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Nice to know: Wie Google Ads die API ausbaut, Suchanzeigen im AI Mode landen und Google für KI-Antworten bezahlt

Google Ads API 25.2: Wettbewerbs-Benchmarks und mehr Kontrolle über Performance Max Google hat am 23. September Version 25.2 der Google Ads API veröffentlicht. Ein kleineres Update ohne inkompatible Änderungen, aber mit drei Neuerungen, die über... » weiterlesen

Anna Imhof Autor:in Anna Imhof

Google Ads API 25.2: Wettbewerbs-Benchmarks und mehr Kontrolle über Performance Max

Google hat am 23. September Version 25.2 der Google Ads API veröffentlicht. Ein kleineres Update ohne inkompatible Änderungen, aber mit drei Neuerungen, die über die Entwickler:innen-Welt hinausreichen: Benchmarks, die dein Konto in Perzentilen gegen andere Werbetreibende einordnen, URL-Optionen auf Ebene der Asset-Gruppe bei Performance Max und ein automatischer Weg von Smart-Kampagnen zu PMax. Version 26 ist für Oktober angekündigt.

Was bedeutet das konkret?

Der Benchmark-Dienst zeigt jetzt, in welchem Perzentil dein Konto im Vergleich zum Benchmark „Alle Werbetreibenden“ liegt, gefiltert nach Kategorie. Das ist ein Marktvergleich, kein Vergleich mit deinen konkreten Mitbewerbern, und er landet zuerst in den Dashboards von Agenturen und Tools, nicht in der Google-Ads-Oberfläche.

Bei Performance Max kannst du Tracking-Vorlagen und URL-Parameter jetzt je Asset-Gruppe hinterlegen. Bislang galten dieselben Parameter für die gesamte Kampagne, in GA4 ließ sich deshalb nicht trennen, welche Asset-Gruppe den Traffic gebracht hat. Dazu kommt eine Methode, die aus einer Smart-Kampagne automatisch einen PMax-Entwurf erzeugt. Das passt zur Linie: Seit dem 1. September migriert Google Suchkampagnen mit Broad Match auf Kampagnenebene schrittweise zu AI Max.

Warum ist das relevant?

Jede API-Version zeigt, was Google als Nächstes in die Oberfläche bringt. Die Perzentil-Benchmarks wirst du bald in Reportings wiederfinden, und du solltest dann wissen, dass sie auf einem Kategorievergleich beruhen. Und das Update bestätigt die Richtung: Performance Max wird zur zentralen Plattform, in die Google die einfacheren Kampagnentypen nach und nach überführt. Wer den Umstieg selbst plant, behält die Kontrolle über Conversion-Ziel, Markenausschlüsse und Tracking. Wer wartet, bekommt irgendwann einen Entwurf vorgesetzt.

Unser Tipp: Wenn du PMax mit mehreren Asset-Gruppen fährst, kläre mit Agentur oder Tool-Anbieter, ab wann die URL-Optionen je Asset-Gruppe gesetzt werden können. Laufen noch Smart-Kampagnen, plane den Wechsel selbst: ein Conversion-Ziel pro Kampagne, Brand-Keywords über Markenlisten ausschließen, Zielgruppensignale hinterlegen. Im Google-Ads-Seminar für Fortgeschrittene mit Marc Stürzenberger gehen wir den PMax-Aufbau Schritt für Schritt durch.

Quellen: Google Developers, Google Ads API Release Notes v25.2 (23.09.2026) | Search Engine Land (25.09.2026)

Google testet klassische Suchanzeigen im AI Mode

Google hat am 4. September bestätigt, dass Suchanzeigen mit Exact- und Phrase-Match-Keywords testweise im AI Mode ausgespielt werden. Ads Liaison Ginny Marvin sprach von einem kleinen Experiment und begrenzte die Eignung auf Fälle mit expliziter, direkter Nutzerabsicht, ohne den Begriff zu definieren. Parallel testet Google im AI Mode ein textbasiertes Anzeigenformat, das wie eine normale Antwort mit Ankertext aussieht, aber über der KI-Antwort als „Sponsored“ gekennzeichnet ist.

Was bedeutet das konkret?

