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Digital Marketing Weekly SEP III 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN, wie du die Voraussetzungen für optimale Kundenbindung schaffst und wann du Facebook Dynamic Product Ads einsetzen solltest. Du lernst, wie du deinen Erfolg im E-Mail-Marketing messen kannst und wie du mit Marketing Automation startest. Außerdem liefern wir dir die besten Templates für das Google Data Studio und erklären dir, wie du Gamification in deinem Onlineshop umsetzen kannst.

Unsere Themen in dieser Woche

Beginner

Digital Marketing: Kundenbindung? Wieso, weshalb und warum!

Kunden dazu zu bringen, bei dir zu kaufen, ist eine Sache. Kunden langfristig an dich zu binden und dafür zu sorgen, dass sie regelmäßig bei dir kaufen, die andere. Auch wenn Neukundenakquise oft einfacher scheint als langfristige Kundenbindung, so lohnt sich Letzteres deutlich mehr: Neue Kunden zu gewinnen ist im Schnitt fünfmal teurer als das Halten von Bestandskunden. Mit einem Artikel der Gründerplattform möchten wir dir diese Woche zeigen, wie du nachhaltig Kundenbindung erzielen kannst, und dabei vor allem auf die verschiedenen Maßnahmen eingehen.

Warum ist Kundenbindung wichtig?
Stammkunden haben einen hohen Customer Lifetime Value. Das bedeutet, dass Stammkunden dir am meisten Umsatz bringen. Sie tragen nicht nur zum Umsatz bei, sondern senken auch die Kosten. Denn die Kundenneuakquise ist kostspieliger als Kunden zu halten. Außerdem sind Stammkunden eher dazu bereit, deine Firma ihrer Familie und ihren Freunden weiterzuempfehlen: Sie machen Werbung für dich, ohne dass du direkt dafür bezahlen musst. Im Fachjargon nennt man diese Taktik Empfehlungsmarketing.

Kundenbindungsmaßnahmen
Nun stellen wir dir ein paar Maßnahmen vor, die sich positiv auf den Aufbau von Kundenbindung auswirken. Alle diese Maßnahmen greifen allerdings erst, wenn der Kunde schon mindestens einmal bei dir eingekauft hat.

  • Herausragender Kundenservice: Mittlerweile sollte jedes Unternehmen in den für die eigene Zielgruppe relevanten sozialen Netzwerken vertreten sein. Darüber hinaus musst du dafür sorgen, dass Kunden über diese Kanäle mit dir kommunizieren können und schnell eine Reaktion auf ihre Nachrichten bekommen. Alle Mitarbeiter sollten deshalb auch in der Lage sein, Kunden gegenüber auch bei Beschwerden stets freundlich, hilfsbereit und lösungsorientiert zu sein. 
  • Daneben solltest du den gesamten Kaufprozess kundenfreundlich gestalten. So könntest du beispielsweise einen kostenlosen Versand und Rückversand anbieten, Garantie gewähren oder Testphasen für bestimmte Produkte ermöglichen.
  • Bonusprogramme sind das digitale Äquivalent zur Stempelkarte bei deinem Lieblingsbäcker. Je mehr ein Kunde bei dir shoppt und dabei Punkte sammelt, desto bessere Angebote winken ihm. Je nach Punktestand könntest du deinen Kunden beispielsweise Rabatte, vorzeitigen Zugriff auf neue Produkte oder kostenlose Downloads gewähren. Deine Kunden werden so dazu animiert, öfter bei dir einzukaufen, um noch mehr Punkte zu sammeln.
  • Stelle eine Plattform für deine Community bereit. Das kann ein eigenes Forum oder eine Social-Media-Gruppe sein, über welche sich deine Kunden untereinander oder mit dem Kundensupport austauschen können. Wichtig ist, dass du auch selbst in den Austausch gehst, Fragen beantwortest und auf Feedbacks eingehst. Deine Kunden fühlen sich dadurch wertgeschätzt und tiefer mit deiner Marke verbunden.
  • Persönliche E-Mail-Ansprachen, zugeschnittene Angebote oder persönliche Rabattcodes – all das sind Maßnahmen zur Personalisierung. Diese tragen dazu bei, dass dein Kunde sich bei dir gut aufgehoben fühlt. Du gibst ihm das Gefühl, nicht nur eine Nummer oder Geldquelle zu sein, und sorgst so für mehr Kundenbindung.

