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Digital Marketing Weekly Sept II 2019

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Daten, Daten, Daten – in dieser Woche geht es bei uns um datenbasiertes Content Marketing, künstliche Intelligenz im Online Marketing und einen Ansatz, wie du mit Hilfe von Data Science dein SEO verbessern kannst. Außerdem zeigen wir dir, was du beachten solltest, wenn dir in einem Kundenprojekt mal ein Fehler passiert. Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche

  • SEO: Wie du mithilfe von Data Science dein SEO verbesserst
  • Content Marketing: Was kann ich tun, wenn meine Branche „langweilig“ ist?
  • Social Media: Mobile Videowerbung hat positiven Einfluss auf Verkaufszahlen
  • Content Marketing: Warum auch hier Daten das neue Gold sind
  • KI: So wirkt sich Künstliche Intelligenz auf dein Online Marketing aus
  • Was tun, wenn’s passiert ist? So gehst du mit Fehlern um
  • Tool-Tipp: Fake Instagram Accounts entlarven

 

SEO: Wie du mithilfe von Data Science dein SEO verbesserst

Schon lange ist SEO mehr als nur das Umschreiben eines Title Tags oder die Wiederholung eines relevanten Keywords auf deiner Website. Aber was genau gehört eigentlich alles zur Suchmaschinenoptimierung? Welche Faktoren beeinflussen unser Ranking bei Google und mit welchen Strategien kann es verbessert werden? Ein Ansatz, den Search Engine Watch in seinem neuen Blogbeitrag vorstellt, ist der Einsatz von Data Science für dein SEO.

Data Science, also die Datenwissenschaft, hat es zum Ziel, mithilfe verschiedener Algorithmen und Tools aus einem großen Pool an Daten versteckte Muster zu erkennen. Auch die Einflussfaktoren auf dein Ranking bei Google sind so zahlreich und unterschiedlich, dass es für dich wahrscheinlich oft schwer nachvollziehbar ist, warum du jetzt auf einer bestimmten Position gelandet bist. Das hat nicht immer direkt was mit deiner Seite zu tun. Oft hängt das auch mit dem Nutzer und dessen Bedürfnissen und Erwartungen zusammen. Denn jeder Nutzer sendet fortlaufend Signale im Internet, die Google interpretiert und in sein Ranking mit einfließen lässt. Um diese Signale besser zu verstehen und bestimmte Muster im Nutzerverhalten zu erkennen, kannst du Data Science einsetzen. Was du dabei beachten solltest, erfährst du hier.

  1. Wähle die richtigen Datenquellen aus: Wie viel du über deine Nutzer und deren Online-Verhalten erfährst, hängt direkt von der Qualität deiner Datenquelle ab. Tools, die besonders gut dafür geeignet sind und wertvolle Insights liefern, sind Google Analytics, Ahrefs oder SEMrush.
  2. Betrachte dein Digital Marketing im Gesamtzusammenhang: Um die meisten Insights zu generieren und darauf aufbauend dein SEO zu verbessern, solltest du dieses nicht als Einzeldisziplin wahrnehmen. Es gibt viele andere Bereiche im Digital Marketing, wie z.B. Conversion-Optimierung oder Content Marketing, die ebenfalls reibungslos laufen müssen, damit dein SEO funktioniert. Entwickle daher eine Gesamtsicht auf dein Digital Marketing und sammle relevante Daten zu all diesen Disziplinen. Je mehr Daten du hast, desto bessere Analysen kann dir der Algorithmus liefern. Darauf aufbauend kannst du dann bereichsübergreifende Strategien und Guidelines entwickeln, sodass die verschiedenen Abteilungen in ihrer Zusammenarbeit alle auf dein SEO einzahlen.
  3. Nutze Data Science zur Visualisierung: Kaum jemand hat heutzutage noch genug Zeit, um sich die Ergebnisse deiner Analysen in einem ausführlichen Bericht durchzulesen. Nutze Data Science daher, um deine Ergebnisse in ansprechender Form zu präsentieren. Entwickle Schaubilder, um Daten zu vergleichen, im Zeitablauf zu betrachten oder besonders überraschende Ergebnisse herauszustellen. Durch eine ansprechende Visualisierung werden deine SEO-Daten verständlicher und zugänglicher.

