbung – und dazu zählen wir an dieser Stelle der Einfachheit halber neben TV- und Radio-Spots auch Google Ads, Facebook Ads, Twitter Ads etc. – hat sie eine kurze Lebensdauer. Sie dauert genau so lange, wie du für sie bezahlst. Ein Stück Content, in dem ein Influencer dein Produkt erwähnt, bleibt so lange sichtbar, wie deine Zielgruppe es in seiner Timeline sehen kann. Unter Umständen auch dann noch, wenn deine Zusammenarbeit mit diesem Influencer schon lange vorbei ist. Diesen Vorteil genießt du vornehmlich auf YouTube und Blogs. Instagram und Snapchat sind in diesem Fall schnelllebiger und deshalb auch nicht so nachhaltig wirksam.

5. Influencer produzieren ihren Content selbst

Wer einen Influencer bittet, seine Botschaft in die Welt zu tragen, bittet ihn damit, diese Botschaft in seine bestehende Kommunikation einzubetten. Das ist das Wesen des Influencer Marketings – dieser „Ach-Übrigens-Hier-Ist-Noch-Etwas-Interessantes-Für-Euch-Moment“. Das bedeutet auch, dass du dich nur wenig oder gar nicht um die Produktion von Content kümmern musst. Denn das übernehmen die Influencer selbst. Sie benötigen nur ein genaues Briefing mit allen Rahmenbedingungen und Kriterien, die bei einer Kampagne eingehalten werden sollen. Es ist wichtig, dabei die Kreativität der Influencer nicht einzuschränken. Denn sie wissen am besten, wie das Produkt oder die Dienstleistung in seine Kommunikation eingebettet werden muss, um einerseits authentisch zu bleiben und andererseits hochwertigen Content zielgruppengerecht zu produzieren.

6. Influencer Marketing liefert Reaktionen

Während und nach der Ausstrahlung eines TV-Spots könnte dein Server zwar glühen und du verzeichnest mehr Verkäufe. Das sind aber keine Reaktionen wie sie Influencer Marketing liefern kann. Hier geht es um echte, qualitative Reaktionen der Zielgruppe, die klassische Werbekanäle wie Radio und Print schon wegen des fehlenden Rückkanals nicht liefern können. Genau wie beim Content Marketing bieten die Plattformen, auf denen Influencer Marketing stattfindet, die Möglichkeit der Reaktion schon von Haus aus:

  • Interaktionen: Likes, Kommentare, Shares. Fallen sie bei einem Influencer in Relation zur Reichweite extrem niedrig aus, kann das übrigens ein Hinweis auf eine gekaufte Community sein.
  • Eigenes Follower-Wachstum: Hat die Botschaft deines Influencers auf deine eigenen Kanäle abgefärbt? Hast du also dadurch dein Publikum vergrößern können?

Bedenke immer: Es geht bei der Erfolgsbewertung eines Kanals nicht primär um absolute Zahlen; Relationen zählen. Kleine Accounts, die 20 % Interaktionsrate erreichen, können nach dieser Betrachtungsweise erfolgreicher sein als große Accounts mit 5 % Interaktionsrate. Denn der kleine Account wird wahrscheinlich weniger kosten als der große und somit hast du am Ende einen höheren ROI.

7. Geringe Kosten

Die Kosten für Influencer Marketing können im Vergleich zu traditionellen Marketingmethoden niedriger sein. Denn im Gegensatz zu den bekanntesten Makro Influencern lassen sich Kampagnen mit Mikro Influencern bereits mit einem kleinen Marketingbudget realisieren. Zusätzlich zu den geringen Kosten, können Mikro Influencer zu einer höheren ROI führen, da sie meist eine bessere Engagement Rate haben.

8. Influencer Marketing umgeht ein grundlegendes Problem herkömmlicher Werbung

Klassische Werbeformate genießen weniger Vertrauen als boomende Formate wie zum Beispiel Native Advertising oder Content Marketing. Diese Formate boomen, weil sie ihren Marketing-Charakter geschickt in den Hintergrund rücken. Denn die Marketingbotschaften werden durch Influencer Marketing mit dem Content transportiert. Wer also das Video oder den Blog-Post liest, dem wird auch das Produkt auffallen. Erfolg scheint also auch an die Erkennbarkeit von Werbebotschaften geknüpft zu sein. Influencer Marketing kann dieser Werbemüdigkeit entgegenwirken, weil es nicht immer wie Werbung wirkt.

