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Digital Marketing Weekly Sept IV 2019

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In dieser Woche haben wir einen bunten Mix für dich zu SEO, Conversion Optimierung, Social Media & Content Marketing. Dabei geht es um interessante Studienergebnisse zum Website Traffic, um USPs für dein Unternehmen und spannende Änderungen bei Facebook. Viel Spaß beim Lesen!

 

Unsere Themen in dieser Woche

  • Studie: Die organische Suche ist der größte Traffic Treiber
  • Conversion Optimierung: So findest du USPs für deine Marke und dein Produkt
  • Facebook News: Facebook bringt große Vorschaubilder für YouTube-Videos zurück
  • SEO: Wie man SEO-Fehler bereits während der Entwicklung durch automatisierte Tests findet
  • Social Media Ads: Darum solltest du deine Anzeigen unbedingt für mobile optimieren
  • Content Marketing: Warum du deinen Content durch bezahlte Werbung promoten solltest
  • Content Marketing: Darum lohnt sich ein Corporate Blog
  • Tool-Tipp: Umfrage-Tool

 

Studie: Die organische Suche ist der größte Traffic Treiber

53 Prozent des gesamten Website Traffic stammt aus der organischen Suche, 15 Prozent aus der bezahlten Suche, heißt es in einem Beitrag von Search Engine Land. Damit machen diese beiden Kanäle beinahe 70 % des Traffic aus. Im B2B-Kontext sind es sogar 75 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von BrightEdge auf Basis von tausenden Domains. Direkter Traffic (also beispielsweise über die Eingabe der URL oder die Nutzung von Lesezeichen) wurde in der Studie allerdings nicht berücksichtig. Dennoch zeigt die Untersuchung damit die nach wie vor enorme Wichtigkeit von SEO. Verglichen mit 2014 (51 Prozent) stieg der Umfang der organischen Suche als Traffic Treiber sogar noch weiter an. Im Gegensatz dazu bewirken soziale Medien kaum Website Traffic: Lediglich etwa 5 Prozent der Websitebesuche sind auf diese zurückzuführen.

 

Conversion Optimierung: So findest du USPs für deine Marke und dein Produkt

Unter einem USP versteht man ein Alleinstellungsmerkmal, also ein einzigartiges Verkaufsversprechen deines Produkts. Mithilfe von USPs kannst du dich von deiner Konkurrenz abheben und Nutzer zum Kauf animieren – das klingt logisch. Doch wie genau findest du nun Merkmale, die dein Produkt besonders machen? Hier sind einige Tipps der Seokratie:

  • Wer ist deine Zielgruppe? Um herausarbeiten zu können, welche Alleinstellungsmerkmale dein Produkt bietet, ist es zunächst essentiell sich seine Zielgruppe im Detail vor Augen zu führen. Nicht für jeden sind die gleichen Produktmerkmale wichtig. Nicht jeder springt auf die gleichen Argumente an. Stelle also deine Kunden mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt.
  • Welche Wünsche und Bedürfnisse haben deine Kunden? Wenn du weißt, wer deine Zielgruppe ist, kannst du dir nun Gedanken über deren Bedürfnisse machen. Welchen Nutzen bietet dein Produkt für deine Zielgruppe? Welche Bedürfnisse erfüllt dein Produkt?
  • Was macht dein Unternehmen einzigartig? Betrachte nun die Konkurrenz und stelle heraus, welche dieser Nutzen nur dein Unternehmen, nicht aber die Wettbewerber erbringen. Was machst du besser als die Konkurrenz? Welche Werte machen dich einzigartig?
  • Brainstorme nun deine USPs. Am besten im Team. Achte darauf, dass deine USPs sich dabei von denen der Konkurrenz abgrenzen, dass sie auf deine Zielgruppe zugeschnitten und wirtschaftlich umsetzbar sind.
  • Formuliere deine USPs. Achte darauf, dass du diese aus Sicht deiner Kunden beschreibst. Außerdem ist es hilfreich sowohl eine kurze Formulierung der Alleinstellungsmerkmale in Stichpunkten für den Header oder ähnliches auszuarbeiten, als auch eine ausführlichere Erklärung der USPs für bestimmte Landingpages.

Inspirierende Beispiele für USPs bestimmter Unternehmen erhältst du im ausführlichen Blogbeitrag der Seokratie.

 

Facebook News: Facebook bringt große Vorschaubilder für YouTube-Videos zurück

Wer seit mindestens sieben Jahren auf Facebook unterwegs ist, kennt sie noch. Die großen Vorschaubilder für YouTube-Videos. Es gab sie bis 2013. Dadurch dass Facebook sich mit der Zeit selbst mehr in Richtung Videoplattform entwickelt hat, ist das soziale Netzwerk dann dazu übergegangen, die Vorschau für YouTube-Videos umzustellen und nur noch mit einem kleinen Vorschaubild plus Text daneben zu arbeiten. Dadurch wollte Facebook erreichen, dass Nutzer ihre Inhalte direkt auf Facebook hochladen und teilen. Jetzt gab es einen Wechsel zurück zu den großen Vorschaubildern, wie ein neuer Blogartikel der AllFacebook berichtet. Seit der Änderung werden YouTube-Videos wie herkömmliche Links angezeigt. Warum es sich dennoch lohnt, Videos direkt auf Facebook hochzuladen und was es dabei zu beachten gibt, erfahrt ihr bei AllFacebook.

