KI ist seit Jahren ein Bestandteil von PPC: Smart Bidding, Targeting und Conversion Modelling funktionieren alle nur mit KI. Aber nicht nur Werbeplattformen wie Google Ads oder Meta Ads setzen Künstliche Intelligenz ein, um die... » weiterlesen
Du kannst dir 121WATT-Inhalte in der Google-Suche jetzt bevorzugt anzeigen lassen.
KI ist seit Jahren ein Bestandteil von PPC: Smart Bidding, Targeting und Conversion Modelling funktionieren alle nur mit KI. Aber nicht nur Werbeplattformen wie Google Ads oder Meta Ads setzen Künstliche Intelligenz ein, um die Anzeigenausspielung zu verbessern. Auch du kannst KI einsetzen, um die Performance deiner Werbeanzeigen zu verbessern und dir die Arbeit ein klein wenig einfacher zu machen.
Wir verraten dir heute 3 Wege, wie du KI im PPC-Bereich einsetzen kannst.
„Garbage in, garbage out.“ Der Output deiner KI kann nur so gut sein wie die Informationen, mit denen du sie fütterst. Deswegen solltest du dir mit deinem Prompt Mühe geben.
Behandle deinen Prompt wie ein kurzes Kampagnenbriefing. Je genauer die KI weiß, was sie erstellen soll, für wen und unter welchen Voraussetzungen, desto brauchbarer wird das Ergebnis. Folgende Angaben sollte dein PPC-Prompt enthalten:
Bei der Wettbewerbsanalyse kann dir KI viel Arbeit abnehmen. Zunächst mal musst du prinzipiell nur wissen, wer deine Wettbewerber sind. Statt Website, Produktseiten und Werbeanzeigen deiner Wettbewerber manuell zu vergleichen, kannst du Informationen zunächst sammeln und dann strukturieren und gegenüberstellen. Gerade im PPC-Marketing ist das sinnvoll, um schneller zu erkennen, wie sich andere Anbieter positionieren, welche Argumente sie in ihren Anzeigen verwenden und mit welchen USPs, Preisen und CTAs sie werben.
Nehmen wir als Beispiel Fritz Cola und vergleichen die Marke mit Coca-Cola, Pepsi, Dr. Pepper und Afri-Cola. Die KI kann öffentlich verfügbare Informationen zu diesen Marken zusammentragen und daraus beispielsweise eine Vergleichsmatrix erstellen. Interessant sind dabei unter anderem:
So bekommst du nicht nur eine Sammlung einzelner Informationen, sondern kannst die Marken nach den Kriterien vergleichen, die für deine eigene Kampagne relevant sind. Aus der Analyse lassen sich anschließend zum Beispiel Ideen für neue Anzeigentexte, bislang wenig genutzte USPs oder Möglichkeiten zur Abgrenzung vom Wettbewerb ableiten.
Beispiel-Prompt (kopiere den Prompt und ersetze den Inhalt der eckigen Klammern mit den Informationen zu deinem Case)
Analysiere die Wettbewerbsposition von [fritz-kola] im Vergleich zu [Coca-Cola, Pepsi, Dr Pepper und Afri-Cola]. Untersuche die Marken anhand ihrer öffentlich verfügbaren Websites und Produktinformationen. Vergleiche Positionierung, wichtigste Produkte, zentrale USPs, Preisniveau, Markenbotschaften und Call-to-Actions. Analysiere außerdem, welche Argumente auf den jeweiligen Produkt- und Landingpages besonders hervorgehoben werden. Stelle die Ergebnisse übersichtlich in einer Tabelle dar. Markiere Informationen, die du nicht eindeutig belegen kannst, und erfinde keine fehlenden Angaben. Leite anschließend fünf mögliche Differenzierungsansätze ab, die [fritz-kola] für Google-Ads-Anzeigen nutzen könnte.
Hier nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was uns ChatGPT für diesen Prompt ausgegeben hat. In Gänze enthält die Ausgabe 1225 Wörter, was eine wirklich tiefgründige Recherche bedeutet.
Die wohl offensichtlichste Art, KI für PPC-Marketing einzusetzen, ist, um Anzeigentexte und -Titel zu erstellen. Für responsive Suchanzeigen bei Google Ads (RSAs) bedeutet das konkret: 15 Anzeigentitel mit max. 30 Zeichen und 4 Textzeilen mit max. 90 Zeichen.