9. Feedbackschleife und Messbarkeit des Erfolgs

Fan-Beziehungen sind zwar digitale, aber echte Beziehungen. Sie werden dementsprechend aber auch wieder gelöst, wenn der Influencer und dessen Inhalte und Verhaltensweisen nicht mehr für den Fan relevant sind. Dies kann bspw. der Fall sein, wenn die Inhalte einfach uninteressant werden oder wenn die Werbebotschaften oftmals nicht mit dem Content des Influencers zusammenpassen. Denn dadurch verliert ein Influencer schnell an Authentizität.

Durch die digitale Abbildung dieser Beziehungen und deren Intensität der Beschäftigung mit den von Influencern publizierten Inhalten ist es möglich, den Erfolg einer gesendeten Botschaft zu messen. Somit ist Influencer Marketing messbar. Denn Wachstum, Schwund und Feedback werden dadurch sichtbar. Eine unmittelbare Feedbackschleife entsteht. Der Influencer merkt, wenn die Basis, auf der er seine Werbeumsätze erzielt, kleiner oder größer wird und er Gefahr läuft, die ökonomische Basis seines wirtschaftlichen Erfolgs als Influencer zu verlieren. Das System reguliert sich also selbst. Dasselbe könnte auf klassischen Werbekanälen nur eingeschränkt oder nur zu sehr hohen Preisen realisiert werden.

Influencer finden: So gehst du vor

Unser Referent und Influencer-Profi Daniel Zoll zeigt dir in einem Screencast, wie du auf den Plattformen Instagram und TikTok nach Influencern suchst, die zu deiner Nische passen und wie du zusätzlich Auswertungstools wie InfluData nutzen kannst.

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Wenn du auf der Suche nach Influencern bist, hast du verschiedene Möglichkeiten, die du wählen kannst. Zum einen kannst du selbst den passenden Influencer direkt über die Plattformen Instagram und TikTok suchen. Möchtest du für eine Kampagnen beispielsweise einen Influencer aus der DIY-Community (Do it yourself) finden, so suchst du über die Suchlupe nach „DIY“. Dann wirst du Profile finden, die dieses Keyword in ihrem Profil, in ihrem Namen oder ihrem Nutzernamen haben. So gewinnst du schnell einen Überblick, über die Anzahl der Follower, die Engagement Rate, die Interaktion der Community und auch den Stil.

Eine weitere Option ist es, außerhalb der Plattform nach Influencern zu recherchieren. Hierfür eignet sich das Auswertungstool InfluData, das sich selbst beispielsweise als „Die erste TikTok und Instagram Content Creator Suchmaschine“ bezeichnet. Allerdings werten Tools wie dieses nur quantitativ und nicht qualitativ aus.

Du kannst bei der Recherche selbst bestimmen, ob du zuerst die Plattformen nutzt oder ob du deine Suche nach dem geeigneten Influencer über die Auswertungstools startest und im zweiten Schritt einen Blick in Instagram und TikTok wirfst. Die Plattformen helfen dir dann dabei, zu erkennen, ob die Influencer auch qualitativ zu dir passen. 

Unterschiede beim Influencer Marketing für B2B und B2C

Mit Influencer Marketing kann man nicht nur Kosmetika und Gadgets verkaufen. Theoretisch kann man mit dieser Marketing-Technik alles verkaufen, was man gegen Geld tauschen kann. Grundsätzlich kann man aber eine wichtige Unterscheidung vornehmen:

  • Verkauft man an Consumer?
  • Oder verkauft man an ein Business?

Der grundlegende Mechanismus bleibt derselbe: Eine Person, die Einfluss auf die Zielgruppe hat, wirft diesen in die Waagschale, um ein Produkt zu platzieren. Den Unterschied machen die beiden ersten Punkte unserer Cialdini-Liste von oben:

  • Sympathie: Man mag diesen Menschen ganz einfach.
  • Autorität: Dieser Mensch hat Ahnung von seinem Fach. Seinen Aussagen ist zu vertrauen.

Influencer Marketing im BTB und BTC

Verkaufst du ein Produkt an den Consumer, ist die Sympathie in der Regel wichtiger, die dem Influencer von seiner Zielgruppe entgegengebracht wird. Verkaufst du ein Produkt an Geschäftsleute, zählt eher die Kompetenz, die dem Influencer von seiner Zielgruppe zugeschrieben wird. Natürlich ist das nicht in jedem Fall so einfach. Ein Verbraucher wird kein Auto für 90.000,00 Euro kaufen, nur weil die Lochis sagen, dass es sich um ein tolles Ding handelt. Hier wäre eine Mischung aus Sympathie, Fachkompetenz und exaktem Zielgruppenmatching die bessere Wahl. Walter Röhrl zum Beispiel. Und umgekehrt, kann man auch als CEO seine menschliche Natur nicht komplett unterdrücken, wenn ein tolles Produkt von einer zwar kompetenten, aber wahnsinnig unsympatischen Person angepriesen wird.

