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Digital Marketing Weekly Oct V

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Eine neue Ausgabe der 121STUNDEN – dem Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT erreicht dich heute. Hier erhältst du aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche! Wir haben für dich die wichtigsten und spannendsten Themen zusammengetragen und wollen dir helfen, dein Digital Marketing noch besser zu machen. Viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen in dieser Woche:

 

Wie man Page-Speed wirklich misst – Nutzerzentrierte Performance-Messwerte

Die Seitenladegeschwindigkeit ist wichtig, das steht außer Frage. Doch wie genau beantwortet man eigentlich die Frage nach der Geschwindigkeit einer App oder Seite? Lädt meine Seite schnell oder nicht? Was bedeutet „schnell“ überhaupt? Wir zeigen dir Messwerte, die den Nutzer in den Fokus stellen, denn am Ende geht es schließlich darum, wann dieser eine App oder Website als schnell empfindet.

Auf dem Google-Developers-Blog zeigt Philip Walton auf, dass die geläufige Aussage „Meine App lädt in X.XX Sekunden“ die Realität kaum widerspiegelt. Vielmehr ist die Ladezeit zum einen von sehr individuellen Faktoren abhängig, wie dem Gerät oder der Internetverbindung. Zum anderen beschreibt die Ladezeit nicht einen einzigen Moment, sondern sollte viel differenzierter betrachtet werden. Die nachfolgenden Fragen verdeutlichen, welche verschiedenen Stufen beim Laden einer Seite/App von einem Nutzer registriert werden:

Hierfür schlägt Philip Walton einige Messwerte vor:

First Paint (FP)

Der Messwert „First Paint“ beantwortet die Nutzerfrage „Passiert überhaupt etwas?“. Hierbei geht es nämlich um den ersten Moment, in welchem die ersten Pixel auf dem Bildschirm erscheinen und somit also zum ersten Mal irgendeine Farbe erscheint. Es ist also etwas im Gange.

First Contentful Paint (FCP)

Bei diesem Messwert wird es bereits eine Stufe konkreter: Es geht nicht mehr nur um irgendeine Farbe, die auf dem Bildschirm erscheint, sondern um den ersten Content, also den ersten Text oder auch ein erstes Bild. Wie lange dauert es also, bis der erste textliche/bildliche Inhalt angezeigt wird.

First Meaningful Paint (FMP) & Hero Element Timing

Hier geht es nun um die Frage „Ist es brauchbar?“. Ist also der gezeigte Content bereits nützlich? Jede Website beinhaltet unterschiedlich brauchbare/wichtige Inhalte. Die wichtigsten Inhalte einer Seite werden auch als „Hero Content“ bezeichnet. Auf einer Wetterseite wäre das beispielsweise der aktuelle Wetterbericht für den spezifischen Standort. Lädt dieser Hero Content besonders schnell, wird es dem Nutzer kaum auffallen, dass weniger wichtige Inhalte erst nach und nach hinzukommen.

Long Tasks

Antwortet ein Browser auf eine Nutzeranfrage, so tut er dies, indem er aneinander gereihte Tasks nacheinander abarbeitet. Manche dieser Tasks benötigen längere Zeit, um ausgeführt zu werden. Nachfolgende Tasks müssen dann warten, was der Nutzer als Verzögerung wahrnimmt.

Time to Interactive (TTI)

Der Messwert „Time to Interactive“ bezieht sich nun auf die Zeitspanne, bis die Seite nicht nur visuell sichtbar, sondern auch bereit für Nutzerinteraktionen ist.

Um die aufgezeigten Messwerte noch besser verstehen zu können hilft die nachfolgende Einordnung von Philip Walton:

Quelle: Google Developers

Wie genau du die aufgeführten Werte auf den Nutzergeräten messen kannst, erklärt dir der Google-Blogbeitrag ausführlich.

Weitere Tipps zur Pagespeed-Optimierung findest du in unserem 121WATT-Blogbeitrag.

 

Google Ads: Neues Machine-Learning-Tool „Smart Campaign“

Neben den Smart Display Ads, Responsive Search Ads und Responsive Display Ads, bringt Google nun ein weiteres Tool auf den Markt: „Smart Campagin“. Dieser neue Kampagnentyp soll vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen beim digitalen Marketing helfen. Hutter Consult stellt das neue Tool in einem Blogartikel vor:

„Smart Campaign“ soll mithilfe von maschinellem Lernen die Erstellung und Verwaltung von Kampagnen vereinfachen. Nachdem ein Anzeigentext geschrieben, das Budget festgelegt, das Produkt/die Dienstleistung ausgewählt ist und die Performance-Ziele (z.B. Anrufe oder Websitebesuche) festgelegt sind, kümmert sich Google um den Rest: Es werden automatisch geeignete Suchwortgruppen bestimmt und Zielgruppen, Anzeigen und Angebotsstrategien werden durch maschinelles Lernen so optimiert, dass die besten Ergebnisse innerhalb des Budgets erzielt werden können. Sogar Bilder und Texte für die Display-Anzeigen werden automatisch gewählt und in unterschiedlichen Kombinationen getestet.

 

Google Analytics: Was ist eigentlich die Absprungrate?

