Du willst dein E-Mail-Marketing effektiver gestalten? Du willst Leser:innen mit den zu ihnen passenden Themen ansprechen? Dann solltest du dich mit dem Thema Segmentierung auseinandersetzen. Wir helfen dir heute dabei. Was ist Segmentierung? Bei Segmentierung... » weiterlesen
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Du willst dein E-Mail-Marketing effektiver gestalten? Du willst Leser:innen mit den zu ihnen passenden Themen ansprechen? Dann solltest du dich mit dem Thema Segmentierung auseinandersetzen. Wir helfen dir heute dabei.
Bei Segmentierung teilst du die Abonnentinnen und Abonnenten deines Newsletters in verschiedene Segmente auf. Segmente sind Gruppen von Personen, die ein gemeinsames Merkmal haben. Beispielsweise:
Über jedem Segment liegen also ein oder mehrere Filter, welche die entsprechende Zielgruppe definieren.
Der Vorteil von Segmentierung ist, dass du so genau die Personen erreichst, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren (könnten) und alle anderen werden nicht mit einem für sie irrelevantem Thema gelangweilt. Dadurch verbessert sich die Performance deines Newsletters messbar, besonders in Form der Öffnungs-, Klick und Abmelderate. Außerdem geht die Spamrate zurück, da weniger Nutzer:innen eine E-Mail als Spam markieren, wenn der Inhalt für sie interessant ist.
Voraussetzung für die Segmentierung ist, dass du personenbezogene Daten von deinen Leser:innen hast. Bei den meisten E-Mail-System-Providern (ESPs) hältst du die Merkmale als Tag oder Feld an den jeweiligen Kontakten fest. Dafür musst du immer erst die Erlaubnis einholen. Ziehe hier unbedingt einen Experten oder eine Expertin zu Rate, die dir bei rechtlichen Fragen zur Seite stehen.
Bei den Kriterien unterscheiden wir zwischen expliziten und impliziten Informationen.
Grundsätzlich ist es einfacher, Informationen über tatsächliche Kundinnen und Kunden zu sammeln. Durch ihr Kaufverhalten und die Angaben, die sie beim Kauf machen müssen, liegen hier bereits viele Informationen vor. Anders als bei Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten, die noch nie bei dir eingekauft haben.
Eine Möglichkeit, Daten zu diesen Personen zu bekommen, sind Formulare. Frage spezifische Daten wie Wohnort, Geburtstag oder bestimmte Interessen bereits bei der Anmeldung zum Newsletter ab. Denke aber daran, dass diese Angaben freiwillig gemacht werden müssen und nicht an die Anmeldung gekoppelt sein dürfen. Interessentinnen und Interessenten müssen deinen Newsletter auch abonnieren können, wenn sie dir keine Informationen zu ihrer Person überlassen. Weitere Ideen sind Umfragen direkt in der E-Mail, die Leser:innen mit einem Klick beantworten können oder Gewinnspiele.
Hier zur Inspiration eine Liste von Merkmalen, nach denen du segmentieren kannst.

Das Einholen der Informationen und Anlegen der Tags ist der schwierigste Teil der Segmentierung, der viel Arbeit ist und Zeit benötigt. Die tatsächliche Segmentierung in einer Mail ist dagegen ein Kinderspiel. Glücklicherweise funktionieren die Segmentierungen bei den meisten E-Mail-Service-Providern recht ähnlich. Bei manchen erstellst du das tatsächliche Segment, speicherst es ab und wählst es anschließend für die entsprechenden Inhalte aus. Bei anderen Systemen wählst du die Filter für die Segmente direkt am Inhaltsblock aus.
Wir nutzen beispielsweise Active Campaign und so würden wir einen Block konditionieren, der nur Personen aus München ansprechen soll, die zuletzt ein SEO-Seminar gebucht haben.
Gib hier Acht, dass du die Operatoren richtig anwendest.

Diese Dinge solltest du vermeiden
🔍 Mehr über Segmentierung lernst du bei Andrevenue und OMR.
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