TÜV Süd zertifiziert | TUM Partner | Seminare in MBA-Qualität
Hast du Fragen?
FAQ
📞 089 416126990
Suche schließen

Frühjahrsputz für deine Subscriber-List

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Erschienen in Mar IV 2022 | E-Mail-Marketing
Level: Advanced

Von Zeit zu Zeit solltest du deine E-Mail-Listen bereinigen. So stellst du sicher, dass nur Personen deine E-Mails erhalten, die auch wirklich an deinen Inhalten und Angeboten interessiert sind. Zudem steigerst du so deine Engagement-Rate und verringerst deinen Spam-Score. Wir erklären dir heute auf Basis eines Artikels von Customer Think, wie du den Frühjahrsputz bei deinem E-Mail-Verteiler durchführst.

Warum sollte ich meine E-Mail-Liste bereinigen?
Hier möchten wir dir unter anderem die in der Einleitung genannten Gründe genauer erklären.

  1. Du sparst Geld.
    Bei den meisten E-Mail-Marketing-Tools orientiert sich der Preis (unter anderem) an der Anzahl deiner Empfänger:innen. Indem du inaktive oder Fake-Empfänger:innen aussortierst, verhinderst du, dass du Geld für diese Adressen bezahlst. Deine Liste wird kleiner und du hast im selben Plan mehr Raum für tatsächliche Leser:innen.
  2. Das Risiko, als Spam eingestuft zu werden, ist geringer.
    Je mehr Empfänger:innen deine Mails als Spam markieren, desto eher landest du auch bei treuen Leserinnen und Lesern im Spam-Ordner. Und wann melden Empfänger:innen deine Mails als Spam? Entweder, wenn sie sich nicht mehr daran erinnern können, dich abonniert zu haben oder wenn sie deine Mails nicht mehr bekommen möchten. Indem du deine Liste bereinigst, verringerst du die Wahrscheinlichkeit, solche Leser:innen in deiner Liste zu haben. Denn Stammkundinnen und Kunden, die sich über deine Mails freuen und sie auch tatsächlich lesen, werden dich wohl kaum als Spam deklarieren.
  3. Du erweiterst deine Reichweite.
    Beim Bereinigen deiner Adresse sortierst du nicht nur Adressen aus, sondern du behebst auch Fehler. Tippfehler in E-Mail-Adressen können ausgebessert werden. Außerdem bietet sich noch die Möglichkeit, inaktive Leser:innen durch besondere Kampagnen wieder zu reaktivieren.
  4.  KPIs werden genauer
    Je mehr Personen deine E-Mails tatsächlich lesen, desto besser ist der Überblick über ihre konkreten Interessen. Das ist simple Mathematik:
    Nehmen wir an, du hast eine Liste von 100 Personen, von denen tatsächlich nur die Hälfte deine Mails liest. Wenn von dieser Hälfte nun 10 Personen auf Produkt X in der Mail klicken, gehst du davon aus, dass sich 10 % deiner Leser:innen für Produkt X interessieren. Hast du die Liste aber bereinigt und gehst von nur 50 Empfänger:innen aus, verdoppelt sich dieses Interesse auf 20 %.Wen sollte ich aussortieren?
  5.  Doppelte Kontakte
    Doppelte Kontakte solltest du als aller Erstes bereinigen.
  6. Abmelder
    Personen, die deine Mails als Spam melden, wollen sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht erhalten. Lösche diese Kontakte aus deiner Liste. Die meisten E-Mail-Programme werden sie kennzeichnen. Auch Kontakte, die sich ordnungsgemäß aus deinem Verteiler abgemeldet haben, solltest du nicht nur auf „nicht kontaktieren“ setzen, sondern komplett aus der Liste löschen.
  7.  Spam-Adressen
    Spam-Adressen entstehen, wenn du E-Mail-Adressen kaufst. Wir raten dir: Tu das niemals! Solltest du zu irgendeinem Zeitpunkt in der Vergangenheit Mail-Adressen gekauft haben, ist jetzt der Zeitpunkt, diese zu löschen. Sie machen deinen Verteiler zwar größer, bringen dir im Endeffekt aber überhaupt nichts.
  8.  Hard Bounces
    Als Hard Bounces bezeichnet man Mails an eine bestimmte Adresse, die nie im Postfach ankommen. Diese Adressen solltest du aus deinem Verteiler löschen. Verwechsle sie aber nicht mit den Soft Bounces. Das sind Adressen, die nur temporär nicht erreichbar sind, etwa weil der oder die Empfänger:in im Urlaub ist und eine entsprechende Einstellung vorgenommen wurde.
  9.  Inaktive Leser:innen
    Wie lange ein:e User:in deine Mails nicht öffnen darf, um als inaktiv zu gelten, variiert je nach Business-Modell. Nach einer bestimmten Zeit, solltest du diese Nutzer:innen nicht mehr mit deinem normalen Verteiler ansprechen. Du könntest eine Reaktivierungskampagne aufsetzen, um inaktive Nutzer:innen zurückzugewinnen. Falls das aber nicht fruchtet, solltest du auch inaktive Leser:innen aus deinem Verteiler entfernen.Viele E-Mail-Tools verfügen übrigens über sehr gute Automatisierungsmöglichkeiten für die Bereinigung der Verteiler-Listen. So musst du nicht alle Listen händisch durchgehen. Besonders bei großen Verteilern kann das sehr mühsam und zeitraubend sein.

Weitere Infos zum Thema findest du bei Customer Think.