Du arbeitest im Content-Bereich und kommst häufig in Zeitnot, wenn es um die Erstellung von Inhalten für deinen Blog, Social Media oder andere Kanäle geht? Oder aber dir gehen langsam die Ideen aus? Falls das... » weiterlesen
Du arbeitest im Content-Bereich und kommst häufig in Zeitnot, wenn es um die Erstellung von Inhalten für deinen Blog, Social Media oder andere Kanäle geht? Oder aber dir gehen langsam die Ideen aus? Falls das Thema Content Curation neu für dich ist, könnten wir die Lösung für dich haben.
Im folgenden Artikel erklären wir dir, wie du fremde Inhalte für dich nutzen kannst und damit nicht nur dir, sondern auch deiner Community und sogar der Erstellerin oder dem Ersteller einen Gefallen tust. Interessiert? Dann bleib dran! Grundlage sind diese Artikel von semrush und njoy-online-marketing.
Lediglich eigene Inhalte auf seinen Plattformen zu verbreiten, reicht häufig nicht aus, um das Informationsbedürfnis von Nutzer:innen zu befriedigen. Bei der Content Curation suchst du nach aktuellen, interessanten und relevanten Informationen und Beiträgen von anderen Quellen. Du bereitest diese auf und teilst sie anschließend auf deinen eigenen Kanälen, z. B. deinem Blog, Newsletter oder Social-Media-Plattformen. Dadurch schaffst du deinen Nutzer:innen zusätzlichen Mehrwert und erhöhst die Breite und Tiefe deines Content-Repertoires. Deine Kanäle werden durch die höhere Fülle an verschiedenen Informationen für eine größere Anzahl von Nutzer:innen interessant. Hierbei darfst du fremde Inhalte selbstverständlich nicht einfach als deine eigenen ausgeben, sondern musst auf eine entsprechende Kennzeichnung bzw. Verlinkung achten.
Neben den oben genannten Vorteilen wie Zeitersparnis und Erhöhung deiner Sichtbarkeit, bringt dir Content Curation weitere Vorteile. Da du relevante Themen umfassender abdeckst und den Informationsgehalt mit fremden Inhalten ergänzt, stärkst du deine Reputation als Expert:in. Teilst du z. B. neueste Studienergebnisse, Reports oder Trendanalysen von seriösen Quellen, beweist du Überblick und Aktualität. Da du dich sowieso laufend über Neuerungen in deinem Fachgebiet informierst, sollte die Recherche keinen großen Mehraufwand darstellen. Gleichzeitig wird der Traffic auf deinen Kanälen erhöht, da sich Nutzer:innen umfassender informieren können, was wiederum die durchschnittliche Verweildauer steigern kann. Sie sparen sich Zeit und Aufwand, weil sie alle relevanten Informationen gesammelt an einem Ort finden und sich nicht mühsam alles selbst zusammensuchen müssen. Content Curation kann dir außerdem helfen, für mehr Keywords zu ranken.
Wenn du Content Curation korrekt umsetzt, tust du tatsächlich nicht nur dir und deiner Community, sondern auch dem eigentlichen Ersteller bzw. Erstellerin der Inhalte einen Gefallen. Durch korrekte Verlinkung der Originalquelle erhöhst du die Anzahl seiner/ihrer Backlinks, was sich positiv auf deine SEO auswirkt. Gleichzeitig landen deine Leser:innen ggf. auch bei ihnen auf der Website und sie erhalten neue Abonnent:innen. Da du vermeiden willst, dass sich potenzielle Kund:innen evtl. umentscheiden, nenne besser keine direkte Konkurrenz.
Verweist du auf Inhalte von anderen und förderst sie dadurch, steigt zuletzt auch die Wahrscheinlichkeit, dass andere dich im Gegenzug verlinken.
Du kannst bei der Content Curation verschiedene Strategien anwenden. Jede davon liefert einen anderen Mehrwert und es empfiehlt sich deshalb, einen Mix davon anzuwenden:
Bei den Inhaltsformaten ist Diversität ebenso vorteilhaft. Nutze also nicht nur Artikel oder Blogbeiträge, sondern auch Videos, Social Media Beiträge, Infografiken, Memes oder Podcasts für die Kuratierung.
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Wie oben erwähnt, musst du bei Content Curation unbedingt darauf achten, die Urheberrechte anderer nicht zu verletzen. Verlinke deshalb am besten immer die Originalquelle so, dass sie für den Leser oder die Leserin gut ersichtlich ist. Das gilt für Texte genauso wie für Bilder oder Videos.
Social Media Beiträge sind meist kurz. Wenn du sie in der gleichen Plattform repostest, wird der Bezug zum Ursprungs-Account automatisch ersichtlich. Möchtest du längere Inhalte wie Blogbeiträge oder Studien kuratieren, schreibe die Texte auf jeden Fall um bzw. mache direkte Zitate zusätzlich erkennbar (hier solltest du es mit der Anzahl jedoch nicht übertreiben). Ebenso darfst du keine fremden E-Books oder Whitepaper hochladen, sondern lediglich auf die ursprüngliche Download-Quelle verlinken. Generell gilt: Solltest du dir unsicher sein, frage lieber einmal zu viel beim Urheber oder der Urheberin nach!
Wenn wir Beispiele für Social Media Posts in unserem Blogartikel teilen, fügen wir diese über „Embed Link” direkt ein. Sollte der Inhalt auf dem Account z. B. aus rechtlichen Gründen später heruntergenommen werden, so würde er automatisch auch auf unserer Seite verschwinden.
