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Digital Marketing Weekly OKT IV 2021

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Diese Woche zeigen wir dir in den 121STUNDEN, wieso der Net Promoter Score so bedeutungsvoll ist, und was du zu Mobile First im E-Mail-Marketing wissen solltest. Außerdem haben wir unseren Digital-Experten Patrick Klingberg im Interview, der dir den Continuous Scroll erklärt. Du lernst, was du alles zu tun hast, bevor du deine erste Facebook Ad schaltest, und was du bei der Auswahl deines CRM-Tools unbedingt berücksichtigen solltest. Alle SEO-Techies erwarten diese Woche .htaccess-Redirects. Du erfährst, wie du diese einbaust.

Unsere Themen in dieser Woche

 

Talk

121STUNDENtalk: Diese Woche mit CRM-Spezialistin Jasmin Altenhofen

Und Action! 🎬✨Auch in der 31. Folge unseres 121STUNDENtalks haben wir wieder die aktuellen Online-Marketing-News für dich parat. Diese Woche haben wir als Special Guest die CRM-Spezialistin Jasmin Altenhofen eingeladen. Mit ihr sprechen wir über den Net Promoter Score (NPS) und erklären dir, wie du damit die Loyalität deiner Kundschaft misst.

Schalt ein! Es lohnt sich, bis zum Schluss dranzubleiben. Am Ende verrät Jasmin dir, was ein gutes CRM-Tool alles können muss.

Dir hat unser Talk gefallen? Dann folge der 121WATT auf YouTube, Facebook, LinkedIn, Instagram und Twitter. Oder abonniere unseren Podcast bei Spotify, Deezer oder Apple Podcast. Wir freuen uns auf dich!

 

Neues Seminar

Neues von der 121WATT: Persona-Seminar mit Christina Jacker-Hundt

Wir haben ein neues Seminar im Sortiment: unser Persona-Seminar mit Christina Jacker-Hundt. In dem 1-tägigen Seminar lernst du, wie du erfolgreich Buyer Personas für dein Unternehmen erstellst. Anhand eines konkreten Use Cases (entweder für dein Unternehmen oder für die 121WATT) gehen wir die einzelnen Schritte durch, um eine Buyer Persona zu erstellen. Wir klären die Vorteile von Personas gegenüber Zielgruppen, sprechen über Marketingpsychologie und schauen uns Möglichkeiten der Datengewinnung an. Am Ende des Tages hast du deine erste eigene Buyer Persona in der Hand, die du gleich im Unternehmen einsetzen kannst.

Klingt spannend? Weitere Informationen und alle Termine findest du auf unserer Website.

 

Beginner

SEO: Was bedeutet Continuous Scroll? Interview mit Patrick Klingberg

Seit einigen Wochen rollt Google den Continuous Scroll für mobile Endgeräte im englischsprachigen Raum aus. Das hat in der SEO-Welt für Aufregung gesorgt. Viele haben sich gefragt, was das für das eigene Ranking bedeutet – so auch Search Engine Land.

Auch wir haben uns diese Frage gestellt und unseren Digital-Experten Patrick Klingberg um Antworten gebeten.

121WATT: Patrick, was ist eigentlich Continuous Scroll?

Patrick: Continuous Scroll klingt zwar extrem cool, ist es aber eigentlich nicht. Du darfst es nicht mit Infinite Scroll verwechseln. Infinite Scroll bedeutet, dass du auf einer Suchergebnisseite unendlich weit runterscrollen kannst. Die Ergebnisse werden immer nachgeladen. Es scheint, als habe die Seite kein Ende. Beim Continuous Scroll werden lediglich die ersten vier Seiten zu einer zusammengefasst. Danach musst du erstmal auf Weitere Ergebnisse klicken, bevor du mehr Suchergebnisse einsehen kannst – also kein unendlicher Scroll. Die erste Seite wird schlichtweg länger.

Das stellt übrigens auch Google selbst in einem Tweet richtig:

121WATT: Was bedeutet das für mein Ranking? Muss ich jetzt irgendetwas anders machen?

