Hast du Fragen?
FAQ
089 416126990

Suche schließen

Digital Marketing Weekly Sept IV 2020

Zum Lesen auf deinem Desktop Erinnerung einrichten »

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Diese Woche erfährst du in unseren 121STUNDEN, welche zahlreichen Möglichkeiten dir LinkedIn in Bezug auf dein Content Marketing bietet. Außerdem erklären wir dir, warum deine Conversion Daten in Google Analytics und Google Ads nicht übereinstimmen und was es mit negativer SEO auf sich hat.

 

Unsere Themen in dieser Woche

  • Content Marketing im B2B: Diese Möglichkeiten bietet dir LinkedIn
  • Online-Marketing: So wichtig sind Daten für dein Business
  • Webanalyse: Unterschiede in der Attribution bei Google Analytics und Google Ads
  • SEO: Warum du immer auch einen Blick auf negative SEO haben solltest
  • Wie dir eine Nutzerpfadanalyse bei der Optimierung deiner Website hilft
  • Google Ads: Wofür sich Video- und Display-Ads eignen
  • LinkedIn: Neue Features für den Ad Targeting Guide
  • Neues von der 121WATT
  • Tool-Tipp der Woche: Google Disavow

 

Beginner

Content Marketing im B2B: Diese Möglichkeiten bietet dir LinkedIn

Falls du Content Marketing für ein B2B-Unternehmen betreibst, solltest du dir LinkedIn unbedingt genauer ansehen. Kein anderes soziales Netzwerk bietet dir für diesen Fall so viele tolle Möglichkeiten und eine so vielversprechende Nutzergruppe. Allein in Deutschland umfasst die Plattform 14 Millionen geschäftliche Nutzer. t3n hat die LinkedIn-Potenziale in einem umfangreichen Artikel beleuchtet, wir fassen einmal kurz für dich zusammen:

Die Unternehmensseite

Hier kannst du deine Firma präsentieren. Stelle deine Mitarbeiter und Produkte vor, schreibe Stellenanzeigen aus, verweise auf dein Printmagazin, stelle Download-Content wie Präsentationen oder Whitepaper zur Verfügung oder gewähre Blicke hinter die Kulissen. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Fokusseiten

Bietet dein Unternehmen sehr unterschiedliche Angebote / Produktgruppen an, dann eigenen sich für dich auch sogenannte Fokusseiten. Diese kannst du mit deiner Unternehmensseite verbinden. Du hast so einen separaten Raum, in welchem du dich gezielt einem bestimmten Geschäftszweig widmen kannst. Fokusseiten sprechen ganz bestimmte Zielgruppen an. Du kannst dich hier in deiner Kommunikation also noch besser auf diese Zielgruppen einstellen.

Corporate Influencer

Wichtig für deine Content-Marketing-Strategie sind auch deine Mitarbeiter. Diese sollten dein Unternehmen in ihren Profilen als Arbeitgeber angeben. Dadurch werden sie dann auch auf deiner Unternehmensseite angezeigt. Deine Mitarbeiter stellen als Corporate Influencer wichtige Multiplikatoren für deine Inhalte dar. Sie können als authentische und nahbare Unternehmensstimmen für viel zusätzliche Sichtbarkeit sorgen und Inhalte sehr wirkungsvoll verbreiten.

Fachartikel

Fachartikel sind auf LinkedIn sehr beliebt. Du kannst als Unternehmen Content teilen. Allerdings besteht auch hier ein großer Hebel in deinen Mitarbeitern. Diese haben nämlich als Personen-Accounts eine Publishing-Funktion. Die Nutzer können dadurch Inhalte als Artikel publizieren, die für ein normales Posting zu umfangreich wären. Deine Mitarbeiter können sich so durch Fachwissen als Experten etablieren, was sich natürlich positiv auf dein Unternehmen auswirkt. Außerdem können sie über Erfahrungsberichte Vertrauen schaffen und sich als Ansprechpartner etablieren oder über Themen wie Branchentrends zeigen, dass sie ein innovativer Partner sind.