Natürlich solltest du fremde Inhalte auch nur teilen, wenn du hinter den Aussagen stehst und diese gesellschaftlich/politisch unbedenklich sind! Wird der Verfasser oder die Verfasserin strafrechtlich belangt und du hast seine Inhalte geteilt, könnte das ggf. auch für dich negative Konsequenzen haben. Beim Teilen von Zahlen z. B. aus Analysen, Reports etc. solltest du sicher sein, dass der Herausgeber seriös ist und Statistiken Hand und Fuß haben.
Du möchtest ab sofort mit Content Curation starten? Wir zeigen dir, wie du vorgehen kannst.
Deine Content-Curation-Strategie sollte Teil deiner allg. Content-Strategie sein und mit ihr Hand-in-Hand gehen bzw. sie ergänzen. Ziel sollte nicht sein, einfach nur mehr Content zu produzieren, sondern mit den Inhalten einen konkreten Zweck zu erzielen.
Beispiele:
Um die richtigen Ziele zu finden und deine Zielgruppe abzuholen, musst du wissen, was diese schätzt. Dafür ist es wichtig, dass du ihre Interessen, Lebensumstände, Ziele und Probleme kennst. Beginne z. B. mit der Analyse von demografischen Daten oder führe stichprobenartige Umfragen durch.
Als nächstes geht es darum, passende Quellen zu finden, auf die du bei der Kuratierung von Inhalten immer wieder zurückgreifen kannst. Hierfür kannst du z. B. nach angesehenen Websites oder Publishern von anerkannten Studien aus deiner Branche suchen und deren Inhalte verfolgen. Genauso kann es sinnvoll sein, Brancheninfluencer:innen auf Social Media oder relevanten Newslettern zu folgen, um schnell Kenntnis über neue Trends zu erlangen und Inhalte dazu zu kuratieren. Achte hier darauf, welche Beiträge und Inhalte besonders gut bei der Zielgruppe ankommen.
Hast du genug vertrauenswürdige und relevante Quellen gefunden, solltest du die dort veröffentlichten Themen nun regelmäßig screenen. Wir nutzen das Tool “Feedly”, um relevante und interessante Blogs zu sammeln und sie im Auge zu behalten. Werden dort neue Beiträge veröffentlicht, erhalten wir eine automatische Benachrichtigung. In regelmäßigen Abständen checken wir diese und wählen relevante Inhalte aus, die wir euch im nächsten Newsletter präsentieren möchten. Danach wird gebrainstormt, wie wir über den Artikel hinaus zusätzlichen Mehrwert schaffen können, z. B. über zusätzliche Recherchearbeit oder indem wir unsere eigenen Referent:innen zu den Themen befragen. Achte bei der Auswahl deiner Inhalte unbedingt auf Aktualität und stelle sicher, dass du dich nicht auf veralteten Content beziehst. Überprüfe das im Zweifel immer noch einmal mithilfe einer zweiten oder dritten Quelle.
Weitere Tipps zur Themenrecherche von unserer Content Marketing Expertin Sarah-Yasmin Hennessen:
„Für die wichtigsten Themen aus deiner Branche (bzw. der deiner Zielgruppe) solltest du dir Google Alerts einrichten. Hier wirst du dann automatisch benachrichtig, wenn neuer Content erscheint. Wenn du mal etwas abseits deiner üblichen Keywords recherchierst (und keine Alerts angelegt hast), dann schalte in deinen Suchergebnissen bei Google auf das „News-Tab“ oder auf die Google-Bildersuche um. Spiele ebenso mit den Suchfiltern bei Google. So kannst du dir zum Beispiel nur Ergebnisse ausgeben lassen, die in der letzten Woche veröffentlicht wurden.“
Natürlich eignen sich auch User-generierte Inhalte für Content Curation. Behalte also deine Marken-Erwähnungen im Auge, ebenso Kundenrezensionen auf Google oder Facebook.
Dem Teilen deiner kuratierten Inhalte sollte nun nichts mehr im Weg stehen. Wie hoffentlich schon deutlich geworden ist, solltest du andere Beiträge nicht einfach kommentarlos reposten, sondern durch eigenen Mehrwert ergänzen. Du solltest die Inhalte also zumindest kurz erläutern, einordnen oder bewerten, um deinen eigenen Input dazuzugeben. Auch die Art, wie du fremde Inhalte präsentierst, bleibt dir offen und sollte dem Ton deines Unternehmens entsprechen, damit du eine Verbindung zu deinem Publikum aufbauen kannst.
Genauso gilt: Qualität über Quantität! Konzentriere dich auf hochwertige Inhalte, die wirklich relevant und nützlich für deine Zielgruppe sind. Je nach Kanal können unterschiedliche Formen von Content Curation besser funktionieren.
Hier ein paar Ideen:
Inhaltskuration für Blog/Newsletter:
Inhaltskuration für Social Media:
Gerade zu Beginn solltest du die Performance deiner Inhalte tracken, um deine Strategie Stück für Stück zu optimieren. Definiere dafür die für dich wichtigsten KPI’s, die du nachhalten möchtest. So kannst du überprüfen, ob du durch deine kuratierten Inhalte deine Ziele erreichst. Die Engagement-Rate, Conversion-Rate oder Click-Trough-Rate sind gute Indikatoren dafür, ob Inhalte funktionieren und für deine Zielgruppe relevant sind. Experimentiere mit dem Verhältnis eigener und kuratierter Inhalte und beobachte, wie deine Zielgruppe reagiert. So findest du deine ideale Balance.
Quellen:
semrush.com, njoy-online-marketing.de, kerstin-hoffmann.de, advidera.com, www.flockler.com
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