121WATT

Haben Sie Fragen?
FAQ
089 416126990

Digital Marketing Weekly Sept III

Zum Lesen auf deinem Desktop Erinnerung einrichten »

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT erreicht dich heute.  Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche! Wir haben für dich die wichtigsten und spannendsten Themen zusammengetragen und wollen dir helfen, dein Digital Marketing noch besser zu machen. Viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen der Woche:

 

So entwickelst du einen effektiven Lead-Management-Prozess

Lead-Management stellt die Brücke dar zwischen Marketing und Vertrieb. Dabei geht es um die Gewinnung von Kunden, also den Prozess, in welchem potenzielle Kunden identifiziert, informiert und in Interaktionen eingebunden werden, um sie als Leads zu qualifizieren und schließlich an den Vertrieb zu übergeben. Hierfür einen organisierten und effektiven Lead-Management-Prozess zu haben, ist für dein Unternehmen wichtig, denn er trägt dazu bei die Lead-Generierung zu verbessern und den Umsatz zu steigern. Hubspot hat hierzu sechs wichtige Schritte:

1. Leads identifizieren und verstehen

Wer sind die potenziellen Kunden? Das gilt es als erstes herauszufinden. Entwickele Käufertypen und Personas und mache dir ein Bild vom idealen Lead für deine Produkte. Nutze dazu die folgenden Fragen:

2. Weitere Informationen zu den Leads sammeln

Um die Leads noch besser zu verstehen, ist es vor allem wichtig herauszufinden, wo und wie der erste Kontakt mit dem Lead stattgefunden hat. Hierzu eignet sich vor allem eigener Content, mit dem ein Tracking möglich ist.

3. Die Leads bewerten

Lead Scoring beschreibt eine Bewertung der Leads: Es geht einerseits darum festzustellen, wie vollständig das Profil des Leads ist, also wieviele Informationen über ihn vorliegen und andererseits wie die Reaktionen des Leads auf deine Kommunikation ausfallen (Klickt er auf E-Mail-Links oder Blogartikel?). Je höher der Score ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus dem Lead ein Käufer wird. Anhand der Aktivität des Leads kann das Vertriebsteam zum Beispiel Anrufe priorisieren. Welche Kriterien du für die Bewertung der Leads verwendest, solltest du dir individuell für dein Unternehmen überlegen.

4. Die Beziehung zu den Leads pflegen

Mithilfe der gesammelten Informationen kannst du nun einordnen, an welcher Stelle des Sales Funnels sich die jeweiligen Leads befinden. Je nach dieser Position solltest du unterschiedlich mit ihnen umgehen, sie also in eine passende Lead-Nurturing-Kampagne einbeziehen. Leads in der Recherchephase benötigen zum Beispiel weitere Informationen, um herauszufinden, inwiefern ihnen deine Produkte weiterhelfen können.

5. Die Leads an den Vertrieb übergeben

Sind deine Leads für den nächsten Schritt des Verkaufgesprächs bereit, kannst du sie an den Vertrieb übergeben. Achte jedoch darauf, dass du die Leads anhand des Lead Scoring wirklich korrekt eingeordnet hast, die Leads also wirklich zum Kauf bereit sind und kein weiteres Lead Nurturing notwendig ist. Gib außerdem den Lead mit samt seinen Informationen an den Vertrieb weiter, sodass auch das Vertriebsteam vor einer Kontaktaufnahme umfangreich zu dem Lead recherchieren kann.

6. Die Leads tracken und messen

Auch nach der Übergabe an den Vertrieb sollten die Leads weiter getrackt und gemessen werden. Marketing und Vertrieb sollten hier zusammenarbeiten: Feedback, das der Vertrieb erhält sollte auch an das Marketingteam zurückgeleitet werden, sodass gemeinsam herausgefunden werden kann, was im Lead-Management-Prozess funktioniert und was nicht und wie der Verkaufszyklus noch besser gemacht werden kann.

