TÜV Süd ISO 9001 Zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

📞 089 416126990
Suche schließen

Pinterest Ads – So nutzt du die visuelle Suchmaschine für messbare Ergebnisse

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Erschienen in Feb I 2026 | Pinterest, SEA
Level: Beginner

Pinterest zählt mit über 500 Millionen monatlich aktiven Nutzer:innen zu den spannendsten, aber oft übersehenen Werbeplattformen. Während viele Unternehmen ihr Paid-Budget in Meta, TikTok oder YouTube investieren, bietet Pinterest eine echte Alternative mit weniger Wettbewerb, längerer Sichtbarkeit und einer Zielgruppe, die bereits in der Planungs- und Kaufphase steckt. Denn Pinterest funktioniert nicht wie ein klassisches soziales Netzwerk, sondern als visuelle Suchmaschine. Hier suchen Menschen aktiv nach Ideen und Lösungen, z. B. für Wohnräume, Hochzeiten, DIY-Projekte oder neue Produkte. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du Pinterest Ads strategisch einsetzt, welche Formate wirklich funktionieren und wie du deine Kampagnen für maximale Performance aufbaust.

Warum Pinterest Ads in deinem Kanal-Mix nicht fehlen sollten

Pinterest ist längst nicht mehr nur die Plattform für Bastelideen und Einrichtungstipps. Vielmehr hat sie sich zu einer leistungsstarken Werbeumgebung entwickelt, in der Nutzer:innen aktiv nach Produkten und Lösungen suchen. Was Pinterest dabei so besonders macht: Die Menschen kommen nicht zum Scrollen, sondern mit konkreter Absicht. Sie planen, suchen und speichern Inhalte für echte Vorhaben. Wer hier mit bezahlten Anzeigen sichtbar ist, erreicht eine Zielgruppe in einem besonders entscheidungsnahen Moment.

Dazu kommt: Die Konkurrenzsituation ist deutlich entspannter als bei Meta oder Google. Viele Unternehmen lassen Pinterest im Paid-Mix außen vor, wodurch deine Anzeigen mehr Aufmerksamkeit erhalten können, oft zu geringeren Kosten. Hinzu kommt die lange Lebensdauer von Inhalten. Während ein Facebook-Post nach wenigen Stunden verschwindet, bleiben Pins oft über Monate hinweg sichtbar und aktiv.

Pinterest eignet sich damit besonders für B2C-Marken, die visuell ansprechende Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Ob Interior, Food, DIY oder Fashion: Wer die Interessen der Pinterest-Nutzerschaft versteht und gezielt anspricht, kann mit geringem Budget starke Ergebnisse erzielen.

Pinterest ist keine Social-Media-Plattform, sondern eine visuelle Suchmaschine

Wer Pinterest richtig nutzen will, muss die Plattform verstehen. Anders als Instagram, TikTok oder Facebook zielt Pinterest nicht auf Interaktion und Unterhaltung ab, sondern auf Entdeckung und Planung. Nutzer:innen kommen mit einer konkreten Absicht: Sie wollen Ideen sammeln, Probleme lösen oder Inspiration für zukünftige Projekte finden.
Pinterest selbst bezeichnet sich daher als visuelle Suchmaschine. Der Fokus liegt auf dem Entdecken neuer Inhalte, nicht auf dem Austausch mit anderen. Und genau das macht Pinterest für Werbetreibende so wertvoll. Anzeigen werden nicht als störend empfunden, sondern fügen sich nahtlos in die Sucherfahrung ein – vorausgesetzt, sie bieten echten Mehrwert.
Hinzu kommt: Pinterest will, dass Nutzer:innen die Plattform verlassen. Während andere Netzwerke versuchen, die Verweildauer zu maximieren, verfolgt Pinterest das Gegenteil. Klicks auf externe Links sind erwünscht. Werbeanzeigen sollen Nutzer:innen gezielt auf Landingpages oder Produktseiten führen. Genau das macht Pinterest so attraktiv für performanceorientierte Kampagnen.

