Hast du Fragen?
FAQ
📞 089 416126990

Suche schließen

Digital Marketing Weekly SEP II 2021

Zum Lesen auf deinem Desktop Erinnerung einrichten »

Keine Artikel mehr verpassen? Jetzt Newsletter abonnieren »

Diese Woche zeigen wir dir in unseren 121STUNDEN, wie du deine Page Speed optimierst, und du lernst, dass du Nischen-SEO für B2B nicht unterschätzen solltest. Außerdem erfährst du, wie du YouTube Shorts für dein Marketing nutzen kannst und auf welche KPIs es im Content Marketing ankommt. Zu guter Letzt geben wir dir eine Einführung in die Welt des Technical SEOs und wir zeigen dir, wie dir Sponsored Brand Ads bei Amazon zu mehr Brand Awareness verhelfen.

Unsere Themen in dieser Woche

Beginner

Page Speed: Wo beginne ich mit der Optimierung?

Die Ladezeit deiner Website ist für Google ein entscheidender Rankingfaktor und ein wichtiges Qualitätskriterium. Google hat in den letzten Jahren erkannt, wie wichtig die Ladezeit für die Nutzerfreundlichkeit einer Website ist. Die Ladezeit deiner Website ist als Rankingfaktor in der Google Suche eine entscheidende Kennzahl, denn für Google hat die Wichtigkeit des Themas Page Speed als Qualitätskriterium in den letzten Jahren stark zugelegt. Du hast dir auch letztens erst wieder Gedanken zu deiner Ladezeit gemacht und wie du diese optimieren kannst? Sistrix zeigt dir diese Woche, wie du deine Ladezeit optimierst und welche Faktoren dabei eine wichtige Rolle spielen. 

So optimierst du deine Ladezeit:
Zuallererst ist es wichtig zu verstehen, dass die Ladezeit von hauptsächlich zwei Faktoren beeinflusst wird. Zum einen ist es die Größe der Website und die damit verbundenen Daten, die übertragen werden, und zum anderen die Verzögerungszeit – also die Zeit, die vergeht, ohne dass eine Übertragung der Daten erfolgt. Wenn du deine Page Speed optimieren möchtest, solltest du das Ziel verfolgen, die Datenmenge deiner Website zu reduzieren. Denn je größer die Datenmenge, desto länger benötigt auch die Übertragung. Seit der Einführung der Core Web Vitals sind auch die Reaktionszeit und die visuelle Stabilität einer Website wichtige Faktoren für die Berechnung des PageSpeed Scores. 

Reduziere die Größe deiner Website
Es klingt sehr naheliegend und ist zudem der wichtigste Schritt, wenn es darum geht, die Ladezeit deiner Website zu optimieren. Das umfasst verschiedene Umsetzungen, wie z. B. das Komprimieren der Bilder, die Einbindung der Bilder auf deiner Website in nativer Auflösung, die Umstellung des Webservers auf das HTTP/2-Protokoll, die Aktivierung der serverseitigen Komprimierung, den Rendering Pfad zu optimieren, die Latenz zu senken und WebFonts optimiert zu laden. Auf einige Aspekte gehen wir im Folgenden genauer ein:

1. Komprimiere alle Bilder
Bilder und Grafiken sind meistens die größten Dateien, die der Browser laden muss. Diese kannst du vorab optimieren. Wenn du mit Photoshop arbeitest, wählst du „Speichern fürs Web aus“. Nutzt du beispielsweise Tools wie TinyPNG oder TinyJPG, kannst du im Nachhinein Bilddateien komprimieren. Denke auch an das ideale Dateiformat. Bei Grafiken empfehlen sich PNG-Dateien, da sie meistens kleiner sind. Bei Fotos sind JPEG-Dateien optimal. 

2. Reduziere die Latenz
Achte darauf, dass die Zeit, in der keine Daten übertragen werden, möglichst gering ist, denn das bedeutet eine Verzögerung im kompletten Ladevorgang. Dieses Problem kannst du lösen, indem du den Time-To-First-Byte (TTFB) optimierst. Denn dieser Wert gibt die Wartezeit des Browsers an, bis er das erste Byte der Antwort auf die gestellte Anfrage erhält. Wenn du über eine leistungsstarke Hostinginfrastruktur verfügst, dann kannst du den Time-To-First-Byte besonders gut optimieren. Jedoch gibt es für dich als Anbieter Grenzen, wenn es darum geht, die Latenz deiner Website zu reduzieren. Wenn ein Nutzer eine schwache mobile Verbindung hat, kannst du als Anbieter keinen Einfluss nehmen. 