Data Science ist sehr nützlich, wenn es darum geht, versteckte Muster in einer enormen Datenmenge auszumachen. Anstatt also Vermutungen aufzustellen, was im Bereich SEO besonders gut funktioniert und was nicht, erhältst du mit Data Science konkrete Antworten. Dadurch kannst du Erfolgsfaktoren identifizieren und dein SEO langfristig optimieren.

Wie genau du Data Science einsetzen kannst, um dein SEO zu verbessern, erfährst du im aktuellen Blogbeitrag von Search Engine Watch.

 

Content Marketing: Was kann ich tun, wenn meine Branche „langweilig“ ist?

In vielen Branchen – Sport, Ernährung, Fashion … – ist Content Marketing eine tolle Möglichkeit, um Nutzer via SEO auf deine Website zu lotsen oder Backlinks zu generieren. Viele Nutzer interessieren sich für Wissen aus diesen Bereichen, es gibt daher zahlreiche relevante Themen und auch Multiplikatoren. Aber wie geht man vor, wenn man aus einer „langweiligen“ Branche kommt? Ist Content Marketing dann überhaupt sinnvoll? In diesem Podcast geht es genau um diese Fragestellung.

 

Social Media: Mobile Videowerbung hat positiven Einfluss auf Verkaufszahlen

Früher wurden die meisten Kunden über TV- oder Radiowerbung erreicht. Mittlerweile hat sich das Mediennutzungsverhalten verändert und Unternehmen haben die besten Chancen, ihre Kunden direkt über deren Smartphones zu erreichen. Hierfür bietet sich z.B. mobile Videowerbung an – und die funktioniert laut einer neuen Studie erstaunlich gut. Die Studie wurde von Facebook in Zusammenarbeit mit der GfK durchgeführt und hat die Wirkung von mobiler Videowerbung auf den Handel untersucht. Die Studienergebnisse, die im Facebook Newsroom veröffentlich wurden, sind aber nicht nur für den Handel sondern auch für andere Branchen durchaus interessant. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir hier für dich zusammengefasst:

  1. Videoanzeigen auf Facebook/Instagram steigern den Umsatz: In 80% der Fälle haben sich die auf Facebook und/oder Instagram veröffentlichen Videokampagnen positiv auf die Kaufwahrscheinlichkeit ausgewirkt, d.h. mehr Kunden waren danach bereit, Produkte bei dem werbetreibenden Unternehmen zu kaufen.
  2. Lange Viewtime ist nicht gleich mehr Umsatz: Die Studie konnte keinen Zusammenhang zwischen der Viewtime und den Abverkaufszahlen feststellen. Zwar spricht eine längere Viewtime dafür, dass dein Video den Zuschauer anspricht und dieser sich gerne mit deinen Inhalten auseinandersetzt, das heißt aber noch nicht, dass dieser Nutzer dann auch öfter oder mehr bei dir einkauft.
  3. Videoanzeigen auf Facebook/Instagram sich hocheffizient: In 80% der Fälle haben die Unternehmen mit ihren mobilen Kampagnen auf Facebook und Instagram einen positiven Return-On-Investment erzielt.
  4. Soziale Medien haben deutlichen Einfluss auf die Reichweite der Kampagnen: Durch die Schaltung von mobilen Videokampagnen waren Unternehmen in der Lage, ihre Reichweite deutlich zu vergrößern und Kunden anzusprechen, die über die klassische TV-Werbung nicht mehr erreicht werden.

Die Studie zeigt, dass in mobilen Videokampagnen großes Potenzial steckt – nicht nur für den Handel, sondern auch für andere Branchen. Unternehmen sollten ihre Kampagnen daher crossmedial gestalten, um ihre Reichweite und ihren Umsatz langfristig zu steigern.

Wenn du mehr zu der Vorgehensweise hinter der Studie und ihren ausführlichen Ergebnissen erfahren möchtest, geht es hier zum Beitrag im Facebook Newsroom.

 

Content Marketing: Warum auch hier Daten das neue Gold sind

Mit guten Inhalten zur richtigen Zeit am richtigen Ort die relevante Zielgruppe erreichen – darauf setzen Content-Marketing-Kampagnen. Daten helfen an dieser Stelle enorm, um herauszufinden, welcher Content zu welcher Zeit bei welchem Publikum funktioniert. Hier sind einige Tipps von t3n zum Umgang mit Daten im Content Marketing.