Influencer Marketing richtet sich immer – wirklich ausnahmslos – an Menschen.

 


121-Stunden Online-Marketing Newsletter:
Keine Social-Media- und Online-Marketing-News mehr verpassen!

  • Wöchentlich aus 500 Quellen die besten Artikel übersichtlich zusammengefasst.
  • Wir berichten regelmäßig über die wichtigsten Branchen-Events und aktuelle Seminare.
  • Bereits mehr als 10.000 Online Marketers verfolgen mit uns die Branche.

Wie werden Influencer bezahlt?

Wie Influencer bezahlt werden, kommt darauf an, wie einflussreich der Influencer ist und was für ein Produkt du mit seiner Hilfe bewerben willst. Es gibt durchaus Influencer, die das Produkt selbst als Bezahlung akzeptieren. Die neue spiegellose Kamera, das Smartphone oder das teure Beauty-Gadget. Je höher der Einfluss, desto wichtiger wird Geld.

Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Vergütung:

Wie werden Influencer bezahlt? Vergütungsmodelle im Influencer Marketing in der Übersicht

  • Sponsored Content / Sponsorships: Der Influencer bekommt eine pauschale Summe für einen Social Media Post, Blogartikel oder ein Video. Hier beginnen die Kosten im zweistelligen Bereich und steigen mit der Reichweite und Bekanntheit des Influencers bis auf sechsstellige Summen.
  • Performancebasiert: Je erfolgreicher der Influencer anhand (wichtig!) vorher vereinbarter KPI ist, desto mehr Honorar wird gezahlt. Hier werden Influencer zum Beispiel für Conversions bezahlt, die klar dem Posting des Influencers zugeordnet werden können (zum Beispiel durch Rabattcodes oder Affiliate-Links). Oder aber der Influencer bekommt eine feste Summe pro 1000 erreichter User, der TKP (Tausender Kontaktpreis) liegt laut reachbird.io je nach Plattform zwischen 2 € und 25 €. Eine weitere Kennzahl, die für eine performancebasierte Vergütung verwendet werden kann, ist die Engagementanzahl, die der Influencer mit seinem Posting erreicht hat. Hier bekommt der Influencer pro Like/Kommentar/View eine zuvor vereinbarte Summe.
  • Hybridmodelle aus Performance- und pauschalen Anteilen: Um das Risiko auf den Influencer und den Auftraggeber gleichermaßen zu verteilen, gibt es Misch-Modelle, die einen fixen und einen variablen Anteil der Vergütung vorsehen. Der Influencer bekommt für vereinbarte Posts einen Fixbetrag und zusätzlich eine Vergütung pro erfolgter Conversion, pro Engagement oder für die Reichweite.

Was kostet Influencer Marketing?

Die Kosten für Influencer Marketing orientieren sich an der Berühmtheit und der Reichweite des Influencers. Internationale Megastars wie Justin Bieber oder Ronaldo sollen pro Post rund 700.000 Dollar Gage kassieren. Doch auch deutsche Mega Influencer wie Pamela Reif oder bibis beauty palace können sich über Gagen bis zu 38.000 Euro pro Post freuen. Influencer Marketing ist jedoch nicht nur für Kampagnen mit gigantischen Budgets geeignet. Mikro Influencer verlangen für ein Posting nicht nur vergleichsweise moderate Summen (zwischen 500 € und 2000 € pro Post), sondern sie überzeugen durch besonders hohe Engagementraten. Die Kosten von Influencer Marketing hängen deshalb in erster Linie von der Wahl des Influencers ab, der für die Kampagne beauftragt wird.

Ein Beispiel für eine Budgetrechnung im Influencer Marketing:

Was kostet Influencer Marketing? Eine Beispielrechnung zur Bezahlung im Influencer Marketing

Du hast mit deinem Influencer ein hybrides Vergütungsmodell für eine Kampagne vereinbart. Du bezahlst einem Mikro Influencer mit 10.000 Followern und guter Engagementrate für zwei Posts pauschal 1000 €.
Zusätzlich bekommt der Influencer eine fixe Summe pro Conversion. Hier kann dein maximaler wirtschaftlicher CPO ein guter Anhaltspunkt sein. Wenn du weißt, dass dein CPO bei maximal 13% des Umsatzes liegen sollte und dein durchschnittlicher Warenkorbwert bei 200 Euro liegt, so kannst du dem Influencer pro Conversion maximal 26 € bezahlen (13 Prozent vom Durchschnitts-Warenkorbwert). Hast du beispielsweise einen Webshop, solltest du die Retourenquote noch bedenken und diese bei der Leadvergütung noch abziehen. Hast du eine durchschnittliche Retourenquote von 25 % solltest du diese mit einberechnen. Dann liegt eine sinnvolle Leadvergütung des Influencers bei maximal 19,50 €.