Herausforderungen bei der Kundenbindung
Bevor du dir über Bonusprogramme und Rabatte Gedanken machst, sollten die Basics stimmen: Du brauchst gute Produkte und guten Kundenservice. Erst dann geht es darum, die richtigen Maßnahmen auszuwählen. Nicht jede Zielgruppe lässt sich mit Rabatten locken, und nicht jeder Kunde ist scharf darauf, Punkte zu sammeln. In jedem Fall kann dir eine Zielgruppenanalyse dabei helfen, zu erahnen, was deine Kunden triggert. Ansonsten hilft nur eines: testen, testen, testen.  

Viele weitere Tipps zur Kundenbindung, unter anderem, wie du sie messen kannst, erfährst du bei der Gründerplattform.

 

Beginner

Social Media: Facebook Dynamic Product Ads – dein Guide

Dynamic Product Ads (DPA) sind speziell für Werbetreibende, die einen großen Onlineshop mit vielen verschiedenen Produkten betreuen, sinnvoll. Für deine Kunden sind sie von herkömmlichen Anzeigen nicht zu unterscheiden, für dich haben sie aber einen entscheidenden Vorteil: Statt unzähliger individueller Anzeigengruppen erstellst du eine einzige Kampagne. Der Algorithmus füllt die Anzeigen beim Ausspielen dann mit exakt den Inhalten, die am besten zu den Interessen des jeweiligen Kunden passen. Auf Basis der Artikel von Facebook und den Social Media Nerds möchten wir dir heute mehr zu den Dynamic Ads erzählen.

Wie funktionieren Dynamic Product Ads?
Voraussetzung für das Ausspielen von DPAs ist die Einbindung des Facebook Pixel in deine Website, genauer gesagt in deinen Onlineshop. Dieses sammelt Daten über deine Kunden, die im sogenannten Produktdatenfeed vorgehalten werden. Basierend auf diesen Daten kann Facebook deinem Kunden dann individuelle Anzeigen ausspielen, die genau zu seinen Interessen oder seinem vorherigen Surfverhalten auf deiner Website passen. Des Weiteren legst du im Facebook Business Manager einen extra Produktkatalog mit allen Artikeln an, für die du gezielt werben möchtest.

Targeting-Optionen
Bei den DPAs gibt es verschiedene Targeting-Optionen: Entweder du konzentrierst dich auf die Neukundenakquise (Prospecting), oder aber du betreibst Retargeting und spielst die Anzeige nur konkreten Kunden aus, die beispielsweise in einem bestimmten Zeitraum den Warenkorb abgebrochen haben. Auch automatisiertes Up- und Cross-Selling lassen sich einstellen. Prinzipiell hast du hier viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Du solltest dir also überlegen, was dein Ziel ist und mit welchen Targeting-Einstellungen du dieses erreichen kannst.

Bidding
Bei deiner Gebotsstrategie kannst du entweder auf das automatisierte Gebot von Facebook setzen oder mit einer Gebotsobergrenze arbeiten. Diese Deckelung ist vor allem beim Broad-Match-Targeting zu empfehlen, da die Preise hier schnell in die Höhe gehen können.

Anzeigengestaltung
Du kannst das Format für deine Anzeige selber auswählen, oder du überlässt Facebook die Wahl, wie deine Ads ausgespielt werden sollen. Das ist die einfachste Methode, denn du musst nur ein Foto oder Video hochladen. Ein Anzeigentext und eine Description sind nicht zwingend notwendig, da sie sowieso nicht bei allen Anzeigen ausgespielt werden. Texte lassen sich über Platzhalter einfügen, die dann mit dazugehörenden Katalogtexten vervollständigt werden.

Erfolgsmessung
Beim Retargeting sind die wichtigsten Messwerte die Käufe. Daneben solltest du auch immer die Kosten pro Kauf auf dem Schirm haben, damit die Kosten für deine Anzeige nicht den Rahmen sprengen. Folgst du dem Prospecting-Ansatz, so ist dein Ziel nicht direkt ein Verkauf. Hier solltest du eher auf KPIs wie die Click-Through-Rate oder die Conversion-Rate Wert legen.

