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So könnte der Instagram-Algorithmus funktionieren

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Am rosaroten Himmel des Instagram-Marketings ziehen dunkle Wolken auf. Das bisher unreglementierte Erreichen der eigenen Zielgruppe wird schwieriger werden.

Warum?

Instagram hat einen Algorithmus angekündigt.

Nachdem schon Facebook 2009 einen Algorithmus eingeführt hat, um Usern relevantere Informationen zu liefern, hat auch Twitter kürzlich damit begonnen, interessante Tweets älteren Datums an die Spitze des Feeds zu setzen. Das Argument lautet: Relevanter sein und Mehrwert schaffen. Das Ergebnis: Mehr Möglichkeiten für die Netzwerke, um Ads zu verkaufen.

Am 15. März hat auch Instagram das Ende des First-Come-First-Serve-Prinzips angekündigt. Entscheidend soll zukünftig Relevanz sein, nicht der Zeitpunkt des Postings.

Wie könnte der Instagram-Algorithmus also funktionieren?

Es ist wahrscheinlich, dass – schon aus familiärer Nähe – große Ähnlichkeit zum Facebook-Algorithmus herrschen wird. Damit wären Interaktion und Kommunikation mit einem Account ausschlaggebend für die Position der Postings in deiner Timeline.

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Eigentlich sinnvoll

Natürlich ist die Einführung einer solchen kurativen Funktion nicht völlig nutzlos. Sollten Instagram-User wirklich – so wie Instagrams Gründer Kevin Systrom sagt – 70 Prozent der Posts in ihrem Feed verpassen, kann ein Algorithmus dabei helfen, dass man nur sieht, was auch wirklich interessant ist. Denn nun geht es darum, die verbleibenden 30 Prozent so zu optimieren, dass für Nutzer des Netzwerks die bestmögliche Erfahrung dabei herauskommt. Das ist gut sowohl für das Produkt also auch für die Marke.

Machine-Learning als Grundlage

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Instagram ließ durchblicken, dass – ähnlich wie bei Facebook – Machine-Learning den Algorithmus besser machen soll. Zusammen mit verschiedenen User-Signals soll die künstliche Intelligenz Bilder vorschlagen, die aus den Interaktionen der Vergangenheit heraus die wahrscheinlich interessantesten für einen bestimmten User sind.

Kein so harter Wechsel wie vielleicht erwartet

Mike Krieger, Chief Technology Officer des Unternehmens sagt, der Wechsel wird keine so krassen Auswirkungen haben, wie wir es bereits bei anderen Netzwerken erlebt haben. Denn Instagram liefere vorranging Bilder und keine Texte.

Es geht also um Qualität und nicht um Aktualität. Bilder auf Instagram sind vorrangig ein Mittel zur Unterhaltung. News liest man besser bei Twitter.

Wie funktioniert der Instagram-Algorithmus also? Mein Tipp

Ich habe es schon erwähnt: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Instagram-Algorithmus dem von Facebook stark ähnelt, ist hoch. Sollte meine Einschätzung zutreffen, wird sich auch im Instagram-Marketing zukünftig alles um Engagement drehen.

Der Erfolg deiner Posts könnte also von diesen User-Signals abhängen:

Engagement durch andere

Engagement durch dich selbst

Ich kann mir außerdem gut vorstellen, dass Geo-Tags eine große Rolle in der Auffindbarkeit und Bewertung deiner Posts haben werden. Deshalb halte ich es für eine gute Idee, diese bei Posts mit klarem lokalen Bezug besonders gewissenhaft zu setzen.

Influencer-Marketing auf Instagram könnte leichter werden

Wenn du dauerhaft Kontakt zu einem Influencer hältst, indem du seine Inhalte mit Likes und Kommentaren versiehst, könnte die Folge sein, dass deine Inhalte bei diesem Influencer eine höhere Sichtbarkeit erhalten. Die Wahrscheinlichkeit einer Interaktion dieses Influencers mit deinen Inhalten könnte folglich steigen.

Das kannst du jetzt schon tun, um mehr Sichtbarkeit im Instagram-Algorithmus zu erhalten

Unabhängig davon, wie der Instagram-Algorithmus funktionieren wird, bringe das Engagement deines Instagram-Accounts in jeder Richtung voran:

Mehr über die Optimierung von deinem Instagram-Profil lernst du in meinem Instagram-Marketing Seminar:

    • Fast Lane Institute for Knowledge Transfer
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      Gasstraße 4a
      22761 Hamburg
    21.09.2017
    Instagram-Marketing-Seminar Fast Lane Institute for Knowledge Transfer
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