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Digital Marketing Weekly Sept III 2019

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In dieser Woche gibt es für SEOs Neues aus der Google-Welt und eine echt hilfreiche Technical SEO Audit Checkliste. Außerdem geht es um erfolgreiche Facebook-Werbung und interessante Tipps zur Conversion Optimierung. Viel Spaß beim Lesen!

 

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: Neue Link-Attribute „Sponsored“ und „UGC“
  • Facebook Ads: Folge diesen 6 Schritten, um erfolgreich auf Facebook zu werben
  • SEO: Technical SEO Audit Checkliste
  • Google Analytics: Wie du mit Hilfe von Kampagnen Tagging deine Marketingkanäle analysierst
  • Conversion Optimierung: So gestaltest du Formulare für mobile
  • Social Media: So steigerst du dein Word-of-Mouth-Marketing
  • Tool-Tipp: So schreibst du fehlerfreie Texte auf Englisch

 

SEO: Neue Link-Attribute „Sponsored“ und „UGC“

Wenn du nicht gerade neu in der Branche bist, dann kennst du mit Sicherheit das Link-Attribut rel=“nofollow“. Es wurde 2005 von Google eingeführt und gibt Webmastern die Möglichkeit, Links zu kennzeichnen, die nicht von Google gecrawlt werden sollen. Etwa weil es sich dabei um gekaufte Links handelt oder Links, die mit Werbung in Zusammenhang stehen. Jetzt hat Google zwei weitere Link-Attribute eingeführt:

  • rel=“sponsored“: Hiermit sollen Links gekennzeichnet werden, die gekauft oder in einem Werbeumfeld gesetzt wurden.
  • rel=“ugc“: Dieses Attribut kennzeichnet Links in einem nutzergenerierten Kontext, wie zum Beispiel in Kommentaren oder Forum-Beiträgen.
  • rel=“nofollow“: Dieses Attribut kommt zukünftig nur noch dann zum Einsatz, wenn du zwar auf eine andere Seite verlinken möchtest, dieser Seite jedoch keinerlei Linkkraft übermitteln willst.

Anders als es mit „nofollow“-Links bisher der Fall war, möchte Google die mit Attributen markierten Links nun mit in ihre Suchalgorithmen einfließen lassen. Die Attribute führen demnach nicht mehr dazu, dass Google die Links vollständig ignoriert. Stattdessen wertet Google die Attribute als Hinweise dafür, welche Links sie in die Suche mit einbeziehen sollten und welche nicht. Diese Hinweise werden dann in Kombination mit anderen Signalen verwendet, um zu verstehen, wie Links noch besser analysiert und genutzt werden können.

Konkrete To Dos hinsichtlich alter „nofollow“-Links entstehen durch diese Neuerung nicht für dich. Links, die beispielsweise gekauft wurden, und derzeit mit dem „nofollow“-Attribut versehen sind, können unverändert bleiben. Sollten neue Links hinzugefügt werden, bevorzugt Google es aber, dass du diese zukünftig mit dem neuen Attribut „sponsored“ versiehst. Wichtige FAQs zum Thema beantwortet Google übrigens in diesem Artikel.

 

Facebook Ads: Folge diesen 6 Schritten, um erfolgreich auf Facebook zu werben

Über 2 Milliarden Nutzer sind regelmäßig auf Facebook unterwegs. Diese Masse an Menschen, die sich alle auf der gleichen Plattform aufhalten, birgt enormes Potenzial für Unternehmen, ihre Zielgruppe zu erreichen. Das geht mit organischen Posts aber natürlich auch mit Werbeanzeigen. Wie du auf Facebook erfolgreich Werbung schaltest, erklärt dir Hubspot in diesem umfangreichen Leitfaden.

  1. Die Basics der Werbung auf Facebook

Bevor du richtig durchstartest und deine Werbeanzeigen auf Facebook veröffentlichst, solltest du zunächst konkrete Ziele entwickeln. Was möchtest du mit deinen Ads erreichen? Typische Zielstellungen sind z.B. die Steigerung des Website-Traffics, mehr Conversions oder mehr Bewusstsein/Bekanntheit für deine Marke oder dein Unternehmen.

  1. Formate für deine Werbung auf Facebook

Facebook hat verschiedene Formate im Angebot, die du für deine Anzeigen nutzen kannst. Welches Format sich am besten eignet, hängt u.a. von deinem konkreten Ziel ab, das du mit der Anzeige verfolgst. Beliebte Formate sind z.B. die Karussell-Anzeigen, in denen du mehrere Bilder einstellen kannst. Stößt du damit bei einem Nutzer auf Interesse, kann er sich durch die verschiedenen Kacheln „swipen“, um mehr Details einzusehen. Auch Video Ads sind immer häufiger zu sehen. Erzähle in einem kurzen Video die Geschichte deines Unternehmens und sorge dadurch für mehr Markenbekanntheit.

