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Wie du dich mit diesen SEA-Tipps bereits jetzt auf den Black Friday vorbereiten kannst

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Erschienen in Jul II 2025 | SEA
Level: Beginner

Der Countdown läuft: Am 28. November 2025 ist Black Friday – und damit einer der umsatzstärksten Tage des Jahres. Wer sich jetzt nicht vorbereitet, verliert nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch wertvolle Conversion-Potenziale. Von der Kampagnenstruktur bis zur Datenanalyse ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um Google Ads auf Effizienz zu trimmen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du mit klarer Strategie, smarten Tools und KI-gestützter Aussteuerung das Maximum aus deiner Black-Friday-Performance holst. Schlau gemacht haben wir uns bei Projecter.

Frühzeitige Planung zahlt sich aus

Ein erfolgreicher Black Friday beginnt nicht am Aktionstag selbst, sondern Wochen und Monate im Voraus. Die Grundlage bildet eine realistische Bestands- und Kapazitätsplanung. Wer frühzeitig prüft, welche Produkte in großer Stückzahl verfügbar sind, welche Versandprozesse reibungslos laufen und wo Engpässe entstehen könnten, hat einen klaren Vorteil. Daraus lassen sich die Produktauswahl und Priorisierung für Kampagnen ableiten.
Parallel dazu sollte das Werbebudget für den Aktionszeitraum festgelegt werden. Viele erfolgreiche Advertiser arbeiten mit einem verdoppelten Tagesbudget gegenüber dem Normalbetrieb, insbesondere in Kombination mit Performance Max oder intensiver Display-Werbung. Dabei ist es hilfreich, historische Kampagnen-Daten aus den Vorjahren auszuwerten: Welche Anzeigen haben hohe Klickraten erzielt? Welche Zielseiten haben besonders gut konvertiert? Gab es bestimmte Uhrzeiten, Wochentage oder Regionen mit überdurchschnittlicher Performance?

Die Rolle der Landingpages

Mindestens ebenso wichtig wie der Anzeigeninhalt ist die Qualität der Zielseite. Google selbst misst der sogenannten “Landing Page Experience” einen hohen Stellenwert bei der Anzeigenausspielung bei. Black-Friday-spezifische Inhalte sollten deshalb nicht nur in Headlines und Anzeigentexten vorkommen, sondern auch prominent auf der Seite selbst. Ob als Rabattbanner, Countdown-Timer oder gesonderter Sale-Bereich, entscheidend ist die Konsistenz zwischen Anzeigeninhalt, Websiteinhalt und gegebenenfalls eingebuchter Keywords.
Es empfiehlt sich zudem, eigene URLs für Black-Friday-Angebote zu erstellen, die jährlich wiederverwendbar sind. So können sie frühzeitig indexiert werden, was auch für SEO-Ziele relevant ist. Eine URL wie „/angebote/black-friday“ ist langfristig nachhaltiger als eine datierte Einwegseite.

Smarte Keyword-Strategien

Im SEA-Bereich gilt für den Black Friday: Generische Keywords sorgen für Reichweite, Long-Tail-Keywords für Conversion. Während Suchanfragen wie „Smartphone Black Friday“ hohe Konkurrenz und hohe Klickpreise mit sich bringen, sind Begriffe wie „Samsung Galaxy S21 unter 400 Euro“ zwar seltener, aber deutlich zielgerichteter. Gerade bei Nutzer:innen mit konkretem Kaufinteresse lohnt sich dieser Fokus auf spezifische Suchphrasen.

Zudem sollte die Keyword-Strategie regelmäßig mit aktuellen Trends abgeglichen werden. Welche Produkte sind dieses Jahr besonders gefragt? Welche Kombinationen aus Produkttyp, Marke und Angebotsversprechen funktionieren aktuell gut?

Hilfreich sind hier Tools wie Google Trends oder der Google Keyword-Planer, der konkrete Daten zu Suchvolumina liefert. So lassen sich zielgerichtet Potenziale erkennen, auch saisonal oder regional. In der Praxis hat sich bewährt, Long-Tail-Keywords nicht nur zu ergänzen, sondern aktiv in die Kampagnenstruktur zu integrieren. Sie ermöglichen eine präzisere Ansprache, geringere Klickpreise und oft eine höhere Conversion-Rate.

Gebotsstrategien und Smart Bidding optimal einsetzen

Rund um den Black Friday steigen nicht nur die Klickraten, sondern auch die Konkurrenz. Wer mit Smart Bidding arbeitet, sollte Google Ads frühzeitig signalisieren, dass eine Hochlastphase bevorsteht.

Das bedeutet konkret:

  • Ziel-CPA oder Ziel-ROAS rechtzeitig anpassen, z. B. um 30–50 %, um mehr Daten für die Lernphase zu generieren.
  • Mindestens 7 Tage Vorlauf einplanen, damit Smart Bidding genügend Conversion-Signale erhält – je nach Conversion-Volumen ggf. mehr.
  • Historische Daten aus dem Vorjahr analysieren, um Muster und Peak-Zeiten zu erkennen.

Tipp: Erstelle separate Kampagnen für deine Bestseller-Produkte. So kannst du Budget und Gebote gezielter steuern und die Performance isoliert auswerten.

Auch Performance Max-Kampagnen sollten im Vorfeld genau evaluiert werden: Seit der Anpassung der Kampagnenhierarchie konkurrieren sie gleichrangig mit Standard Shopping-Kampagnen. Die Entscheidung, welche Kampagne ausgespielt wird, fällt, wie immer, über den Anzeigenrang, also basierend auf Geboten, Anzeigenqualität und Nutzerrelevanz.