Was auf Pinterest funktioniert und was nicht

Nicht jedes Produkt eignet sich für Pinterest Ads. Erfolgreich sind vor allem Angebote, die sich visuell gut inszenieren lassen und zur Planung oder Inspiration beitragen. Typische Kategorien mit hoher Performance sind Interior Design, Beauty, Fashion, DIY, Food, Hochzeiten, Events oder auch Lerninhalte. Wer Produkte oder Dienstleistungen in diesen Bereichen anbietet, trifft auf eine äußerst interessierte Zielgruppe.

Wichtig ist dabei, dass dein Angebot bereits auf anderen Kanälen funktioniert. Pinterest ist kein Ort für erste Tests oder unausgereifte Ideen. Stattdessen solltest du Kampagnen mit einem klaren Angebot starten, das sich bereits bewährt hat. Nur so kannst du das volle Potenzial der Plattform nutzen.

Auch Nischenprodukte können auf Pinterest erfolgreich sein – vorausgesetzt, sie treffen ein konkretes Bedürfnis und lassen sich visuell attraktiv darstellen. Besonders gut funktionieren Angebote, die einen klaren Vorher-Nachher-Effekt zeigen oder ein Problem sichtbar lösen.

Für B2B-Anbieter gilt: Pinterest ist zwar kein klassischer B2B-Kanal, aber auch hier gibt es Potenziale. Insbesondere dann, wenn deine Produkte oder Services sich an Selbstständige, kleine Unternehmen oder Bildungseinrichtungen richten. Ein Beispiel: Online-Kurse oder digitale Tools, die im Arbeitsalltag unterstützen, können über inspirierende Anwendungsbeispiele erfolgreich beworben werden. Etwa in Form von Infografiken, Checklisten oder kurzen Tutorials.

Entscheidend ist, dass dein Angebot auf eine konkrete Fragestellung einzahlt und sich klar als Lösung positioniert. Pinterest-Nutzer:innen suchen nach Ideen mit Mehrwert. Wer das berücksichtigt, kann auch mit spezialisierten Angeboten erfolgreich sein.

Creatives, die funktionieren: Was Pinterest Ads visuell brauchen

Pinterest ist eine visuelle Plattform und das gilt besonders für Werbeanzeigen. Deine Creatives müssen in wenigen Sekunden Interesse wecken und gleichzeitig Orientierung bieten. Gute Pinterest Ads kombinieren ansprechende Gestaltung mit klarer Aussage. Dabei haben sich bestimmte Formate und Stilmittel als besonders wirkungsvoll erwiesen.

Grundsätzlich gilt: Hochformat funktioniert besser als Querformat. Der optimale Bildausschnitt liegt bei einem Seitenverhältnis von 2:3, also zum Beispiel 1000 x 1500 Pixel. Damit füllt dein Pin mehr Fläche im Feed und sticht stärker ins Auge. Auch bei Videos empfiehlt sich dieses Format, wobei kurze Clips zwischen 6 und 15 Sekunden am besten performen.

Statische Bilder mit Text-Overlay sind nach wie vor wirkungsvoll, vor allem, wenn sie eine klare Botschaft vermitteln oder ein Ergebnis zeigen. Noch mehr Aufmerksamkeit erzielen jedoch bewegte Inhalte. Stop-Motion-Videos, Vorher-Nachher-Sequenzen oder kurze Tutorials im Hochformat zählen zu den erfolgreichsten Formaten auf Pinterest.

Setze gezielt visuelle Trigger ein: Helle Farben, gut lesbare Schriften und eine klare Bildsprache erhöhen die Klickwahrscheinlichkeit. Und zeige nach Möglichkeit immer das Endergebnis oder den Nutzen deines Produkts. Pinterest-Nutzer:innen suchen Lösungen. Je konkreter deine Darstellung, desto besser.