Mit dieser Rechnung hast du vereinfacht gesprochen 1000 € in die Reichweite des Influencers investiert und zusätzliche Conversions mit einer Leadvergütung abgegolten. Die Beispielrechnung zeigt, dass bereits kleinere Media-Budgets ausreichen, um den Erfolg von Influencer Marketing für die eigene Marke zu testen.

Am Ende ist es immer wichtig, dass die Marketingmaßnahme für die eigenen Ziele gute Ergebnisse bringt. Wenn du mit deiner Kampagne eine möglichst hohe Reichweite für deine Brand erzielen willst, so lohnt sich häufig ein Influencer mit möglichst hoher Followerzahl (und damit auch einem höheren Preis pro Post). Hast du eine Performance-Kampagne geplant, dann sind Mikro Influencer in der Regel die bessere Wahl. Sie haben einen engeren Kontakt zu ihren Followern und genießen ein höheres Vertrauen ihrer Nutzer.

KPIs im Influencer Marketing: Lohnt sich Influencer Marketing für dich?

Eine pauschale Antwort darauf, für wen sich Influencer Marketing lohnt, gibt es nicht. Um diese Antwort zu finden, solltest du für dich festlegen, welche (messbaren) Ziele du mit Influencer Marketing erreichen willst, und hier klar definieren, ab wann die Kampagne als Erfolg zu werten ist.

Markus Kellermann ist Mitgründer und Geschäftsführer der international erfolgreichen Agentur xpose360, er hat 2019 das Spinoff influencer360 gegründet und ist ein absoluter Experte im Online- und Influencer Marketing. Markus erklärt, wie du herausfindest, ob sich Influencer Marketing für dich lohnt. 

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Influencer Marketing Erfolg mit Google Analytics messen:
Sobald eine Kampagne im Influencer Marketing erstellt wird, macht es Sinn, sich mit der Erfolgskontrolle zu beschäftigen. Denn es wird häufig die Frage gestellt, wie die Nutzer auf deine Webseite kommen und welche Kampagne für eine Conversion verantwortlich ist. Für solche Analysen eignet sich hervorragend Google Analytics, da du hier einen Gesamtüberblick über alle Kanäle erhalten und die einzelnen Kampagnen bewerten kannst. Aber damit der Erfolg von Influencer-Kampagnen bewertet werden kann, ist eine ausführliche Vorarbeit von Nöten. Dazu gehört in jedem Fall die Nutzung und Vorbereitung von UTM-Parametern. Insbesondere im Influencer Marketing sind UTM-Parameter essentiell für eine Werbeerfolgskontrolle. Denn ohne sie bleiben die Besucherströme von deinen Influencer Marketing Kampagnen unerfasst und bei jedem Klick auf die angegebene URL (welche in der Kampagne hinterlegt ist), wird dieser Traffic dem direkten Kanal (direct / none) zugeordnet. Dadurch kann nicht der Erfolg bzw. Misserfolg der einzelnen Kampagne analysiert werden und du erkennst keine möglichen Potentiale. Wie du nun UTM-Parameter erstellen und einsetzen kannst, kannst du in diesem ausführlichen Blogbeitrag nachlesen: UTM Parameter in Google Analytics

Brauchst du eine Influencer Marketing Agentur?

Die Frage nach einer Agentur im Influencer Marketing stellt sich häufig dann, wenn die Maßnahme neu ins Marketing-Portfolio eines Unternehmens aufgenommen werden soll oder wenn erste Kampagnen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Digital Marketing Experte Markus Kellermann nach seiner Meinung gefragt, wann es sinnvoll ist eine Influencer Marketing Agentur zu beauftragen.

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Ist Influencer Marketing Schleichwerbung?