Wie Performance Max mit anderen Kampagnen interagiert

Laut Google kann es bei Performance Max zu Überschneidungen mit anderen Kampagnen kommen, etwa wenn sie dieselben Zielvorhaben oder Ausrichtungen nutzen. In solchen Fällen entscheidet der Anzeigenrang, nicht der Kampagnentyp, welche Anzeige ausgespielt wird.

Beispielhafte Regeln aus der Auktionslogik:

  • Genau passende Keywords in Suchkampagnen haben Vorrang vor Performance Max.
  • Wenn keine exakten Keyword-Matches vorhanden sind, entscheidet der Anzeigenrang.
  • Display- oder Shopping-Kampagnen mit identischen Ausrichtungen konkurrieren ebenfalls über den Anzeigenrang – unabhängig vom Kampagnentyp.

Performance Max ersetzt also keine bestehenden Kampagnen, sondern nimmt voll an der Auktion teil, mit potenziellen Überschneidungen. Das gilt auch für Standard Shopping, wenn beide auf dasselbe Inventar ausgerichtet sind.

Kreative Anzeigen und strukturierte Assets

Der Erfolg von Anzeigen steht und fällt mit ihrer Relevanz und Klarheit. Vor allem in der heißen Phase rund um den Black Friday sind Nutzer:innen überflutet mit Botschaften. Umso wichtiger ist es, präzise und überzeugend zu formulieren. Eine bewährte Struktur besteht aus einer starken Einleitung (z. B. „Nur heute – 30 % sparen“), einem klaren Nutzenversprechen („auf alle Bluetooth-Kopfhörer“) und einem Aufruf zum Handeln („Jetzt sichern“). Ergänzend sollten Sitelinks, Callouts, Angebots-Extensions und strukturierte Snippets gepflegt und aktuell sein. Designierte Black-Friday-Anzeigen sollten den Begriff auch irgendwo enthalten.
Neben klassischen Textanzeigen können auch Display- und Videoanzeigen gezielt eingesetzt werden. Ein A/B-Test mehrerer Anzeigenvarianten, etwa für Reichweitenziele versus Conversion-Ziele, ist besonders hilfreich, um die beste Creative-Kombination zu finden. Gerade bei Videoanzeigen ist die Kombination aus kurzen Produktdemonstrationen und Call-to-Action-Elementen wirkungsvoll.

KI im Shopping-Bereich nutzen

Im Google-Shopping-Bereich gewinnen automatisierte Empfehlungen und personalisierte Filter an Bedeutung. Damit diese Funktionen richtig greifen, braucht es einen hochwertigen Produktdatenfeed. Relevante Informationen wie Preis, Verfügbarkeit, Rabatte und Versandbedingungen müssen vollständig und aktuell vorliegen. Nur so können Systeme wie Performance Max auf dieser Basis sinnvoll arbeiten.
Google setzt zunehmend auf maschinelles Lernen, um Nutzer:innen passende Produkte anzuzeigen, etwa basierend auf Suchverhalten oder Interessen. Wer seine Datenfeeds sorgfältig pflegt und smarte Kampagnen strategisch einsetzt, schafft die Grundlage für bessere Sichtbarkeit und höhere Relevanz in der Produktausspielung.

Retargeting und Cross-Channel-Erweiterung

Gerade im Vorfeld von Black Friday lohnt sich der Aufbau von Retargeting-Listen. Nutzer:innen, die Produkte angesehen, aber nicht gekauft haben, lassen sich mit gezielten Erinnerungen und Rabattaktionen erneut ansprechen. In Kombination mit exklusiven Codes, Countdown-Bannern oder Incentives wie kostenlosem Versand entstehen starke Kaufimpulse.

Cross-Channel-Kampagnen stärken die Wirkung:

Die Kombination verschiedener Kanäle sorgt für Wiedererkennbarkeit und maximale Reichweite:

  • Mikro-Influencer:innen als vertrauenswürdige Multiplikatoren für erste Teaser
  • Social Ads zur emotionalen Aktivierung und Traffic-Steigerung
  • Google Ads für gezielte Performance – abgestimmt auf Suchintentionen
  • E-Mail-Marketing zur direkten Aktivierung vorhandener Kontakte
  • Display-Ads für visuelle Präsenz und Wiederholungseffekte

Je besser diese Maßnahmen ineinandergreifen, desto stärker ist der Effekt auf Kaufbereitschaft und Conversion Rate besonders in der heißen Phase vor dem Black Friday. Da alle diese Kampagnen sorgfältig geplant und aufeinander abgestimmt werden müssen, ist es wichtig, dass du bereits jetzt mit der Planung für den Black Friday beginnst.

Monitoring, Analyse und Datensicherung

Am Tag selbst und in den Tagen davor ist ein engmaschiges Monitoring essenziell. Mit Tools wie Google Looker Studio lassen sich wichtige KPIs wie ROAS, Conversion Rate, Klickpreise oder Budgetverlauf in Echtzeit beobachten. Wer frühzeitig Schwellenwerte definiert und Alarme einrichtet, kann flexibel reagieren, sei es durch Budgeterhöhung, Textanpassungen oder das Pausieren ineffizienter Anzeigen.

Fazit: Strategisch, datengestützt und kreativ in die Hochsaison

Der Black Friday 2025 bietet enormes Potenzial für alle, die ihre SEA-Strategie systematisch vorbereiten und datenbasiert umsetzen. Wer Long-Tail-Keywords integriert, Smart Bidding frühzeitig trainiert, Shopping-Feeds optimiert und kreative Anzeigenformate testet, sichert sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Ergänzt durch gute Landingpages, smarte Retargeting-Maßnahmen und ein sauberes Monitoring steht einem erfolgreichen Endspurt nichts im Weg.

Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert.

Quellen: Projecter, OnlineMarketingLiebe

 

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