Du hast mehrere Stunden Arbeit in die Recherche von relevanten Inhalten gesteckt.
Du hast mit großer Sorgfalt Content für deine Leser:innen erstellt.
Du hast Betreffzeile sowie Preheader etliche Male mit ChatGPT in die Iteration gesteckt.
Alles, um deinen fertigen Newsletter anschließend an 137 Personen zu verschicken?
Bei einer optimistischen Öffnungsrate von 30 % haben somit gerade mal 41 Leute deine E-Mail geöffnet.
Klar, jeder einzelne Leser und jede einzelne Leserin ist wichtig und irgendwo muss jeder anfangen. Aber damit sich deine Arbeit wirklich auszahlt, solltest du nicht nur in gute Inhalte investieren, sondern auch in die Generierung neuer Abonnentinnen und Abonnenten. Du musst potenzielle Leser:innen davon überzeugen, dir ihre E-Mail-Adressen zu geben und dir erlauben, sie zu kontaktieren. Dazu braucht es eine durchdachte Strategie.
Die E-Mail-Marketing-Agentur Saphiron hat ein Framework entwickelt, das dir dabei hilft, das Volumen der Adressgenerierung zu steigern. Die „5 Levels of Subscription“ beschreiben, wie du Schritt für Schritt vorgehen kannst, um mehr Abonnentinnen und Abonnenten für deinen Newsletter zu gewinnen.
Wir möchten dir die fünf Level heute in Kürze vorstellen und dir erklären, wie du das Framework anwenden kannst.
Dein Newsletter braucht Sichtbarkeit. Ziel auf diesem Level ist es, möglichst viele Personen zum Anmeldeformular deines Newsletters zu lenken. Du solltest die Möglichkeit zur Anmeldung nicht irgendwo im Footer deiner Website verstecken, sondern an verschiedenen Stellen präsent darauf hinweisen. Folgende Maßnahmen eignen sich, um auf deinen Newsletter aufmerksam zu machen:
Kostenfreie Optionen (z. B. auf deiner Website) kannst du direkt umsetzen. Bezahlte Maßnahmen setzt du dann um, wenn du sicher bist, dass deine Zielgruppen das entsprechende Medium (z. B. Google Ads oder Social Ads) wirklich nutzen.
Finde heraus, welche Themen deine Zielgruppen interessieren und überlege dir, wie du diese auf der Anmeldeseite herausarbeiten kannst. Das Stichwort hier lautet „Vorteilskommunikation“. Erkläre zukünftigen Abonnentinnen und Abonnenten, in welcher Form sie profitieren, wenn sie deinen Newsletter abonnieren. Ein einfaches „bleibe auf dem Laufenden“ reicht hier leider nicht mehr. Gute Benefits sprechen die Sorgen, Fragen und Wünsche deiner Zielgruppen an und versprechen ihnen Lösungen für ihre Probleme.
Zusätzlich kannst du Incentives wie Rabattcodes, E-Paper oder Checklisten anbieten, um die Anmeldung zum Newsletter attraktiver zu machen.
Hier einige Beispiele:
Top-Tipp von Saphiron: Spiele die Opt-in-Elemente dynamisch aus und passe sie an die Umgebung an, in der User:innen sie vorfinden. Befindet sich eine Person beispielsweise auf der Kategorieseite für Schuhe, könnte der ausschlaggebende USP sein: „Erhalte monatlich die heißesten Schuhtrends direkt aus Mailand.“ Auf einer Seite für Online-Webinare zum Thema Webdesign könnte der USP-Lauten „Bock auf mehr Design-Skills? Abonniere unseren Newsletter und verpasse kein Webinar mehr.“
User:innen müssen genau wissen, um was es auf der Anmeldeseite geht und was sie zu tun haben. Halte eine klare visuelle Strategie ein, um die Augen und Gedanken des Users bzw. der Userin gezielt zu lenken. Befolge die gängigen Design- und UX-Regeln. Stelle den Titel der Seite am größten dar, platziere dann einen Sub-Header der genauer erklärt, dass es hier etwas zu abonnieren gibt, gefolgt von einer geordneten Vorteilskommunikation (im besten Fall mit passenden Icons). Es folgten das Anmeldeformular und der Button. Werbebanner oder andere Design-Elemente, welche die Nutzenden ablenken, haben auf der Anmeldeseite nichts verloren.
Nutze verbale oder visuelle Verstärker, um die Anmeldung zum Newsletter noch attraktiver zu machen. Das gelingt dir beispielsweise durch bildhafte Sprache oder das Ansprechen von Behaviour Patterns. Wir haben die Beispiele von oben nochmal optimiert:
Gestalte den Anmeldeprozess so einfach wie möglich und baue keine unnötigen Schritte ein. Jeder zusätzliche Klick erhöht die Barriere für Nutzende, sich zum Newsletter anzumelden. Frage außerdem nicht zu viele Informationen ab (rechtlich gesehen darfst du sowieso nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld kennzeichnen).
Um den Double-Opt-In-Prozess kommst du nicht herum: Dieser ist rechtlich verpflichtend. Dennoch kannst du auch diesen einfach und übersichtlich gestalten, beispielsweise mit einer durchdachten Opt-in-E-Mail.
Umfangreiche Beschreibungen zu den einzelnen Ebenen findest du im CRM Blog. Dort findest du ebenfalls Praxisbeispiele für die einzelnen Stufen.
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