3. Stelle auf das HTTP/2-Protokoll um
Eine besonders effektive und zudem einfache Umsetzung ist die Umstellung des Webservers auf das HTTP/2-Protokoll. Es ist als Nachfolger von HTTP 1.1 zu verstehen und trägt zur Verbesserung der Website Performance bei. Das sogenannte Multiplexing ermöglicht es, dass man die Anfragen nicht mehr reduzieren muss. Das bedeutet, dass sehr viele Dateien gleichzeitig über nur eine Verbindung übertragen werden und nicht bei zehn gleichzeitigen Übertragungen das Limit ausgeschöpft ist. Zudem kann der Server mehrere Antworten auf eine Anfrage des Browsers zum Nutzer schicken und Dateien lassen sich vorab laden. Das wirkt sich positiv auf die Ladezeit aus und verkürzt diese. 

Du möchtest deine Page Speed auf den Prüfstand stellen? Bei den PageSpeed Insights kannst du deine Seite testen. Dort bekommst du auch gleich Handlungsempfehlungen, falls ein Score nicht so gut ausfällt. 

 

Beginner

SEO: Nischen-SEO für B2B

Leider sind viele CEOs und auch Marketing-Verantwortliche immer noch der Meinung, dass sich SEO für kleine Nischen-B2B-Anbieter nicht lohnt. Das ist kompletter Quatsch. SEO kann sich für jedes Unternehmen lohnen. Allerdings musst du als Unternehmen in einer kleinen B2B-Nische andere Faktoren beachten als ein großer B2C-Verkäufer. Welche das sind, möchten wir dir heute auf Basis eines Artikels von t3n erklären.

Die große Schwierigkeit bei B2B-Nischen liegt darin, dass die Produkte oft nicht einfach zu beschreiben sind und viel Erklärungsbedarf brauchen. Gleichzeitig hat man bei Google allerdings nur wenige Zeichen, um sein Produkt vorzustellen. Dabei richtet sich dein Content eher an Entscheider in der Firma und muss deswegen mehr informationell als emotional sein.

Wir müssen hier erst mal einen kleinen Dämpfer setzen. Auch im B2B-Bereich gibt es nicht die eine, schnelle Lösung. Es gilt: CONTENT IST KING. Nur durch simple Snippet-Optimierung wirst du keinen Erfolg haben. Nur mit guten Inhalten kannst du es auch schaffen, bei Google nachhaltig hoch zu ranken:

Buyer Persona: Die Buyer Persona ist ein modellartiger Steckbrief, der den Durchschnitt deiner Zielgruppe beschreibt. Je besser du deine Buyer Persona mit ihren Zielen, Wünschen, Problemen etc. kennst, desto präziser kannst du deinen Content und dein Google-Snippet auf sie zuschneiden.
Sales Funnel: Auch im B2B-Bereich solltest du auf den Sales-Funnel achten, also darauf, an welcher Stelle im Entscheidungsprozess sich dein Kunde befindet. Grob gesehen achtest du hier darauf, dass du Content für die Leute anbietest, die sich noch im „Top of Funnel“ befinden. Das sind Personen, die auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem sind. Dein Produkt ist zwar die Lösung, trotzdem solltest du an dieser Stelle nicht gleich dein Produkt vorstellen, sondern erst langsam und subtil an das Thema heranführen. Beispiel: Eine Gärtnerei hat bei ihren Pflanzen einen Schädlingsbefall festgestellt und googelt nach „Schädlingsbefall Gartenpflanzen“. Hier solltest du nicht gleich zu deinem Produkt führen, sondern zunächst nur informieren: Welche Schädlinge gibt es? Welchen Schaden können sie anrichten? Welche Möglichkeiten gibt es zur Bekämpfung. Im „Bottom of Funnel“ haben wir die Personen, die bereits wissen, welches Produkt sie zur Schädlingsbekämpfung brauchen und suchen jetzt noch das Beste. Hier kannst du deine Snippets direkt auf dein Produkt optimieren.
Themen-Silos: Du möchtest in deiner Nische als Experte dastehen. Deswegen solltest du deine Inhalte in breit gefächerten Themen-Silos anbieten. Identifiziere zunächst in einer Keyword-Recherche alle relevanten Keywords rund um dein Thema. Diese kategorisierst du anschließend und planst deinen Content um diese Keywords. So zeigst du Google und deinen Usern, dass du ein Experte auf deinem Gebiet bist. Und das wird mit einem besseren Ranking belohnt. Die einzelnen Beiträge musst du dann noch in einer sinnvollen Verzeichnisstruktur unterbringen. Wähle hier eindeutige und sprechende URLs. Beispiel gefällig? Das ist eine sinnvolle URL-Struktur:
121watt.de/analyse-optimierung/
121watt.de/analyse-optimierung/ziele-in-google-analytics-4-definieren/
121watt.de/seo/was-ist-seo/

