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Serverseitiges Tracking: Wann sich der Umstieg für deine Datenqualität wirklich lohnt

Serverseitiges Tracking ist die Antwort auf ein Problem, das jedes Analyse- und Marketingtool betrifft: Adblocker, Browserrestriktionen und Datenschutzvorgaben zerstören zunehmend deine Datenqualität in GA4, Google Ads, Meta und Co. Third-Party-Cookies werden komplett blockiert, First-Party-Cookies auf sieben Tage oder sogar 24 Stunden gekürzt, und plötzlich verlierst du die Customer Journey deiner Nutzer:innen komplett. In diesem Video zeigt dir Michaela Linhart, was serverseitiges Tracking technisch verändert, wie es sich vom clientseitigen Ansatz unterscheidet und anhand welcher Kriterien du entscheidest, welche Lösung zu dir passt.

Der Kern des Videos: Beim clientseitigen Tracking fließen die Daten direkt vom Endgerät an die Tools, und genau dieser direkte Kontakt wird durch Tracking Preventions ausgebremst. Serverseitiges Tracking schaltet einen Proxy-Server dazwischen. Die Daten werden nur einmal erhoben, am Server geprüft und angepasst, etwa durch das Kürzen der IP-Adresse, und erst dann an GA4, Google Ads und Meta weitergegeben.

Wichtig ist die datenschutzrechtliche Einordnung: Die französische Datenschutzbehörde CNIL hat 2022 festgestellt, dass Google Analytics grundsätzlich nur mit einem zwischengeschalteten Proxy-Server datenschutzkonform eingesetzt werden kann. Serverseitiges Tracking sorgt damit auch dann für Rechtssicherheit, wenn das Transatlantic Data Privacy Framework zwischen EU und USA einmal kippen sollte.

Was du in diesem Video lernst

  • Wie du verstehst, warum Tracking Preventions wie ITP, ETP und TP die Datenqualität in allen Analyse- und Marketingtools senken, nicht nur in Google Analytics.
  • Wie du nachvollziehst, was verkürzte Cookie-Laufzeiten von sieben Tagen oder 24 Stunden konkret mit deiner Wiedererkennung und deiner Attribution machen.
  • Wie du clientseitiges und serverseitiges Tracking sauber voneinander abgrenzt und erkennst, wo der Tracking-Server als Zwischenschicht ansetzt.
  • Wie du die drei Kernvorteile von serverseitigem Tracking einordnest: bessere Datenqualität, Datenschutzkonformität und Datenhoheit.
  • Wie du die realistischen Serverkosten einschätzt, von fünf Euro für einen kleinen Blog bis 50 bis 100 Euro im Monat für mittelgroße bis große Unternehmen.
  • Wie du die passende Lösung zwischen Google Cloud Run, Stape, Taggrs, Tracklution und Jentis auswählst.
  • Wie du mit drei Leitfragen zu Anforderungen, Datenschutz und Budget schnell die richtige Trackinglösung für dein Unternehmen findest.

Diese Probleme löst du mit dem Video

  • Warum tauchen in Google Analytics so viele neue Nutzer auf, obwohl es Wiederkehrer sind? Das Video erklärt, wie die auf sieben Tage verkürzte Cookie-Laufzeit die Wiedererkennung zerstört.
  • Warum werden meine Google Ads Conversions nicht richtig zugeordnet? Du siehst, warum Cookies bei Klick-IDs nur noch 24 Stunden gültig sind und spätere Käufe verloren gehen.
  • Lohnt sich der Aufwand für serverseitiges Tracking überhaupt? Michaela zeigt, für welche Fälle sich der Umstieg rechnet und warum die Antwort fast immer ja lautet.
  • Was kostet mich serverseitiges Tracking wirklich im Monat? Du bekommst konkrete Erfahrungswerte für kleine Blogs bis hin zu Black-Friday-Lastspitzen.
  • Welche Trackinglösung passt zu meinem Unternehmen? Das Video vergleicht Google Cloud Run mit europäischen Alternativen und liefert dir drei Leitfragen zur Entscheidung.

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