 

URL-Parameter in Google Analytics entfernen: So erhältst du schönere Daten

Warum sollte man URL-Suchparameter ausschließen? Suchparameter ergänzen URLs um Informationen, wie zum Beispiel zusätzliche Trackinginformationen oder IDs. Leider entstehen dadurch auch unzählige URL-Varianten, die Google Analytics als unique interpretiert. In diesem Artikel möchte dir unser Google-Analytics-Referent Alexander Holl zeigen, wie du einfach aber auch sehr fortgeschritten, Probleme die hier in Google Analytics entstehen, analysieren und lösen kannst.

 

Diese vier Google-Analytics-Berichte sollte jeder Content Marketer nutzen

Die Daten aus Google Analytics sind in vielerlei Bereichen hilfreich. Wie das Content Marketing Institute schreibt, helfen dir diese vier Berichte speziell im Content Marketing:

Traffic

Unter dem Reiter „Verhalten –> Websitecontent –> Alle Seiten“ kannst du einsehen, über welche Seiten du den meisten Traffic erhältst. Diese Liste ist Gold wert! Du solltest diese Seiten regelmäßig überprüfen und aktualisieren.

Navigationsübersicht

Klickst du nun auf eine deiner wichtigen Seiten, erhältst du unter dem Reiter „Navigationsübersicht“ die Möglichkeit einzusehen, über welche anderen Seiten die Nutzer auf dieser wichtigen Seite gelandet sind und wohin sie als nächstes geklickt haben. Dies hilft dir dabei zu erfahren, welche Vorinformationen Nutzer bereits mitbringen, wenn sie diese wichtige Seite betreten und welche Informationen sie dementsprechend vielleicht zusätzlich noch benötigen. Welche Fragen bleiben vielleicht noch immer offen? Auch das kannst du aus der Information lesen, welche Seiten die Nutzer als nächstes anklicken. Ist die nachfolgende Seite eine gut Konvertierende? Wie könnte ich diese noch optimieren?

Traffic aus der organischen Suche

Natürlich möchtest du nicht nur wissen, welche Seiten im Allgemeinen den meisten Traffic erzielen, sondern auch explizit, welche Seiten den stärksten organischen Traffic erreichen. Dies findest du unter „Akquisition –> Alle Zugriffe –> Channels“. Seiten, die hohen organischen Traffic erzielen ranken scheinbar gut bei Google. Du solltest diese Seiten deshalb mit Vorsicht behandeln und Änderungen nur mit Bedacht vornehmen, um die Ranking-Positionen nicht etwa zu verschlechtern. Mithilfe eines SEO-Tools kannst du nun herausfinden, über welche Keywords diese Seiten so stark geklickt werden. Das ist sinnvoll, um sicherzustellen, dass der Content auf der Seite auch zu diesen Keywords passt.

Conversions

Beim Thema Conversion, ist es natürlich zunächst wichtig, sich Ziele zu setzen und diese in Google Analytics als Zielvorhaben einzutragen. Wie du das machst, erklärt dir das nachfolgende Video:

Sind die Zielvorhaben gesetzt, kannst du sie in Google Analytics unter „Conversions –> Zielvorhaben –> Übersicht“ einsehen. Hier kannst du dir für jede Seite in Prozent ansehen, für wieviele Conversions sie in Relation zu den Page Views sorgt und so deine stärksten Conversion-Seiten feststellen. Diese Spitzen-Seiten solltest du dann so optimieren, dass sie möglichst viel gefunden werden, sei es via Google oder aber indem du von Seiten mit hohem Traffic auf diese stark konvertierenden Seiten verlinkst.

 

Social Media: Warum die Frage nach mehr Fans der falsche Ansatz ist?

Die eigene Reichweite ausbauen – das ist für viele Unternehmen das wichtigste Ziel im Social-Media-Marketing. Doch Reichweite allein ist kein Selbstzweck. Millionen von Impressionen und Views nützen nichts, wenn die Interaktionen fehlen. Unser Social-Media-Referent Michael Praetorius erklärt dir, worauf es wirklich ankommt.

 

Infografik: So misst du den ROI im Social-Media-Marketing

Immer mehr Unternehmen investieren Geld in ihr Social-Media-Marketing. Doch lohnt sich das überhaupt? Was kommt am Ende wieder zurück? Die nachfolgende Infografik von MDG Advertising zeigt dir, wie du den Return on Investment (ROI) deines Social-Media-Marketings berechnest.