Austausch in LinkedIn-Gruppen

Damit deine Corporate Influencer mehr Aufmerksamkeit vom Branchen-Publikum erhalten, ist es sinnvoll, wenn sie innerhalb von passenden LinkedIn-Gruppen aktiv werden und sich dort austauschen. Denkbar ist es an dieser Stelle auch, dass eine neue Gruppe gegründet wird, welche für die Zielgruppe interessant ist. Auch dies muss seitens der Mitarbeiter geschehen, denn Unternehmen selbst können keine Gruppen gründen. Eine gegründete Gruppe kann dann jedoch der Unternehmensseite als „Featured Group“ hinzugefügt werden.

Paid Content

Auch Werbeanzeigen sind auf LinkedIn natürlich möglich und zwei der Formate eignen sich hier besonders für das Content Marketing. Beim „Sponsored Content“ handelt es sich um bezahlte Inhalte, die auf deiner Unternehmensseite eingebunden sind und von dort aus Follower aber auch nicht Follower erreichen. „Direct Sponsored Content“ erscheint nicht auf deiner Unternehmensseite, sondern direkt im News Feed. Im Bereich Content Marketing könntest du zum Beispiel wichtige Unternehmensmeldungen, Branchennachrichten oder Studienergebnisse teilen. Das ganze kann über eine Image Ad, Video Ad oder eine Carousel Ad passieren. Cool ist auch das Lead-Formular. Dieses wird dem Nutzer beim Klick bereits mit allen vorhandenen Informationen vorausgefüllt.

LinkedIn-Stories

Bald neu auf LinkedIn wird das Story-Format sein. Dieses bietet für das Content Marketing natürlich weitere spannende Möglichkeiten vor allem im Hinblick auf die Interaktionen. Spannend wird sein, mit welchen Inhalten LinkedIn-Stories gefüllt werden. Business Insights, ein Blick ins Meeting, Ausschnitte des Team-Events,… Dies kannst du als einer der ersten Story-Nutzer maßgeblich mit bestimmen.

Pro-Tipp

Viele LinkedIn-Nutzer kennen den LinkedIn Social Selling Index (SSI) gar nicht. Dieser Wert gibt mit einer Zahl zwischen 0 und 100 an, wie gut du jemanden an dein Business heranführst, Kontakte knüpfst und netzwerkst. Bewertet werden dabei die vier Kategorien:

  • Professioneller Markenaufbau
  • Finden der richtigen Personen
  • Wecken von Interesse
  • Aufbau von Beziehungen

Sieh doch hier gleich mal nach, wie gut dein Index bereits ist und wo du dich noch verbessern kannst.

 

Beginner

Online-Marketing: So wichtig sind Daten für dein Business

Einer der größten Vorteile, deine Werbekampagnen online auszuspielen, besteht darin, dass du deren Performance unmittelbar messen kannst. Wie viele Nutzer haben deine Anzeige gesehen? Wie viele haben geklickt und wie viele Conversions hast du schließlich erzielt? All das sind wichtige Daten, die es dir möglich machen, deine Kampagnen gezielt zu optimieren. Das wichtige Stichwort lautet daher: Data-Driven Marketing. Welche Daten du erheben solltest und wie du sie auswertest und für dein Unternehmen nutzt, erfährst du diese Woche bei Hubspot.

Data-Driven Marketing umfasst den gesamten Prozess der Datensammlung, -analyse und -verarbeitung. Alle Daten, die Nutzer entlang ihrer Customer Journey hinterlassen, werden dazu eingesetzt, deine Kommunikationsmaßnahmen individuell an die jeweiligen Bedürfnisse und Interessen anzupassen. Ziel dabei ist es, deinen Erfolg zu steigern und langfristig mehr Conversions zu erzielen.

