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Digital Marketing Weekly Oct III

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Die Grippe macht leider auch vor der 121WATT nicht Halt. Aufgrund dessen mussten unsere 121STUNDEN – der Online-Marketing-Wochenrückblick der 121WATT leider für eine Woche ausfallen. Heute gibt es aber wieder aktuelle News, wichtige Neuerungen, hilfreiche Tricks rund ums Online Marketing sowie unseren Tool-Tipp der Woche! Wir haben für dich die wichtigsten und spannendsten Themen zusammengetragen und wollen dir helfen, dein Digital Marketing noch besser zu machen. Viel Spaß beim Lesen!

Unsere Themen der Woche:

 

SEO: Tipps für die Suchmaschinenoptimierung von Blogs

SEO ist wichtig – das steht außer Frage. Doch was sind eigentlich die aktuellen Taktiken für Blog-Rankings? Wie optimierst du deine Blog-Beiträge für die Suchbegriffe und Themen, für die sie ein gutes Ranking erzielen sollen? Hier sind zehn Tipps von Hubspot.

1. Nur ein oder zwei Longtail-Keywords

Keyword-Optimierung bedeutet nicht, so viele Keywords wie möglich in deinen Text zu quetschen. Im Gegenteil: Dieses sogenannte „Keyword-Stuffing“ wird von Suchmaschinen sogar abgestraft, da es zu Lasten der Lesbarkeit geht. Lesbarkeit und die Erfüllung der Leserbedürfnisse sind jedoch sehr starke Ranking-Faktoren. In deinen Blog-Posts solltest du dich deshalb auf ein oder zwei Longtail-Keywords konzentrieren. Natürlich dürfen auch mehr als nur ein Keyword vorkommen, doch das Thema sollte eben möglichst eng gefasst werden und Keywords nicht unnatürlich oft auftauchen. Longtail-Keywords bezeichnen Nischen-Keywords, die sehr speziell sind und daher wenig gesucht werden. Ihr Vorteil besteht jedoch darin, dass sie helfen, die spezifischen Wünsche der Zielgruppe zu bedienen und, dass sie die RICHTIGE Art von Traffic generieren: Website-Besucher, die nach Longtail-Begriffen suchen, lesen nämlich sehr wahrscheinlich den gesamten Beitrag, möchten weitere Informationen erhalten und konvertieren mit hoher Wahrscheinlichkeit.

2. Keywords am richtigen Fleck

Natürlich sollten die Keywords, für die ein Artikel ranken soll, auch erwähnt werden. Doch wo genau sollten die Begriffe untergebracht werden? Hierfür gibt es vier Bereiche:

3. Deinen Blog für Mobilgeräte optimieren

Suchmaschinen werden heute größtenteils von Mobilgeräten aus genutzt. Für mobile Suchanfragen priorisiert Google Webseiten, die für verschiedene Displaygrößen optimiert sind. Auch dein Blog sollte deshalb mit einem responsiven Webdesign für mobil optimiert werden.

4. Meta-Beschreibungen voll ausnutzen

Bis zu 300 Zeichen sind nun in einer Meta-Beschreibung möglich. Diesen Platz solltest du auch komplett ausnutzen, damit deine potenziellen Leser einen guten Eindruck von der Relevanz deines Artikels erhalten. Versuche mit deiner Meta-Beschreibung zu einem Klick zu animieren.

5. ALT-Text von Bildern optimieren

Dein Blogbeitrag sollte natürlich auch Bilder enthalten. Suchmaschinen können Bilder jedoch nicht als solche erfassen, stattdessen lesen sie den ALT-Text eines Bildes. Indem du aus „IMG87354“ also zum Beispiel „welpen-in-weidenkorb“ machst, kannst du auch dort dein Keyword „welpen“ unterbringen und mit deinem Bild sogar noch ein gutes Ranking in der Google-Bildersuche erreichen.

