“Your network is your net worth.“ – Porter Gale Zu Deutsch bedeutet was soviel wie „Dein Netzwerk ist dein Vermögen.“ Und tatsächlich kannst du von einem großen Netzwerk nur profitieren. Plattformen wie LinkedIn oder Xing... » weiterlesen
“Your network is your net worth.“ – Porter Gale
Zu Deutsch bedeutet was soviel wie „Dein Netzwerk ist dein Vermögen.“ Und tatsächlich kannst du von einem großen Netzwerk nur profitieren. Plattformen wie LinkedIn oder Xing wurden extra dafür geschaffen, Menschen auf beruflicher Ebene zu verbinden und (Geschäfts-)Kontakte herzustellen. Nie war es so leicht, Business-Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. In Teil 3 unseres LinkedIn Guides für B2B möchten wir dir erklären, wie du auf LinkedIn erfolgreiches Networking betreibst. Dieses Mal legen wir die B2B-Brille ab: Die folgenden Tipps treffen für jede Person zu, die bei LinkedIn unterwegs ist und sich zum Ziel gesetzt hat, ihr (berufliches) Netzwerk zu vergrößern.
LinkedIn hat über 850 Millionen Mitglieder, mit denen du dich theoretisch vernetzen könntest. Natürlich macht nicht jeder dieser Kontakte Sinn und sind wir mal ehrlich: Niemand will mit so vielen Menschen in Kontakt stehen. Wenn du aber die richtigen Menschen findest, kannst du dir ein wertvolles Netzwerk aufbauen – egal, ob du CEO, Praktikant:in, Selbstständige:r oder Angestellte:r bist.
Für folgendes kann dir ein gut kuratiertes LinkedIn-Netzwerk dienen:
„Aber ich lerne nicht viele Leute kennen, die ich zu meinem Netzwerk hinzufügen könnte“: Auf LinkedIn ist es auch üblich, Leute zum eigenen Netzwerk hinzuzufügen, die man gar nicht persönlich kennt. Das spielt dir besonders als Berufseinsteiger:in in die Karten.
Wenn du mit LinkedIn startest, musst du nicht sofort in die Offensive gehen und 50 neue Kontakte pro Tag knüpfen, 20 Nachrichten verschicken und 5 Blogposts veröffentlichen. Fang klein an. Füge zunächst die Personen, die du persönlich kennst, zu deinem Netzwerk hinzu. Nimm dir nun einmal am Tag vor, aktiv mit den Inhalten anderer zu interagieren. So sorgst du dafür, dass auch andere Mitglieder dich sehen und sich mit dir vernetzen können. Zu Beginn ist es nicht zwingend notwendig, dass du eigene Beiträge veröffentlichst. Folgende Möglichkeiten hast du für einfache Interaktionen mit den Beiträgen anderer:
Vielleicht hast du mittlerweile festgestellt, dass du dich mit manchen Profilen direkt vernetzen kannst, anderen wiederum kannst du erstmal nur folgen. Das liegt am Status der Person. Mitgliedern, die den LinkedIn Creator Modus aktiviert haben, kannst du zunächst nur folgen. Das heißt, du siehst ihre Beiträge, aber sie deine nicht. Mit ein paar mehr Klicks kannst du dich aber auch vernetzen. Besonders für Personen mit einer großen Reichweite ist dies von Vorteil, da sie so nicht täglich unzählige Kontaktanfragen bearbeiten müssen. Wer nur ihre Beiträge sehen möchte, ist auch über die folgen-Funktion bestens bedient.
In aller Kürze: Hier haben wir die Dos & Don’ts des Netzwerkens auf LinkedIn zusammengefasst.
DO: Optimiere dein Profil
Erkläre anderen Mitgliedern, wer du bist, was du machst, welche Jobs du bisher hattest und was deine Spezialgebiete sind. Woher sollen sie sonst wissen, ob ihr Netzwerk von dir und deinen Skills profitiert?
DO: Führe die Konversation weiter
Viele legen die Konversation mit einem neuen Kontakt nach dem Vernetzen auf Eis, schließlich sind sie nun connected. Das ist der falsche Ansatz. Siehst du wirklich Mehrwert in einer Verbindung, solltest du auch nach dem Erstkontakt interessiert bleiben. Suche dir einen interessanten Punkt aus dem Profil heraus und stelle Fragen dazu. Das zeigt, dass du wirklich interessiert bist. Das mag viel Zeit kosten, wird sich jedoch am Ende lohnen.
DO: Zeige deine Persönlichkeit
Einige User:innen sind der Auffassung, dass es sich bei LinkedIn um eine B2B-Business-Plattform handelt, auf der Persönlichkeit und Gefühle fehl am Platz sind. Dem ist aber nicht so und selbst wenn: Auch Personen im B2B-Business sind nur Menschen, haben Gefühle und Emotionen und treffen ihre Entscheidungen nicht ausschließlich auf Basis rationaler Gedankengänge. Persönlichkeit und Humor sind auch bei LinkedIn angebracht. In deinen Posts darfst du deine Persönlichkeit ruhig zeigen.
DON’T: Generische Nachrichten verschicken
Wenn du Kontaktanfragen verschickst, solltest du davon absehen, generische Nachrichten zu verschicken. Du hast viele Möglichkeiten, dich über Personen zu informieren, bevor du sie kontaktierst. Nutze diese Möglichkeiten und verfassen persönliche Nachrichten.
DON’T: Spamme Leute nicht zu
Keine Antwort ist auch eine Antwort: Wenn Personen nicht auf deine Anfragen reagieren, solltest du es sein lassen und nicht vehement weitere Anfragen schicken. Zudem solltest du davon absehen, Sammelnachrichten an alle deine Kontakte zu verschicken. Das kommt nicht gut an. The Key to Success beim Networking ist Personalisierung. Zudem ziehen direkte Vertriebs-Nachrichten (Kaltakquise) meistens nicht.
Zu guter Letzt: Sei wählerisch! Nicht jede Person, die dir eine Kontaktanfrage sendet, muss ein guter Kontakt für dich sein. Wir empfehlen, nur relevante Kontakte in dein Netzwerk zu lassen. Genauso solltest du nur dann Kontaktanfragen stellen, wenn jemand wirklich in dein Netzwerk passt. Auch hier gilt die Devise: Qualität statt Quantität.
Quellen: micestens-digital.de, pr-blogger.de, linkedin.com, expandi.io, novoresume.com, dripify.io
Dein Feedback hilft uns, unsere Inhalte noch besser zu machen.