Unser 121WATT-Referent Alexander Holl erklärt dir ihre Bedeutung und wie du die Werte richtig interpretieren kannst. Außerdem gibt er Tipps für eine korrekte Implementierung:

Für weitere Infos zur Messung der Absprungrate, besuche unseren 121WATT-Blogbeitrag „4 Methoden die Absprungrate mit Google Analytics zu messen“.

 

SEO: Negatives SEO erkennen und sich davor schützen

Negatives SEO, also beispielsweise ein Manipulationsversuch durch Konkurrenten oder eine Abstrafung durch Google, kann zu Rankingverlusten führen. Umso wichtiger ist es also, zu wissen, wie du herausfinden kannst, ob deine Seite durch eine Negative-SEO-Attacke betroffen wurde.

Um das zu analysieren, gilt es die nachfolgenden Fragen zu beantworten:

  1. Liegt eine Abstrafung durch Google vor?
  2. Gab es Rankingverluste?
  3. Gibt es schädliche Backlinks?
  4. Wurde dein Content kopiert?
  5. Ist die Website gehackt worden?
  6. Gibt es negative Berichte im Netz?

Wie genau du die Antworten auf diese Fragen generierst, erklärt dir Christian B. Schmidt im nachfolgenden Video:

Weitere Informationen findest du auch im zugehörigen Artikel auf t3n.

 

Content: Video-Ideen für deine Marketing-Strategie

Video-Content wird immer beliebter, doch was genau sind denn passende Inhalte für Videos? Auf welche Weise lassen sich Videos am besten für dein Marketing nutzen? Hier sind einige Inspirationen von Hubspot.

1. User-generated Content

Video-Content kann sehr erfolgreich sein, doch er ist auch aufwändig zu produzieren. Eine gute Idee ist es deshalb, seine Kunden zur Video-Erstellung zu animieren. Kunden können sehr überzeugende Storyteller sein und demonstrieren authentisch, wie deine Produkte verwendet werden können.

2. Kundengeschichten

Frage deine Kunden in einem Video nach ihren positiven Erfahrungen mit deinem Produkt. So kannst du überzeugend demonstrieren, welche Vorteile dein Unternehmen bringt.

3. Verstaltungsmitschnitte

Mit Live-Übertragungen oder Aufzeichnungen von Veranstaltungen kannst du mit deinen Events ein noch größeres Publikum erreichen. Durch das Teilen des Videos auf verschiedenen Kanälen kannst du deine Reichweite zudem noch vergrößern.

4. Blick hinter die Kulissen

Stelle deine Markenpersönlichkeit mit einem kleinen Insight-Video dar. Dieses kannst du dann für dein Social-Media-Marketing verwenden.

5. Erklärvideos

Bei der Anwendung von Produkten kommen häufig Fragen auf. Ein Video kann hier das optimale Medium sein, um deinen Kunden oder deinen potenziellen Kunden dein Produkt zu erklären.

6. Danke sagen

Sich bei seinen Kunden zu bedanken, kann eine sehr positive Wirkung haben. Der Kunde hat dabei das Gefühl, etwas besonderes zu sein und du rückst dadurch deine Markenpersönlichkeit in sympathisches Licht.

Weitere Ideen für Live-Videos und aufgezeichnete Videos mit einer Einschätzung des jeweiligen Schwierigkeitsgrades (bzgl. der Umsetzung) sowie gelungene Videobeispiele findest du im ausführlichen Blogartikel von Hubspot.

 

Studie: Wie Google von der DSGVO profitiert

Welche Auswirkungen die DSGVO auf das Tracking und den Markt für Online-Werbung in Europa hat, zeigt eine Studie von Cliqz und Ghostery. Anhand der Daten von WhoTracks.me wurde die Verbreitung von Trackern einen Monat vor und nach Inkrafttreten der DSGVO verglichen.

Die Ergebnisse zeigen, dass besonders kleinere AdTech-Anbieter an Reichweite verlieren. Sie verloren zwischen 18 und 31 Prozent. Facebook verlor etwa sieben Prozent an Reichweite. Nur Google konnte ein Wachstum von ca. einem Prozent verzeichnen.

Quelle: cliqz.com

Als Erklärung wird angegeben, dass große AdTech-Firmen wie Google über genügen Ressourcen verfügen, um die Einhaltung der DSGVO-Vorschriften sicherzustellen. Darüber hinaus versuchen Website-Betreiber bezüglich der DSGVO auf Nummer sicher zu gehen, indem Sie sich von kleineren Werbepartnern trennen. Google profitiere somit indirekt von den Auswirkungen der DSGVO, welche dafür sorge, dass sich der Online-Werbemarkt in Europa auf wenige große Anbieter konzentriere.

Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt sich darin, dass die Zahl der Tracker innerhalb der EU stark zurückgegangen ist (von April bis Juli um 3,4 Prozent).

Quelle: cliqz.com

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Wurde deine Seite durch ein Google-Update abgestraft? Passend zu unserem Beitrag zu negativem SEO, haben wir in dieser Woche ein kostenloses Sistrix-Tool für dich: Dieses zeigt dir die Veränderung des Sichtbarkeitsindex deiner Domain in den Wochen bekannter Google-Updates auf.

 

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