So setzt du deine Pinterest Ads strategisch auf

Bevor du deine erste Kampagne startest, solltest du den Pinterest-Tag auf deiner Website integrieren. Ähnlich wie der Meta-Pixel erfasst dieser Tracking-Code Nutzerverhalten wie Seitenaufrufe, Warenkörbe oder Käufe. So kannst du Conversions messen, Zielgruppen für Retargeting aufbauen und dem Pinterest-Algorithmus wertvolle Signale liefern.
Pinterest empfiehlt drei grundlegende Kampagnentypen, die aufeinander aufbauen:

1. Reichweiten- oder Engagement-Kampagnen: Diese Kampagnen dienen der Sichtbarkeit. Sie bringen neue Nutzer:innen in Kontakt mit deiner Marke und eignen sich gut, um erste Signale für spätere Conversion-Kampagnen zu sammeln.

2. Conversion-Kampagnen: Hier optimierst du gezielt auf Käufe, Leads oder andere messbare Ziele. Voraussetzung ist, dass der Pinterest-Tag korrekt eingebunden und konfiguriert ist. Die Plattform nutzt diese Daten, um deine Anzeigen gezielt an Nutzer:innen mit hoher Abschlusswahrscheinlichkeit auszuspielen.

3. Retargeting-Kampagnen: Du erreichst hier Menschen, die bereits mit deinen Pins oder deiner Website interagiert haben. Pinterest bietet dafür sogenannte Actalike Audiences – ähnlich wie Lookalike Audiences bei Meta. Besonders wirkungsvoll: Zielgruppen, die bereits Pins gespeichert oder deine Website besucht haben.

Für das Targeting stellt dir Pinterest zwei Ansätze zur Verfügung: klassisches Interest Targeting und die automatisierte Option namens Performance Plus. Diese funktioniert ähnlich wie Meta Advantage+ und spielt deine Anzeige algorithmisch optimiert an passende Zielgruppen aus. Für den Start empfiehlt es sich, eine Mischung aus manueller Aussteuerung und automatischer Optimierung zu testen und die besseren Ergebnisse datenbasiert weiter auszubauen.

Text, der wirkt: Pin-Titel, Beschreibung und Call-to-Action

Der Text bei Pinterest Ads funktioniert ähnlich wie eine Meta Description bei Google, denn er entscheidet mit darüber, ob ein Pin angeklickt wird. Wichtig ist, dass du die Aufmerksamkeit in den ersten Zeilen gewinnst. Denn oft sehen Nutzer:innen nur den Titel oder die ersten Wörter der Beschreibung, bevor sie entscheiden, ob sie mehr erfahren möchten.

Der Pin-Titel sollte präzise und keywordorientiert sein. Nutze relevante Begriffe, nach denen deine Zielgruppe tatsächlich sucht. Gleichzeitig muss der Titel neugierig machen oder ein konkretes Ergebnis versprechen. Aussagen wie „5 einfache Deko-Ideen für kleine Räume“ oder „So gelingt dir das perfekte Home Office Setup“ funktionieren besonders gut.

In der Beschreibung hast du mehr Platz, um dein Angebot zu erklären. Auch hier gilt: Der erste Satz zählt. Beginne mit einem Problem oder Wunsch deiner Zielgruppe und zeige, wie dein Produkt oder Content hilft, dieses Ziel zu erreichen. Vermeide übertriebene Werbesprache, Pinterest-Nutzer:innen schätzen hilfreiche und inspirierende Inhalte.

Ein klarer Call-to-Action rundet deinen Text ab. Formulierungen wie „Jetzt entdecken“, „Anleitung sichern“ oder „Mehr erfahren“ funktionieren besonders gut, weil sie zum Handeln motivieren und gleichzeitig freundlich bleiben. Achte außerdem darauf, dass die Botschaft deines Pins zur Landingpage passt. Brüche zwischen Anzeigentext und Zielseite führen zu Absprüngen.

Budget, Laufzeit und die Langzeitwirkung von Pinterest Ads

Pinterest Ads funktionieren anders als klassische Paid-Kampagnen. Während Anzeigen auf Plattformen wie Meta oder TikTok oft nach wenigen Stunden oder Tagen an Wirkung verlieren, bleiben Pins auf Pinterest über Wochen oder sogar Monate sichtbar – selbst dann, wenn die bezahlte Kampagne bereits beendet ist. Diese verlängerte Sichtbarkeit macht Pinterest besonders effizient, wenn du langfristig denkst.