Mit dem Hype um Influencer Marketing haben in den letzten Jahren auch Abmahnungen gegen Influencer deutlich zugenommen. Hintergrund ist das Verbot von Schleichwerbung, das im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), dem Telemediengesetz (TMG) und dem Rundfunkstaatsvertrag formuliert ist. In zahlreichen Gerichtsverfahren wurde gestritten, wo redaktionelle Arbeit endet und wo kommerzielle Werbung beginnt. Um diese Unsicherheit zu lösen, ist derzeit der Bundestag mit einem Gesetzesentwurf beschäftigt, der die Rechtslage für Influencer Marketing klarer machen soll. Auch der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich aktuell mit der Kennzeichnungspflicht im Influencer Marketing. Im Sommer 2021 entscheiden die Richter dort in insgesamt drei Verfahren zum Influencer-Recht; Mit dabei sind die Fälle Cathy Hummels, Leonie Hanne und Luisa Huss. Das Urteil soll im Spätsommer oder Herbst 2021 verkündet werden und wird in vielen Rechtsfragen im Influencer Marketing Klarheit bringen. Doch schon jetzt gibt es Grundsätze, an die sich Influencer halten sollten, um keine Schleichwerbung zu produzieren. 

Wann müssen Influencer kennzeichnen?

Influencer müssen einen Post immer dann als Werbung kennzeichnen, wenn sie damit kommerziell handeln. Damit sind nicht nur bezahlte Platzierungen im Influencer Marketing kennzeichnungspflichtig, sondern auch unbezahlte Postings, die ein Produkt oder ein Unternehmen in ein positives Licht rücken. Wenn dein Influencer von dir also kein Geld für seine Postings bekommt, sondern beispielsweise als Gegenleistung das Produkt behalten darf, entbindet ihn das nicht von der Kennzeichnungspflicht.

Der Dozent unseres Seminars „Online-Marketing- und Social-Media-Recht“, Rechtsanwalt Dr. Martin Schirmbacher, sagt dazu:

„Influencer Marketing ist verbotene Schleichwerbung, wenn die Influencer eine Gegenleistung bekommen und sich deshalb positiv über die Brand oder das Produkt äußern. Das kann, muss aber nicht Geld sein.

Ist der Influencer bezahlt, sind seine Aktionen Werbung und müssen entweder als solche erkennbar sein oder gekennzeichnet werden. Erkennbar ist der kommerzielle Charakter aber meist gerade nicht.“

Wie müssen Influencer kennzeichnen?

Um eine Abmahnung aufgrund von Schleichwerbung möglichst zu verhindern, sollten Influencer auf die englische Bezeichnung #ad verzichten und besser bei deutschen Begriffen bleiben. Auch dazu hat Martin einen Tipp:

„Manche Gerichte verlangen, dass eine Kennzeichnung mit ‚Werbung‘ oder ‚Anzeige‘ erfolgt und halten ‚Sponsored‘ oder ‚Ad‘ nicht für ausreichend. Jedenfalls für ‚Sponsored‘ sehe ich das anders. Die Leute sind gerade in den sozialen Netzen gewohnt, englisch angesprochen zu werden. Wer ‚Sponsored‘ liest, weiß, dass es eine Gegenleistung gab.“

In den unterschiedlichen Netzwerken sollten Influencer darauf achten, dass der User zu jedem Zeitpunkt erkennen kann, dass es sich bei diesem Beitrag um ein bezahltes (bzw. kommerzielles) Posting handelt. Bei Videocontent wird empfohlen, dass nicht nur im Intro des Influencers mündlich erwähnt wird, dass es sich um ein Sponsoring handelt. Um möglichst sicher zu sein, kann zum Beispiel während des kompletten Videos #werbung eingeblendet werden. Dies ist besonders bei Live-Streamings wichtig, denn hier kann der User jederzeit zum laufenden Beitrag hinzustoßen und das Intro mit dem Werbehinweis verpasst haben.
Bei Bildcontent sollte auch im Bild selbst ein Hinweis untergebracht werden, dass es sich um Werbung handelt. Im Textteil des Postings kann #werbung theoretisch vom Netzwerk ausgeblendet werden, wenn das Netzwerk mit neuen Darstellungsformen im Stream experimentiert.
Viele Influencer sind inzwischen dazu übergegangen, jeden Post mit dem #ad bzw. #unbezahltewerbung zu kennzeichnen, doch auch hier ist Vorsicht geboten. Um den Vorwurf der Schleichwerbung zu entkräften, muss es dem User möglich sein, einfach zu erkennen, wann ein Posting redaktionell und wann ein Posting Werbung ist. Durch die standardmäßige Kennzeichnung als Werbung ist genau das dem User nicht mehr möglich und es droht eine Abmahnung.
Wer einen Influencer beauftragt, sollte im Influencer Vertrag darauf achten, dass konkret eine Kennzeichnungspflicht vereinbart wird. Denn auch der Auftraggeber kann für Verstöße des Influencers in Haftung genommen werden.

