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​​Google Shopping Ads: Optimiere deinen Shopping Feed und steigere ROAS

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Erschienen in Feb I 2026 | SEA
Level: Beginner

Google Shopping Ads sind das digitale Schaufenster in der Google-Suche: Bild, Preis, Shopname. Und genau deshalb klicken Nutzer:innen oft mit klarer Kaufabsicht. Für dich heißt das: weniger Überzeugungsarbeit im Anzeigentext, mehr Verantwortung im Setup. Denn bei Shopping entscheidet nicht dein Keyword-Set, sondern dein Produktdaten-Feed: Titel, Bilder, Preis, Verfügbarkeit, Versand und weitere Attribute. Passt etwas nicht, drohen Ablehnungen im Merchant Center, oder du bezahlst für Klicks, die nie konvertieren.

In diesem Artikel erklären wir dir die Grundlagen: Wie Shopping Ads funktionieren, was Standard Shopping von Performance Max unterscheidet, welche Feed-Felder wirklich Umsatz bewegen und welche Fehler Google am häufigsten abstraft.

Schlau gemacht haben wir uns unter anderem bei contentmanager.de.

Was sind Google Shopping Ads und wo tauchen sie auf?

Google Shopping Ads sind Produktanzeigen, die Google aus deinem Produktdaten-Feed baut. Statt Keyword + Anzeigentext entscheidet also vor allem, was in deinem Merchant Center steht (und ob es zu einer Suchanfrage passt). Ausgespielt werden Shopping Ads typischerweise oben in der Google-Suche, oft noch vor klassischen Textanzeigen und zusätzlich im Shopping-Tab. Je nach Setup und Kampagnentyp (Standard Shopping oder Performance Max) können deine Produkte außerdem in weiteren Google-Umfeldern landen, etwa in Discover oder im Display-Netzwerk.

Wichtig für die Praxis: Google zeigt Shopping Ads vor allem dann, wenn die Suchanfrage klar produktbezogen ist. „Buch“ ist zu allgemein, aber „Harry Potter und der Stein der Weisen gebunden“ ist ein Signal mit klarer Kaufabsicht. Genau hier liegt der Hebel: Wenn Feed und Landingpage sauber sind, kaufst du Reichweite in einem Moment, in dem Nutzer:innen bereits entscheiden wollen.

Quelle: Google

So sind Google Shopping Ads aufgebaut

Shopping Ads sind bewusst „minimalistisch“: Google will, dass Nutzer:innen in Sekunden entscheiden können, ob ein Produkt passt. Typischerweise siehst du deshalb ein Produktbild, den Produkttitel, den Preis, den Shopnamen (bzw. die Domain), oft Versand-/Lieferinfos und je nach Setup auch Bewertungen oder Hinweise wie „im Geschäft verfügbar“. Du gewinnst also nicht über kreative Texte, sondern über saubere Daten und klare Signale.

Besonders wichtig: Auch wenn Produkttitel deutlich länger sein dürfen, werden in der Ansicht oft nur die ersten Zeichen ausgespielt. Stelle die entscheidenden Merkmale also nach vorn (Marke, Produkttyp, Variante wie Größe/Farbe). Wenn mehrere Shops dasselbe Produkt anbieten (z.B Bücher, Standard-Elektronik), entscheiden am Ende häufig Preis + Versand + Vertrauen (Bewertungen, bekannte Marke, Retourenbedingungen) darüber, wer den Klick bekommt.

Quelle: Google

Wer kann und wer sollte Google Shopping Ads schalten?

Shopping Ads schalten kannst du grundsätzlich immer, wenn du physische Produkte über einen Onlineshop verkaufst und ein Google Ads Konto plus Merchant Center nutzt. Dienstleistungen, rein digitale Angebote oder Produkte, die gegen Googles Richtlinien verstoßen, fallen raus. Spannender ist die „sollte“-Frage: Shopping Ads lohnen sich besonders, wenn du vergleichbare Produkte mit klaren Attributen hast (Marke, Modell, Größe, Farbe), deine Preise wettbewerbsfähig sind und du eine solide Marge für Klickkosten mitbringst. Wenn dein Sortiment stark erklärungsbedürftig ist oder du über Beratung verkaufst, funktioniert Shopping oft trotzdem, wenn die Landingpage sehr gut geführt wird (USPs, Vertrauen, schnelle Orientierung).

Wenn du in einem knallharten Preisumfeld bist, brauchst du einen Plan, wie du dich über Versand, Bewertungen, Lieferzeit oder Bundles absetzt.

Prüfe für dich also folgende Aspekte:

  • Hast du stabile Margen, um hohe CPCs zu tragen?
  • Sind Verfügbarkeit, Preis und Versand auf der Website immer aktuell?
  • Kannst du mit Bildern und Titeln echte Unterschiede zeigen?

Wenn du hier 2–3x „ja“ sagst, bist du meist in einem guten Shopping-Setup.