Hier geben wir dir einen groben Überblick über die Facebook Dynamic Product Ads. Alle genauen Infos, Screenshots und Beispiele findest du bei den Social Media Nerds.

 

Beginner

E-Mail-Marketing: So misst du deinen Erfolg

E-Mail-Marketing ist noch immer einer der effektivsten Kanäle, wenn es darum geht, Transaktionen auszulösen. Aber woher weißt du, wie erfolgreich deine Kampagne wirklich ist? Und wie sieht der Status quo verschiedener Messwerte aus? Das alles lernst du diese Woche bei Barilliance.

Im E-Mail-Marketing gibt es vier Haupt-KPIs für die Erfolgsmessung: die Conversion Rate, den Return-on-Investment (ROI), die Öffnungsrate und die Click-Through-Rate (CTR).

Conversion Rate
Bevor du deine Conversion Rate misst, musst du zwei Dinge festlegen:

  1. Schritt: Was zählt zur Conversion? In diesem Beispiel nehmen wir einen einfachen Verkauf, es können aber auch Downloads oder Leadgenerierungen sein.
  2. Schritt: Welche Basis nutzt du für deine Messung? Hier wählst du entweder alle gesendeten E-Mails oder alle E-Mails, die zu einem Klick auf die Website geführt haben.

Um die Conversion Rate zu berechnen, musst du nun die Anzahl der Conversions aus Schritt 2 durch die Gesamtzahl der E-Mails aus Schritt 1 teilen.
Beispiel gefällig? Du hast insgesamt 10.000 E-Mails verschickt und 200 davon haben eine Conversion ausgelöst. Die Rechnung lautet dann: 200 / 10.000 = 0,02 = 2 %
🏁 Barilliance hat eine eigene Studie zum E-Mail-Marketing durchgeführt. Die Ergebnisse können dir als Benchmark dienen. Betrachtet man alle versendeten E-Mails, die in der Studie berücksichtigt wurden, lag die durchschnittliche Conversion Rate im Jahr 2020 bei 1,43 %. 

Return-on-Investment (ROI)
Mit dem ROI kannst du feststellen, ob sich deine E-Mail-Marketing-Aktivitäten überhaupt lohnen, denn er setzt deinen Gewinn ins Verhältnis zu deinem vorherigen Investment. Der ROI ist allerdings kein einfach zu berechnender Wert und es gibt viele Faktoren, die in ihn einzahlen, wie Versandkosten, Gehälter der Mitarbeiter und Kosten für Tool-Abos.
Um den ROI zu berechnen teilst du den Profit, den du mit deinem E-Mail-Marketing erzielt hast (zum Beispiel alle Verkäufe, die du in einem bestimmten Zeitraum über Mailings generiert hast) durch die allgemeinen Kosten, die du für das E-Mail-Marketing aufwenden musstest.
🏁 In Studien haben die Top-Performer einen beachtlichen ROI von 7.000 % erwirtschaftet. Ein ROI von 4.000% wird als Benchmark genannt. Unternehmen mit einem ROI von weniger als 500 % gehören zu den Niedrig-Performern.

Öffnungsrate
Die Öffnungsrate wird von jedem normalen Bulk-E-Mail-System standardmäßig erfasst. Das bedeutet, dass du sie nicht selbst berechnen musst. An sich ist die Öffnungsrate nur bedingt aussagekräftig. An ihr erkennst du letztlich nur, ob deine Betreffzeile den Kunden getriggert hat und ob du eine Beziehung zu deinen Kunden hast. Ob eine Öffnung auch einen Kauf zur Folge hatte, kannst du nicht erkenne.
🏁 Die Benchmarks für Öffnungsraten variieren nicht nur nach Branchen sondern auch nach Arten von Mailings. Die Back-to-Stock-E-Mail, die den Kunden über ein wiederverfügbares Produkt informiert, hat mit gut 65 % die beste Öffnungsrate.
Hier findest du die Benchmarks zur Öffnungsrate in verschiedenen Branchen (Studie von 2019).

