Du möchtest in Facebook Ads investieren und stellst dir die Frage nach dem passenden Budget? Wenn du dann nur mit der Antwort „es kommt drauf an” abgespeist wirst, ist das nicht hilfreich für dein Vorankommen.... » weiterlesen
Du möchtest in Facebook Ads investieren und stellst dir die Frage nach dem passenden Budget? Wenn du dann nur mit der Antwort „es kommt drauf an” abgespeist wirst, ist das nicht hilfreich für dein Vorankommen. Wir schauen uns aus diesem Grund heute an,
welche Faktoren du berücksichtigen solltest, um dein Budget zu bestimmen. Spoiler: Als Grundlage nutzen wir den Artikel von Hootsuite. Wir haben auch unseren Geschäftsführer und Online-Marketing-Pro Dr. Christoph Röck nach seiner Meinung zum Thema Benchmarks befragt.
Du bist auf der Suche nach konkreten Benchmarks? Bei Hootsuite findest du sie aufgedröselt in Wochentage oder Stunden. Du kannst sie als Anhaltspunkt für deine Berechnungen verwenden. Wir möchten dir aber davon abraten, sie als ultimative Wahrheit anzusehen und dich stattdessen kritisch mit solchen konkreten Werten auseinanderzusetzen. Warum? Das erklärt die 121WATT-Geschäftsführer und Marktforschungs-Experte Dr. Christoph Röck.
“Benchmarks sind mit Vorsicht zu genießen und können aus meiner Sicht auch problematisch sein. Folgende Punkte reduzieren zum Teil stark die Aussagekraft und den Nutzen von Benchmarks: Die Zusammensetzung des Benchmarks kann sehr heterogen sein. Zum Beispiel „Education“: Hier werden häufig Weiterbildungsanbieter, E-Learning-Anbieter, Hochschulen, Schulen und Volkshochschulen zusammengefasst, alle mit sehr unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Häufig ist auch nicht klar, wie die Kennzahlen des Benchmarks zustande kommen. Wenn z. B. eine Aussage über die durchschnittliche Conversionrate einer Branche getroffen wird, kann es sein, dass innerhalb des Benchmarks reine Informationsanfragen mit konkreten Käufen vermischt werden. Die Conversionrate kann zudem auch von der Klickrate abhängig sein und diese wiederum vom Werbemotiv. D.h. hohe Klickraten können zu niedrigen Conversionrates führen und den Benchmark nach unten ziehen und umgekehrt. Viele E-Commerce-Geschäfte kennen das aus dem Bereich der Bademode. Bikinis werden einfach häufig geklickt und im Anschluss wenig gekauft, insbesondere, wenn kein Targeting auf das passende Geschlecht erfolgt 😉 . Auch das beeinflusst wiederum Benchmarks. Es ist selten klar, auf welcher Basis der Durchschnitt gebildet wird. Ist er gewichtet mit der Größe des einfließenden Unternehmens oder einfach ein Durchschnitt über alle teilnehmenden Unternehmen. Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es innerhalb von Benchmarks riesige Unterschiede geben kann und ein Durchschnitt kein Best-Practice ist. Der Median (der häufigste Wert) wird auch selten parallel dargestellt.
Meiner Ansicht nach sollten wir uns deshalb auf interne Benchmarks konzentrieren. Der Vorteil gegenüber externen Benchmarks: Wir haben eine hohe Transparenz darüber, wie die Daten zustande gekommen sind. Beispiel: Nimm den besten Wert innerhalb deines Unternehmens und versuche, diesen mit neuen Ansätzen zu schlagen.”
💡 Weiterführende Informationen zum Thema sowie einen Einblick in Benchmarks findest du im Artikel von Hootsuite.
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