Bei t3n findest du noch viele weitere Informationen zum Thema „SEO für B2B-Nischen“.

 

Beginner

YouTube: Das bringen dir YouTube Shorts für dein Marketing

Du möchtest zukünftig noch aktiver auf YouTube werden? Dann sind YouTube Shorts eine weitere Chance für dich. In einem neuen Blogartikel vom Social Media Examiner erfährst du, was es mit den YouTube Shorts auf sich hat, wie du diese erstellst und wie du sie für deine Marketingaktivitäten nutzen kannst.

Kurzvideos für dein Marketing:
Zuerst werfen wir einen Blick auf die beliebte und am schnellsten wachsende Social-Media-App TikTok, mit der User bereits seit 2016 unterhaltsame Kurzvideos produzieren und hochladen können. Instagram hat den Zuspruch von Kurzvideos erkannt, indem sie die sogenannten Reels eingeführt haben. Auch YouTube zieht jetzt nach und bietet die Möglichkeit der YouTube Shorts an.

Was sind YouTube Shorts genau?
Videos mit einer Länge von weniger als 15 Sekunden, die User über die YouTube-App teilen können, werden auch als YouTube Shorts bezeichnet. Dabei können Nutzer Gebrauch von Videoaufnahmen mit Musik und speziellen Effekten machen. Um YouTube Shorts zu erstellen, benötigt es nicht viel, lediglich ein Smartphone zum Aufnehmen. Anschließend können die Videos auch direkt am Smartphone bearbeitet und veröffentlicht werden. Sie lassen sich also auch ganz bequem von unterwegs posten. Somit ist das auch eine ideale Möglichkeit, von unterwegs zu posten. Aktuell sind die YouTube Shorts noch im Betatest und daher sind die Funktionen noch limitiert. Ein großer Unterschied zwischen YouTube Videos und YouTube Shorts ist, dass YouTube Shorts noch nicht monetarisiert werden können. 

YouTube Shorts erstellen – Los geht’s:

  • Öffne die YouTube-App und erstelle ein neues Projekt, indem du auf „Erstellen“ klickst. Merke: Du kannst nur mit deinem Smartphone YouTube Shorts erstellen. 
  • Sobald du YouTube den Zugriff auf deine Kamera und das Mikrofon erlaubst, kannst du mit dem Filmen starten und dir wird ein 15-Sekunden-Timer angezeigt, die maximale Länge deines Kurzvideos.
  • Während der Videoaufnahme kannst du Musik hinzufügen, Funktionen auswählen und deine Kameraansicht verändern. Zudem kannst du die Geschwindigkeit anpassen und lustige Effekte ergänzen. Wenn du dich selbst filmst, kannst du auch die Timer-Funktion nutzen, bei der ein Countdown abläuft. 
  • Nutze Filter, um die Beleuchtung und die Farbe des Bildes bestmöglich darzustellen oder besondere Effekte zum Ausdruck zu bringen. 
  • Wenn deine Aufnahme startet, siehst du auf dem Bildschirm die Option, zwei separate Aufnahmen zu einem Video zusammenzufügen, sodass deine Audience keinen Schnitt im Video erkennt. 

So kannst du YouTube Shorts für dein Marketing nutzen:
YouTube verfügt über mehr als 2 Milliarden Nutzer, sodass YouTube Shorts ein starkes Wachstumspotenzial hat. Du kannst YouTube Shorts für deine Marketingaktivitäten nutzen, wenn du insbesondere die jüngere Generation erreichen möchtest. Sie bevorzugen die kurzen Videos gegenüber langem Content. Wenn du eine Botschaft humoristisch und unterhaltsam vermitteln möchtest, dann eignen sich YouTube Shorts sehr gut. Zudem kannst du über YouTube Shorts ein großes Publikum erreichen und direkt mit dem Aufbau der Markenbekanntheit starten.