Wie dein Produkt mit Influencer Marketing präsentiert werden kann

Product-Placement beziehungsweise Post: Der Influencer zeigt dein Produkt und nur dein Produkt. Es steht im Mittelpunkt und wird durch eine Empfehlung des Influencers ergänzt.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Maren Schiller (@marenschiller)

 

Unboxings: Dein Produkt wird vom Influencer ausgepackt. Ganz einfach. Unboxing-Videos leben von der Neugier des Betrachters und seinem Bedürfnis, das Produkt selbst zu besitzen und auszupacken. Sie funktionieren über alle Altersgruppen und über viele Produktkategorien hinweg.

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

 

Gewinnspiele: Hier werden Follower dazu aufgerufen, selbst Content zu erstellen und zu taggen. Auf Instagram zum Beispiel mit einem uniquen Hashtag.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von DARRELL PECK – CarpFix (@darrellpecky)

 

Reviews: Ein Produkt wird einem Test unterzogen. Diese Form des Influencer Marketings solltest du nur wählen, wenn du dir sicher bist, dass der Reviewer das Produkt auch gut bewertet. Denn – dessen solltest du dir bewusst sein – es gehört zu einem glaubwürdigen Influencer, dass er auch mal ein negatives Urteil abgibt.

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

 

Takeover: Hierbei übernimmt ein Influencer für eine limitierte Zeit einen deiner Social-Media-Kanäle. Da du ihn sorgfältig ausgewählt und auf Passgenauigkeit zur Marke geprüft hast, postet er Content, der deine Zielgruppe begeistert. Er treibt so das Engagement in die Höhe und versetzt deine Fans vielleicht schon durch seinen Prominentenstatus in Erstaunen. Rosemarie Fern ist ein über 50-jähriges Model und Schauspielerin aus Miami. Sie übernahm den Account von thefinelinemag, der sich rund um das Thema Schönheit von Frauen dreht und insbesondere ältere Kundinnen anspricht.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von The Fine Line (@thefinelinemag)

 

Rabatte: Eine sehr simple, aber extrem gut messbare Form des Influencer Marketings. Dein Influencer postet innerhalb seines Contents oder in der Description einen Rabattcode. Da du diesen für jeden Influencer und jeden Post individuell anlegen kannst, ist es sehr gut möglich, die Effektivität jedes einzelnen Posts anhand der Code-Nutzung zu messen.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Janina Ballali (@ferntastisch)

 

Produkt-/Inhaltskooperationen: Du kannst mit deinem Influencer auch längere Kooperationen eingehen, beispielsweise in Form einer Produktentwicklung. Diese Art der Zusammenarbeit wird in der Mode- oder Schönheitsbranche angewendet. Der Influencer entwirft (gemeinsam mit dir als Experte) seine eigene Produkt- oder Kleidungslinie. Die Produkte können dann mit dem Gesicht und dem Namen des Influencers werben. Eine Produktkooperation lohnt sich allerdings nur für große Marken, die sich bereits einen Namen gemacht haben. Junge Unternehmen sollten hier eher auf Inhaltskooperationen setzen. Dabei stellt der Influencer den Experten dar und gemeinsam mit ihm schaffst du neue Inhalte (z.B. bei Mode-Unternehmen eignen sich hier z.B. Style-Inspirationen für ein bestimmtes Kleidungsstück). Fitnessinfluencerin Pamela Reif hat zum Beispiel eine Produkt-Kooperation mit der Sportmarke Puma, im Zuge welcher auch regelmäßig neue Kollektionen gelauncht werden.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Pamela Reif (@pamela_rf)

 

Markenbotschafter: Eine weitere Möglichkeit für eine langfristige Kooperation ist es, einen Influencer zum „Gesicht“ deiner Marke zu machen. Als Markenbotschafter tritt er sowohl auf seinem Kanal, als auch auf deinem Kanal für dich auf, meistens sogar auch in traditionellen Werbekanälen wie Print oder TV. Nach gewisser Zeit wird der Influencer durch das häufige und stetige Auftreten selbst mit deiner Marke in Verbindung gebracht. Das bringt enorm viel Authentizität mit sich. Der ehemalige Bundestrainer Joachim Löw war beispielsweise lange das Marken-Gesicht von Nivea Men. Dabei war er nicht nur in den sozialen Medien sondern bspw. auch im Fernsehen und Print-Werbung zu sehen.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von NIVEA MEN (@niveamen_de)