8. Verlinkungen

Natürlich sind vor allem eingehende Links für deinen Blogbeitrag wichtig – sie werden von Suchmaschinen als Empfehlung gewertet und sind damit ein wichtiger Rankingfaktor. Aber auch interne Verlinkungen (zu anderen deiner Blogartikel) sind wichtig: Sie helfen Lesern weitere Informationen zu finden und halten die Leser länger auf deiner Seite. Außerdem zeigen sie Suchmaschinen weitere relevante Seite mit hoher Autorität.

 

SEO: Wie du die optimale SEO-Landingpage erstellst

Bei einer guten SEO-Landingpage gibt es einiges zu beachten. Anhand von Praxisbeispielen zeigt dir dieses Video von Christian B. Schmidt typische Probleme und gibt dir Tipps, worauf es ankommt:

 

Google Ads: Das alte Interface wird abgeschalten – Tipps für den Umzug und Neuigkeiten

Am 18. Oktober wird die alte Google-Ads-Oberfläche vollständig abgeschaltet. Damit muss sich nun jeder zwangsläufig mit dem neuen Interface auseinandersetzen. Die SEM Boutique gibt dir ein paar letzte Tipps für einen erfolgreichen Umzug.

1. Ziehe benutzerdefinierte Spalten um

Falls du in der alten Google-Ads-Oberfläche benutzerdefinierte Spalten angelegt hast, kann es sein, dass diese im neuen Interface nicht mehr sichtbar sind. Unter Kontoeinstellungen kannst du deine bisherigen AdWords-Spalteneinstellungen kopieren. Achtung: Bist du auf MCC-Ebene eingeloggt und nimmst dort die Änderung vor, überträgt sich die Spaltenkonfiguration auf alle darunter liegenden Accounts.

2. Verabschiede dich von DSA-Kategorien

So wie es aussieht, hat Google die automatisierte Kategorisierung von DSA-Suchanfragen doch nicht in das neue Interface übernommen.

3. Den neuen Optimierungsfaktor nicht zu ernst nehmen

Der neue Optimierungsfaktor soll das Optimierungslevel deines Accounts anzeigen. Hier werden dir zudem Maßnahmen für eine bessere Optimierung vorgeschlagen. Laut SEM Boutique ist dieser neue Score mit Vorsicht zu genießen und sollte nicht zu ernst genommen werden. Nicht alle Verbesserungsvorschläge sind unbedingt erfolgsversprechend für deinen Geldbeutel.

Neben dem neuen Interface hat Google Ads in den vergangenen Monaten drei wichtige Neuerungen entwickelt, die Bloofusion in einem Artikel zusammengefasst hat:

Größere Textanzeigen

Zusätzlich zu den erweiterten Textanzeigen kannst du eine dritte Überschrift mit 30 Zeichen und eine zweite Beschreibung mit 90 Zeichen hinzufügen. Durch diese doppelt erweiterten Textanzeigen kannst du deinen Anzeigen also noch umfangreichere Produkt- und Unternehmensbeschreibungen hinzufügen und damit deine Relevanz und Klickrate steigern.

Neuer Anzeigenindikator für responsive Suchanzeigen

Die responsiven Anzeigen ermöglichen es dir, 15 Überschriften und vier Beschreibungstexte zu hinterlegen, die Google dann mithilfe von künstlicher Intelligenz bestmöglich miteinander kombiniert. Aufgrund von Kritik bezüglich mangelnder Transparenz soll ein neuer Anzeigenindikator „Ad Strength“ die Leistungsfähigkeit der responsiven Anzeigen aufzeigen. Die Anzeigenstärke wird dabei anhand der Relevanz, Quantität und Diversität bewertet.

Länderspezifische Verkäuferbewertungen

Die automatische Anzeigenerweiterung soll ab Oktober pro Land generiert und ausgespielt werden. Da die vorliegende Bewertungsanzahl pro Land dadurch geringer ausfallen kann, wird die Anforderung an Bewertungen auf 100 Rezensionen bei einer Gesamtbewertung von mindestens 3,5 Sternen herabgesetzt. (Bisher waren 150 Rezensionen notwendig.)