Für den Einstieg empfiehlt sich ein monatliches Testbudget von mindestens 500 bis 1.000 Euro. Wichtig ist, dass du dieses auf alle drei Kampagnentypen verteilst: Reichweite, Conversion und Retargeting. So sammelt der Algorithmus genug Daten, um deine Anzeigen sinnvoll zu optimieren. Plane mindestens zwei bis vier Wochen Laufzeit ein, bevor du erste fundierte Rückschlüsse ziehst.

Ein weiterer Budgethebel: organische Inhalte mit Werbebudget verstärken. Wenn ein Pin bereits organisch gut performt, lohnt es sich, diesen gezielt zu bewerben. Dadurch erzielst du nicht nur zusätzliche Reichweite, sondern verlängerst auch die Lebensdauer deines Contents weiter.

Nutze außerdem saisonale Trends und plane frühzeitig. Pinterest-Nutzer:innen sind deutlich früher dran als auf anderen Plattformen. Weihnachtsideen suchen viele bereits im September, Sommerdeko schon im Februar. Wer diese Vorlaufzeit in seiner Kampagnenplanung berücksichtigt, erreicht Nutzer:innen im richtigen Moment ihrer Entscheidungsphase.

Pinterest Ads als Teil deiner ganzheitlichen Marketingstrategie

Pinterest sollte kein isolierter Werbekanal sein, sondern als strategischer Baustein in deinem Paid-Media-Mix verstanden werden. Die Plattform eignet sich besonders gut für die obere und mittlere Phase der Customer Journey: Nutzer:innen entdecken hier neue Marken, sammeln Ideen und treffen Kaufentscheidungen oft schon vor dem ersten Klick. Genau darin liegt der Wert von Pinterest Ads: Sie legen die Basis für spätere Conversions, auch über andere Kanäle hinweg.

Besonders wirkungsvoll ist Pinterest in Kombination mit Instagram, E-Mail-Marketing und SEO. Du kannst erfolgreiche Instagram Reels mit wenigen Anpassungen als Video-Pins zweitverwerten oder Pinterest-Trends nutzen, um Content-Ideen für Blogartikel oder Newsletter zu entwickeln. Über deine Pinterest-Analytics erhältst du zudem wertvolle Insights zu Suchverhalten und Interessen, die du für deine gesamte Content-Strategie nutzen kannst.

Auch für Kampagnen mit saisonalem Fokus eignet sich Pinterest hervorragend. Plane deine Inhalte rechtzeitig, nutze Pinterest Trends zur Themenfindung und baue frühzeitig Reichweite auf. Kombinierst du dies mit Performance-Kampagnen und einem klaren Funnel, wird Pinterest zu einem nachhaltigen Treiber für Sichtbarkeit und Umsatz.

Pinterest Ads sind also keine Frage des Entweder-oder, sondern eine gezielte Ergänzung deines bestehenden Setups, gerade dann, wenn du visuell starke Produkte und eine planende Zielgruppe ansprichst.

Fazit: Pinterest Ads lohnen sich – wenn du sie strategisch nutzt

Pinterest ist kein Geheimtipp mehr, aber immer noch ein unterschätzter Performance-Kanal. Wer die Plattform nicht nur als Inspirationsquelle, sondern als visuelle Suchmaschine versteht, kann mit gezielten Ads genau die Nutzer:innen erreichen, die bereits aktiv nach Lösungen suchen. Dabei punktet Pinterest mit geringerer Konkurrenz, längerer Sichtbarkeit und einem Umfeld, das ideal für planungsbezogene Entscheidungen ist.
Wichtig ist eine durchdachte Strategie: passende Angebote, starke Creatives, kluges Targeting und ein realistisches Budget. In Kombination mit anderen Kanälen wird Pinterest so zu einem leistungsstarken Teil deines digitalen Marketing-Mix – besonders für B2C-Marken mit visueller Stärke und klarer Positionierung.

Quellen: socialmediaexaminer , quickframe.mountain.com  ,neilpatel 

Hat dir der Artikel gefallen? Dann lass uns gerne eine Bewertung oder einen Kommentar da.

Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert. 

Diskutiere mit uns das Thema:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert