Durch einen A/B-Test kannst du herausfinden, welche Variante bei deinen Besucher:innen für mehr Anmeldungen sorgt.
Dir sind Newsletter-Abonnenten genau so wichtig wie uns? Dann verstecke die Anmeldung nicht im Footer oder an einer anderen, schlecht sichtbaren Position auf deiner Website. Die Ergebnisse einer Integration in dein Hauptmenü könnten dich überraschen.
Tipp: Wirf einen Blick in dein Webanalyse-Tool. Dort solltest du sehen, wie stark deine Hauptnavigation oder andere Navigationselemente deiner Website genutzt werden. Alternativ zu deinem Analysetool kannst du CrazyEgg oder Contentsquare nutzen oder du schaust dir die Google-Chrome-Erweiterung Page Analytics von Google selbst an.

Kostenlose Informationen sind ein toller Service für deine Leser:innen. Aber lass die Energie deiner Worte nicht mit einer Veröffentlichung verpuffen. Spare dir eines oder mehrere deiner Themen für ein Bonus-PDF oder ein Bonus-Video auf, das deine Besucher:innen erst nach der Anmeldung zu deinem Newsletter erhalten.
Wenn du deinen User:innen keine Inhalte vorenthalten möchtest, kannst du als Bonus eine Liste mit Tools oder anderen Lösungsansätzen anbieten. Gerade wer häufig über ein CMS wie zum Beispiel WordPress schreibt, wird eine Menge an Plug-Ins finden, die zum Inhalt des Artikels passen.
Noch ein Tipp: Wenn du auf viele externe Websites verweist, die deinen Besucher:innen wertvolle Inhalte bieten, kannst du einen Teil der Links in ein PDF oder einen Mitgliederbereich legen, der nach erfolgreicher Anmeldung zum Newsletter freigeschaltet wird.
Wer sagt eigentlich, das Blog-Posts immer und für alle Nutzer:innen verfügbar sein müssen? Ich nutze meine Inhalte gern für mehrere Arten von Content. Aus Artikeln, die besonders gut laufen, mache ich ein PDF zum kostenlosen Download. Dieses PDF wird anstelle des eigentlichen Inhalts angezeigt. 80 % der Besucher:innen bekommen den Artikel angezeigt und 20 % eine Landingpage mit dem Angebot, den Inhalt als PDF herunterzuladen.
Fertige Lösungen gibt es hier momentan noch nicht. Du kannst aber Optimizely oder Visual Website Optimizer verwenden, um die Verteilung zu steuern. Bei WordPress lohnt sich ein Blick auf Nelio A/B Testing oder das WPExperiments-Plug-In.
Diese bereits etwas ältere Methode sieht man eigentlich fast nirgends. Schade eigentlich. Denn sie hat gleich zwei positive Effekte: 1. Deine Besucher:innen interagieren stärker mit deiner Website 2. Deine Besucher:innen wollen die Ergebnisse der Umfrage sehen und wissen, wie der Contest ausging.
Was bedeutet das am Ende? Richtig. Sie werden sehr wahrscheinlich wiederkommen. Jackpot!
In Zukunft solltest du deine Umfragen also zusätzlich zu den Auswahl-Feldern um ein E-Mail Feld erweitern. So können sich deine Nutzer:innen über das Ergebnis informieren und sich für den Newsletter anmelden.
Sofern du einen Blog betreibst, der mit einer Kommentarfunktion ausgestattet ist, kannst du auch dort eine Möglichkeit zur Anmeldung für deinen Newsletter integrieren. Einfach mittels Checkbox. Für WordPress gibt es da ein paar sehr gute Plugins, von denen ich dir MC4WP empfehle, wenn du zum Beispiel MailChimp nutzt.
Hast du mindestens eine dieser Methoden noch nicht im Einsatz und entscheidest dich jetzt dafür, sie anzuwenden, ist ein schnelleres Wachstum deiner Email-Liste so sicher wie der Sonnenaufgang. Klar – es gibt andere Methoden, um Newsletter-Abonnenten zu sammeln: zum Beispiel Exit-Intent-Popups oder Back-Button-Lösungen. In diesem Artikel wollte ich dir Methoden vorstellen, die deinen Besucher:innen nicht das Gefühl geben, mit vorgehaltenem Messer zur Herausgabe ihrer E-Mail-Adresse genötigt zu werden.
Mehr über den Aufbau von Newsletter-Listen erfährst du in unserem E-Mail Marketing Seminar mit Nico Zorn:
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