Wenn du noch mehr über YouTube Shorts erfahren und wissen möchtest, wo du diese findest, dann schaue unbedingt bei Social Media Examiner vorbei. Dort findest du auch anschauliche Screenshots für die Erstellung deines ersten YouTube Shorts. 

 

Beginner

Content Marketing: Auf welche KPIs kommt es an? 

Du hast eine smarte Content-Marketing-Strategie und produzierst Content für deine Website, deinen Blog und zahlreiche Social-Media-Plattformen? Dann wirst du dich auch zeitlich mit der Frage beschäftigen, wie du den Erfolg oder Misserfolg deines Content Marketings messen kannst. Wir möchten dir heute gemeinsam mit Content Manager.de zeigen, welche KPIs du im Content Marketing im Auge behalten solltest.

Wähle die richtigen KPIs:
Je nachdem, welche Ziele du mit deiner Content-Marketing-Strategie erreichen möchtest, wählst du deine KPIs aus. Das Gleiche gilt auch für die Art der Inhalte, die du erstellst. Für das Schreiben von Blogbeiträgen sind andere KPIs wichtig als für die Produktion von Videos oder Podcasts. 

Wichtige KPIs im Content Marketing:
Neben quantitativen Metriken wie den Seitenaufrufen, eindeutigen Besuchern, neuen und wiederkehrenden Besuchern und der Gerätenutzung, kannst du auch qualitative Kennzahlen messen und KPIs, die deine Positionierung messen. Eine Auswahl findest du hier: 

Social Shares
Auf den Social-Media-Plattformen kannst du identifizieren, wie performant dein Content war, indem du dir deine Shares ansiehst. Wenn dein Content beispielsweise oft geteilt wird, dann ist es ein Indikator dafür, dass sich deine Community mit deinen Inhalten identifiziert. Zudem erkennst du, ob dein Thema zu einem Trendthema wird, sodass du es erneut in deinen Content-Umsetzungen berücksichtigen kannst.
Kommentare und Feedback
Ähnlich wie bei den geteilten Beiträgen ist es auch mit Kommentaren und Feedback. Ganz gleich, ob es Kommentare zu deinen Social-Media-Posts sind oder auch zu deinen Blogartikeln oder deinem Newsletter: Du erkennst darin Erwartungen und Wünsche deiner Nutzer und kannst messen, wie gut dein Content performt hat.
Reichweite
Um die Reichweite zu messen, musst du dir verschiedene Kennzahlen anschauen, die in die Kategorie quantitative Metriken fallen, denn es ist eine übergeordnete Kennzahl. Zudem kannst du auch die Reichweite geografisch betrachtet messen.
Generierte Leads
Definiere für die Messung der Leads, welche Intention du mit dem Content verfolgst, wie z. B. die Anmeldung zu einem Event. Um Leads zu messen musst du definieren, was ein Lead ist, beispielsweise eine Anmeldung zu einem Event. Diese Aktionen musst du tracken, um herauszufinden, wie viele Leads du generiert hast.
Verkaufszahlen
Wenn du Produkte und Dienstleistungen vertreibst, dann schaust du besonders genau auf deine Sales, die über deinen Content zum Kauf gekommen sind. So kannst du messen, ob dein Content zur Erreichung deiner Ziele bestmöglich beigetragen hat.
Conversion Rate
Hier kannst du messen, wie viele deiner Website-Nutzer dank deines Contents konvertiert sind. Was genau eine Conversion ist, entscheidest du: Es kann ganz klassisch ein Kauf sein oder aber auch eine Newsletter-Anmeldung oder ein Download.

Keep in Mind
KPIs sind nicht isoliert zu betrachten, sondern sollten immer im Zusammenhang gesehen werden. Darüber hinaus solltest du dein Ziel, welches du mit deinem Content erreichen möchtest, konkret formuliert haben. Nur so trackst du die richtigen KPIs und kannst den Erfolg messen. 

Du möchtest noch weitere Kennzahlen unter die Lupe nehmen? Dann bietet dir der Artikel noch mehr Input. 

 

Advanced

Technical SEO: Was ist das eigentlich?