Damit die Vorschläge nicht beliebig wirken, musst du der KI neben formalen Vorgaben auch Kampagnenziel, Angebot, Keywords, Zielgruppe, Tonalität, Call-to-Action und relevante USPs mitgeben. So bekommst du in kurzer Zeit verschiedene Formulierungen für deine Anzeige. Wir empfehlen, den Vorgang mehrmals durchzuführen, damit du dir aus allen Varianten die besten Anzeigentitel und -texte heraussuchen kannst.
Tipp: Teile der KI außerdem mit, dass jedes Asset einzeln und in Kombination Sinn ergeben muss. KI-generierte Titel scheitern oft daran, das Modelle gerne auch mal ganze Sätze auf mehrere Titel verteilen
Beispiel-Prompt (kopiere den Prompt und ersetze den Inhalt der eckigen Klammern mit den Informationen zu deinem Case)
Erstelle eine Responsive Search Ad für Google Ads für [das Google-Ads-Seminar von 121WATT]. Formuliere 15 unterschiedliche Anzeigentitel mit jeweils maximal 30 Zeichen und 4 Beschreibungen mit jeweils maximal 90 Zeichen. Relevante Keywords sind [„Google Ads Seminar“, „SEA Seminar“ und „Google Ads Weiterbildung“]. Achte bei der Formulierung darauf, dass jeder Titel einzeln, aber auch in Kombination mit anderen Sinn ergeben muss. Die Anzeige richtet sich an [Online-Marketing- und PPC-Manager:innen, die ihre Google-Ads-Kenntnisse vertiefen und Kampagnen professioneller steuern möchten]. Wichtige USPs sind [die hohe Praxisnähe, erfahrene Trainer:innen aus der Praxis und direkt anwendbares Wissen für den Arbeitsalltag]. Formuliere [professionell, direkt und verständlich]. Vermeide generische Aussagen und inhaltliche Wiederholungen. Integriere passende Call-to-Actions.
Und wenn dir das nicht reicht:
Beispiel-Prompt
Bitte erstelle weitere Textvarianten, damit ich mir die für mich besten Anzeigentitel und -texte heraussuchen kann.
Du kannst diesen Ansatz anschließend weiterdenken und die KI nutzen, um mehrere Anzeigen (maximal 3) mit unterschiedlichem Fokus für die gleiche Anzeigengruppe zu erstellen.
Beispiel-Prompt (kopiere den Prompt und ersetze den Inhalt der eckigen Klammern mit den Informationen zu deinem Case)
Erstelle drei unterschiedliche Responsive Search Ads für [das Google-Ads Seminar von 121WATT]. Jede Anzeige soll aus bis zu 15 Anzeigentiteln mit maximal 30 Zeichen und 4 Beschreibungen mit maximal 90 Zeichen bestehen. Verwende für alle Anzeigen die Keywords [„Google Ads Seminar“, „SEA Seminar“ und „Google Ads Weiterbildung“] und richte dich an [Online-Marketing- und PPC-Manager:innen]. Gib jeder Anzeige einen eigenen Schwerpunkt:
Anzeige 1: Stelle [die hohe Praxisnähe des Seminars] in den Mittelpunkt.
Anzeige 2: Betone [die Expertise und Praxiserfahrung der Trainer:innen].
Anzeige 3: Fokussiere darauf, dass [das vermittelte Wissen direkt im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann].
Achte darauf, dass sich die Anzeigen in ihrer Argumentation deutlich voneinander unterscheiden. Formuliere [professionell, konkret und verständlich] und integriere jeweils passende Call-to-Actions. Vermeide austauschbare Formulierungen und inhaltliche Wiederholungen.
Top-Tipp: Mit der Browser-Extension von Claude sparst du dir sogar den manuellen Copy-Paste-Aufwand.
Im PPC scheitern Personas selten an der Idee, sondern an der Anschlussfähigkeit. Ein Profil mit Hobbys, Lieblingsserien und Wohnsituation bringt dir nichts, wenn du im Konto Segmente, Suchbegriffe und Anzeigentexte brauchst. Für deine PPC- Strategie ist eine Persona erst dann fertig, wenn sich jede Aussage in eine Einstellung oder einen Text übersetzen lässt.
Du willst eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung einer Buyer Persona mit KI? Die findest du in unserem Artikel „Erstelle Personas mit KI“.