  • Deine Zielgruppe erreichen: Führe verschiedene A-/B-Tests durch und nähere dich so dem optimalen Distributionsweg. Daten zur Reichweite oder dem Engagement zeigen dir, wann deine Zielgruppe wirklich für deinen Content empfänglich ist und welche Art der Ansprache besonders gut funktioniert.
  • Erkenne Trends: Es gibt immer wieder bestimmte Trends, an denen kein Nutzer in den sozialen Medien vorbeikommt. Diese rechtzeitig anhand von Daten zu erkennen, kann dir tolle Möglichkeiten bieten, den Trend für deine Kampagnenentwicklung zu nutzen und so auf der Welle mitzureiten.
  • Kill your Darling: Sollten dir deine Daten zeigen, dass dein Content nicht gut funktioniert oder aber eine Kampagne auf einem anderen Kanal besser funktionieren würde, so solltest du bereit sein, sofort zu handeln. Warte nicht bis zum Ende deiner Kampagne, sondern passe deine Inhalte sofort an, lagere Ressourcen spontan um und traue dich, von deiner ursprünglichen Planung abzuweichen.

Ausführlichere Tipps sowie Tool-Empfehlungen erhältst du im Artikel von t3n.

 

KI: So wirkt sich Künstliche Intelligenz auf dein Online Marketing aus

Immer öfter liest oder hört man von Künstlicher Intelligenz – von vollautomatisierten Chatbots, selbstfahrenden Autos oder künstlich erschaffenen Werbemodels. Und allen liegt KI zugrunde. KI scheint überall für bleibende Veränderungen zu sorgen. Bei Social Media Examiner findest du zu diesem Thema einen interessanten Podcast, indem es darum geht, wie sich Künstliche Intelligenz auf das Marketing auswirkt.

Auch wenn du es vielleicht nicht bewusst wahrnimmst, verändert KI ganz viele verschiedene Bereiche im Alltag deiner Konsumenten. Netflix empfiehlt einen neuen Film, Amazon sagt voraus, was als nächstes bestellt wird und Google Maps navigiert an Staus vorbei möglichst schnell an den Zielort. Deine Kunden gewöhnen sich dadurch immer mehr an personalisierte Kommunikation und erwarten dies auch im Marketingumfeld. Sie erwarten das perfekte Angebot zum perfekten Zeitpunkt. Dank dem Einsatz von KI kannst du dich an diese Veränderungen anpassen. Folgende Punkte stellen einige Einsatzgebiete dar, in denen Künstliche Intelligenz jetzt schon gerne genutzt wird.

  1. Chatbots: Wenn du deinen Chat dank KI trainierst und auf verschiedenste Situationen vorbereitest, können deine Mitarbeiter damit viel Arbeitszeit einsparen und diese woanders einsetzen. Dabei sollte der Chatbot die Kundenanfragen so bearbeiten, dass deine Kunden gar nicht merken, dass sie mit einer Maschine kommunizieren.
  2. Content: In diesem Bereich geht es oft darum, den richtigen Inhalt zum richtigen Zeitpunkt auf der richtigen Plattform zu verbreiten. Nutze KI, um zu analysieren, welche Themen zu welchen Zeitpunkten besonders häufig gesucht werden und welche Inhalte thematisch gut zusammenpassen. Die Ergebnisse aus der Analyse kannst du zur Optimierung deiner Content-Strategie nutzen.
  3. Social Ads: Auch im Bereich Social Media kommt KI bereits zum Einsatz. Facebook z.B. erstellt selbst Werbeanzeigen, die auf den Inhalten deiner eigenen Facebook-Seite basieren und die du dann mit nur einem Klick freigeben kannst. So ist eine neue Anzeige innerhalb von Sekunden erstellt.
  4. Feedback und Reviews: Du kannst KI auch dazu nutzen, um dein Social Media Monitoring zu vereinfachen. Verschiedene Tool-Anbieter helfen dir dabei, den Überblick zu behalten, damit du immer Bescheid weißt, wer sich gerade wie über dein Unternehmen äußert und auf welches Feedback du möglichst schnell eingehen solltest.

Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf das Online Marketing aber auch auf viele andere Bereiche (sowohl im Arbeits- als auch im privaten Umfeld) ist enorm. Durch den Einsatz von KI kannst du Prozesse verkürzen, Analysen verbessern und dadurch viel Zeit einsparen, die du anderweitig nutzen kannst.

Noch mehr Infos über Künstliche Intelligenz, sowie praktische Anwendungsbereiche und hilfreiche Tools erhältst du in der neuen Podcastfolge auf Social Media Examiner.

 

Was tun, wenn’s passiert ist?

Nein, es geht hier heute nicht um ungewollte Schwangerschaften 😉 Sondern um den richtigen Umgang mit Fehlern und wie wir diese vermeiden können. Wir alle haben Kundenaufträge, die wir bearbeiten und wir alle sind Menschen – da können also auch mal Fehler passieren. Das ist sehr unangenehm, aber hier sind einige Tipps von Seer.

Fehler vermeiden

  • Ganz egal, ob du Einsteiger oder Profi bist – lass deine Arbeit immer durch ein bis zwei Kollegen überprüfen.
  • Frage deine Kollegen um Hilfe! Gerade wenn du mit anderen zusammen an einem Projekt arbeitest, ist es wichtig, dass ihr die Aufgabenstellung alle auf die gleiche Weise versteht.
  • Teile deine Fehler mit deinem Team, sodass ihr gemeinsam daraus lernen könnt – ganz egal ob du Trainee bist oder CEO.

Mit Fehlern umgehen

  • Ist ein Fehler passiert, dann analysiere ihn zunächst hinsichtlich seiner Schwere. Je nach dem wie gravierend seine Auswirkungen sind, musst du unterschiedlich damit umgehen.
  • Eines gilt jedoch immer: Gib deinen Fehler bekannt, denn es ist besser, wenn dein Kunde von dir auf deinen Fehler hingewiesen wird, als wenn er ihn selbst findet.
  • Kleine Fehler (z.B. Schreibfehler, falsche Bezeichnung einer Datei): Schicke sofort eine kurze Nachricht hinterher, in welcher du den Fehler bekannt machst und die korrigierte Version mitsendest.
  • Beachtenswerte Fehler (z.B. eine falsche Zahl in einem Bericht, eine irreführende Grafik): Kommuniziere den Fehler an deinen Vorgesetzten, setzt ein Schreiben an den Kunden auf und behebt den Fehler.
  • Große Fehler (z.B. eine Analyse auf Basis der falschen Daten): Kommuniziere den Fehler an deine Vorgesetzten, setzt ein Schreiben an den Kunden auf, behebt den Fehler und haltet den Kunden auch weiterhin bzgl. der Fehlerbehebung auf dem Laufenden.

Fehler an den Kunden kommunizieren

  • Mittlere und große Fehler müssen mit Bedacht an den Kunden kommuniziert werden, um deren Vertrauen nicht zu gefährden.
  • In einem Schreiben an die Kunden solltest du daher erklären, was für ein Fehler passiert ist, welchen Einfluss der Fehler hat, was du bereits zur Behebung des Fehlers unternommen hast, welche weiteren Schritte notwendig sein werden.
  • Gerade bei großen Fehlern ist auch eine Entschuldigung angebracht. Außerdem ist es sinnvoll den Kunden im weiteren Prozess der Fehlerbehebung auf dem Laufenden zu halten und ihn in regelmäßigen Abständen zu informieren.
  • Fehler können natürlich dazu führen, dass deine Kunden verärgert sind. Hier ist es ganz besonders wichtig, Empathie zu zeigen. Höre deinem Kunden zu, fühle dich in ihn hinein und übernimm Verantwortung für deinen Fehler.

Hier geht es zum ausführlichen Blogbeitrag von Seer.

 

Unser Tool-Tipp der Woche

In dieser Woche haben wir ein cooles Tool für dich, mit dem du Fake Instagram Accounts entlarven kannst. Ninjalitics analysiert Instagram-Profile auf Indizien für Fake-Follower: Gab es ein konstantes oder sprunghaftes Followerwachstum? Wie ist die Engagementrate in Relation zur Fanbase?

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