Dein Vorteil? Du brauchst dich gar nicht groß anzustrengen, um die Daten zu erfassen, denn durch Smartphones, Social Media usw. sind die meisten Menschen ständig online und hinterlassen bei jeder Aktion eine Spur. Diese gilt es, zu nutzen, um deine Werbebotschaften zu individualisieren und perfekt auf die jeweilige Situation des Nutzers abzustimmen.

Data-Driven Marketing als Prozess

  1. Datensammlung: Wenn dir keine Daten zur Verfügung stehen, dann kannst du auch keine datenbasierten Entscheidungen treffen. Als erstes musst du also möglichst viele Informationen zusammentragen. Wer sind deine Kunden? Welche Bedürfnisse haben sie? Wie suchen sie online nach Produkten? Hierfür stehen dir unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, du kannst zum Beispiel auf dein CRM zurückgreifen, Infos von Social-Media-Plattformen nutzen oder du implementierst Google Analytics und erfasst dadurch das Nutzerverhalten deiner Websitebesucher.
  2. Datenanalyse: Wenn du auf verschiedene Quellen zurückgreifst, solltest du die unterschiedlichen Daten zunächst vereinheitlichen und dann die Informationen herausfiltern, die für dein Unternehmen wirklich relevant sind.
  3. Strategieentwicklung: Dank der zahlreichen Daten, die dir zur Verfügung stehen, musst du nicht mehr mutmaßen, wer eigentlich deine Kunden sind, sondern du kannst ganz konkrete Buyer Personas ableiten. Du weißt also, was deine Zielgruppe ausmacht und kannst deine Marketingmaßnahmen darauf basierend entwickeln. Dadurch kannst du einem bestimmten Nutzer genau die richtige Botschaft auf genau der richtigen Plattform zukommen lassen und so die Conversion-Wahrscheinlichkeit erhöhen.
  4. Ergebniskontrolle: Im Data-Driven Marketing geht es darum, deine Marketingmaßnahmen noch effizienter zu gestalten. Streuverluste sollen vermieden werden, indem nur die Menschen angesprochen werden, die gerade ein konkretes Interesse und Bedürfnis an deinem Angebot haben. Damit das investierte Budget wirklich effizient genutzt wird, musst du die Performance deiner Kampagnen fortwährend überprüfen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.

Basieren die Entscheidungen in deinem Unternehmen auf einem vagen Bauchgefühl oder auf konkreten Daten? Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene – hier findest du viele interessante Informationen zum datenbasierten Marketing.

 

Advanced

Webanalyse: Unterschiede in der Attribution bei Google Analytics und Google Ads

Wenn du Werbeanzeigen über Google Ads schaltest und Google Analytics als Webanalysetool nutzt, dann ist dir bestimmt schon einmal aufgefallen, dass die Conversion-Daten in beiden Tools nicht immer übereinstimmen. Damit du trotzdem realistische Aussagen über die Performance deiner Anzeigen treffen kannst, solltest du unbedingt verstehen, wie es zu den besagten Unterschieden in den Daten kommen kann. Bei Koozai findest du dazu einen interessanten Blogartikel.