  1. So kannst du eine bestimmte Zielgruppe erreichen

Jeder, der auf Facebook aktiv ist, weiß, wie viele persönliche Daten man dabei über sich freigibt. Von dieser enormen Datenmasse kannst du profitieren, indem du dein Targeting perfekt einstellst. Du kannst deine Ads z.B. an Nutzergruppen ausspielen, die in einer bestimmten Region leben, die gewisse Interessen haben oder bei bestimmten Beiträgen mit „Gefällt mir“ reagiert haben.

  1. Diese Funktionen bietet der Werbeanzeigenmanager

Genau wie bei Google gibt es auch bei Facebook einen gesonderten Bereich, in dem du deine Anzeigen einstellen und verwalten kannst – den Facebook Werbeanzeigenmanager. Besonders praktische Features, die er für dich bereithält, sind z.B. das Split-Testing, um verschiedene Anzeigenversionen gegeneinander zu testen oder die Zielgruppen-Insights, über die du detaillierte Informationen über deine Zielgruppe erhältst.

  1. Diese Kosten erwarten dich

Wie teuer es ist, Werbeanzeigen auf Facebook zu schalten, lässt sich pauschal natürlich nicht sagen. Du hast aber die Möglichkeit, ein festes Budget zu bestimmen, dass du zu zahlen bereit bist. Dieses Budget kannst du sowohl auf Anzeigengruppen- als auch auf Kampagnenebene einstellen und dadurch sicherstellen, dass deine Gesamtkosten eine bestimmte Höhe nicht überschreiten.

  1. So designst du deine Anzeigen

Mit einer konkreten Zielstellung, dem passenden Targeting und einem angemessenen Budget erfüllst du die Grundvoraussetzungen, um erfolgreich auf Facebook zu werben. Aber damit die Nutzer deine Anzeige auch wirklich wahrnehmen und klicken, muss diese ansprechend gestaltet sein und sich vom Rest des Feeds abheben. Hubspot stellt in seinem Leitfaden verschiedene Best Practices vor, von denen du dich inspirieren lassen kannst, bevor du dich ans Design deiner eigenen Anzeigen machst.

Wenn du noch mehr Informationen zu den einzelnen Steps erhalten möchtest, solltest du unbedingt den kompletten Leitfaden auf Hubspot lesen.

 

SEO: Technical SEO Audit Checkliste

Die eigentliche Arbeit startet nach dem Audit. Somit ist ein Audit immer nur so wertvoll wie seine Wirkung, heißt es im Beitrag von Distilled. Distilled hat es sich daher zum Ziel gemacht, eine Technical SEO Audit Checkliste zu erstellen, die den Schritt hin zur eigentlichen Veränderung erleichtert. Die Checkliste basiert auf den Konversationen, die im Anschluss an ein Audit geführt werden. So zum Beispiel:

„Wir sind besorgt, dass wichtige Inhalte nicht indexiert werden, weil die URLs nicht vom Crawler gefunden werden. Bei der Search Console eine Sitemap einzureichen, könnte helfen dieses Problem lösen.“

Diese Aussage untergliedert sich in drei Teile:

  • Ergebnis: wichtige Inhalte werden nicht indexiert
  • Grund: URLs können vom Crawler nicht gefunden werden
  • Fehler: Es wurde keine Sitemap in die Search Console hochgeladen

Die Checkliste basiert nun auf diesen drei Ebenen – Ergebnis, Grund und Fehler:

Sie zählt damit alle möglichen Fehler auf, die zu einem bestimmten Ergebnis führen können. Eine Anleitung zur genauen Nutzung der Checkliste findest du hier im Blogbeitrag von Distilled. Die Technical SEO Audit Checkliste gibt es hier.

 

Google Analytics: Wie du mit Hilfe von Kampagnen Tagging deine Marketingkanäle analysierst

In Google Analytics werden automatisch die Herkunftsquellen gesammelt, von denen aus ein Nutzer auf deine Website gelangt. Allerdings ist das nur für drei Quellen der Fall: organic (Der Nutzer kam über die organische Suche –> SEO), referral (Der Nutzer kam über einen Link) sowie (none) (Google weiß nicht, wie der Nutzer genau auf deine Website kam –> über Direkteingabe, ein Lesezeichen etc.). Damit du aber alle anderen Marketingkanäle, wie zum Beispiel E-Mail-Marketing oder Facebook Ads effizient auswerten kannst, musst du an deine URL UTM-Parameter anhängen – das nennt man Kampagnen Tagging. In diesem Blogartikel erklärt dir Alexander Holl, wie du Kampagnen Tagging einsetzt, um deine Marketingkanäle in Google Analytics auswerten zu können.