KI verkürzt den Weg dorthin deutlich. Wichtig ist aber die Einordnung: Die KI gibt ein plausibles Profil aus Trainingswissen aus, nicht deine tatsächliche Kundschaft. Behandle die mit KI erstellen Personas als Hypothesen, die du anschließend gegen deine Kontodaten prüfst.
Starte mit dem Unternehmenskontext, also Angebot, Preisrahmen, Region und typische Kaufanlässe, und einem prompt, der auf die bezahlte Suche zugeschnitten ist:
Beispiel-Prompt (kopiere den Prompt und ersetze den Inhalt der eckigen Klammern mit den Informationen zu deinem Case)
Erstelle eine Buyer Persona für [die 121WATT] mit Fokus auf bezahlte Suche. Decke ab:
Trigger: Welche konkreten Situationen lösen die Suche nach [Digital-Marketing-Seminaren] aus?
Sprache: Mit welchen Wörtern beschreibt die Persona ihr Problem, wonach sucht sie bei Google, auch in Laienformulierungen?
Einwände: Was hält sie vor dem Klick und was von der Conversion zurück?
Entscheidungsfaktoren im Vergleich zu [Wettbewerbern].
Kennzeichne, was aus meinem Kontext stammt und was Annahme ist.
Im zweiten Schritt lässt du das Profil in Kontosprache übersetzen:
Beispiel-Prompt
Übersetze das Profil in Google Ads.
1. Welche Zielgruppensegmente passen, jeweils mit Begründung aus dem Profil: demografische Merkmale, gemeinsame Interessen, kaufbereite Segmente, benutzerdefinierte Segmente?
2. Welche kombinierten Segmente ergeben Sinn, die Suchinteresse und besuchte Websites verbinden? Begründe jede Kombination.
3. Leite aus der Sprache der Persona Suchbegriffs-Hypothesen ab, sortiert nach Problemsuche, Lösungssuche und Anbietersuche. Markiere, was aus meinem Kontext stammt und was geraten ist.
Wo diese Segmente anschließend landen, hängt vom Kampagnentyp ab: In Suchkampagnen hinterlegst du sie als „Beobachtung“, in Display- und Videokampagnen lieber auf „Ausrichtung”. Die Segmente hinterlegst du im Bereich Zielgruppen, Keywords und Inhalte > Zielgruppen > Zielgruppensegmente bearbeiten und wählst dann die Kampagne aus, für die du ein Segment einrichten willst.
Beobachtung bedeutet, dass du zwar Gebote für die jeweilige Zielgruppe individuell anpassen kannst, deine Kampagne aber nicht auf die gewählten Segmente beschränkt wird.
Ausrichtung hingegen schränkt deine Kampagne auf die ausgewählten Segmente ein und spielt nur diesen Personen die Anzeigen aus.
Mit dem Keyword Planer überprüfst du anschließend, ob die Formulierungen, die die KI deiner Persona zuschreibt, überhaupt gesucht werden und in welcher Größenordnung. Gleichzeitig prüfst du in der Google Search Console, ob Nutzer:innen organisch ebenfalls mit diesen Suchbegriffen auf deiner Website landen. Verlasse dich aber hier nicht ausschließlich auf die Daten der Tools, sondern beziehe auch Sales- und Support-Anfragen und -Gespräche mit ein. Dort findest du meist auch Aufschluss über die echte Wortwahl deiner Zielgruppe und kannst die Angaben der KI verifizieren (oder widerlegen).
Tipp: Wenn du deine Zielgruppe vor der Recherche noch nicht (genau) kanntest, solltest du viele Segmente auf „Beobachtung“ stellen, um erstmal relevante Cluster zu entdecken. Anschließend, wenn du genügend Daten hast, stellst du auf „Ausrichtung“ um.
Merke: Die KI gibt hier erste und gute Anhaltspunkte sowie einen Ausgangspunkt, kann aber die Recherche in deinen tatsächlichen Daten nicht ersetzen.
Künstliche Intelligenz kann dich bei der Kampagnenerstellung in Google Ads deutlich unterstützen, beispielsweise beim Erstellen von Zielgruppensegmenten, Anzeigentexten oder bei der Wettbewerbsanalyse. Vergiss aber nie, dass die KI rein auf gelernten, frei verfügbaren Daten basiert. Die Wahrheit und den Weg, der für deine Strategie am besten funktioniert, findest du nur in deinem Konto. Idealerweise kombinierst du KI-Recherche und Erkenntnisse aus echten Daten, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
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Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert.
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