Meta Ads werden in einigen Ländern teurer, ChatGPT entfernt sich vorerst vom Direktverkauf im Chat und Instagram erweitert Edits um neue Video Funktionen. Gleichzeitig sorgt Grokipedia als möglicher Hebel für mehr Sichtbarkeit in AI Search für Diskussionen. Vier Entwicklungen, die zeigen, wie stark sich Plattformen, Suche und digitale Vermarktung aktuell verändern.
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Meta gibt zusätzliche Standortgebühren für Anzeigen an Werbetreibende weiter. Diese sogenannten Location Fees können nach der Auslieferung der Ads auf den Werbespend aufgeschlagen werden. Betroffen sind aktuell mehrere Länder, darunter auch Österreich und Italien.
Laut aktueller Übersicht gelten derzeit folgende Aufschläge:
Meta weist außerdem darauf hin, dass sich diese Gebühren und betroffenen Länder im Zeitverlauf ändern können.
Für international laufende Kampagnen bedeutet das, dass die tatsächlichen Kosten je nach Zielland höher ausfallen können als zunächst im Media Budget geplant. Gerade bei länderübergreifenden Setups lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf Abrechnung, Margen und Performance.
Quelle: AllSocial

Ein diskutierter Ansatz im AI-SEO-Umfeld: Inhalte in Grokipedia, einer KI-generierten Online-Enzyklopädie, könnten helfen, in Antworten von Large-Language-Models aufzutauchen.
Grokipedia funktioniert ähnlich wie Wikipedia, wird jedoch von einem KI-Modell erstellt und gepflegt.
Da LLMs zunehmend öffentlich verfügbare Inhalte nutzen, könnte eine Präsenz dort die Chance erhöhen, in KI-Antworten aufzutauchen.
Das Thema ist hoch umstritten, auch weil Grokipedia aus dem Umfeld von Elon Musk beziehungsweise xAI kommt. Kritiker:innen sehen hier die Gefahr, dass Inhalte nicht nur sichtbar gemacht, sondern KI Systeme gezielt beeinflusst werden könnten. Dazu kommt, dass bei solchen Quellen schnell die Frage nach Qualität, Neutralität und Vertrauenswürdigkeit entsteht.
Die Debatte zeigt sehr gut, wie sich SEO und digitale Sichtbarkeit gerade verändern. Es geht nicht mehr nur um Rankings in klassischen Suchmaschinen, sondern zunehmend auch darum, aus welchen Quellen KI Systeme ihre Antworten ableiten.
Quelle: David Meerman Scott

OpenAI scheint sich vorerst davon zu entfernen, ChatGPT stärker als direkten Verkaufskanal zu etablieren. Statt Kaufabschlüssen direkt im Chat steht offenbar wieder stärker die beratende und unterstützende Rolle im Fokus.
ChatGPT entwickelt sich eher zum Recherche und Entscheidungshelfer als zu einer vollständigen Commerce Plattform. Nutzer:innen können sich Produkte erklären, vergleichen oder empfehlen lassen, der eigentliche Kauf findet aber weiterhin eher außerhalb des Chats statt.
Für E-Commerce und Marketing ist das ein wichtiges Signal. Sichtbarkeit in KI gestützten Empfehlungen bleibt relevant, aber der finale Conversion Punkt liegt zunächst weiter bei Shops, Marktplätzen oder anderen Plattformen.
Quelle: OnlineMarketing.de

Instagram baut seine App Edits weiter aus und ergänzt neue Funktionen für die Content-Erstellung. Dazu zählen unter anderem Freeze Frame, Voiceover und ein Teleprompter.
Mit den neuen Funktionen lassen sich Videos noch einfacher direkt in der App produzieren. Freeze Frame kann bestimmte Momente hervorheben, Voiceover vereinfacht das Nachvertonen und der Teleprompter unterstützt Creator:innen beim Sprechen in die Kamera.
Instagram entwickelt sich immer stärker zur kompletten Produktionsumgebung für Social Content. Für Teams und Creator:innen bedeutet das kürzere Workflows und mehr Möglichkeiten, Inhalte direkt auf der Plattform zu erstellen und zu veröffentlichen.
Quelle: OnlineMarketing.de
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