Bisher führten nur AI Max, Performance Max für Search oder Broad Match mit Smart Bidding in die Anzeigenplätze des AI Mode. Wer sein Konto auf Exact und Phrase Match aufgebaut hat, blieb außen vor, oft absichtlich, weil diese Matchtypes die Kontrolle darüber sichern, bei welchen Suchanfragen die Anzeige erscheint. Diese Grenze verschiebt sich jetzt: Der Matchtype entscheidet nicht mehr darüber, ob deine Anzeige in einer KI-Antwort steht, sondern nur noch, bei welcher Anfrage. Google hat weder Länder noch Enddatum genannt, und in den Berichten wird die Leistung im AI Mode nicht getrennt ausgewiesen.

Warum ist das relevant?

Anzeigen im AI Mode sehen zunehmend wie Antworten aus. Ein Textlink mit Ankertext über der KI-Antwort ist für Nutzer:innen schwerer als Werbung zu erkennen als eine klassische Suchanzeige. Deine Suchanzeigen landen damit in einem Umfeld, das du nicht angesteuert hast und dessen Leistung du nicht separat siehst.

Unser Tipp: Beobachte Impressionen, Klickrate und Conversion-Rate deiner Exact- und Phrase-Match-Kampagnen in den nächsten Wochen genauer. Ein Sprung bei den Impressionen ohne entsprechende Klicks ist ein Hinweis auf Ausspielungen im AI Mode. Prüfe außerdem den Suchbegriffsbericht auf längere, fragenförmige Anfragen.

Quellen: Search Engine Land (07.09.2026) | Search Engine Roundtable (04.09.2026 und 14.09.2026)

Google bezahlt Websites, deren Inhalte KI-Antworten prägen

Google testet ein Programm, das Publisher bezahlt, wenn ihre Inhalte eine KI-generierte Antwort formen. Der „AI contribution pilot“ läuft in der Search Console, wo eingeladene Websites die Bedingungen akzeptieren und ihre Einnahmen als Monatswert sehen, ohne Erklärung der Berechnung. Erfasst sind Gemini-App, AI Overviews und AI Mode. Im Pilot sind Dutzende meist kleine und mittelgroße Publisher außerhalb der Nachrichtenwelt.

Was bedeutet das konkret?

Die entscheidende Regel: Bezahlt wird nur die Generierungsphase, also wenn Webinhalte die Antwort formen. Seiten, die nur verlinkt oder nachträglich zur Faktenbestätigung genutzt werden, qualifizieren sich nicht. Eine KI-Antwort entsteht in mehreren Schritten: Quellen abrufen, gewichten, den Text generieren, Zitate anhängen. Google bezahlt nur den dritten. Ob deine Seite im Quellenblock neben der Antwort steht, ist für die Vergütung unerheblich. Was zählt, ist, ob dein Inhalt den Text geprägt hat.

Warum ist das relevant?

Der Pilot betrifft wenige Websites, und die Beträge gelten als klein. Interessant ist er trotzdem, weil Google hier zum ersten Mal definiert, was ein Inhalt leisten muss, damit er in einer KI-Antwort etwas wert ist. Die meisten Teams messen heute, ob ihre Domain in AI Overviews zitiert wird. Google sagt mit diesem Pilot: Das Zitat ist nicht die Währung. Die Währung ist der Beitrag zum Antworttext, und der entsteht aus klar formulierten, faktenreichen Passagen, die ein Sprachmodell übernehmen kann. Im GEO-Seminar mit Alexander Holl arbeiten wir genau diesen Unterschied heraus.

Unser Tipp: Nutze die Meldung als Prüfmaßstab für deine wichtigsten Inhalte. Enthält die Seite Aussagen, die eine KI wörtlich übernehmen könnte, also konkrete Zahlen, Definitionen, Schrittfolgen mit Datum und Quelle? Oder besteht sie aus Einordnung und Meinung, die ein Modell umschreibt, ohne dass etwas von dir übrig bleibt? Ersteres prägt Antworten, Letzteres wird höchstens verlinkt.

Fazit

Drei Meldungen, ein Muster: Google verschiebt, wer über Sichtbarkeit in KI-Oberflächen entscheidet. Die gemeinsame Antwort darauf ist, zu dokumentieren, welche Kampagnen bewusst welche Steuerung brauchen und welche Inhalte so gebaut sind, dass sie eine Antwort prägen statt nur darunter zu stehen.

 

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Dieser Artikel wurde KI-unterstützt erstellt und durch menschliche Fachkenntnis überarbeitet und optimiert. 

 

Quellen:

searchengineland.com,

semrush 

searchengineland 

seroundtable 

digiday 

publicpolicy 

seroundtable 

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