Unterschiedliche Attributionsmodelle sorgen für unterschiedliche Daten

  • Letzte Interaktion: Bei diesem Modell wird die Conversion dem letzten Touchpoint zugeschrieben, über den der Nutzer gekommen ist, bevor er konvertiert ist. Beispiel: Ein Nutzer kommt zweimal über eine Google Ads Werbeanzeige auf deine Seite, dann über ein organisches Suchergebnis und konvertiert anschließend. In diesem Fall wird die Conversion dem organischen Klick zugeordnet.
  • Letzter indirekter Klick: Hierbei handelt es sich um eine Variation des ersten Modells. Die Conversion wird dem letzten Touchpoint zugeordnet, solange es sich dabei nicht um einen direkten Zugriff handelt. Was bedeutet das konkret? Sollte der Nutzer konvertieren, nachdem er die URL direkt in den Browser eingetippt hat, dann wird die Conversion nicht diesem, sondern dem vorherigen Touchpoint zugeordnet. Das könnte z.B. wieder ein Klick auf eine Werbeanzeige, ein organisches Suchergebnis oder eine E-Mail gewesen sein.
  • Linear: Bei diesem Modell wird die Conversion den unterschiedlichen Touchpoints entlang der Customer Journey gleichmäßig zugeordnet. Bei vier Touchpoints wäre dann also jeder einzelne für 0,25 Conversions zuständig.
  • Zeitverlauf: Auch hier erhält jeder Touchpoint einen Anteil der Conversion. Jedoch erfolgt die Zuordnung nicht gleichmäßig. Je früher in der Customer Journey, also je weiter weg von der finalen Conversion, desto geringer fällt der Anteil aus, der dem Touchpoint zugeordnet wird.

Unabhängig davon, welches Attributionsmodell du in Google Analytics verwendest, ordnet Google Ads die Conversion immer dem letzten Klick auf eine Werbeanzeige zu. D.h. wenn ein Nutzer das erste Mal über eine Google Ad auf einer Website landet und zwei Wochen später über ein organisches Suchergebnis nochmal auf deine Seite geht und konvertiert, dann ordnet Google Ads die Conversion der Werbeanzeige zu. Dies ist einer der Gründe, warum es bei deinen Conversion-Daten in Google Analytics und Google Ads zu Unterschieden kommen kann. Aus dem gleichen Grund kann es außerdem zu weiteren „Unstimmigkeiten“ kommen. Nehmen wir wieder das obere Beispiel, bei dem ein Nutzer an Tag 1 über eine Google Ads Werbeanzeige auf deine Website kommt und an Tag 14 nach dem Klick auf ein organisches Suchergebnis konvertiert. Laut Google Analytics wurde die Conversion an Tag 14 realisiert, laut Google Ads an Tag 1, denn an dem Tag wurde ja auf die Anzeige geklickt. Sollten zwischen dem Klick auf die Werbeanzeige und der Conversion mehr als 30 Tage liegen, dann verzeichnet Google Ads diese Conversion gar nicht mehr. Hast du also ein Angebot, bei dem der Kaufentscheidungsprozess relativ lang ist, dann kann es gut sein, dass insgesamt weniger Conversions in Google Ads erfasst werden als in Google Analytics.

Ob du dich nun in deinen Analysen lieber auf die Google Ads oder die Google Analytics Daten stützt, sei dir überlassen. Wichtig ist, dass du weißt, warum es bei beiden Tools zu Unterschieden kommt und dass du dich davon nicht verunsichern lässt. Noch mehr Infos zu diesem Thema gibt es hier bei Koozai.

 

Advanced

SEO: Warum du immer auch einen Blick auf negative SEO haben solltest

Du bist SEO und hast deine Optimierungsmaßnahmen voll im Griff? Du weißt ganz genau, was du für eine Verbesserung deiner Rankings tun solltest? Doch hast du bei all deinen SEO-Maßnahmen auch einen Blick auf negative SEO? Bei negativer SEO handelt es sich um Maßnahmen, die das Ranking deiner Konkurrenzseiten verschlechtern. Diese Maßnahmen sind nicht legal und können strafrechtlich verfolgt werden. Meist handelt es sich bei den Maßnahmen um eine große Menge an Spam-Links aus dem Ausland, die auf deine Website verweisen und so dein Ranking verschlechtern sollen. Diese Taktik kennt und erkennt Google meistens, sodass dir hier wenig passiert. Dennoch solltest du ein Auge darauf haben, wer auf deine Seite zeigt und Links von Spamseiten mit dem Google Disavow Tool für ungültig erklären. Es ist auch möglich, dass jemand die Eigentümer deiner echten Backlinks anschreibt und sie in deinem Namen bittet, den Link zu entfernen. Diese Taktik ist natürlich sehr viel schwerer zu entlarven. Achte also immer auch darauf, welche Seiten auf einmal nicht mehr auf dich zeigen und hake hier nach.