 

SEO: Wie man SEO-Fehler bereits während der Entwicklung durch automatisierte Tests findet

SEOs und Entwickler sollten enger zusammenarbeiten. Zu diesem Schluss kommt Hamlet Batista während seiner Session auf der SMX Advanced. Bereits während der Entwicklungsphase einer App oder Seite können bereits SEO-Fehler aufgespürt werden, sodass diese gar nicht erst einen größeren Schaden anrichten. Um die Qualität ihres Codes sicherzustellen, nutzen professionelle Entwickler häufig automatisierte Tests. Dies ist der perfekte Moment, um auch erste SEO-Fehler zu entdecken. In diesem Beitrag von Search Engine Land zeigt Hamlet Batista, wie man zwei solcher automatisierten SEO-Tests aufsetzt.

 

Social Media Ads: Darum solltest du deine Anzeigen unbedingt für mobile optimieren

Anzeigen in den sozialen Medien werden deutlich häufiger auf mobilen Geräten ausgespielt als auf dem Desktop. Das ergab eine Studie von Socialbakers, in der die wichtigsten Social Media Trends 2019 untersucht wurden, wie der neue Blogbeitrag auf Futurebiz berichtet. Tatsächlich finden laut der Studie 95% der erzielten Impressionen von Facebook Anzeigen auf mobilen Geräten statt. Daher, so ist in dem Artikel die Rede, sollten Unternehmen heutzutage einen „mobile only“ anstelle eines „mobile first“ Ansatzes entwickeln. Dazu gehört, dass Werbeanzeigen für Facebook, Instagram & Co so designed werden, dass sie fürs Smartphone optimiert sind. Obwohl sich die meisten Unternehmen dessen bewusst sind, scheitern sie oft an der Umsetzung und investieren weiterhin viel Geld in die Produktion von Inhalten, die nicht immer einwandfrei auf mobile funktionieren. Der Großteil des Budgets wird nach wie vor in Anzeigen gesteckt, die im Facebook News Feed ausgespielt werden, anstatt Story Ads weiter auszubauen. Bei Instagram zeigen sich ähnliche Zahlen.

Warum das so ist und welche Schwierigkeiten dabei zukünftig auftreten können, erfahrt ihr in dem ausführlichen Beitrag. Denn eins ist klar: Wenn jetzt schon 95% der erzielten Impressionen von Facebook Anzeigen auf mobile entfallen, werden Unternehmen früher oder später eine Anpassung beim Anzeigen-Design sowie bei der Budget-Allokation vornehmen müssen, um sich an diesen Trend anzupassen.

 

Content Marketing: Warum du deinen Content durch bezahlte Werbung promoten solltest

Die organische Reichweite in den sozialen Netzwerken nimmt immer weiter ab. Um deine Zielgruppe auch weiterhin zu erreichen, macht es daher Sinn auch deine Content Postings zu bewerben. Doch nicht willkürlich – in diesem Video gibt es einige Tipps von Hootsuite:

 

 

  • Promote nicht willkürliche Content-Stücke, sondern nur solche Posts, die bereits organisch erfolgreich waren. Baue hier also auf deinem Erfolg auf und vergrößere ihn.
  • Definiere dazu, was für dein Unternehmen einen erfolgreichen Post ausmacht. Wieviele Likes, Klicks oder Views hat ein erfolgreicher Post? Sieh dir die Daten aus den vergangenen Monaten an.
  • Bewirb nur solche Content-Posts, die deine Geschäftsziele unterstützen. Ein Post sollte also nicht nur bereits organischen Erfolg eingebracht haben, sondern er sollte auch deinen Sales Funnel füllen und deine Retargeting-Aktivitäten unterstützen.
  • Überlege dir, wieviel Budget du für die Promotion deines Contents ausgeben willst. Natürlich gilt, dass du umso mehr Menschen erreichst, je mehr Geld du ausgibst. Allerdings kannst du auch bereits mit einem kleinen Budget Ergebnisse sehen. Es kommt hier also ganz auf dein Unternehmen, deine Business Ziele, dein Marketing Budget und deine Zielgruppe an.
  • Entwickle eine Baseline für eine erfolgreiche Promotion. Bewirb dazu verschiedene Content-Stücke mit dem gleichen Budget und sieh dir an, zu welchen unterschiedlichen Ergebnissen dies führt.
  • Betrachte dabei auch zu welchen Handlungen deine Promotion führen soll und ob dies erzielt werden konnte. Enthält deine Werbeanzeige den Link zu deiner Website, so kommt es natürlich vor allem auf Link-Klicks und weniger auf Likes und Kommentare an.
  • Integriere ein Pixel auf deiner Website, sodass du auch die Auswirkungen deines promoted Posts auf deiner Website verfolgen kannst.