Click-Through-Rate (CTR)
Auch die Click-Through-Rate (CTR) wird von den meisten E-Mail-Providern gemessen. Sie zählt, wie viele Kunden über einen Link in der E-Mail auf deine Seite gelangen. Auf Basis der CTR kannst du Aussagen darüber treffen, wie genau dein Angebot zu deinen Kunden passt und wie ansprechend deine E-Mail gestaltet ist.
🏁 Angaben zu den Benchmarks der CTR in verschiedenen Branchen findest du ebenfalls bei Mailchimp.

 Bei Barilliance findest du viele weitere nützliche Infos zu den KPIs im E-Mail-Marketing. Wenn du jetzt noch deine Conversion Rate verbessern möchtest, haben wir hier 14 Tipps für dich.

 

Advanced

Marketing Automation: Beginne jetzt mit der Umsetzung

Wusstest du, dass die erste Marketing Automation bereits 1992 von der Firma Unica entwickelt wurde? Wenn damals automatisiert wurde, dann nur sehr oberflächlich. Die meisten Unternehmen waren noch nicht mal an das Internet angeschlossen. Seitdem hat sich viel getan und Marketing Automation ist zu einem wichtigen Instrument in der Branche geworden. Falls du noch nicht mit Marketing Automation arbeitest, möchten wir dir heute gemeinsam mit Chatbots Life erklären, warum es sich lohnt und wie du damit startest.

Was ist Marketing Automation?
Marketing Automation ist nichts anderes, als Schritte im Marketing zu automatisieren. Dabei handelt es sich vor allem um repetitive Aufgaben, die von Mitarbeitern eher als lästig und stressig angesehen werden. Meistens wird dabei mit einer Marketing-Automation-Software gearbeitet. Heutzutage gibt es für nahezu jede Online-Marketing-Disziplin spezielle Automation-Tools.

Was bringt dir Marketing Automation?
Etwa 80 % aller Marketer, die bereits Automation in ihrem Unternehmen einsetzen, konnten dadurch einen Anstieg der Conversions verbuchen. Durchschnittlich ist auch die Verkaufsproduktivität um knapp 15 % gestiegen. Als größten Benefit haben die Befragten der Studie aber die Zeitersparnis angesehen. Dadurch, dass zeitaufwendige, sich immer wiederholende Aufgaben nun automatisch ablaufen, haben alle Mitarbeiter mehr Zeit für andere Dinge, beispielsweise kreative Aufgaben. Kurz gesagt: Marketing Automation steigert deine Effizienz.

Wie bereitest du dich optimal auf den Einsatz von Marketing-Automation-Tools vor?

1. Ziele
Klar ist: Du brauchst einen Plan. Zunächst legst du fest, was du mithilfe von Marketing Automation überhaupt erreichen möchtest. Diese Ziele stehen im besten Fall im Einklang mit deinen allgemeinen Unternehmenszielen.
2. Alle Verantwortlichen einbeziehen
Für die meisten Projekte in einem Unternehmen gibt es nicht einen alleinigen Entscheider, sondern mehrere. Sorge dafür, dass alle im Bilde und mit der Automation-Maßnahme einverstanden sind.
3. KPIs für die Ziele festlegen
Um Erfolg zu haben, musst du KPIs festlegen. Wie sonst solltest du messen können, ob du überhaupt erfolgreich warst? Deine KPIs sollten direkt das Erreichen deiner zuvor festgelegten Ziele messen. Das können zum Beispiel der Umsatz, eine Conversion Rate oder auch die Kundenzufriedenheit sein.
4. Marketing-Automation-Team festlegen
Stelle ein Team zusammen, das für die Marketing Automation zuständig ist und die Prozesse überwacht. Wichtig dabei ist, dass es eine Person gibt, die die Brücke zwischen Vertrieb und Zielgruppe bildet.
5. Herausfinden, was automatisiert werden kann
Wie schön wäre es, wenn sich alle Prozesse automatisieren ließen. Wie bereits erwähnt, sind repetitive, zeitfressende Aufgaben, wie das Verschicken von Geburtstags-Mails an Kunden oder das Monitoring der eigenen Brand, prädestiniert dafür.