Responsives Format auch im Display-Bereich

In den kommenden Monaten soll das responsive Format auch im Display-Bereich eingeführt werden. Hier werden dann also bald 15 Bilder, fünf Überschriften und fünf Logos hinterlegt werden können. Mithilfe von künstlicher Intelligenz wird dann auch hier durch Testen die optimalste Anzeige generiert.

Außerdem neu wird ab dem 30. Oktober paralleles Tracking für alle Google-Ads-Konten erforderlich sein.

 

Kleiner Exkurs: Ideen für digitales Employer Branding

Marketing – das bezieht sich nicht nur auf die Generierung von Kunden und den Verkauf von Produkten. Ein Unternehmen will sich nicht nur als vertrauenswürdiger Anbieter verkaufen, sondern natürlich auch als attraktiver Arbeitgeber. Hier sind einige Ideen der Seokratie, wie du Content- und Social-Media-Maßnahmen für dein Personalmarketing einsetzen kannst.

Zunächst solltest du dir überlegen, weshalb es sich lohnt, für dein Unternehmen zu arbeiten und damit also deine Employer Value Proposition erarbeiten. Dazu können dir diese Fragen der Seokratie helfen:

Idee 1: Reputation und Sichtbarkeit mithilfe von Content Marketing und Corporate Blogging

Wissensvermittlung über einen Unternehmensblog kann sehr sinnvoll sein, um beispielsweise in Suchmaschinen besser gefunden zu werden und mehr Sichtbarkeit zu erlangen. So kannst du Kunden für deine Produkte generieren. Doch nicht nur das – ein Blog kann nämlich auch dazu beitragen neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Regelmäßige Blogposts sorgen für eine erhöhte Sichtbarkeit und Reputation. So kannst du neue Talente auf dich aufmerksam machen. Noch besser wäre es natürlich, deine Bloginhalte nicht NUR auf die Zielgruppe der potenziellen Kunden zuzuschneiden, sondern eine weitere Persona für potenzielle Mitarbeiter anzulegen, also einen Teil des Blogs auf deine Arbeitgebermarke auszurichten.

Ein Beispiel für einen gelungenen Unternehmensblog für potenzielle Arbeitnehmer stellt der Daimler-Blog dar: Statt technischer Themen finden sich hier Artikel aus unterschiedlichen Fachbereichen, unter anderem zu „Einstieg & Karriere“ sowie „Mitarbeiter & Gesellschaft“.

Die bunten Artikel bieten einen Blick hinter die Kulissen und geben potenziellen Bewerbern einen Eindruck von Daimler als Arbeitgeber.

Auf dem Karriere-Blog der Allianz finden sich praktische Tipps für Bewerber, ebenso wie Einblicke in die verschiedenen Unternehmensbereiche, so zum Beispiel „Einblicke in unsere Vorstandsbüros“ oder „Einblicke in unsere IT-Job-Welt“.

Was neben einem Corporate Blog aber auf jeden Fall wichtig ist für dein Personalmarketing, ist eine ansprechende Teamseite. Diese sehen sich potenzielle Bewerber auf jeden Fall an, um herauszufinden, wer im Unternehmen arbeitet und mit wem man es zu tun haben würde. Mit einer attraktiven, sympathischen Team-Seite kannst du hier also auf jeden Fall punkten. Gib einen Blick hinter die Kulissen, hebe dich von deiner Konkurrenz ab und zeige authentisch, wer ihr seid. Eine herausstechende Team-Seite hat zum Beispiel Ryte. Die abgebildeten Mitarbeiter-Fotos verwandeln sich per Mouseover – von lustigen Grimassen bis Darth-Vader-Maske ist alles dabei.

Idee 2: Employer Branding mit Social Media

Beim Personalmarketing in sozialen Medien ist es vor allem wichtig, zielgruppenorientiert Einblicke in dein Unternehmen zu gewähren und dich dabei vor allem authentisch und hautnah zu präsentieren.