Die Seokratie hat zum Thema negative SEO ein interessantes Video herausgebracht:

 

Advanced

Wie dir eine Nutzerpfadanalyse bei der Optimierung deiner Website hilft

Natürlich soll deine Website möglichst intuitiv und einfach zu bedienen sein, alle wichtigen Infos enthalten und die Nutzer auf direktem Weg dazu bringen, zu konvertieren. Aber funktioniert das in der Praxis wirklich so gut wie in der Theorie? Um das zu beantworten, führst du am besten eine Nutzerpfadanalyse durch. Wie genau das geht und was es dabei zu beachten gilt, erfährst du bei Lunapark.

Die Nutzerpfadanalyse gibt Aufschluss darüber, welchen „Weg“ ein Nutzer während einer Sitzung auf deiner Website zurücklegt – über welchen Kanal ist er bei dir gelandet, auf welcher Landingpage und welche weiteren Unterseiten besucht er noch, wenn er schon bei dir ist? Bevor du mit der Analyse startest, solltest du zunächst ein konkretes Ziel definieren. Du kannst zum Beispiel verschiedene Conversion-Elemente auf deren Performance überprüfen oder du untersuchst, ob eine bestimmte Landingpage so aufgebaut ist, dass der Nutzer erfolgreich in Richtung Conversion geleitet wird.

Wenn du eine klare Zielstellung formuliert hast, geht es auch schon los mit der Nutzerpfadanalyse. Diese setzt sich aus vier Schritten zusammen:

  1. Aufstellen von Hypothesen: Die Hypothesen ergeben sich aus deiner Gesamt-Zielstellung. Überlege dir also im Vorfeld, ob du mehr über das Verhalten deiner Nutzer lernen möchtest oder deine Landingpages inhaltlich oder strukturell optimieren möchtest.
  2. Landingpages auswählen: Die zu untersuchenden Landingpages müssen natürlich zu deinen Hypothesen passen. Wenn du zum Beispiel im Detail verstehen möchtest, wie Nutzer mit deinen Kontaktformularen zurechtkommen, dann wählst du Landingpages aus, die ein solches Formular enthalten.
  3. Daten sammeln: Als nächstes beginnst du damit, die relevanten Daten zu sammeln. Interessant für deine Betrachtung können zum Beispiel die Einstiegs-Kanäle sein, d.h. über welche Kanäle Nutzer auf deiner Website landen. Oder du betrachtest die Scrolltiefe auf bestimmten Landingpages oder das Nutzerverhalten in Bezug auf dein Kontaktformular: Wie viele Nutzer füllen das Formular ganz aus? Wie viele brechen den Prozess ab? An welcher Stelle?
  4. Daten auswerten und Optimierungsmaßnahmen ableiten: Genau so umfangreich wie die Customer Journey selbst kann auch die Auswertung der Daten ausfallen. Um den komplexen Vorgang zu veranschaulichen, führt Lunapark eine beispielhafte Analyse durch, die dir im Detail aufzeigt, wie du vorgehen solltest und wie du aus deinen Beobachtungen Optimierungsmaßnahmen ableitest.

Die Nutzerpfadanalyse kann dir dabei helfen, zu überprüfen, ob deine Website so genutzt wird, wie von dir vorgesehen. Du erfährst dadurch, ob Nutzer sich gut und schnell zurechtfinden oder ob es bestimmte Stellen gibt, an denen du vermehrt Nutzer verlierst. Dieses Wissen hilft dir dabei, deine Website langfristig zu optimieren und somit für ein besseres Nutzererlebnis zu sorgen.

