Make ist eine No-Code-/Low-Code-Plattform zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Über einen visuellen Workflow-Editor lassen sich verschiedene Anwendungen und Dienste miteinander verbinden – von CRM- und Marketing-Tools bis hin zu Cloud-Speichern oder KI-Modellen.
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Künstliche Intelligenz entfaltet ihren größten Nutzen selten isoliert, sondern dort, wo sie Teil funktionierender Prozesse ist. Automatisierungsplattformen wie Make versprechen genau das: Systeme verbinden, Abläufe automatisieren und KI sinnvoll integrieren.
Doch wie gut funktioniert das in der Praxis und welche Rolle spielt dabei digitale Souveränität? Dieser Tool-Check zeigt, was Make wirklich kann, wo die Grenzen liegen und für wen sich der Einsatz lohnt.
Make ist eine No-Code-/Low-Code-Plattform zur Automatisierung von Geschäftsprozessen. Über einen visuellen Workflow-Editor lassen sich verschiedene Anwendungen und Dienste miteinander verbinden – von CRM- und Marketing-Tools bis hin zu Cloud-Speichern oder KI-Modellen.
Neben klassischen Integrationen unterstützt Make auch KI-Anwendungen und sogenannte AI Agents. Dadurch lassen sich beispielsweise Inhalte automatisch erstellen, Daten analysieren oder Entscheidungen innerhalb eines Workflows vorbereiten. Laut Hersteller verbindet Make mehr als 2.000 Apps und wird von über 500.000 Organisationen weltweit genutzt.
Make kombiniert einen visuellen Workflow-Editor mit einer großen Auswahl an Integrationen und KI-Funktionen. Dadurch lassen sich sowohl einfache Automatisierungen als auch komplexe Unternehmensprozesse ohne umfangreiche Programmierkenntnisse umsetzen.
Ein typischer Workflow im Marketing könnte folgendermaßen aussehen:
Ein Interessent lädt ein Whitepaper herunter. Make übernimmt die Formulardaten automatisch, ergänzt sie mit Informationen aus dem CRM und übergibt sie an ein Sprachmodell, das den Lead bewertet. Anschließend wird der Kontakt im CRM angelegt, dem Vertrieb zugewiesen und automatisch eine personalisierte Follow-up-E-Mail versendet.
Ohne Automatisierung müssten diese Schritte manuell in mehreren Anwendungen durchgeführt werden.
Viele Automatisierungsplattformen stammen aus den USA. Make wurde ursprünglich in Europa entwickelt und hat seine Wurzeln in Tschechien. Heute gehört das Unternehmen zur Celonis-Gruppe mit Hauptsitz in Deutschland.
Ein wichtiger Aspekt für Unternehmen ist der Umgang mit ihren Daten. Make bietet die Möglichkeit, beim Anlegen einer Organisation eine Datenregion auszuwählen. Zur Verfügung stehen derzeit eine Region in der Europäischen Union sowie eine Region in den USA. Die gewählte Region bestimmt, wo Organisationsdaten gespeichert und verarbeitet werden. Laut Make kann diese Auswahl nachträglich nicht geändert werden.
Für Unternehmen, die Wert auf digitale Souveränität legen, ist die EU-Datenregion ein klarer Vorteil. Gleichzeitig bedeutet sie nicht automatisch vollständige Datensouveränität. In vielen Automatisierungen werden weitere Dienste eingebunden, beispielsweise CRM-Systeme, Cloud-Speicher oder KI-Modelle. Deren Datenschutz- und Datenverarbeitungsregeln gelten ebenfalls und sollten bei der Planung berücksichtigt werden.
Entscheidend ist deshalb nicht nur die Plattform selbst, sondern die gesamte Prozesskette. Make schafft mit der Möglichkeit einer EU-Datenregion eine gute Grundlage. Wie souverän ein Workflow tatsächlich ist, hängt jedoch davon ab, welche weiteren Anwendungen integriert werden und wie die Daten zwischen ihnen verarbeitet werden.
Der Vergleich mit Plattformen wie Zapier ist weniger eine Frage der Funktionsvielfalt als der strategischen Ausrichtung.
Make bietet einen sehr großen Funktionsumfang. Genau darin liegt aber auch eine Herausforderung. Mit zunehmender Komplexität werden Workflows schwieriger zu warten und Fehler lassen sich nicht immer sofort nachvollziehen. Unternehmen sollten deshalb Prozesse sauber dokumentieren und Automatisierungen regelmäßig überprüfen.
Auch die Kosten können mit steigender Anzahl von Ausführungen oder komplexeren Szenarien wachsen. Vor einer unternehmensweiten Einführung empfiehlt sich daher eine realistische Planung der erwarteten Nutzung.
Aus Sicht der digitalen Souveränität gilt außerdem: Make selbst bietet eine EU-Datenregion an. Werden innerhalb eines Workflows jedoch US-amerikanische KI-Modelle oder andere Cloud-Dienste eingebunden, gelten zusätzlich deren Datenschutz- und Compliance-Regelungen. Die Souveränität eines Workflows hängt deshalb immer von der gesamten Systemlandschaft ab.
Make gehört zu den leistungsfähigsten No-Code-Plattformen für Automatisierung und KI-gestützte Workflows. Besonders Unternehmen, die verschiedene Anwendungen miteinander verbinden und wiederkehrende Prozesse automatisieren möchten, finden hier eine flexible Lösung.
Make ist die richtige Wahl, wenn Unternehmen komplexe Workflows aufbauen, KI in bestehende Prozesse integrieren und dabei eine Plattform mit europäischen Wurzeln einsetzen möchten.
Make ist weniger geeignet, wenn ausschließlich sehr einfache Automatisierungen benötigt werden oder keine Ressourcen für die Pflege umfangreicher Workflows vorhanden sind.
Worauf Unternehmen achten sollten: Digitale Souveränität endet nicht bei der Wahl der Plattform. Entscheidend ist auch, welche Drittanbieter, Cloud-Dienste und KI-Modelle in die Automatisierungen eingebunden werden und wie die Datenflüsse gestaltet sind.
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Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert.
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