Patrick: Nein. Du machst genauso weiter wie bisher. Dein Ranking wird sich nicht ändern, weil mehr Ergebnisse auf einer Seite sichtbar sind. Wenn du gut optimiert hast, stehst du immer noch auf einer der vorderen Positionen. Wenn du auf einer hinteren Position stehst, ist nicht damit zu rechnen, dass du jetzt mehr Traffic bekommst. Auch die Positionsdaten in der Google Search Console verändern sich nicht, wie der Tweet von Google verdeutlicht.
Zusammengefasst bedeutet das: Lehne dich zurück, trink einen Tee (oder Kaffee 😉) und mach weiter wie bisher. Die Neuigkeit, dass der Continuous Scroll für Mobile ausgerollt wird, hat nicht so große Auswirkungen wie teilweise angenommen. Außerdem: Im Moment gilt das sowieso nur für englischsprachige Suchergebnisseiten. Wann das Ganze in Deutschland kommt, bleibt abzuwarten.

 

Beginner

Digital Marketing: Net Promoter Score – warum du darauf setzen solltest

Du möchtest die Zufriedenheit deiner Kundinnen und Kunden auf den Prüfstand stellen? Finde heraus, ob sie dein Produkt oder deine Dienstleistung weiterempfehlen. Hier ist der Net Promoter Score (NPS) genau die richtige Kennzahl – der Gamechanger in der Marketingwelt. Gemeinsam mit Hootsuite nehmen wir den NPS genauer unter die Lupe. Du erfährst, wieso er so bedeutungsvoll ist.

Was ist der NPS?
Im Kundenservice ist der Net Promoter Score (NPS) eine der wichtigsten Kennzahlen. Mithilfe dieses Scores ermittelst du, wie zufrieden deine Kundinnen und Kunden sind. Du kannst identifizieren, wie wahrscheinlich es ist, dass sie dich als Unternehmen weiterempfehlen. Dem NPS liegt eine Bewertungsskala von 1 bis 10 zugrunde.
Bei der 121WATT ist es unser Ziel, dass unsere Teilnehmer:innen zu Promoter:innen werden. Wir möchten, dass sie begeistert aus unseren Seminaren zurück in ihre Unternehmen gehen und uns dort weiterempfehlen. Wenn du das erreichst, hast du Fans gewonnen, die positiv über dein Unternehmen berichten.

 

Promoter:innen (9 bis 10 Punkte)
Promoter:innen sind auf der Bewertungsskala bei 9 bis 10 anzutreffen. Es sind deine „Projektträger:innen“. Sie spielen eine Schlüsselrolle für dein Unternehmen. Denn sie tragen deine Marke positiv nach außen. Sie empfehlen und bewerben aus eigener Überzeugung dein Unternehmen, deine Produkte oder Dienstleistungen.

Passive/Indifferente (7 bis 8 Punkte)

Das sind die Unentschlossenen oder auch zufriedenen Kundinnen und Kunden. Befragte geben 7 bis 8 Punkte und empfehlen dich weder weiter noch üben sie negative Kritik. Wir vernachlässigen diese Gruppe beim NPS.

Detraktor:innen (0 bis 6 Punkte)

Die sogenannten Detraktor:innen sind unzufrieden, äußern Kritik und warnen unter Umständen auch potenzielle Kundinnen und Kunden vor deinem Unternehmen. Das bedeutet konkret: Sie sind in der Lage, den Ruf deiner Marke zu schädigen, wenn sie ihre negativen Erfahrungen kommunizieren.