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9. Automation-Tool auswählen
Je nachdem, welche Ziele du hast und wie viele Ressourcen dir zur Verfügung stehen, kannst du das für dich richtige Automation-Tool auswählen. Wir haben hier eine Liste von verschiedenen Anbietern zusammengestellt. Dort erfährst du auch, auf was du achten musst, wenn du dich auf die Suche nach einem Automation-Tool begibst.
10. Automation-Outcome analysieren
Wie in jedem Marketing-Prozess markiert die Analyse und Auswertung das Ende eines Prozessabschnitts. Das Einrichten eines automatisierten Prozesses kann extrem viel Zeit kosten, weil du viel ausprobieren und testen musst. Danach sollte alles von selbst laufen. Für die Auswertung am Ende geben Experten den Rat, dass eine gute Automation etwa zwei Stunden täglich oder vier Tage pro Monat Zeitersparnis liefern soll.

 👉🏼 Eine Auflistung aller Schritte und mehr Hintergrundinfos zur Marketing Automation findest du bei Chatbots Life.

 

Beginner

Google Data Studio: Die besten Vorlagen

Datenauswertung ist das A und O einer jeden Marketing-Strategie. Ohne Daten können wir weder neue Strategien entwickeln noch bereits existierende Strategien auswerten und verbessern. Deswegen wollen wir heute mit dir über das Google Data Studio sprechen: Es ist eines der leistungsstärksten Tools, wenn es um die Visualisierung von Daten geht. Bei Hubspot findest du diese Woche die besten Templates für deine Reports.

Das Google Data Studio ist ein kostenloses Tool, das sich auch extrem gut für unerfahrene Webanalysten eignet. Dank einer sehr intuitiven Handhabung kannst du damit auch komplexe Analysen einfach und übersichtlich visualisieren. Die Daten können über verschiedene Quellen ins Google Data Studio einlaufen oder aber auch über CSV- und Google-Sheet-Dateien importiert werden.

Für das Google Data Studio gibt es eine schier endlose Anzahl an Templates zu allen erdenklichen Themen, die du für deine Reports nutzen kannst. Die meisten Vorlagen kannst du dir kostenlos herunterladen, nur für komplexere Reports brauchst du Abomodelle.

➡️ Hier unser Tipp für dich: Bei bei Hubspot findest du viele Vorlagen zum kostenlosen Download, darunter ein Facebook-Ads-Template, ein Blog-Performance-Template und eine Vorlage für deinen E-Commerce-Performance-Report. Klick dich rein!

 

Advanced

E-Commerce: Gamification für bessere Umsätze

Gamification (zu Deutsch: Spielifizierung) löst in uns Menschen den Spieltrieb aus. Anthropologen zufolge ist das Spielen tief in unserer Natur verwurzelt. Nichts motiviert Menschen so sehr wie ein Wettbewerb oder eine Herausforderung. Nicht umsonst gibt es Forscher, die in uns Menschen nicht mehr den homo sapiens (den denkenden Menschen), sondern den homo ludens, den spielenden Menschen, sehen. Gamification, also das Anwenden von Spielmechanismen, findet sich mittlerweile in sämtlichen Themenbereichen, wo zuvor Spielen nichts verloren hatte. Langweilige Aufgaben machen plötzlich Spaß, und Menschen lassen sich prompt zu Neuem motivieren. Und das nur, weil der Anreiz da ist, der Beste zu sein oder etwas gewinnen zu können. Genau diese spielerischen Eigenschaften kannst du dir in deinem E-Commerce-Shop zunutze machen, um deine Umsätze zu steigern. Gemeinsam mit Shopify und Marketing.ch möchten wir dir heute einige erfolgreiche Beispiele zeigen und Tipps geben, wie du Gamification in deinem Onlineshop umsetzen kannst.

🎮 Beispiel 1: WooCommerce
WooCommerce ist ein WordPress-Plugin, mit dem ein Webshop in das CMS eingebaut werden kann. Die Nutzer dieses Plugins können ein virtuelles Glücksrad in ihren Shop einbauen, das Gutscheine an die Kunden ausspielt. Bevor „gedreht“ werden kann, muss der User seinen Namen und seine E-Mail-Adresse angeben. Eine spielerische Methode, um Leads zu generieren.