Wir schreiben hier in unserem Newsletter oft über SEO, deswegen wirst du vermutlich schon wissen, was die wichtigsten SEO-Techniken und -Aspekte sind. Aber hast du dich auch schon mal mit Technical SEO auseinandergesetzt? Ohne Technical SEO würden die meisten Seiten gar nicht gecrawlt und indexiert werden und folglich auch überhaupt nicht bei Google auftauchen. Deswegen möchten wir dir heute gemeinsam mit ahrefs die Grundlagen des ​​Technical SEO näherbringen.

Wie bereits erwähnt, ist eine Aufgabe von Technical SEO sicherzustellen, dass die eigene Seite gecrawlt wird und in den Index kommt. Über die robots.txt-Datei steuerst du beispielsweise, ob eine Seite gecrawlt werden soll oder nicht. Du kannst auch gezielt einzelne Crawler ausschließen. Um einen Überblick darüber zu bekommen, welche Seiten gecrawlt wurden oder ob es z. B. Probleme beim Crawling gibt, kannst du am einfachsten in dem Crawl-Stats-Bericht der Google Search Console nachsehen. 

Ein weiterer Bestandteil von Technical SEO ist die Kanonisierung. Solltest du ähnliche oder gleiche Inhalte auf deiner Seite haben, kannst du mit dem Canonical-Tag die Seite raussuchen, die Google crawlen soll. Machst du das nicht, sucht Google sich die Seite selbst raus -, denn Google mag es nicht, wenn Inhalte doppelt vorhanden sind. Ein beliebtes Beispiel ist hier die Website mit den Schuhen: Du hast einen Online-Shop und verkaufst die gleichen Schuhe einmal in Schwarz, einmal in Blau und einmal in Rot. Bis auf die Farbe der Schuhe sind alle drei Seiten identisch und werden von Google als Duplicate Content gesehen. Hier kannst du von den blauen und den roten Schuhen ein Canonical-Tag auf die schwarzen Schuhe setzen, um Google zu zeigen, dass die schwarzen Schuhe die „wichtigsten“ sind (z. B. weil sie am öftesten gekauft werden).

Auf deiner Seite solltest du 404-Fehler vermeiden. Bekommt ein Nutzer diese Seite ausgespielt, ist die Seite, die er eigentlich aufrufen wollte, nicht verfügbar oder existiert nicht. Mit Tools wie ahrefs oder dem ScreamingFrog kannst du 404-Seiten identifizieren und sie entsprechend umleiten. 

Mit dem Schema-Markup kannst du deine Ergebnisse auf den SERPs aufbessern. Durch spezielle Codes kannst du verschiedene Elemente auf deiner Seite auszeichnen, die dann eventuell im Snippet besonders hervorgehoben werden. 

Page-Experience-Signale gehören zu den Ranking-Faktoren und umfassen alles auf deiner Website, was die User Experience (UX) beeinflusst. Dazu gehören: 

  • Core Web Vitals: Für deine Nutzer gibt es nichts Nervigeres als lange Ladezeiten. Die meisten warten auch gar nicht, sondern wandern wieder von der Seite ab. Mit genug Kenntnissen in Technical SEO kannst du viele Faktoren identifizieren, die deine Website langsam machen. Beispielsweise zu große Grafiken, das Fehlen von Lazy-Loading, nicht-benötigte JavaScripts und CSS-Dateien oder eine große Menge an WebFonts.
  • HTTPS: Sollte deine Seite noch über das http-Protokoll laufen, solltest du das schnellstmöglich umstellen, denn viele Nutzer vertrauen diesem nicht mehr. HTTPS ist heutzutage der Standard, wenn es um die Verschlüsselung der Kommunikation zwischen Browser und Server geht.
  •  Mobilefreundlichkeit: Du solltest unbedingt darauf achten, dass deine Seite auf mobilen Geräten richtig angezeigt und schnell geladen wird. Das bringt übrigens nicht nur bessere Nutzerfreundlichkeit für deine Seite: Google ranked mittlerweile nach dem Mobile-First-Ansatz. Das heißt, dass ausschließlich die mobile Seite gecrawlt wird. 

Wir wissen, dass Technical SEO ein kompliziertes Thema ist. Schau doch einfach mal bei ahrefs vorbei – der Artikel gibt dir einen guten Einstieg in die technische Suchmaschinenoptimierung. Falls du dann noch nicht genug hast, empfehlen wir dir unser Technical-SEO-Seminar bei unserem Referenten Alin.