 

Beginner

Google Ads: Wofür sich Video- und Display-Ads eignen

Wenn du Google Ads schaltest, hast du neben den gewöhnlichen Suchanzeigen auch die Möglichkeit, Videoanzeigen auf Youtube oder Displayanzeigen auf Websites zu schalten. Über beide Formate werden jedoch kaum Conversions erzielt. Warum sie sich dennoch für dich lohnen, erklärt Bloofusion in einem neuen Beitrag.

Vorteile

Die Chancen der beiden Werbeformate liegen ganz klar im oberen Funnelbereich. Dort also, wo Menschen erst einmal auf dich und deine Produkte aufmerksam gemacht werden sollen. Die Personen haben an dieser Stelle noch keinerlei Kaufintention, sie wissen oftmals noch nicht einmal, dass sie ein Problem haben oder ein Bedürfnis. Mit Video- und Displayanzeigen kannst du also deine potenzielle Zielgruppe zum ersten Mal ansprechen und dabei auf Reichweite, Markenbekanntheit und Aufmerksamkeit abzielen. Gerade durch die eingesetzten Bilder bzw. Videos kannst du sehr kreativ werden und besonders gut erklärungsbedürftige oder neue Produkte darstellen. Außerdem kannst du gerade Videoanzeigen gut auswerten und dir zahlreiche KPIs ansehen, wie die Aufrufe, die Wiedergabezeit, die erzielten Abonnenten etc. Bei der Ausrichtung kannst du festlegen, welcher Zielgruppe deine Ads ausgespielt werden sollen. Du entscheidest, auf welchen Websites deine Anzeigen platziert werden oder vor welchen Youtube-Videos dein Clip steht. Doch die beiden Werbeformate sind nicht ausschließlich für den TOFU (Top of the Funnel) geeignet. Besonders gut funktionieren (Video- oder) Diplayanzeigen natürlich auch für das Remarketing. Hier sprichst du Personen an, die zuvor bereits auf deiner Website waren oder du erreichst sie sogar mit dem exakten Produkt, welches sie sich zuvor bereits angesehen haben. In diesem Fall bringen die Nutzer also bereits ein Interesse für dein Produkt mit.

Bedenken

Ganz vorne bei den Nachteilen von Video- und Displayanzeigen stehen natürlich die möglichen Streuverluste und unnötigen Kosten. Während du bei Suchanzeigen Personen erreichst, die bereits ein Bedürfnis haben und gezielt danach suchen, kannst du bei den anderen Formaten nicht sicher sein, ob du auch wirklich die richtigen Nutzer erreichst und bei ihnen ein Interesse generieren kannst. Diese Gefahr besteht jedoch fast immer, wenn es um Werbemaßnahmen im oberen Funnelbereich geht. Die Nutzer stehen am Beginn ihrer Customer Journey und es geht eben genau darum, sie nun Schritt für Schritt zu Kunden zu machen. Ein weiterer Punkt, den du bedenken solltest, ist aber natürlich der Produktionsaufwand. Während du für eine Suchanzeige nur kurze Texte verfassen musst, ist die Produktion einer Grafik oder sogar eines Videos natürlich enorm viel größer.

Fazit

Es ist am Ende wichtig, sich vor Augen zu führen, welche Ziele man mit einem Werbeformat verfolgt und den Erfolg des Formats auch nur an der Erreichung dieser Ziele zu messen. Im Falle der Display- und Videoads sind das eben ganz klar keine Conversions. Weitere Tipps zur Auswahl der Zielgruppe und den richtigen KPIs gibt es übrigens im Artikel von Bloofusion.

 

Advanced

LinkedIn: Neue Features für den Ad Targeting Guide

LinkedIn wird für immer mehr Unternehmen zur beliebten Marketing-Plattform. Das liegt unter anderem daran, dass die Plattform Werbetreibenden umfangreiche Targeting-Möglichkeiten zur Verfügung stellt. Dadurch ist es möglich, dass du deine Werbeanzeigen einer zuvor genau definierten Zielgruppe ausspielst, die auch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an deinem Angebot interessiert ist.