 

Event: Sogenannte Influencer-Events eignen sich, wenn du ein neues Produkt launchst, eine neue Filiale eröffnest oder auch Einblicke in dein Unternehmen geben möchtest. Das Event ist extra auf Influencer und deren Bedürfnisse zugeschnitten und bietet ihnen viele spannende Aktivitäten. Ziel ist es, dass die Influencer auf deinem Event so begeistert sind, dass sie das mit ihrer Community teilen bzw. sie virtuell auf das Event „mitnehmen“. Der Clou ist, dass du so nicht nur die Follower eines einzelnen Influencers erreichst, sondern gleich mehrere. Ein solches Event braucht allerdings auch viel Vorbereitungszeit.

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Kein-Person Influencer: Du hast auch die Möglichkeit, Kooperationen mit nicht-menschlichen Influencern einzugehen. Das bezieht sich dann auf beispielsweise Meme- oder Special-Interest-Seiten, bei denen nicht der Inhaber der Seite im Fokus steht, sondern ein bestimmtes Nischen-Thema.

Tools im Influencer Marketing: So findet man Influencer!

NinjaOutreach: Das Influencer-Marketing-Tool bietet ein integriertes CRM, mit dem du nach Keywords suchst und Influencer erreichen kannst. Auf der Plattform kannst du deine Influencer verwalten und die Beziehung zu ihnen pflegen. Zudem kannst du deine Outreach-Kampagnen verwalten sowie Klicks und E-Mail-Öffnungen einsehen. Das Tool fokussiert sich auf Influencer der Plattformen Instagram und YouTube.   

 

Influsoft: Das Influencer-Kampagnen Tool ist eine Plattform, mit der du den kompletten Influencer-Kampagnen-Prozess plattformübergreifend optimieren kannst. Es bietet zudem API-Integrationen mit den meisten Social-Media-Kanälen für einen Überblick über alle wichtigen Kennzahlen für deine Social-Media-Kampagnen.  

 

TikTok Creator Marketplace: TikTok selbst hat ein kostenlosen Influencer Marketing Tool. Dort kannst du TikTok Accounts checken und nach Keywords suchen bzw. nach Accountnamen suchen. Wenn du nach „Lippenstift“ suchst, siehst du alle Accounts, die zu diesem Thema angezeigt werden. Hier siehst du beispielsweise die durchschnittlichen Views des Accounts, die Interaktionsrate und die Demografie der Fans. TikTok bietet dir also die Möglichkeit, die TikTok Influencer direkt über das Tool anzuschreiben oder auch Kampagnen zu erstellen. Die Influencer erhalten dann in der App bei TikTok eine Nachricht und sehen, dass eine Marke an einer gemeinsamen Zusammenarbeit interessiert ist.   

 

InfluData: Das Tool funktioniert für Instagram und TikTok Accounts und hat die ehemalige Datenbank Influencer DB übernommen. Hier kannst du ebenso mit verschiedenen Filtern Creator suchen und dir werden in Echtzeit Ergebnislisten angezeigt. Ähnlich wie beim TikTok Creator Marketplace erhältst du beispielsweise einen Überblick über die Followeranzahl, die Engagementrate und die Frequenz der Postings des jeweiligen Accounts. Zudem kannst du dir einen kompletten Report ausspielen lassen. 

Influencer Marketing Tools:  Likeometer, InfluData und TikTok Creator Marketplace in der Übersicht

Du willst wissen, wie Influencer Marketing Tools verwendet werden? Wie du Likeometer, InfluData und den TikTok Creator Marketplace für die Suche und Bewertungen von Influencern verwenden kannst? Unser Referent und Influencer Marketing-Profi Daniel Zoll nimmt dich mit in die Tools und zeigt dir, wie du TikTok Accounts recherchierst, nach Influencern für deine Keywords suchst und wie du dich wichtigsten Kennzahlen zur Influencer-Bewertung findest:

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

 

Du willst noch mehr Tools für dein Online Marketing? Hier geht es zu unserer Liste mit über 100 sinnvollen Online Marketing Tools.

Trends im Influencer Marketing

ALDI in der Gaming-Szene
Der Gaming Markt erfreut sich großer Beliebtheit und auch die Supermarktkette ALDI setzt seit Frühjahr 2021 auf das Thema Gaming. Mit ihrem 30-sekündigen Spot „Alles, was Gamer brauchen“ setzt Aldi die Thematik in Szene und macht auf die eigenen Produkte aufmerksam. Auf der Online Plattform Aldi Life präsentiert der Discounter sein Angebot, welches von Konsolen-oder PC-Spiele bis hin zu Kooperationen mit Partnern wie NoWay und FeelFIFA reicht. Außerdem hat ALDI ebenso ein Stream-Team gegründet und einen Twitch Kanal gestartet, um auch in der Gaming-Szene vertreten zu sein.  

