Es ist DIE Nachricht, welche die ganze Online-Welt diese Woche bewegt: Universal Analytics wird abgeschaltet. Ab dem 1. Juli 2023 werden keine neuen Daten mehr in deine UA-Properties einlaufen. Für Google Analytics 360 ist der... » weiterlesen
Es ist DIE Nachricht, welche die ganze Online-Welt diese Woche bewegt: Universal Analytics wird abgeschaltet. Ab dem 1. Juli 2023 werden keine neuen Daten mehr in deine UA-Properties einlaufen. Für Google Analytics 360 ist der Stichtag der 1. Oktober 2023. Die offizielle Bekanntmachung von Google findest du hier.
Zwei Fragen: How and Why?
Der Wegfall von Universal Analytics macht Platz für Google Analytics 4. Laut dem Unternehmen wurde Universal Analytics dazu entwickelt, Desktop-Daten zu analysieren. Das UA-Datenmodell basiert auf einzelnen Sitzungen und ist auf Cookie-Daten angewiesen. Diese Methoden sind allerdings überholt. Genauso, wie sich das Internet weiterentwickle, müssten sich auch die Tracking-Methoden weiterentwickeln. Kurzum: Universal Analytics ist nicht mehr zeitgemäß.
Die Lösung heißt Google Analytics 4. Die neue Version von Google Analytics liefert ein neues Datenmodell basierend auf Events und fortgeschrittene Tracking-Möglichkeiten. Außerdem funktioniert GA4 im Einklang mit unserem heutigen Verständnis von Privatsphäre, etwa werden keine IP-Adressen mehr gespeichert. Glaubt man Google, so bietet GA4 seinen Kundinnen und Kunden einen exzellenten Schutz der Privatsphäre und die volle Kontrolle über die eigenen Daten.
Was muss ich jetzt tun?
Um die Implementierung eines neuen Analyse-Tools wirst du nicht drum herumkommen. Ob das Google Analytics 4 ist, oder eine Alternative wie beispielsweise Matomo, bleibt dir überlassen. Im besten Fall implementierst du das neue Tool so schnell es geht. So kannst du noch ausreichend historische Daten sammeln, um ab 1. Juli 2023 möglichst valide Daten zu haben.
Wir haben unseren Analytics-Experten Alexander Holl nach seiner Reaktion auf die Nachricht befragt: 
Universal Analytics wird abgeschaltet! Das waren echt große News letzte Woche. Das wird eine große Welle zum Thema Webanalyse werden. Für viele Unternehmen ist Google Analytics das zentrale Webanalyse-Tool für das Reporting. Wie gut funktionieren meine Kampagnen? Was sind meine wichtigsten Digital-Marketing-Kanäle? Was sind die wichtigsten Landeseiten oder wie bewerte ich meinen digitalen Geschäftserfolg? Das waren ja alle diese Fragestellungen, die wir über das alte Universal Analytics beantwortet bekommen haben. Und jetzt? Jetzt ist vielleicht der richtige Zeitpunkt dafür, die eigene Analytics-Strategie neu zu denken. Folgende Szenarien sind dazu denkbar:
Szenario 1: Ich mache einen 1:1 Upgrade auf GA4.
Szenario 2: Ich machen einen neuen und datensichereren Set-up von GA4, aber über eigenes Hosting – Stichwort: Server-Side Tagging.
Szenario 3: Ich verwende GA4 nur noch als “Datenlieferant (Datacollector)” und mache die Auswertungen über andere Tools wie das Google Data Studio oder andere Visualisierungstools.
Szenario 4: Ich steige auf Alternativen zu Google Analytics um, etwa Matomo oder Plausible.
Aber egal welches Szenario, die Uhr tickt! Ich persönlich sehe erst einmal drei große Herausforderungen:

In unserem neuen Artikel (Stand Ende März 2022) findest du erste Ansätze, wie du jetzt den Wechsel von Universal Analytics zu Google Analytics 4 planen kannst
Wir haben auch noch am am 21.03.2022 einen Video mit Alexander Holl zur Migration zu Google Analytics 4 gemacht. Hier findest du weitere Tipps und Einschätzung zu dem jetzt nötigen Wechsel zu GA4.
In der Ankündigung von Google findest du alle relevanten Informationen.
21.03.20
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