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🎮 Beispiel 2: Estée Lauder
Auch der Luxus-Kosmetikhersteller hat sich Gamification zunutze gemacht, um sein neues Produkt vorzustellen. Die Entwickler haben eine komplette Website kreiert, auf welcher die Kunden das Produkt spielerisch kennenlernen können. Probiere es selbst aus: Estée Lauder | the ANRcade.

Es gibt viele weitere Varianten von Gamification in Onlineshops. Eine beliebte Strategie ist das Punktesammeln. Der Kunde erhält für jeden Kauf Punkte und kann diese für bestimmte, auch exklusive Produkte oder als Rabatte einlösen. Auch Punkte für Social-Media-Likes und -Shares sind denkbar. Hier kannst du auch noch einen Schritt weitergehen und z. B. ab einer Punktzahl Plaketten vergeben, welche Kunden dann in ihrem Nutzerprofil sehen können. Auf solchen Badges könnte dann „Superkunde“ oder „Produktkenner“ stehen.
Auch Ranglisten sind eine Art von Gamification. Du könntest eine Liste mit den Kunden erstellen, welche die meisten Rezensionen abgeben oder die die meisten Interaktionen in sozialen Netzwerken liefern. Welcher Kunde will nicht zu den Top-Kunden gehören? So wird die Motivation entsprechend hoch sein, viele Bewertungen zu schreiben.
Auch
Wettbewerbe in sozialen Medien haben Spielcharakter. Beispiele gefällig? Wer macht aus einem alten Kleidungsstück ein neues? Wer hat das beste Pasta-Rezept? Natürlich immer mit Beweisfoto und Vertaggen deines Unternehmens.

Allerdings gibt es bei Gamification auch ein paar Dinge, die du beachten musst. Denn so toll das alles auch klingen mag: Nicht jeder Shop wird davon profitieren.

  • Dein Produkt spielt immer noch eine Rolle. Achte darauf, dass die Spiele in deinem Online-Shop auch angemessen sind. Wenn du beispielsweise einen Shop für geschmackvollen Grabschmuck oder Trauerkarten betreibst, werden deine Kunden von Glücksrädern oder anderen lustigen Spielen nicht begeistert sein.
  • Der Preis spielt ebenfalls eine Rolle. Wenn du teure High-end Produkte verkaufst, kann Gamification dein Produkt abwerten und billig erscheinen lassen. Manche Produkte, wie beispielsweise hochpreisige Einbauküchen, werden von Kunden oft auch nur einmal gekauft. Die entsprechenden Shops sind nicht auf wiederkehrende Kunden angewiesen. 
  • Prinzipiell eignet sich Gamification für jede Zielgruppe. Denke aber daran, dass Digital Natives eventuell besser damit umgehen können als ältere Kunden. Sollte deine Zielgruppe ein Alter von 60+ haben, ist es ratsam, nicht zu komplexe Spiele auszuwählen, um deine Kunden nicht zu überfordern.
  • Es gibt rechtliche Rahmen: In Deutschland liegt das Glücksspielmonopol immer noch beim Staat. Du darfst also keinesfalls Spiele anbieten, bei denen deine Kunden Geld verlieren könnten. Bietest du ein Gewinnspiel an, muss es so konzipiert sein, dass deine Nutzer ausschließlich davon profitieren können.

 Mehr Infos zu Gamification gibt es bei Shopify. Inspiration und weitere, anschauliche Beispiele findest du bei Marketing.ch.

 

Neues aus der Tool-Kiste 🔧

Heute stellen wir dir Check my Links vor. Dabei handelt es sich um ein Browser-Plugin, mit dem du alle Links auf deiner Website auf ihre Gültigkeit überprüfen kannst. Einmal installiert, kannst du das Plugin auf deiner Website aktivieren und schon bekommst du den Status der Links auf deiner Seite angezeigt. So behältst du immer den Überblick darüber, welche Links funktionieren und welche nicht. Das Plugin gibt es für Chrome und für Firefox.

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