Du kannst dir 121WATT-Inhalte in der Google-Suche jetzt bevorzugt anzeigen lassen.
Endspurt: Im zehnten und letzten Teil unserer SEO-Audit-Serie geht es um die Website Conversion. Wie gut konvertieren deine Besucher:innen auf der Seite? Conversion Optimierung (CRO) ist ein interdisziplinärer Prozess, der sämtliche Online-Marketing-Disziplinen betrifft. Wir schauen uns heute den SEO-Teil an. Die Conversion Optimierung gibt deinem SEO-Audit den letzten Feinschliff, sie ist die Kirsche auf der Sahnehaube.
Der allererste Schritt ist, dir deine aktuelle Conversion Rate anzusehen. Unter Umständen hast du verschiedene Aktionen als „Conversion“ definiert. Die Macro-Conversion ist bei den meisten von uns der Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung. Je nachdem, ob du im B2B- oder im B2C-Geschäft arbeitest und wie hochpreisig dein Produkt ist, hast du unterschiedliche Micro-Conversions definiert. Micro-Conversions sind Zwischenziele auf dem Weg hin zum Kauf, beispielsweise eine Newsletteranmeldung oder der Download eines Whitepapers. Die Conversion Rate ist dabei der prozentuale Anteil der Besucher:innen deiner Website, welcher konvertiert ist. Die Conversion Rate geben wir in Prozent an.
Beispiel: Haben in einem festgelegten Zeitraum 1.000 Personen deine Produktdetailseite besucht und 10 davon tatsächlich ein Produkt gekauft, hast du eine Conversion Rate von 1 %.
Folgende Elemente überprüfst du im Rahmen der Conversion Optimierung bei deinem SEO-Audit:
1. Überschriften
Die H1 deiner Website ist das erste Element, welches User:innen auf der Seite wahrnehmen, nachdem sie auf den Title Link auf der SERP geklickt haben. Deswegen lohnt es sich, Zeit für die Analyse, die Optimierung und die richtige Formulierung aufzuwenden. Deine Überschrift sollte…
Im Netz kursieren unzählige Tipps zu Überschriften: „Nie mehr als 8 Wörter“, „nutze ungerade Zahlen“, „baue einen Doppelpunkt oder Bindestrich ein“… Wir würden dir Folgendes raten: Versetze dich in eine Person hinein, die sich bereits gut mit deinem Thema auskennt und viele Inhalte dazu gelesen hat. Genau diese Person willst du ansprechen. Dafür brauchst du eine Überschrift, die sie noch nie gesehen hat und die verspricht, dass sie in deinem Artikel noch etwas Neues lernen kann.
Erfüllen deine Überschriften diese Anforderungen? Wenn nicht, gibt es hier Potenzial zur Optimierung. Starte mit deinen „wichtigen“ Seiten, auf denen tatsächlich Conversions stattfinden und arbeite dich nach und nach zu den „unwichtigeren“ Seiten durch.
2. Call-to-Actions
Bei deinen Call-to-Actions gibt es zwei Faktoren, die den Erfolg ausmachen: Formulierung und Position auf der Website. CTAs …
Beispiele: „Jetzt 20 % sparen!“, „Gratismonat beginnen!“, „Probier’s aus!“
Laut Untersuchungen von Google ist die beste Position für einen Call-to-Action direkt „above the fold“. Das befindet sich genau dort, wo die Seite aufhört und Nutzer:innen anfangen zu scrollen.

Website Above the fold
3. Trust-Elemente
Trust-Elemente sind eine weitere Möglichkeit, um Conversions anzukurbeln. Zu Trust-Elementen zählen:
4. Formulare
Auch für Formulare gibt es Best Practices, die das Ausfüllen durch einen Kunden oder eine Kundin wahrscheinlicher machen.
5. Ablenkung auf der Landingpage
Last but not Least: Checke deine Landingpages auf Ablenkung. Elemente, die den Nutzer oder die Nutzerin ablenken und so vom Kauf abhalten, haben auf der Seite nichts verloren. Besonders Links, welche Nutzer:innen von der Seite wegführen, solltest du überdenken.
Du kannst hier Bekannte, Kolleginnen und Kollegen oder Freundinnen und Freunde über deine Seite schauen lassen. Wenn du es professioneller angehen möchtest, eignen sich Testverfahren wie der Rapid Usertest.
🔍 Weitere Informationen zur Conversion Optimierung bekommst du bei Kinsta. Weitere Quellen für diesen Artikel waren Hubspot, Ryte, die SEO Küche und Rapid Usertest.
Dein Feedback hilft uns, unsere Inhalte noch besser zu machen.