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Vielfalt und Schönheit mit Influencer Kampagnen-Gesicht
Zalando ist nicht nur DIE Online-Plattform für die neueste Mode, sondern auch im Thema Lifestyle äußerst gefragt. Mit ihrer Männer-Kampagne im Frühjahr 2021 dreht sich alles rund um die Kernbotschaft „Männer sind schön mit ihrer Vielfalt und Verschiedenheit.“ Die Kampagne wurde mit 7 Männern umgesetzt, die alle nicht unterschiedlicher sein könnten. Einer der Kampagnen-Gesichter ist der Influencer und Comedian Aurel Mertz, der gemeinsam mit Zalando die Kernbotschaft der Zalando Men Campaign 2021 entwickelt hat und gemeinsam das Mann-Sein in 2021 neu gedacht und umgesetzt hat. Hierbei wurde die Kampagnen neben den Social Media Kanäle YouTube, Facebook, Twitter und Instagram auch als Poster und an Out of Home-Flächen beworben.   

Social CEO: Geschäftsführer im Influencer Marketing
In den USA ist Twitter ein sehr stark genutzter Kanal, wenn es darum geht, als Führungsperson zu überzeugen und zu begeistern. In Deutschland freut sich an der Stelle LinkedIn an großer Beliebtheit, auf schnellem Wege interessiertes Zielpublikum zu gewinnen. Menschen folgen lieber Personen als Unternehmen. Bill Gates beispielsweise hat bei LinkedIn 33,5 Millionen Follower:innen, das Unternehmen Microsoft hingegen „nur“ 14,8 Millionen Follower:innen. Der CEO eines Unternehmens kann ein wichtiger Influencer sein, der das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit beeinflusst. Der CEO gibt dem Unternehmen ein Gesicht und Persönlichkeit und hat somit großes Potenzial den (Marketing-)Erfolg des Unternehmens zu stützen. Gerade im Bereich Recruiting profitieren Unternehmen deren CEO persönlich und nahbar wirkt, der sympathisch ist und positive Werte vertritt. 

Was also ist Influencer Marketing?

Influencer Marketing ist eine bewährte Technik, um Zielgruppen von einem Produkt zu überzeugen. Durch die Möglichkeiten des digitalen Marketings hat die Methode an Präzision gewonnen. Wo noch vor 30 Jahren Testimonials eine Marke gegen Geld mit viel Streuverlust lobten, können Influencer heute auch kleine und spezielle Gruppen mittels Social Media und Blogs um ein Vielfaches präziser und kostengünstiger ansprechen.

Wir beziehen uns in diesem Artikel hauptsächlich auf die klassische Form des Influencer Marketings. Daneben gibt es aber noch Influencer Advertising und Influencer Relations.
Beim Influencer Advertising buchst du den Influencer nicht als Content Creator, sondern bezahlst lediglich für seine Reichweite. Ähnlich wie bei TV-Werbung wird dann dein Werbe-Video oder auch ein Post (den du in deinem Unternehmen produziert hast) über den Kanal des Influencers ausgespielt, ohne dass dieser irgendetwas mit dem Werbe-Inhalt zu tun hat.
Betreibst du Influencer Relations bedeutet das, dass du dich um die Beziehung deines Unternehmens zu verschiedenen Influencern kümmerst, ohne dass du mit diesen einen Vertrag geschlossen hast. Das passiert meistens in Form von Zusendung kostenloser Produkte oder z.B. Präsente zum Geburtstag. Ziel ist es hierbei, dass die Influencer dich wahrnehmen und von selber deine Produkte auf ihrem Kanal vorstellen. Zwingen kannst du sie dazu allerdings natürlich nicht.

Was sind deine Erfahrungen mit Influencer Marketing? Siehst du Aspekte dieses Artikels anders? Möchtest du etwas hinzufügen? Dann schreib es in die Kommentare.

Ein Kommentar zu “Was ist Influencer-Marketing? Funktion, Formen, Vorteile 2021”

  1. Rainer

    03.05.2019 um 15:29 Uhr

    Danke für diesen reflektierten und ausführlichen Artikel! LG, Rainer

Diskutiere mit uns das Thema:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.