Bayer hat hierzu eine eigene Instagram-Karriereseite angelegt. Unter dem Hashtag #insidebayer gibt es hier jede Menge Einblicke. Die Strategie lautet dabei: Von Mitarbeitern für Mitarbeiter. Deshalb übernehmen einzelne Angestellte oder Teams abwechselnd den Instagram-Kanal und lassen die Follower live beim Arbeitsalltag dabei sein.

Erfolgreiches Employer Branding via Social Media gibt es auch bei der BMW Group. Deren Karriere-Seite auf Facebook gefällt knapp 400.000 Personen. Durch Tabs in der Seitennavigation bietet BMW hier zielgruppenspezifische Inhalte für Professionals, Schüler oder Studenten/Absolventen, ebenso wie bunte Einblicke hinter die Kulissen. Eine gute Idee ist auch die ausführliche Info in der rechten Spalte – hier finden sich neben einer Unternehmensvorstellung auch gleich alle Benefits wie flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice, Kinderbetreuung und Familienauszeiten.

 

Studie: Nur ein Viertel der Unternehmen ist bereits DSGVO-konform

Auch vier Monate nach Ablauf der Umsetzungsfrist hat ein Großteil der Unternehmen die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) noch nicht umgesetzt. Lediglich 24 Prozent der deutschen Unternehmen arbeiten vollständig DSGVO-konform, weitere 40 Prozent haben die Regelungen zumindest größtenteils umgesetzt, 30 Prozent teilweise, 5 Prozent fangen gerade erst mit den Anpassungen an. Das berichtet eine Studie des Digitalverbands Bitkom – mehr als 500 deutsche Unternehmen wurden dabei befragt. Grund für die mangelnde Umsetzung sei unter anderem eine Unterschätzung des Aufwandes:„Die Bilanz ist ernüchternd. Bei der Umsetzung der DS-GVO haben sich viele Unternehmen klar verschätzt. Für andere ist die komplette Umsetzung wohl kein zeitliches Problem, sondern ein Ideal, das gar nicht zu erreichen ist“, so Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Recht und Sicherheit. „Vielen ist offenbar auch erst im Laufe der Prüfung und Anpassung ihrer Prozesse bewusst geworden, was für einen Nachholbedarf sie beim Datenschutz haben.“

Die Mehrheit der befragten Unternehmen, nämlich 78 Prozent, beklagt durch die DSGVO höhere Aufwände im laufenden Betrieb. 45 Prozent sprechen sogar von einem deutlichen Mehraufwand.

Vor allem die erweiterten Dokumentations- und Informationsplichten machen den Betrieben zu schaffen. Für 96 Prozent hat der Aufwand für die Erfüllung der Dokumentationspflichten zugenommen, 87 Prozent bestätigen dies für die Erfüllung der Informationspflichten.

Eine Folge besteht nun in der Forderung nach Nachbesserungen der Regeln: 96 Prozent der befragten Unternehmen fordern demnach eine Überarbeitung der neuen Regeln, 61 Prozent wünschen sich eine Vereinfachung der DSGVO.

Mehr Informationen zur richtigen Umsetzung der DSGVO in Google Analytics und im E-Mail-Marketing haben wir in unseren beiden Blogbeiträgen für dich zusammengestellt.

 

Google Data Studio: Wie du Daten aus unterschiedlichen Quellen miteinander vergleichen kannst

In Google Data Studio können Daten aus ganz unterschiedlichen Quellen einfließen, so zum Beispiel aus Google Ads oder auch Facebook Ads. Wie du diese Daten in einem Graph miteinander vergleichen kannst, erklärt dir dieses Video:

 

Unser Tool-Tipp der Woche

Für alle Social-Media-Manager unter euch haben wir in dieser Woche die zwei Design-Tools Pablo und Snappa, mit denen ihr sehr leicht und schnell Grafiken für soziale Medien bauen könnt. Und das ganz ohne Grafiker-Kenntnisse.

 

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