Wie erfasse ich den NPS?
Das ist wirklich simpel. Um den NPS zu bestimmen, subtrahierst du den Prozentsatz der Detraktor:innen von dem Prozentsatz der Promoter:innen. Für diese Berechnung spielen die Passiven keine Rolle. So erhältst du am Ende ein Ergebnis zwischen -100 und 100.
Beispiel: Wenn jeweils 28 Prozent deiner Kundinnen und Kunden zu den Promoter:innen und zu den Passiven gehören, dann sind folglich die übrigen 44 Prozent Kritiker:innen. Der NPS liegt dann bei -16 Prozent (= 28–44). Wenn 47 Prozent Promotor:innen oder Passive sind, dann hast du 6 Prozent Kritiker:innen. Der NPS liegt dann bei +41 (= 47–6).

Was bringt mir der NPS?
Der größte Vorteil ist, dass du deine Kundenbindung erhöhen kannst. Das ist optimal, denn Kundinnen und Kunden zu binden ist deutlich wirtschaftlicher, als kontinuierlich neue zu gewinnen. Am NPS erkennst du, wer deine Promoter:innen sind. Du hast die Möglichkeit, ihre Treue anzuerkennen und sie an dich zu binden. Aber aufgepasst! Der NPS ist deine Chance, sowohl deine Fans als auch deine Detraktor:innen zu identifizieren. Dadurch kennst du deine Kritiker:innen und kannst schnell mit ihnen Kontakt aufnehmen, um sie noch von dir zu überzeugen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich ihre negative Erfahrung festigt und sie diese in Form von negativen Rezensionen oder Kommentaren weiter verbreiten. Nutze den NPS regelmäßig, um deinen Kundenstamm zu halten und Detraktor:innen umzustimmen.

So setzt du es in die Praxis um:
Timing is Key! Sei dir bewusst, dass du deine Kundinnen und Kunden rasch erreichst. Das kann, zum Beispiel direkt nach einem Produktkauf oder nach einer Seminarteilnahme sein. Befrage sie per E-Mail, Instant Messaging, über Apps oder auch mithilfe von Chatbots, um dir Feedback einzuholen.

🔎 Geht dir der NPS nicht mehr aus dem Kopf? Klicke dich in den Artikel von Hootsuite. Möchtest du dich erstmal über die NPS-Benchmark für deine Branche und deinen Standort informieren? Dann schaue unbedingt bei Net Promoter Systems vorbei.

 

Beginner

Facebook Ads: Mit Strategie zur erfolgreichen Facebook-Anzeige

Im Online-Marketing wird oft darüber berichtet, wie du das Creative (Bild oder Video) für deine Facebook-Anzeige erstellst. Dabei solltest du einiges beachten: die optimale Gewichtung von Text und Bild, eine gute Ad-Copy oder der richtige Call-to-Action. Aber schon bevor du solch eine Anzeige umsetzt, ist es wichtig, dass du dir ein paar tiefergehende Gedanken machst. Bei Hutter Consult findest du diese Woche einen Guide für deine Facebook-Marketing-Strategie. Wir haben dir die wichtigsten Punkte herausgepickt.

Persona bestimmen
Die herkömmliche Zielgruppe ist ein überholtes Konzept. Konzentriere dich stattdessen darauf, Personas zu erstellen, also realistische Daten und Informationen zusammenzutragen. Daraus kannst du deine „typische Kundin“ oder deinen „typischen Kunden“ entwickeln. Damit erhältst du einen Steckbrief über eine Person.

Hier ein Beispiel, wie ein solcher Persona-Steckbrief aussehen könnte:


🤓 Tipp: Tust du dich schwer damit, eine Persona zu erstellen? Oder hast du noch nicht genügend Daten gesammelt? Dann gibt es folgende Lösung: Erstelle eine Anti-Persona. Diese verfügt über alle Merkmale, die du nicht in deinem Kundenstamm haben möchtest. Beispiel: Du vertreibst online organisches Katzenfutter. Deine Anti-Persona sollte alle ausschließen, die eine ausgeprägte Katzenhaarallergie haben.

Metriken festlegen
Bevor du anfängst, Anzeigen zu erstellen, legst du zu messende Metriken fest. Diese sind abhängig von den, für deine Werbekampagne gesetzten Zielen. Diese orientieren sich wiederum an deinen allgemeinen Businesszielen.