 

Conversion Optimierung: So gestaltest du Formulare für mobile

Mobile Endgeräte werden immer stärker dazu genutzt, um Hotels zu buchen, Flugtickets zu kaufen oder anderweitig online zu shoppen. Nicht selten müssen die Nutzer dabei auch ein Formular ausfüllen, um ihren Kauf zu tätigen. Es liegt also auf der Hand, dass ein Formular, welches auf dem Handy schlecht funktioniert, ein enormer Conversion Killer ist. Doch wie genau gestaltest du ein Formular für mobile, um deine Conversions zu steigern? Hier sind einige Tipps von Jeff Bullas:

  • Bedenke bei der Größenauswahl der Elemente (Buttons etc.), dass die Bedienung per Touchscreen läuft.
  • 80 – 90 % der Smartphone Nutzer verwenden dieses im Hochformat – ein vertikales Scrollen ist demnach gewöhnlich und gerade bei langen Formularen auch notwendig.
  • Wahlweise kann es für den Nutzer sehr hilfreich sein, dein Formular in verschiedene Steps mit wenigen Feldern zu unterteilen, welche nacheinander abgearbeitet werden.
  • Orientiere dich an der Standardschriftgröße von 16px.
  • Verwende ein einspaltiges Formulardesign.
  • Versuche die abgefragten Informationen auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Integriere Autocomplete-Funktionen, um dem Nutzer das Ausfüllen des Formulars zu erleichtern.
  • Vermeide Dropdown-Menüs.
  • Gut geeignet für das Smartphone sind stattdessen Slider, beispielsweise zum Einstellen einer Budgetspanne. Stepper, mit denen man über + und – zum Beispiel die Personenanzahl einstellen kann. Oder aber Segmente, also Auswahlfelder, mit denen man sich für eine bestimmte Kategorie entscheiden kann.
  • Feldbezeichnungen machen dem Nutzer deutlich, welche Informationen im jeweiligen Formularfeld gewünscht sind. Diese können direkt im jeweiligen Feld angezeigt werden und verschwinden dann, sobald der Nutzer darauf klickt. Besser noch ist es, wenn die Bezeichnung nicht ganz verschwindet, sondern lediglich über das Formularfeld rutscht.
  • Ebenfalls hilfreich sind Masken in den Formularfeldern, die beispielsweise die Eingabe einer Telefonnummer, eines Geburtsdatums oder einer IBAN vereinfachen.

Konkrete Beispiele für die einzelnen Tipps findest du im ausführlichen Blogbeitrag von Jeff Bullas.

 

Social Media: So steigerst du dein Word-of-Mouth-Marketing

Mundpropaganda ist auch im 21. Jahrhundert ein großer Hebel. Wenn Menschen über dein Produkt sprechen und es anderen weiterempfehlen, dann ist das mit die beste Werbung, die ein Unternehmen erhalten kann. Durch die sozialen Medien erhält Mundpropaganda in digitaler Form sogar noch eine ganz neue Reichweite und einen neuen Namen: Word-of-Mouth-Marketing. Statt dass sich also nur Freunde und Bekannte gegenseitige Empfehlungen geben, verbreiten nun Influencer & Blogger Empfehlungen an tausende von Menschen. Durch ihre enge Bindung zu ihren Followern haben diese Empfehlungen aber immer noch einen wesentlich größeren Wert als Werbebotschaften vom Unternehmen selbst. Um das Word-of-Mouth-Marketing (WoMM) zu steigern hilft dir folgendes WoM-ABC von Hubspot:

  • A wie Alleinstellungsmerkmal: Damit im Internet über dich gesprochen wird und  nicht über deine Konkurrenz, musst du dich deutlich von dieser abgrenzen. Du benötigst ein Alleinstellungsmerkmal, zum Beispiel eine Innovation, eine inspirierende Unternehmensgeschichte oder besonderes soziales Engagement. Entsteht durch deine spezifischen Produkteigenschaften sogar Viralität, verbreiten sich die Empfehlungen also viral im Netz, so spricht man hier nicht nur vom WoMM, sondern sogar vom Buzzmarketing.
  • B wie Berührungspunkte: Du solltest versuchen deinen Nutzern an jedem Touchpoint seiner Customer Journey eine herausragende Kundenerfahrung zu bieten. So erhöhst du die Chance auf eine Weiterempfehlung enorm.
  • C wie Critics are your best friend: Auch negative Mundpropaganda kann dir sehr weiterhelfen – sie bietet wertvolle Anregungen für die Produktverbesserung. Der Kundenservice sollte unbedingt auf negatives Feedback reagieren, denn das kann die negative Erfahrung auch schnell wieder ins Positive wenden.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Diese Woche möchten wir dir die Hemingway App vorstellen. Das Tool überprüft für dich deine englischen Texte, vergibt einen Score für die Lesbarkeit und spürt häufige Wortwiederholungen auf. Darauf basierend erhältst du Verbesserungsvorschläge, die deinen Text lesbarer und verständlicher machen sollen. Wenn du im internationalen Kontext arbeitest und kurz mal überprüfen möchtest, ob dein neuer Produkttext oder auch deine Mail verständlich verfasst sind, bietet dieses Tool auf schnelle und unkomplizierte Weise Abhilfe.

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