Setup-Fundament: Merchant Center, Feed und Pflichtdaten

Bevor du an Kampagnen denkst, muss die Datenbasis stehen: Google Merchant Center (Produkte) + Google Ads (Ausspielung). Im Merchant Center verknüpfst du deine Website (URL bestätigen + beanspruchen), legst Versand/Retouren sauber an und richtest deinen Produktfeed ein (per Datei-Feed, Content API oder über eine Shop-Integration). Wichtig ist: Google „liest“ nicht deine Anzeigentexte, sondern deinen Feed. Pflichtfelder wie ID, Titel, Beschreibung, Link, Bildlink, Preis, Verfügbarkeit und Marke entscheiden darüber, ob Produkte überhaupt ausgespielt werden.
Wenn du es dir leichter machen willst, aktiviere im Merchant Center (wo sinnvoll) automatische Artikelaktualisierungen für Preis/Verfügbarkeit. Das ist aber nur sinnvoll, wenn deine Website diese Daten wirklich konsistent ausspielt. Ab hier gilt die Faustregel: Je sauberer und vollständiger dein Feed, desto besser kann Google matchen und desto weniger Zeit verbringst du mit Ablehnungen statt Optimierung. Wie du eine Kampagne Schritt für Schritt anlegst, kannst du im Google Guide nachlesen.

Produkttitel sind bei Shopping Ads dein wichtigster Hebel, weil sie sowohl das Matching in der Ausspielung als auch die Klickentscheidung beeinflussen. Du hast zwar viel Platz im Feed, aber in der Anzeige werden oft nur die ersten Zeichen sichtbar, vor allem mobil. Deshalb gehören die wichtigsten Merkmale nach vorn. In vielen Accounts sieht man das Gegenteil: interne Artikelbezeichnungen, Fantasienamen oder Titel, die mit „Neu!“ starten. Das hilft weder Google noch deiner Zielgruppe.

Nutze z.B. diese Namensgebung:
Marke + Produkttyp + Hauptmerkmal(e) + Variante (Größe/Farbe/Modell) + ggf. Zielgruppe
Beispiel: statt „Sneaker 2026 Limited“, schreibe „Nike Sneaker Air Jordan 1 High, Größe 44, Schwarz/Weiß“

Genauso wichtig wie der Titel deiner Anzeige ist das Produktbild. Nutzer:innen scannen, vergleichen, klicken. Google ist hier streng, und viele Ablehnungen kommen nicht aus „Marketinggründen“, sondern wegen Bildregeln.

Was in der Praxis am besten funktioniert:

  • Hohe Auflösung und saubere Ausleuchtung (keine pixeligen Freisteller).
  • Produkt eindeutig im Fokus, Hintergrund ruhig (bei vielen Kategorien ist ein neutraler Hintergrund der sichere Weg).
  • Wenn möglich: zusätzliche Bilder im Feed/Shop hinterlegen (weitere Perspektiven, Details). Google nutzt zwar primär das Hauptbild, aber auf der Produktseite brauchst du die „Beweisführung“ für den Kauf.

Bei Varianten: stelle sicher, dass das Bild zur Variante passt (Farbe/Größe/Set-Inhalt). Nichts schadet dem Vertrauen mehr, als eine andere Farbe im Warenkorb, als die, die man ausgesucht hat.
Wenn Shopping Ads „nicht laufen“, ist es oft kein Budgetproblem, sondern ein Merchant-Center-Thema. Google lehnt Produkte meist aus sehr pragmatischen Gründen ab: Daten fehlen, Daten widersprechen deiner Website oder Assets verletzen Richtlinien. Die Top-Klassiker: falsche oder unzulässige Produktbilder (z. B. Collagen, Wasserzeichen, zu viel Kontext statt Produkt), fehlende Attribute wie GTIN in relevanten Kategorien, oder Preis/Verfügbarkeit, die im Feed anders stehen als auf der Produktseite. Auch beliebt: inkonsistente URLs (Tracking-Parameter, Weiterleitungen, falsche Variante), Titel in Dauer-Großbuchstaben oder ein Shop, der mobil schlicht nicht sauber nutzbar ist. Google will, dass Nutzer:innen nach dem Klick exakt das vorfinden, was die Anzeige verspricht.

10-Minuten-Check für deine Praxis:

  • Merchant Center → Produkte → Diagnose: nach „abgelehnt“ und „eingeschränkt“ filtern.
  • Fehler anklicken und prüfen, ob es ein Feed-Problem oder Website-Problem ist.
  • Stichprobe: 5 betroffene Produkte öffnen und vergleichen: Titel, Preis, Versand, Verfügbarkeit, Variante.
  • Bilder checken: nur Produkt, gute Qualität, keine „werblichen“ Overlays.
  • Mobil prüfen: Produktseite lädt schnell, CTA sichtbar, Kaufprozess ohne Hänger.