Merke: Stecke dir realistische, sinnvolle Ziele. Dafür kannst du beim Formulieren deiner Ziele die SMART-Methode anwenden:
S = spezifisch
Beschreibe deine Ziele präzise und verständlich. Beispiel: „Bis Dezember möchte ich 3.000 Follower gewinnen.“ Lediglich zu sagen „Ich möchte Follower gewinnen“ ist zu unspezifisch.
M = messbar
Dein Ziel muss messbar sein. Es muss klare Kriterien geben, an denen du festmachen kannst, ob du dein Ziel erreicht hast. „Ich will erfolgreich sein“, ist kein messbares Ziel. Was bedeutet Erfolg? Besser wäre: „Ich möchte 4.000 Euro Umsatz im Monat machen“.
A = attraktiv
Dein Ziel muss für dein Business erstrebenswert sein. Hier ein plakatives Beispiel: Du bist ein Verlag für deutschsprachige Bücher. Dein Ziel sollte es nicht sein, möglichst viele Bücher im chinesischen Markt zu verkaufen. Das wäre nicht erstrebenswert. Besser wäre es, die Verkaufszahlen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu erhöhen.
R = realistisch
Stecke dir Ziele, die du erreichen kannst. Unerreichbare Ziele demotivieren. Es ist beispielsweise nicht sinnvoll, sich als kleiner, lokaler Betrieb ein Umsatzziel in Millionenhöhe zu setzen.
• T = terminiert
Jedes Ziel, dass du dir setzt, bekommt eine Deadline. Nur so kannst du sicherstellen, dass du es auch erreichst. Ohne diese Fristsetzung wirst du das Ziel unter Umständen zu lange vor dir herschieben.

Ziel für die Werbekampagne
Nun bist du so weit, deine Kampagne anzulegen. Abhängig von deinem übergreifenden Ziel bietet dir Facebook verschiedene Kampagnenziele an.
⚠️ Bitte beachte, dass Facebook gerade dabei ist, neue Kampagnenziele auszurollen, beziehungsweise deren bestehende Anzahl zu reduzieren. In naher Zukunft wirst du nur noch sechs statt elf Ziele auswählen können. Wir haben in unserem letzten Newsletter bereits darüber berichtet. Fachleute sehen hierin einen Vorteil: Bisher war ein Ziel für ein konkretes Vorhaben oft nicht eindeutig festlegbar. Das wird sich nun ändern. Wir stellen dir in dieser Übersicht die alten und neuen Ziele gegenüber:

🔎 Alle weiteren Informationen, Ziele und Schritte der Facebook-Marketing-Strategie findest du diese Woche bei Hutter Consult.

 

Beginner

E-Mail-Marketing: Für Mobile First optimieren – was du wissen musst

Mobile First ist heutzutage ein absolutes Muss. Das Nutzungsverhalten zeigt es deutlich. Am Smartphone morgens auf dem Weg zur Arbeit bereits E-Mails checken, in der Mittagspause schnell einen Newsletter lesen und abends gemütlich auf der Couch nach passenden Urlaubsangeboten stöbern. Mobile Optimierung im E-Mail-Marketing macht’s möglich! Gemeinsam mit Mailingwork zeigen wir dir, was responsive Newsletter sind. Wir geben dir konkrete Tipps, um deine Mailings nach diesem Ansatz sicher für mobile Endgeräte zu optimieren.

Der Ansatz Mobile First im E-Mail-Marketing
Wird dein Newsletter auf dem Smartphone nicht richtig dargestellt, so hat das oft fatale Folgen für dich als Versender:in. Dein Mailing wird entweder gleich in den Papierkorb geschoben oder deine Leserschaft entscheidet sich gar, deinen Newsletter komplett abzubestellen. Nutze daher alle technischen Möglichkeiten zur mobilen Optimierung, sodass dein Newsletter richtig performen kann.

So sieht der 121WATT-Newsletter auf dem Smartphone aus:



So gelingt dein responsiver Newsletter

Responsive Design ist wichtig, damit sich deine Inhalte an das Endgerät deiner User:innen anpasst. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, ein skalierbares Design oder ein hybrides Design zu wählen.
🔎 Möchtest du jetzt alle Vor- und Nachteile kennenlernen? Dann schaue hier vorbei.

Die Vorteile von Mobile First
Der klare Vorteil: Dein mobil optimierter Newsletter wird deine Leserschaft sicher erreichen. Auch die Conversion Rate steigt, da die Bedienbarkeit am Smartphone sehr einfach ist. Darüber hinaus erzielst du auf längere Sicht höhere Öffnungsraten, wenn du deine Betreffzeile mobil optimierst. Mobile Optimierung heißt für dich, deinen Fokus auf das Wesentliche zu setzen und das Layout benutzerfreundlich und strukturiert zu gestalten. Mit dieser ansprechenderen Präsentation deiner Inhalte gelingt es dir, die Anmelderaten deines Newsletters zu erhöhen.

4 Tipps und Tricks, um Layouts für mobile Endgeräte zu gestalten:
1. Newsletter-Vorlagen
Du sparst dir eine Menge Zeit, wenn du auf Vorlagen zurückgreifst und diese je nach Ziel deines Mailings individuell anpasst.
2. Kurze Texte und gute Lesbarkeit
Achte unbedingt darauf, dass die Schriftgröße auch auf mobilen Endgeräten gut zu lesen ist. Vermeide verschnörkelte Schriften. Nutze kurze Texte, um die Aufmerksamkeit deiner Leser:innen zu halten und sie nicht mit Informationen zu überladen. Ein schlichtes Design sowie einspaltige Layouts sorgen ebenfalls für Lesbarkeit. Zudem verhinderst du so unschöne Textumbrüche, wenn sich deine Inhalte an kleinere Bildschirmgrößen anpassen.
👍 Pro-Tipp: Setze Bulletpoint-Listen ein. Diese sorgen für Struktur und vereinfachen die Lesbarkeit enorm.
3. Aufmerksamkeit erzielen
Besonders auf Smartphones ist scrollendes Lesen schnell ermüdend. Das ist vor allem dann der Fall, wenn wir mit Text nur so überflutet werden und es an Elementen (Beispiel: Videos, Bilder oder Grafiken) fehlt, die unser Lesen auflockern. Gewinne die Aufmerksamkeit deiner Leser:innen, indem du wichtige Call-to-Action-Buttons clever platzierst. Hierbei solltest du darauf achten, dass du diese innerhalb der Touch-Area einfügst, sodass sie einfach mit dem Daumen anzuklicken sind.
4. E-Mail-Betreffzeilen
Beachte, dass E-Mail-Betreffzeilen auf dem Smartphone nach einer gewissen Pixelanzahl abgeschnitten werden. Wähle daher smarte Betreffzeilen, die deine Leser:innen zum Weiterlesen motivieren. Teste vor jedem Versand, ob dein Newsletter mobil einwandfrei dargestellt wird. Auch raten wir dir dringend zu A/B-Tests. Darüber kannst du Content und Format kontinuierlich optimieren.

Klicke hier für weiterführende Informationen zum Thema Mobile First für dein nächstes Mailing. Hast du Interesse am E-Mail-Marketing Benchmark 2021? Dann wirf einen Blick in die Branchenvergleiche der Studie von Optimizely.

 

Advanced

Technical SEO: .htaccess-Redirects sicher einrichten

Es gehört zu den gängigen SEO-Praktiken, Websites auf andere Websites umzuleiten. Vor allem im Zuge von Relaunches ist es besonders wichtig, alte auf neue Seiten zu lenken. Oft werden dabei auch nur einzelne, alte Themenseiten auf neue weitergeleitet. Durch solche Weiterleitungen – Redirects genannt – wird die Linkkraft der alten Seite auf die neue übertragen. Ohne diese Übertragung ginge die gesamte SEO-Historie (Beispiel: Ranking, Backlinks, Autorität) der alten Seite verloren. Du wärst gezwungen, mit der Optimierung von vorne zu starten. Die Redirects kannst du über die .htaccess-Datei einrichten. Wie das geht, lernst du diese Woche bei Semrush.

