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Reddit war lange eine auffällig häufige Quelle in ChatGPT. Das hat sich im August angeblich verändert: Laut Daten der AI-Visibility-Plattform Promptwatch sank der Anteil von Reddit an den von ChatGPT genannten Quellen von durchschnittlich 3,8 Prozent zwischen dem 18. Juli und 7. August auf nur noch 0,5 Prozent zwischen dem 14. und 17. August. Das entspricht einem Rückgang von rund 86 Prozent.
Der mögliche Auslöser: ChatGPT scheint seit Anfang August anders im Web zu recherchieren und häufiger gezielt bestimmte Domains anzusteuern. Ob das allerdings die komplette Erklärung ist, ist offen. Promptwatch selbst bezeichnet den starken Rückgang noch als vorläufig und schließt auch Effekte der eigenen Datenerhebung nicht aus. Außerdem ist unklar, ob Reddit tatsächlich weniger in die Recherche einfließt oder lediglich seltener als sichtbare Quelle in der fertigen Antwort auftaucht.
Was heißt das für dich als Digital-Marketer:in? Reduziere GEO nicht auf einzelne Plattformen oder Quellen. Wenn du Reddit nur bespielst, um möglichst häufig in ChatGPT zitiert zu werden, setzt du auf einen sehr volatilen Mechanismus. Für Community Research, Social Listening und das Verständnis dafür, wie Nutzer:innen über Marken, Produkte und Probleme sprechen, bleibt Reddit aber weiterhin relevant.
Das größere Learning: KI-Sichtbarkeit ist dynamisch. Welche Quellen ChatGPT, Google oder Perplexity bevorzugen, kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern. Umso wichtiger ist es, deine Sichtbarkeit über verschiedene Quellen, Plattformen und eigene Inhalte hinweg aufzubauen und nicht auf einen einzelnen GEO-Hebel zu setzen.
Quelle: semrush.com

Seit dem 24. August sind ChatGPT Ads auch in Deutschland verfügbar. Und der Rollout scheint gerade Fahrt aufzunehmen: Wir bei 121WATT haben diese Woche selbst Zugriff auf den neuen Ads Manager bekommen.
Damit entsteht für Digital-Marketer:innen ein neuer Paid-Kanal an einer interessanten Stelle der Customer Journey. Menschen nutzen ChatGPT häufig nicht nur zur Unterhaltung, sondern recherchieren Produkte, vergleichen Angebote oder suchen nach konkreten Lösungen. Genau in diesen Kontexten können Anzeigen unterhalb der ChatGPT-Antwort erscheinen. OpenAI unterstützt inzwischen unter anderem CPC- und conversion-optimierte CPC-Gebote sowie eigenes Conversion Tracking über Pixel und Conversions API.
Gleichzeitig entwickelt OpenAI die Targeting-Möglichkeiten weiter. In den USA testen erste Advertiser aktuell ein Exclusion Targeting: Bestimmte Chat-Kontexte sollen sich gezielt von der Anzeigenausspielung ausschließen lassen. OpenAI hat den Test bestätigt, einen Termin für einen breiteren Rollout gibt es bislang aber nicht. Für Deutschland bedeutet das also noch nicht, dass diese Funktion bereits verfügbar ist.
Was heißt das für Digital-Marketer:innen? ChatGPT Ads werden damit zunehmend zu einem Kanal, den Performance-Marketer:innen zumindest testen sollten. Besonders spannend ist die Nähe zur konkreten Recherche- und Entscheidungsphase. Gleichzeitig befindet sich das Werbesystem noch sehr früh in seiner Entwicklung: Targeting, Brand-Safety-Kontrollen, Reporting und Optimierungsmöglichkeiten werden gerade erst ausgebaut.
Unser Take-away deshalb: früh testen, aber noch nicht wie einen etablierten Performance-Kanal behandeln. Entscheidend wird sein, welche Kampagnenziele und Zielgruppen tatsächlich funktionieren, wie sich CPC und Conversion Rates entwickeln und ob ChatGPT Ads zusätzliche Conversions liefern, statt lediglich bestehende Nachfrage aus anderen Kanälen abzufangen.
Quelle: onlinemarketing.de
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Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert.
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