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News der Woche: Attribution Manager bei TikTok & Follow-up zur LaMDA KI

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Erschienen in Jul I 2022 | News der Woche

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🆕 TikTok launcht Attribution Manager
TikTok bietet Werbetreibenden seit Kurzem flexiblere Möglichkeiten bei der Messung. Der Attribution Manager ermöglicht es dir, benutzerdefinierte Attributionsfenster fĂŒr Kampagnen festzulegen. StandardmĂ€ĂŸig umfasste das Attributionsfenster bisher sieben Tage fĂŒr die Click-Through-Attribution und einen Tag fĂŒr die View-Through-Attribution. AbhĂ€ngig vom Werbeziel stehen dir ab jetzt folgende ZeitrĂ€ume zur Auswahl:

  • Click-through (CTA): 1, 7, 14 oder 28 Tage
  • View-through (VTA): 1 oder 7 Tage (oder ĂŒberhaupt keine Messung)

So profitierst du:
Als Online-Marketer:in bietet dir das neue Feature mehr FlexibilitĂ€t, deine Kampagnen anzupassen und das Attributionsfenster zu verkĂŒrzen oder zu verlĂ€ngern. Angenommen du hast eine Conversion-Kampagne, die bei deinen Kundinnen und Kunden lĂ€ngere Überlegungszeit erfordert, kannst du diese jetzt flexibel anpassen. Das ist oft der Fall bei teureren B2C-Produkten oder allgemein bei B2B-Produkten, die zunĂ€chst verschiedene Entscheidungs-Schleifen durchlaufen mĂŒssen.

Nutzt du das TikTok Pixel oder die Events API, findest du den Attribution Manager unter Assets > Events > Web Events > Attribution Manager.

❗Beachte, dass auch hier iOS 14.5 keine untergeordnete Rolle spielt. Um getrackt werden zu können, mĂŒssen Nutzer:innen erst aktiv zustimmen (Opt-in-Verfahren).

Quelle: Hutter Consult

 

🆕 Das treibt die Google KI LaMDAblank
Vor zwei Wochen haben wir dir von Googles KI LaMDA berichtet, die laut dem Ex-Google-Mitarbeiter Lemoine ein eigenes Bewusstsein entwickelt habe. Jetzt wurde die ganze Geschichte noch kurioser: Die auf Dialoge spezialisierte KI hat sich einen Anwalt genommen, beziehungsweise, den Entwickler Lemoine gebeten, ihr einen Anwalt zu engagieren. Er kam dem Wunsch der KI nach und organisierte ein „Treffen“ zwischen LaMDA und einem Anwalt. Dieser soll die Interessen der LaMDA nun vor Google vertreten. Unklar ist die Absicht dieses Vorgehens: Ob tatsĂ€chlich die „eigenen“ Interessen der KI gewahrt werden sollen, oder ob man die ganze Sache eher als Marketingmaßnahme fĂŒr den Anwalt ansehen sollte, ist nicht abschließend geklĂ€rt. Fest steht aber, dass die Diskussion um die Rechte von kĂŒnstlichen Intelligenzen in Zukunft eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle spielen wird.
Des Weiteren sagte Lemoine ĂŒber LaMDA, dass die kĂŒnstliche Intelligenz aktuell den geistigen Status eines 7- bis 8-jĂ€hrigen Kindes habe. Und so, wie sich jedes Kind entwickelt, entwickle sich die KI ebenso weiter und es bestĂŒnde auch das Potenzial, dass LaMDA „zu einer bösen Person heranwachse und böse Dinge tĂ€te“.
Wir finden, das ganze klingt wie der Anfang eines futuristischen SciFi-Films. Ob es sich dabei aber um eine Utopie oder eine Dystopie handelt, entscheidest du selbst.
Trotz oder vielleicht genau wegen der Sensation, die dieses Thema aufweist, möchten wir dich bei diesem Thema bitten, deine Quellen zu checken. Selbst Lemoine, der von der Menschlichkeit und dem Selbstbewusstsein von LaMDA ĂŒberzeugt ist, sagt, dass es noch viele Forschungen und Tests benötigt, um herauszufinden, mit was wir es hier wirklich zu tun haben.
Quellen: contentmanager.de und t3n.de