Die Plattform stellt interessierten Personen ihren „Ad Targeting Guide“ hier zum Download zur Verfügung. Du erhältst damit unter anderem eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie genau du die unterschiedlichen Targeting-Optionen für dein Unternehmen einsetzen kannst.

 

Neues von der 121WATT

In dieser Kategorie möchten wir dir jede Woche interessante, spannende, unterhaltsame und aktuelle Themen vorstellen, die die 121WATT betreffen und unser Team beschäftigen.

SEO-Experte lobt unseren Videokurs

Dass wir unser Wissen auch im Videokurs-Format vermitteln, ist keine Neuigkeit mehr. Was uns aber ganz besonders freut und stolz macht, ist, dass uns nun auch die ersten Feedbacks von echten Branchen Experten erreichen. Marcus Tandler, Co-Founder & Chief Evangelist von Ryte, schreibt zum Beispiel: „Top, sehr empfehlenswert für alle, die einen fundierten, strategischen und operativen Einstieg in das Thema SEO brauchen und die Arbeit mit vielen SEO-Tools lernen möchten. Und das didaktisch konzentriert von Alexander präsentiert, der hier in Deutschland die SEO-Szene in den letzten Jahren mitgeprägt hat.“

Wenn du auch Lust hast, dich im Bereich SEO weiterzubilden, geht es hier zu unserem Videokurs.

 

Webinare bis Ende 2020

Wir haben die letzten Wochen intensiv darüber nachgedacht, wie wir mit unseren geplanten Präsenzterminen im Q4 dieses Jahres umgehen möchten und sind aufgrund der aktuellen Entwicklungen und den neu ansteigenden Corona-Fallzahlen nun zu dem Schluss gekommen, dass wir bis zum Jahresende komplett auf das digitale Webinar-Format umsteigen werden.

Was unsere Webinare ausmacht und wie das neue Format bei unseren Teilnehmern ankommt, erfährst du hier auf unserer Seite. Schau am besten direkt vorbei.

 

Referenten-Update: US-Wahlkampf Podcast mit Julius van de Laar

Viele kennen ihn aus unseren Storytelling-Seminaren: Unser Referent Julius van de Laar, der 2008 und 2012 für Barack Obama als hauptamtlicher Wahlkämpfer gearbeitet hat, startet einen US-Wahlkampf Podcast mit dem Titel: „Race to the White House – Der Podcast aus dem Inneren des Präsidentschaftswahlkampf“.

Julius schreibt uns dazu: „Wir befinden uns auf der Zielgraden des Wahlkampfs ums Weiße Haus — und ab Freitag werfen wir jede Woche gemeinsam einen Blick hinter die Wahlkampf-Kulissen und in den Maschinenraum der Macht. Wir lassen uns nicht von TV-Spots blenden, sondern durchleuchten den datengetriebenen Digital-Wahlkampf, der in den sozialen Medien ausgetragen wird. Schonungslos schauen wir nicht auf die nationalen Umfragen, sondern analysieren die aktuellen Trends in den Battle-Grund States.“

Hier kannst du den Podcast herunterladen.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Passend zu unserem „Negative SEO“-Beitrag haben wir heute das Google Disavow Tool für dich. Mit dessen Hilfe kannst du Links für ungültig erklären und Google so mitteilen, welche Backlinks zur Beurteilung deines Rankings nicht beachtet werden sollen.

Wie hilfreich war dieser Artikel für dich?

  • nicht hilfreich

    gar nicht hilfreich

  • nicht hilfreich

    weniger hilfreich

  • nicht hilfreich

    eher hilfreich

  • nicht hilfreich

    sehr hilfreich

  • nicht hilfreich

    ich habe ein anderes Thema gesucht

Vielen Dank

Deine Meinung zählt, schreibe uns einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.