Was ist eine .htaccess-Datei?
.htaccess steht für Hyperlink Access. Die Datei benötigst du, wenn deine Website auf einem Apache-Server liegt. Sie unterstützt dich dabei, gezielt einzelne Verzeichnisse zu bearbeiten, ohne deine gesamte Konfigurationsdatei anzufassen. Das verringert Fehler, die deine komplette Website lahmlegen könnten. Mit der .htaccess-Datei lassen sich neben Redirects auch Logins für einzelne Verzeichnisse einrichten oder Namen von URLs verändern.
⚠️ Achtung! .htaccess-Dateien können die Schnelligkeit deiner Website verlangsamen. Lege sie nur an, wenn es wirklich nötig ist. Du kannst Redirects auch über die Haupt-Konfigurationsdatei, JavaScript, PHP oder HTML einrichten.

Abbildung: .htaccess | Quelle: Seobility, Lizenz: CC BY-SA 4.0

 

ℹ️ Apache-Server: Der Apache-Server ist der meistgenutzte Webserver (Marktanteil: 24,21 Prozent). Dieser ist deshalb so beliebt, weil er sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzt und Entwickler:innen und SEOs mehr Möglichkeiten bieten.

.htaccess aktivieren
Einige Content-Management-Systeme, wie WordPress oder Drupal, erstellen die .htaccess-Datei automatisch. Du kannst diese Datei auch in jedem Texteditor unter dem Namen „.htaccess“ selbst anlegen und im public_html-Ordner in deiner Root Directory (= Stammverzeichnis deiner Website) platzieren.
Um diese .htaccess-Datei nutzen zu können, fügst du in deiner Konfigurationsdatei httpd.conf nach dem VirtualHost-Tag das folgende Directory-Tag ein:

Aufbau eines Redirects
Jetzt kommen wir zum eigentlichen Redirect. Der Aufbau lässt sich leicht erklären:

Redirect: Das ist die Aktion, die ausgeführt werden soll. In unserem Fall ist es die Weiterleitung auf eine andere Website.
301: Hier gibst du den HTTP-Statuscode an, den du verwenden möchtest. 301 steht für eine permanente Weiterleitung. Solltest du hier nichts angeben, wird automatisch 302 als Code für eine temporäre Weiterleitung eingebaut. Hier findest du eine Übersicht zu allen Statuscodes.
/unterordner/alte-seite.html: Das ist die „alte“ Seite, die du umleiten möchtest. Der vordere Slash steht für deine gesamte Domain. Du gibst lediglich den Pfad an, auf dem sich die entsprechende Seite befindet. Möchtest du die komplette Domain umleiten, steht an dieser Stelle lediglich der Slash (/).
/unterordner/neue-seite.html: Hier gibst du den Pfad der „neuen“ Seite an, auf die du weiterleitest.

In dieser Grafik findest du Beispiele, um Redirects einzurichten:

Zu guter Letzt:
Das Betreiben einer Website ist viel Arbeit. Du solltest nicht nur deine Redirects sondern auch deine Canonical-Links, Backlinks und Broken-Links regelmäßig überprüfen. Dazu nutzt du am besten einen Crawler, zum Beispiel ScreamingFrog.

🔍 Alle Infos, um Redirects über die .htaccess-Datei zu steuern, findest du bei Semrush.

 

Advanced

CRM: 7 Dinge, die dein CRM-Tool können sollte

Möchtest du deine Kundinnen und Kunden gezielter kontaktieren und deine Kommunikation in einem einzigen Tool bündeln? Dann solltest du Customer-Relationship-Management-Tools (CRM-Tools) einsetzen. Damit behältst du sämtliche Korrespondenzen im Blick und kannst effizienter arbeiten. Wir haben diese Woche gemeinsam mit dem Contentmanager.de die wichtigsten Funktionen von CRM-Tools untersucht, um dir die Suche und deine künftige Kommunikation zu erleichtern.