 

Content Marketing: Darum lohnt sich ein Corporate Blog

Oft nutzen Verbraucher Blogs, um sich über Produkte zu informieren, Vergleiche anzustellen, sich beraten oder sich inspirieren zu lassen. Aufgrund der großen Nachfrage nach solch informativen Inhalten, bieten Blogs Unternehmen eine geeignete Plattform, auf der sie Informationen über neue Produkte und Angebote verbreiten können. Dieser interessante Leitfaden von Hubspot erklärt dir, wie du einen erfolgreichen Blog aufbauen kannst und welche Vorteile das Bloggen mit sich bringt. Wir konzentrieren uns im Folgenden auf Corporate Blogs.

Bei sogenannten Corporate Blogs handelt es sich um Unternehmensblogs. Unternehmen können über diesen Kanal an ihre Zielgruppe herantreten, sich selbst und ihre Produkte vorstellen oder Lösungen zu häufig auftretenden Problemen beschreiben. Corporate Blogs können aber auch dazu genutzt werden, auf einer persönlichen Ebene zu kommunizieren, bspw. indem sich das Team vorstellt oder indem zum Dialog aufgefordert wird.

Warum du nicht auf einen Corporate Blog verzichten solltest:

  1. Corporate Blogs sind ein toller Content-Kanal: Der eigene Blog eignet sich besonders gut, um als Unternehmen seinen Content bereitzustellen. Du kannst nicht nur Texte veröffentlichen, sondern auch Videos, Grafiken, Tonaufnahmen etc. mit einbauen.
  2. Corporate Blogs wirken nachhaltig: Anders als in den sozialen Medien, wo ein Beitrag nach kurzer Zeit schon nach unten im Newsfeed gerückt ist, haben Blogartikel oft eine deutlich längere Wirkungszeit. Verglichen zu einem Instagram-Post investierst du zwar auch mehr Zeit in die Erstellung eines gelungenen Blogartikels, dafür kannst du oft auch noch nach Jahren mit diesem einen Artikel ein richtig gutes Ranking erreichen.
  3. Corporate Blogs sorgen für Traffic: Blogs sind bei Nutzern besonders beliebt, um sich über Angebote zu informieren und mehr zu einem Produkt zu erfahren. Daher stellen sie oft den ersten Touch Point (Berührungspunkt) zwischen Kunde und Unternehmen dar. Wenn du es schaffst, mit deinem Artikel ein gutes Ranking zu erzielen, kannst du Kunden genau in dem Moment „abfangen“, in dem sie auf Informationssuche sind. Dadurch lernen sie auch dein Unternehmen kennen und können sich direkt selbst von deiner Expertise überzeugen lassen.
  4. Corporate Blogs liefern neue Leads: Im Idealfall folgt auf den Blogartikel ein klarer Call-To-Action. Wenn der Artikel für Begeisterung beim Leser sorgt, z.B. indem alle gesuchten Informationen im Detail beantwortet werden, stehen die Chancen gut, dass der Leser noch mehr von dir erfahren möchte. Bewirb am Ende deines Blogartikels z.B. deinen Newsletter oder ein Whitepaper, das du verfasst hast, und bitte im Gegenzug um seine Kontaktdaten.
  5. Corporate Blogs sorgen für gute Rankings: In der Regel behandeln Blogs Themen mit hohem Suchvolumen, z.B. weil sie eine Lösung zu häufig auftretenden Problemen liefern. Wenn du den Artikel außerdem regelmäßig mit neuen Informationen updatest, kann er weit oben in den Google Rankings erscheinen und somit für mehr Besucher sorgen.
  6. Corporate Blogs fördern den Dialog: Indem du die Kommentarfunktion unter deinem Blogartikel aktivierst, werden Leser dazu aufgefordert, zu kommentieren, zu bewerten oder Fragen zu stellen. Dadurch entsteht eine persönlichere Kommunikation, was sich positiv auf die Kundenbindung auswirken kann.

Gibt es in deinem Unternehmen bereits einen Corporate Blog oder hast du Lust, jetzt deinen eigenen Blog aufzubauen? Der ausführliche Leitfaden von Hubspot erklärt dir den Prozess des Bloggens im Detail und hält Tipps bereit, wie du ein geeignetes Blogthema findest und einen Redaktionsplan führst.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Wie du heute wieder in unserem Beitrag zur Conversion Optimierung gehört hast, ist das Wichtigste im Online Marketing seinen Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und dessen Bedürfnisse zu kennen. Doch wie lernt man seine Kunden eigentlich kennen? Zum Beispiel indem man ihnen Fragen stellt. Mit Survey Anyplace kannst du kreative Umfragen der etwas anderen Art gestalten und somit die Aufmerksamkeit deiner Kunden erregen.

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