 

 

Advanced

Amazon: Mit Sponsored Ads zu mehr Brand Awareness

Um bei Amazon durchzustarten brauchst du vor allem eines: Aufmerksamkeit. Auf Amazon sind so viele verschiedene Anbieter und vermutlich auch einige, die das gleiche oder ein ähnliches Produkt anbieten wie du. Die optimale Lösung sind hier die sogenannten Sponsored Brands. Bloofusion hat vor Kurzem ein Video zu dem Thema veröffentlicht, und auch bei Amazon selbst findest du natürlich Informationen zu dieser Art von Anzeigen. Wir möchten dir heute die wichtigsten Eckdaten vorstellen.

Durch Laden dieses Videos akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Mit den Sponsored-Brands-Anzeigen bei Amazon kannst du deine Markenbekanntheit und -sichtbarkeit erheblich erhöhen. Das lohnt sowohl für „neue“ oder kleinere Brands, die sich im Markt etablieren und erst einen Kundenstamm aufbauen müssen, als auch für bereits gefestigte Marken, um das Markenbewusstsein zu stärken und die Treue der Kunden zu erhöhen.

Sponsored Brands haben eine extrem präsente Position in den Amazon-Suchergebnissen: Sie tauchen ganz oben, noch über den Sponsored Products auf und nehmen dabei auch eine relativ große Fläche ein. Sie sind dafür allerdings auch aufwendiger in der Erstellung. Bei Sponsored Brands gibt es nicht wie bei Sponsored Products die Möglichkeit, eine automatische Ausrichtung einzurichten.

Die Sponsored Brands laufen nach dem Pay-Per-Click-Verfahren. Das bedeutet: Du bezahlst nur, wenn ein Kunde auch wirklich auf die Anzeige klickt. Du kannst die Anzeigen entweder auf Keywordebene oder auf Produktebene buchen: 

Keywordausrichtung: Hier wählst du alle für dich relevanten Keywords aus und setzt auf jedes einzelne ein Gebot. Gibt ein Kunde dann das entsprechende Keyword in der Amazon-Suche ein, wird deine Anzeige ausgespielt.
Produktausrichtung: Du kannst deine Anzeige auch auf bestimmte Kategorien, Produkte, Marken oder einzelne Produktmerkmale ausrichten. So hast du beispielsweise auch die Möglichkeit, deine Anzeige auf Konkurrenzprodukte zu buchen, sodass du die Aufmerksamkeit des Nutzers auch bei Suchanfragen zur Konkurrenz bekommst. 

Neben den verschiedenen Ausrichtungen kannst du bei Sponsored Brands auch zwischen drei verschiedenen Formaten entscheiden: 

Produktkollektion: Dieses Format fällt den Kunden direkt ins Auge und lenkt die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produkte. Du kannst hier dein Logo, eine Überschrift, drei Produkte und ein extra Bild hinterlegen, welche dann entweder ganz oben auf der Suchergebnisseite oder links am Rand ausgespielt werden. Als Landingpage wählst du hier entweder eine bestimmte Produktseite oder eine extra angelegte Produktliste.
Store Spotlight: Funktioniert ähnlich wie die Produktkollektion, nur dass du als Landingpage die Hauptseite deines Amazon-Stores nutzt.
Sponsored Brand Video: Dieses Format besteht aus einem Video zu einem einzelnen Produkt, welches auf der Suchergebnisseite abgespielt wird. Das Video startet automatisch, sobald die Anzeige sichtbar wird, jedoch ohne Ton. Der Kunde muss den Ton des Videos – sollte er Interesse haben – selber aktivieren.

Bloofusion hat eine ganze Reihe von Videos über Amazon Advertising veröffentlicht. Dabei geht es unter anderem um die Grundlagen zu Amazon Advertising oder auch Sponsored Products. Es lohnt sich auf jeden Fall, vorbeizuschauen. 

Neues aus der Tool-Kiste 🔧

Heute möchten wir dir die App CapCut vorstellen. Damit kannst du ganz einfach auf deinem Smartphone tolle Videos für Instagram, TikTok & Co. schneiden und bearbeiten. Du kannst deine Videos mit Musik hinterlegen, auf die Millisekunde genau zuschneiden sowie Effekte oder einfach nur Text hinzufügen. CapCut lässt sich sehr intuitiv bedienen und ist obendrein noch kostenlos. Die App ist für iOS und für Android  verfügbar.

Diskutiere mit uns das Thema:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.