 

Neue Search Console beendet die Beta-Phase

Google entlässt die neue Serach Console jetzt aus der Beta-Phase. Das Tool bringt einige neue Funktionen mit, die alte Search Console bleibt aber vorerst parallel bestehen, da noch nicht alle Features in der neuen Version enthalten sind, berichtet t3n. Die meistgenutzten Anwendungen werden jedoch abgedeckt. Existiert eine Funktion doppelt in beiden Versionen, so werden die Nutzer automatisch auf die neue Search Console verwiesen, da hier bereits Verbesserungen integriert wurden.

Was ist neu?

Neu in der Search Console ist der überarbeitete Leistungsbericht, in welchem ein Zugriff auf die Daten der letzten 16 Monate möglich ist. Dies ermöglicht eine leichtere Erkennung von langfristigen Trends.

Ebenfalls überarbeitet wurde der Statusbericht zur Indexabdeckung, der dir anzeigt, welche deiner URLs bereits indexiert wurden und dich über potenzielle Probleme informiert.

Auch die Funktion URL-Prüfung wurde optimiert und ermöglicht es jetzt eine Live-Version der Seite anzufordern.

Grundsätzlich sollen automatische Warnungen und das Einsehen von Verstößen gegen die Google-Richtlinien dazu beitragen, Fehler schneller zu beheben.

 

Social Media: Pinterest zählt 250 Millionen Nutzer

Pinterest verkündet 250 Millionen Nutzer weltweit. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in den USA, bei den Neuanmeldungen sind es sogar 80 Prozent. Über 175 Milliarden Ideen können auf der Plattform bereits entdeckt werden – das sind 75 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Nutzer inspirieren sich auf Pinterest zu unterschiedlichen Themen, wie etwa Produkten, die ihnen gefallen, Style-Ideen, Kunst oder DIY-Projekte. Dabei setzen laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen 98 Prozent der Pinner die gefundenen Ideen sogar tatsächlich um.

Trotz der vielen Nutzer aus den USA zeigen die Ergebnisse, dass der Einsatz von Pinterest für das Social-Media-Marketing auch für deutsche Unternehmen große Chancen bietet. Gerade um Produkte vorzustellen oder Ideen für die Verwendung von Produkten zu geben, eignet sich die Plattform.

 

News: YouTube will Vertical Ads einführen

70 Prozent der Sehdauer auf YouTube erfolgt mittlerweile mobil. Nun soll auch die Werbeerfahrung für mobile Nutzer optimiert werden, so onlinemarketing.de. Immer häufiger werden Videos vertikal gedreht, also um es hochkant auf dem Smartphone anzusehen. Daher sorgte erst vor kurzem ein Update dafür, dass beim Betrachten der vertikalen Videos auf dem Desktop die schwarzen Balken wegfallen.

Nun soll auch in Bezug auf die Werbung mehr Rücksicht auf das Sehverhalten der Nutzer genommen werden. Dazu sollen Vertical Ads, also Werbung im Hochformat, eingeführt werden. Das neue Werbeformat soll neben TrueView auch für Universelle App-Kampagnen verfügbar sein.

Erwartet wird durch die Vertical Ads eine reibungslose Werbeerfahrung für mobile Nutzer und dadurch deutliche Erfolge. Im Test habe Hyundai Vertical Ads genutzt, um einen neuen SUV vorzustellen. Das Ergebnis seien 33 Prozent mehr Brand Awareness und 12 Prozent Anstieg bei der Berücksichtigung der Marke.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Für alle Content-Producer haben wir diese Woche das W-Fragen-Tool Answer The Public für dich. Gib einfach dein Keyword ein und erhalte zahlreiche Ideen für neue Texte, nach denen Nutzer auf Google bereits gesucht haben.

 

Dich interessieren auch unsere anderen Rückblicke?

Wie hilfreich war dieser Artikel für dich?

Vielen Dank

Deine Meinung zählt, schreibe uns einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.