Du kannst dir 121WATT-Inhalte in der Google-Suche jetzt bevorzugt anzeigen lassen.
Suchmaschinenoptimierung basiert auf Daten. Wenn du Keywords in deinen Texten platzierst, Meta-Tags anlegst und dann einfach nur hoffst, dass deine Seite gefunden wird, hast du praktisch schon verloren. Es ist wichtig, dass du deine Maßnahmen analysierst und weitere Maßnahmen davon ableitest. Wir erklären dir heute, wie ein guter SEO-Report auszusehen hat. Als Quelle verwenden wir einen Artikel von Hubspot.
Ein SEO-Report ermöglicht es dir, die Performance deiner Website zu verfolgen und Chancen zu entdecken, Schwächen zu erkennen und zu reduzieren und Fehler zu beheben. Er gibt Aufschluss darüber, ob deine SEO-Strategie erfolgreich ist und sollte deswegen auch Bestandteil jeder guten SEO-Strategie sein.
In deinem SEO-Report verfolgst du verschiedene KPIs, die den Erfolg deiner Website messen.
>> Wenn du dir noch unsicher bist, was SEO überhaupt ist und wie sie funktioniert, empfehlen wir dir unseren umfangreichen Blogartikel „Was ist SEO?“ von SEO-Meister Alexander Holl. <<
Ein SEO-Report hilft dir dabei…
… zu verstehen, ob deine SEO-Strategie funktioniert.
Es ist super, wenn du Keywords recherchierst und diese in deinen Texten und Meta-Tags platzierst. Das alleine reicht allerdings nicht, um erfolgreich SEO zu betreiben. Denn: SEO basiert auf Daten. Es ist wichtig, dass du die Keywords nicht nur anwendest, sondern auch verstehst, welche Keywords gut performen und welche nicht. Anhand des Reports kannst du immer wieder Anpassungen an deiner Strategie vornehmen.
… die Leistung deiner Website zu messen.
Im SEO-Report findest du alle wichtigen Kennzahlen, die dir verraten, ob und wie gut deine Website performt. Verschiedene Kennzahlen lassen Rückschlüsse auf die Relevanz deiner Inhalte und das Nutzererlebnis auf deiner Seite zu.
… technische SEO-Probleme zu identifizieren.
In der SEO geht es nicht nur darum, die richtigen Worte zu finden. Es gibt auch technische Aspekte, die Einfluss auf dein Ranking haben, beispielsweise eine sinnvolle Struktur, die robots.txt oder auch die Ladegeschwindigkeit. Probleme technischer Natur können unter Umständen fatal sein und dazu führen, dass Google deine Seite überhaupt nicht beachtet.
Dein SEO-Report sorgt dafür, dass du eventuelle Probleme schnell identifizieren und beheben kannst.
… deine Wettbewerber im Auge zu behalten.
Jeder gute SEO-Report enthält einen Abschnitt, in welchem die eigene Performance mit der der Wettbewerber verglichen wird. Ziel ist es, zu erfahren, auf welchen Positionen die Konkurrenten ranken und welche Keywords sie gewinnen oder verlieren. Wenn du diese Informationen hast, kannst du deine Inhalte gezielt optimieren und Schwächen der Wettbewerber ausnutzen.
… den ROI deiner Strategie zu bewerten.
Auch Suchmaschinenoptimierung kostet Geld. Auch wenn es nicht direkt in Werbung ausgegeben wird (z. B. bei PPC), werden hier Ressourcen verbraucht. Im SEO-Report kannst du evaluieren, ob sich die Investitionen lohnen und ob deine SEO-Maßnahmen für genügend Umsatz sorgen.
Um einen umfangreichen SEO-Report erstellen zu können, benötigst du verschiedene Tools. In jedem Fall solltest du Zugriff zu einer SEO-Suite haben, beispielsweise das Marketing-SEO-Tool von Hubspot, SEMrush, SISTRIX oder ahrefs. Außerdem sollte dein Unternehmen Google Analytics 4 (oder ein anderes Webanalyse-Tool) sowie die Google Search Console implementiert haben. Ein ScreamingFrog-Zugang ist vor allem für die technischen Aspekte hilfreich.
Unter jedem Punkt haben wir dir mit dem kleinen Pfeil ➡️ markiert, wo du die entsprechenden Informationen abrufen kannst.
Wenn du kannst, solltest du Grafiken und Diagramme direkt aus den Tools beziehen. In einigen Fällen kann es aber nötig sein, dass du die einzelnen Datenpunkte exportieren musst, um selbst ein Diagramm daraus zu erstellen.
Es gibt verschiedene Orte, wo du den Report anlegen kannst. Das hängt vor allem von deinen finanziellen Ressourcen und deinem Know-how zu spezifischen Tools ab. Manche SEOs erstellen ihre Berichte in Excel, manche in PowerPoint, andere arbeiten mit dem Google Looker Studio und wieder andere legen die Reports direkt in der SEO-Suite an. Welche Anwendung du wählst, bleibt dir überlassen.