Streuverluste senken: negative Keywords, Suchanfragen und saubere Ausschlüsse

Auch wenn Shopping Ads nicht keyword-basiert sind, steuerst du über Suchanfragen-Daten und negative Keywords, in welchem Kontext du nicht auftauchen willst. Das ist eine der schnellsten Maßnahmen, um dein Budget zu schützen und weniger irrelevante Klicks, bessere Conversion Rate und stabilerer ROAS zu erhalten. Typische Fälle: Du verkaufst „Herren-Laufschuhe“, wirst aber bei „Damen-Laufschuhe“ oder „gratis“, „gebraucht“, getriggert und zahlst für Traffic, der nie kaufen wird.

So gehst du praktisch vor:

  • Google Ads → Insights/Statistiken (je nach Kampagnentyp) → Suchbegriffe prüfen.
  • Identifiziere Suchanfragen mit hohen Klicks, aber keinen Conversions (oder extrem schlechtem ROAS).
  • Leite daraus negative Keywords ab und arbeite in Clustern: „gebraucht“, „kostenlos“, „manual“, „reparatur“, „download“ – je nachdem, was für dich unpassend ist.
  • Starte konservativ: lieber erst klare Ausschlüsse setzen und dann schärfer werden, statt ausversehen kaufbereite Anfragen auszuschließen.

Standard Shopping vs. Performance Max: Was passt zu deinem Setup?

Performance Max ist ein zielbasierter Kampagnentyp in Google Ads, bei dem du Google lediglich deine Produkte, Werbemittel (Assets) und dein Ziel (z. B. Umsatz oder Ziel-ROAS) zur Verfügung stellen musst. Auf dieser Basis entscheidet Googles Automatisierung, wo und wann deine Anzeigen ausgespielt werden, kanalübergreifend über das gesamte Google-Inventar: Suche (inkl. Shopping), YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps. Für Shopping heißt das konkret: dein Merchant-Center-Feed bleibt die Grundlage (Produkte, Preise, Verfügbarkeit), zusätzlich fütterst du P-Max mit Texten, Bildern, Logos (und idealerweise Video). Google kombiniert das dynamisch zu Ausspielungen, testet Varianten und schichtet Budget dorthin, wo die Wahrscheinlichkeit für dein Ziel am höchsten ist. P-Max ist damit keine „Shopping-Kampagne mit Extras“, sondern ein Automation-Framework, das Shopping als starken Bestandteil nutzt, aber nicht darauf begrenzt ist.

Zwischen Standard Shopping und Performance Max (P-Max) geht es weniger um „modern vs. alt“, sondern um Kontrolle vs. Automatisierung. Standard Shopping spielt primär in der Suche und im Shopping-Tab und gibt dir (je nach Setup) oft mehr Gefühl dafür, was genau passiert. P-Max bündelt Shopping mit weiteren Google-Flächen wie YouTube, Display, Discover, Gmail und optimiert kanalübergreifend auf dein Ziel (z. B. Umsatz/ROAS). Das kann Reichweite und Skalierung bringen, kann aber auch zur Blackbox werden, wenn Daten, Assets und Signale nicht sauber sind.

Wann Standard Shopping oft die bessere Wahl ist:

  • Du willst bewusst „nur“ in der Suche/Shopping starten und erst mal sauber lernen.
  • Du brauchst mehr Planbarkeit, bevor du breiter ausspielst.
  • Du willst strikter nach Produktgruppen steuern (z. B. nur Topseller pushen).

Wann P-Max oft stärker ist:

  • Du hast einen stabilen Feed, sauberes Tracking und genug Conversion-Daten.
  • Du willst zusätzliches Volumen außerhalb der klassischen Suche.
  • Du kannst gute Assets liefern (Bilder, Texte, ggf. Video) und hast klare Ziele.

Fazit:

Google Shopping Ads sind kein „Anzeigenformat“, das du einmal einschaltest und dann laufen lässt. Sie sind ein Daten- und Prozess-Thema: wenn Feed, Preise, Verfügbarkeit, Versandinfos und Landingpages konsistent sind, bekommst du Sichtbarkeit genau dann, wenn Nutzer:innen kaufbereit sind. Wenn nicht, zahlst du für Streuverluste oder kämpfst mit Ablehnungen im Merchant Center. Für die Praxis heißt das: Investiere zuerst in saubere Produktdaten, starke Produkttitel und hochwertige Produktbilder, reduziere Streuverluste über Suchanfragen-Analysen und negative Keywords und steuere dein Budget über Labels dahin, wo Marge und AOV den ROAS tragen.

Bei Performance Max gilt: Die Automatisierung ist kein Ersatz für Strategie. Du gibst Ziel, Produktselektion, Assets und Signale vor, Google übernimmt Ausspielung und Optimierung. Je klarer du segmentierst und je besser deine Daten sind, desto eher wirst du von P-Max profitieren.

Quellen:
contentmanager.de
adpoint.de
trustedshops.com

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Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert.

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