Darauf solltest du achten, um dich für das richtige CRM-Tool zu entscheiden:

1. E-Mail-Funktion – ein Must-have
Old but gold. Auch heute noch findet der meiste Kontakt zu Kundinnen und Kunden über E-Mail statt. In den meisten CRM-Tools ist deshalb die E-Mail-Funktion standardmäßig integriert.
2. Newsletter-Kampagnen aus einem Tool
Newsletter-Kampagnen gehören nach wie vor zu den wichtigsten Marketingmaßnahmen und versorgen deine Leser:innen regelmäßig mit frischen Neuigkeiten. Daher achte darauf, dass das CRM-Tool dir ermöglicht, Kampagnen anzulegen, zu versenden und auszuwerten. Als Marketer:in ersparst du dir so eine Menge Zeit, da du nicht mehrere Systeme parallel im Einsatz haben musst.
3. Telefonieren via CRM
Für alle, die im Bereich Marketing, Vertrieb oder Support arbeiten, ist sehr erleichternd, über ein CRM-Tool direkt mit Kundinnen und Kunden zu kommunizieren. Hier lassen sich alle Korrespondenzen festhalten. Diese Bündelung ermöglicht dir Übersicht und Transparenz.
4. Briefe und Textvorlagen 
Arbeitest du ganz klassisch im B2B? Dann gehört das klassische Versenden von Auftragsbestätigungen und Rechnungen bestimmt (noch) zu deinem Alltag. Achte darauf, dass dich das Tool beim Verfassen von Briefen mit Textvorlagen unterstützt. So sparst du dir Zeit und den technischen Aufwand, Schnittstellen zu integrieren.
5. Chatbots für 24/7-Support
Chatbots bieten dir die ideale, digitale Unterstützung, rund um die Uhr mit Kundinnen und Kunden zu kommunizieren. Gerade im Support stehen Chatbots 24/7 für Fragen parat und nehmen viel Arbeit ab.
🗒 Merke: Chatbots benötigen Zugriff auf Daten, um ihre Arbeit erledigen zu können. Du kannst diese entweder über eine Schnittstelle integrieren, oder du wählst ein CRM-Tool, das bereits über einen Chatbot verfügt.
6. Online-Meetings für eine flexible Kommunikation
Online-Meetings ermöglichen einen flexibleren und direkteren, persönlichen Austausch mit deinen Kundinnen und Kunden. Daher sollte diese Funktion bei deinem Tool der Wahl unbedingt dabeisein.
7. Audio-Notizen als Arbeitserleichterung
Audio-Notizen können Kommunikation und Workflows erleichtern. Memos sind schnell aufgenommen und sparen Zeit. Suche dir deshalb ein Tool aus, das dir Sprachaufnahmen bietet und diese anschließend automatisch in Text umwandeln kann (transkribieren).

🔎 Möchtest du jetzt loslegen? Hier findest du einen Vergleich der wichtigsten CRM-Tools auf dem Markt. Und dieser Artikel von Contentmanager.de, stellt die Funktionen von CRM-Tools einander gegenüber.

 

Tool-Tipp

🔧 Neues aus der Tool-Kiste:
Bilder fürs Web optimieren mit TinyPNG

Heute möchten wir dir ein Tool vorstellen, mit dem du deine Bilder fürs Web ganz leicht optimieren kannst. Das Tool TinyPNG verkleinert deine Bilder, ohne dass sie dabei sichtbar an Qualität verlieren. Das Rundum-Sorglos-Paket komprimiert deine Bilder technisch so, dass du sie schnell und bequem auf deiner Website einbinden kannst. Aus SEO-Sicht ist es absolut notwendig, Bilder zu optimieren, um darüber die Ladezeiten deiner Website zu verbessern. Frei nach der Devise: Halt’s klein, mach’s schnell.

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