Bevor du beginnst, müssen einige Fragen geklärt werden. In der Regel kommen diese Fragen bei der Ausarbeitung der SEO-Strategie auf und du solltest dir die Antworten nur nochmal ins Gedächtnis rufen. Falls die Fragen in deinem Unternehmen noch nicht geklärt wurden, sollte das geschehen, bevor ein umfassendes Reporting aufgesetzt wird.
Es gibt einige Kennzahlen, die jeder SEO-Report enthalten sollte. Daneben gibt es natürlich immer noch einige, die für dein Unternehmen relevant sind und für andere vielleicht nicht. Wir wollen uns in diesem Artikel auf die KPIs konzentrieren, die für jedes Unternehmen wichtig sind.
Folgende Abschnitte sollte dein SEO-Report enthalten
Zu Beginn solltest du deinem Report einen Titel sowie eine kurze Zusammenfassung der Inhalte geben, eine Art Management Summary. Das ist vor allem dann wichtig, wenn es beispielsweise SEO-Berichte zu unterschiedlichen Unternehmenssparten oder Kunden gibt, und wenn du mit dem Report regelmäßig an Vorgesetzte berichten musst. Hier sollte der betrachtete Zeitraum sowie besondere High- und Lowlights dargestellt werden.
Die Highlights sollten die zwei bis drei bemerkenswertesten Zahlen oder Entwicklungen aus deinem Report enthalten. Dazu kannst du dir (beispielsweise) folgende Fragen stellen:
Aber auch:
Bevor du komplett ins Detail gehst, solltest du dir die relevanten KPIs ansehen.
>> Was ist der Unterschied zwischen Metriken und KPIs? Alle KPIs sind Metriken, aber nicht alle Metriken sind KPIs. KPIs (Key Performance Indicators) sind Metriken, die für dein Unternehmen besonders relevant sind und die viel über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens aussagen. In der Regel gibt es unternehmensweite KPIs, die für alle Abteilungen gelten und zusätzlich hat jede Abteilung weitere KPIs, die für sie besonders wichtig sind. <<
Welche KPIs du dir ansiehst, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Allerdings gibt es einige Metriken, welche die meisten Unternehmen als KPIs definiert haben:
Aus den KPIs kannst du Entwicklungen und Trends ablesen. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, musst du allerdings noch weiter ins Detail gehen und dir einige weitere Metriken ansehen.
Idealerweise fasst du alle wichtigen KPIs in einem einzelnen Diagramm zusammen, damit ein schneller Überblick möglich ist.
Befasse dich zunächst mit der Performance deiner Website. Folgende Metriken solltest du ansehen:
Auch hier solltest du nicht die Werte verschiedener Tools miteinander vergleichen.
Im nächsten Abschnitt des Reports befasst du dich mit deinen Keywords. Hier solltest du die leistungsstärksten (und schwächsten) Keywords identifizieren und ggf. neue Trends ausfindig machen. Stelle dir folgende Fragen:
Für eine bessere Übersicht würden wir an dieser Stelle empfehlen, mit Farbcodierungen zu arbeiten. Keywords mit einer besseren Performance als zuvor, werden grün gekennzeichnet, Keywords mit einer schlechteren Performance rot.
Tipp: Gib in deiner Keyword-Übersicht zusätzlich das Suchvolumen für deine Keywords an. So erhalten Sie einen Kontext für Ihre Leistung. Ist der Traffic gering, weil das Keyword selten gesucht wird? Oder zeigen die Zahlen eine verpasste Chance?
Weise zusätzlich zu den von dir besetzten Keywords auch auf Keywords hin, die du aktuell noch nicht nutzt, die aber von deinen Wettbewerbern genutzt werden und dein Portfolio erweitern können (sogenannte Keywords Gaps). Daraus kannst du neue Content-Ideen generieren und so die Lücken nach und nach schließen.
➡️ In den SEO-Tools findest du ausführliche Informationen und verschiedenste Metriken zu deinen Keywords:
Für Keywordrecherchen eignet sich außerdem:
Abschnitt 5: Analyse des organischen Traffics
Organischer Traffic bezieht sich auf Besucher:innen, die über unbezahlte Suchmaschinenergebnisse auf deine Website gelangen, also vor allem über Google, aber auch über andere Suchmaschinen wie Bing, Yahoo oder Ecosia. Anhand des organischen Traffics erkennst du, wie erfolgreich du deine Inhalte auf die Suchbegriffe und die Suchintention ausgerichtet hast und wie gut deine Title & Descriptions sind.
Folgende Metriken solltest du hier (mindestens) betrachten:
➡️ Traffic analysierst du am besten in Google Analytics 4. Verwende hier einen Bericht, in dem du nach Quelle/Medium filtern kannst.
Auch wenn sich dein SEO-Report eigentlich auf den organischen Traffic bezieht, solltest du Angaben zum Traffic machen, der über bezahlte Suchanzeigen kommt. Hier reicht eine grobe Übersicht über die Metriken, die du auch beim organischen Traffic betrachtest. Das dient dazu, den Impact des organischen Traffics besser einschätzen zu können.
Der Impact wäre ausgeglichen, wenn sowohl organischer als auch bezahlter Traffic etwa 50 % ausmachen. Oft ist die Verteilung aber auch einseitiger, z. B. 20/80 oder 40/60.
➡️ Auch bezahlten Traffic analysiert du in Google Analytics 4. Du brauchst ebenfalls einen Bericht, in welchem du nach Quelle/Medium filtern kannst.
Backlinks sind ein wichtiger Faktor für dein Ranking. Ein Backlink ist ein Verweis (= Link) von einer anderen Seite auf deine Website. Verlinkt jemand auf deine Seite bedeutet es, dass der Webseiteninhaber deine Seite als glaubwürdig, relevant und mit qualitativ guten Inhalten ansieht. Diese Signale werden an Google gesendet.
Beispiel: Du verkaufst Bürsten für Hunde im Internet und Hunderte von Websites für Haustiere verlinken deine Produkte. Die Backlinks signalisieren Google, dass du ein vertrauenswürdiges Produkt anbietest und eine starke Autorität hast, wenn es um Haustierpflege geht. Entscheidend ist, dass die verlinkende Seite irgendeinen Bezug zu deinem Thema und deinem Produkt hat.
Da du offensichtlich etwas Wertvolles und Relevantes anbietest, rankt deine Seite höher.
Wenn deine Bürste aber nur auf Spam-Webseiten verlinkt wird, leidet deine Autorität darunter, denn die Qualität der Backlinks spielt eine tragende Rolle. Das ist auch der Grund, warum du niemals Backlinks kaufen solltest.
In diesem Abschnitt deines SEO-Reports soll die Qualität und die Quantität der Backlinks bewertet werden, die auf deine Seite verweisen. Dazu sollten Informationen wie die verweisende Domain, Ankertexte, die Linkvielfalt und zu toxischen und spammigen Backlinks vorliegen. Letztere solltest du im Anschluss an deine Analyse versuchen, entfernen zu lassen.
➡️ Die großen SEO-Suiten verfügen über die Möglichkeit zur Backlink-Analyse:
Für Keywordrecherchen eignet sich außerdem:
Abschnitt 8: Übersicht über Technical SEO
Die technische Infrastruktur deiner Seite trägt dazu bei, dass Suchmaschinen deine Seite finden, crawlen und indexieren können. Ist das nicht der Fall, kann das dazu führen, dass deine Website überhaupt nicht auffindbar ist und all deine
Mühe umsonst ist. Des Weiteren zählen die Überschriftenstruktur, Ladezeiten und die Barrierefreiheit dazu.
In diesem Abschnitt siehst du dir die technischen SEO-Elemente deiner Seite genauer an. Führe eventuelle Probleme auf, die gelöst werden müssen und identifiziere Aspekte, die verbessert werden können. Dazu bewertest du folgende Punkte:
Im Abschnitt zu den Wettbewerbern solltest du die Leistung deiner Seite mit der deiner Mitstreiter vergleichen, schließlich sind sie es, mit denen du auf der SERP um das beste Ranking konkurrierst.
Folgende Punkte solltest du in diesem Zuge ansehen und vergleichen:
Um Vergleiche anschaulich zu machen, solltest du deine Daten und die der Konkurrenz in gemeinsamen Diagrammen darstellen.
Ziel dieses Abschnittes ist es, Verbesserungspotenziale für deine Seite zu identifizieren.
➡️ Die SEO-Tools verfügen über Möglichkeiten zur Wettbewerbsanalyse. In der Regel kannst du 3 bis 4 verschiedene Wettbewerber sowie deine eigene Website gleichzeitig unter die Lupe nehmen.
Zum Schluss steht eine Art Zusammenfassung, die Empfehlungen und Takeaways aus den Erkenntnissen deines Reports enthält. Eine gute Idee ist es, diese Zusammenfassung als To-Do-Liste zu formulieren. Hast du viele Punkte, die in Angriff genommen werden müssen, solltest du Quick Wins identifizieren, die sofort und mit sehr wenig Aufwand umgesetzt werden können. Alle anderen Punkte sollten priorisiert werden, damit jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin die nächsten Schritte klar sind.
Weitere Infos findest du bei Hubspot.
Dein Feedback hilft uns, unsere Inhalte noch besser zu machen.